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Transregio TRR 228: Zukunft im ländlichen Afrika: Zukunft-Machen und sozial-ökologische Transformation; Future Rural Africa: Future-making and social-ecological transformation, Teilprojekt C03: Ökologisches Wachstum und die Politiken des Landnutzungswandels

Das Projekt interpretiert die ‚Green Growth'-Strategie und deren aktuelle Implementierung als eine Form des 'Zukunft-Machens'. Sie folgt der Vision, ökologische (‚grüne') und ökonomische (Wachstum) Ziele miteinander zu verbinden. Fallstudien in Kenia, Tansania und Namibia untersuchen die Übersetzung dieser Vision in jeweils spezifische Politiken des ökologischen Wachstums. Die Kernfrage richtet sich darauf, wie Green Growth als ‚reisende Idee' durch unterschiedliche Übersetzungsregime übertragen wird, und wie sich dadurch Umwelt-Governance verändert.

Transregio TRR 228: Zukunft im ländlichen Afrika: Zukunft-Machen und sozial-ökologische Transformation; Future Rural Africa: Future-making and social-ecological transformation, Transregio TRR 228: Zukunft im ländlichen Afrika: Zukunft-Machen und sozial-ökologische Transformation

Lokales Wissen und Handlungsstrategien, Umwelt- und Landschaftsbewertung aus wissenschaftlicher und nichtwissenschaftlicher Sicht sowie das endogene Entwicklungspotential von Indigenous Knowledge in EL

Ethnologisch orientierte Forschungsaktivitaeten ueber lokales Wissen und Handlungsstrategien. Umwelt- und Landschaftsbewertung aus wissenschaftlicher und nichtwissenschaftlicher Sicht, sowie das endogene Entwicklungspotential von 'Indigenous Knowledge' sind die Leitthemen. Dabei bieten sich als regionale Schwerpunkte - im Sinne einer vergleichenden Hochgebirgsforschung - die Alpen und der Himalaja an. Geplant sind die Projekte 'Nationalparke in Nepal: Traditionelle Nutzung und Bewertung im Konflikt mit dem Naturschutz' und 'Nepal Conservation Area Mapping Project' (in Zusammenarbeit mit der TU Graz) weiterzufuehren. Als sozialgeographisch ausgerichteter, weiterer Forschungsschwerpunkt kristalliert sich das Thema 'Marginale Gruppen' heraus. Geplant ist ein Projekt ueber die sogenannten 'Tribal Groups' und 'Out-Casts' in Suedasien und deren Entwicklungspotential. Im Fokus sollen gleichzeitig auch Migrantinnengruppen in der Schweiz stehen.

Sonderforschungsbereich (SFB) 990: Ökologische und sozioökonomische Funktionen tropischer Tieflandregenwald-Transformationssysteme (Sumatra, Indonesien), Teilprojekt C02: Soziokulturelle und institutionelle Transformationsprozesse im ländlichen Jambi

Das Projekt verfolgt zwei Hauptziele der Kulturlandschaftsforschung: i) Erklärung der räumlichen und zeitlichen soziokulturellen Heterogenitäten durch Untersuchung der sozio-ökonomischen Stadt-Land-Beziehungen und soziokultureller Strömungen, und ii) Erklärung der regional verschiedenen Ressourcenpolitiken und -planungen durch Analyse der Governance-Ansätze auf unterschiedlichen räumlichen und administrativen Skalen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die gesetzliche Regelungsvielfalt Zugangs- und Eigentumsverhältnisse und das sozial-ökologische System erheblich beeinflusst. Die Arbeiten werden anhand von Fallstudien unter Anwendung qualitativer Methoden durchgeführt.

Bevölkerungsbefragung zu Stadt-Land-Beziehungen startet in Vorpommern

Quelle: Jan Meßerschmidt Presse- und Informationsstelle Universität Greifswald, idw-online Rund 12 500 zufällig ausgewählte Personen in Vorpommern erhalten ab Anfang September 2019 Post von der Universität Greifswald. Sie werden gebeten für das Forschungsprojekt Vorpommern Connect einen Fragebogen auszufüllen. Ziel der Befragung ist, die Sichtweise der Bevölkerung auf die landwirtschaftlich geprägte Umwelt in Vorpommern zu erfassen. Das Forschungsvorhaben Vorpommern Connect wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über fünf Jahre mit rund 2,5 Millionen Euro innerhalb der Maßnahme Stadt-Land-Plus gefördert. Die Region Vorpommern ist vielfältig. Sie reicht von der Küste über die Hansestädte und ihr Umland bis zu den Kleinstädten und Dörfern des Binnenlandes. Die Bürgerinnen und Bürger nutzen diese Landschaften auf unterschiedliche Weise und haben eine ganz persönliche Verbindung zu ihr. Um mehr darüber herauszufinden, wird ab Anfang September 2019 ein Fragebogen an zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner in den beiden Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen versandt. Der Fragebogen ist in rund einer halben Stunde ausgefüllt und sollte dann bis zum 20. Oktober 2019 zurückgeschickt werden. Unter den Teilnehmenden werden Präsentkörbe mit regionalen Produkten und Bücher zur Region verlost. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten und eine breite Repräsentation der Bevölkerung zu sichern, sollten alle Angeschriebenen teilnehmen. Die Befragungsergebnisse werden ab Anfang 2020 in mehreren öffentlichen Veranstaltungen und in Forschungsberichten vorgestellt und mit der Bevölkerung diskutiert. Vorpommern Connect soll helfen, das Zusammenwachsen der städtischen und ländlichen Gebiete in Vorpommern zu fördern, indem Wertschöpfung und andere Wohlfahrtswirkungen aus der und für die Region erhöht werden. „Dabei setzen wir an der Landnutzung an: Wir wollen die regionale Produktion stärken und Moore nachhaltiger nutzen. Außerdem wollen wir Möglichkeiten für Lernen und Erleben in der Landschaft verbessern. Das Ziel ist, mit den Forschungsergebnissen, konkrete Wege aufzuzeigen, wie die Lebensqualität in Vorpommern verbessert werden kann“, so die Wissenschaftliche Mitarbeiterin Judith Maruschke, die die Befragung konzipiert hat. Vorpommern Connect ist ein umsetzungsorientiertes Forschungsprojekt und darauf ausgerichtet, die Stadt-Land-Beziehungen in der Region Vorpommern mit ihrem gemeinsamen Oberzentrum der beiden Hansestädte Greifswald und Stralsund zu verbessern, Konflikte zu reduzieren und Entwicklungspotenziale zu erschließen. Praxispartner sind die beiden Landkreise Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald , die Universitäts- und Hansestadt Greifswald sowie die Michael-Succow-Stiftung . Das Projekt wird von 2018 bis 2023 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Im Rahmen des Vorhabens werden Modellprojekte in der Region entwickelt und in der Umsetzung begleitet. Dabei stehen neue Optionen für die Nutzung und Wertschöpfung im Fokus, die durch regionale Verarbeitung die Wertschöpfung im ländlichen Raum erhöhen und damit die regionale Entwicklung stabilisieren. Weitere Informationen Vorpommern Connect im Internet: http://www.vorpommern-connect.de/ Pressemeldung bei idw-online: https://idw-online.de/de/news722771 Ansprechpartner*in an der Universität Greifswald Zur Befragung Judith Maruschke Wissenschaftliche Mitarbeiterin Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie Telefon +49 3834 420 4482 judith-maria.maruschke@uni-greifswald.de Zum Projekt Dr. Michael Rühs Projektmanager Verbundkoordination VoCo – Vorpommern Connect Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät Lehrstuhl AVWL und Landschaftsökonomie Soldmannstraße 15, 17489 Greifswald Telefon +49 3834 420 4180 ruehs@uni-greifswald.de Symbolbild: Ländliche Räume – Die Kleinstadt Tribsees in Vorpommern - Foto: Jan Meßerschmidt

BIOTIP - NamTip - Kipppunkte der Desertifikation auf namibischen Trockenweiden, Teilprojekt 2 Sozioökonomie von Desertifikations-Kipppunkten

Das Ziel des Projekts NamTip bzw. ist ein verbessertes Verständnis von ökologischen und sozialen Einflussfaktoren auf Kipppunkte der Desertifikation in Trockengebieten (dryland social-ecological systems). Namibia dient dem Vorhaben als Beispielregion. In der beantragten einjährigen Vorphase wird ein dreijähriges Hauptprojekt vorbereitet, in dem konzeptionelle und methodische Ansätze sowie deren anschließende Implementierung konkretisiert werden. Dabei wird ein transdisziplinärer Ansatz verfolgt, um die Integration der Stakeholder bereits während der Vorphase zu sichern und die Ausrichtung des Projekts an der Problem- und Bedarfssituation vor Ort zu gewährleisten.

Teilprojekt 2 Sozioökonomie von Desertifikations-Kipppunkten, Teilprojekt 1 Ökologie von Desertifikations-Kipppunkten

Das Ziel des Projekts 'Understanding and Managing Desertification Tipping Points in Dryland Social-Ecological Systems - A Namibian Perspective' (NamTip) bzw. 'Kipppunkte der Desertifikation von sozialökologischen Systemen in Trockengebieten verstehen und bewältigen - eine namibische Perspektive' ist ein verbessertes Verständnis von ökologischen und sozialen Einflussfaktoren auf Kipppunkte der Desertifikation in Trockengebieten (dryland social-ecological systems). Namibia dient dem Vorhaben als Beispielregion. In der beantragten einjährigen Vorphase wird ein dreijähriges Hauptprojekt vorbereitet, in dem konzeptionelle und methodische Ansätze sowie deren anschließende Implementierung konkretisiert werden. Dabei wird ein inter- und transdisziplinärer Ansatz verfolgt, um eine frühe Integration der Stakeholder zu sichern und die Ausrichtung des Projekts an der Problem- und Bedarfssituation vor Ort zu gewährleisten.

Konzepte und Strategien in Raumplanung und -gestaltung, die aus feministischer Sicht zum Abbau von sozial-raeumlicher Ausgrenzung beitragen

In interdisziplinaerer Zusammenarbeit von Architektur, Stadtplanung, Geographie und Soziologie werden aus feministischer Sicht Planungsempfehlungen fuer eine zukunftsfaehige Stadtentwicklung erarbeitet. Ziel des Vorhabens ist es, im europaeischen Vergleich die Folgen von innovativen Raumplanungs- und Gestaltungskonzepten, die zur Aufwertung und Neubestimmung von benachteiligten Quartieren Mitte bis Ende der 80er Jahre realisiert wurden, dahingehend zu bewerten, ob eine Ueberwindung der sozial-raeumlichen Marginalisierung ihrer Bewohnerinnen und Bewohner gelang. Es ist geplant, die zu Grunde liegenden raumplanerischen Hypothesen und Leitbilder vor dem Hintergrund der laenderspezifischen Gegebenheiten geschlechtsdifferenziert zu analysieren. Die empirischen Untersuchungen finden in Hannover, Barcelona und Paris statt.

Klimaoekologische Untersuchungen in der nordchilenischen Hochatacama

Seit Dezember 1994 werden am Lehrstuhl fuer Allgemeine Wirtschafts- und Sozialgeographie von D. Schmidt die in den Jahren 1992 bis 1994 in der subtropischen Hochatacama erfassten Klimadaten ausgewertet. Zum einen geht es dabei um die Bereitstellung klimatologischer Grundlagen fuer geooekologische Untersuchungen in einem kaum erforschten, extrem ariden Hochgebirge. Zum anderen sollen aus zeitlich hochaufgeloesten Klimadaten (Wind, Temperatur, Bodentemperatur, Feuchte, Strahlung etc.) von fuenf Projekt-Klimastationen (2950 - 2820 m u. NN) regelhafte Unterschiede zu den klimatischen Strukturen der Hochgebirge der Tropen oder Mittelbreiten herausgearbeitet werden. Besondere Beachtung finden dabei klimatische Hoehengradienten und hoehenabhaengige Energietransformationsprozesse.

An expanded role for eco-tourism in the protected areas of Afghan and Tajik Badakhshan

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