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Interdisziplinäres Datenkompetenzzentrum für die Region Bremen, Teilvorhaben: Research Academy Projekt 'HealthyPlanet' und Citizen Science Projekt 'Guardians of the Hedgehogs'

Life Strategies of Young Migrants in Ageing Societies. Interview transcripts

DE: Der vorliegende Datensatz besteht aus vierzehn Transkripten von Expert*inneninterviews, die 2023 und 2024 im Rahmen der internationalen Studie "Life Strategies of Young Mobile People in Ageing Societies" (LYMAS) vom deutschen Projektteam am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) erhoben wurden. Alle Interviews wurden online mit Expert*innen geführt, die Projekte zur Integration von Menschen mit Migrationserfahrung in die berufliche Bildung und den deutschen Arbeitsmarkt koordinieren. Themen umfassen dabei die rechtlichen Regulierungen, Hürden und Herausforderungen bei der Integration von geflüchteten und migrierten Personen in den Arbeitsmarkt sowie Themen des Fachkräftemangels und Anwerbung als auch Integration von Personen aus dem Ausland in die deutsche Gesellschaft. Die Interviews sind in Deutsch geführt und anschließend transkribiert worden. Initial sind siebzehn Interviews entstanden, von denen vierzehn zur wissenschaftlichen Nachnutzung bereitgestellt werden. EN: This dataset consists of fourteen transcripts of expert interviews conducted in 2023 and 2024 as part of the international study 'Life Strategies of Young Mobile People in Ageing Societies' (LYMAS) by the German project team at the German Centre for Integration and Migration Research (DeZIM). All interviews were conducted online with experts who coordinate projects for the integration of people with migration experience into vocational training and the German labour market. Topics include legal regulations, obstacles and challenges in integrating refugees and migrants into the labour market, as well as issues relating to the shortage of skilled workers, recruitment and the integration of people from abroad into German society. The interviews were conducted in German and then transcribed. Initially, seventeen interviews were conducted, fourteen of which are available for scientific reuse.

Forschungsdatenzentrum Ruhr am RWI

As a center for scientific research and evidence-based policy advice, RWI requires an effective econometric infrastructure. The increased use of individual and firm data also requires effective regulations and tools for data protection. The research division’s objectives are to advise RWI researchers in methodical questions, to develop new econometric approaches to solve concrete research questions, and to ensure data protection.

Mehr und weniger: Wechselhafte Ökonomien des Stickstoffs

Das hier beantragte Projekt widmet sich der gesellschaftlichen Dimension von Stickstoff. Reaktiver Stickstoff, der in der Lage ist, Verbindung mit anderen Elementen einzugehen, ist eine unverzichtbare Grundlage für pflanzlichen und tierischen Stoffwechsel - und damit auch der Landwirtschaft und der Welternährung. Gemessen an der Gesamtmenge des Stickstoffs auf der Erde, des häufigsten Elements in der Atmosphäre, ist die Menge an reaktivem Stickstoff extrem limitiert. Zugleich stellt reaktiver Stickstoff aber auch ein erhebliches ökologisches Problem dar. Auf Äckern und in Ställen reagiert er zu Stickoxiden wie Lachgas, einem bedeutenden Treiber der Klimaerwärmung. Er gelangt über Oberflächengewässer und Kanalisationen ins Trinkwasser, wo er in Form von Nitrit eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellt. Stromabwärts sammelt er sich schließlich in Senken wie Seen und Meeren. Dort führt seine übermäßige Verfügbarkeit zur Eutrophierung, massenhaftem Algenwachstum und damit zur Zerstörung von aquatischen, vor allem küstennahen Ökosystemen. Die fortschreitende Zunahme von reaktivem Stickstoff in Gewässern und auf ökologisch sensiblen Magerflächen gilt als eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit: Die ökologisch verkraftbare Menge an reaktivem Stickstoff weltweit gilt als längst überschritten. Seit einiger Zeit haben es sich Industrienationen daher nicht mehr allein zur Aufgabe gemacht, die Verfügbarkeit von reaktivem Stickstoff zu erhöhen, um für Ernährungssicherheit zu sorgen. Sie versuchen heute zugleich auch, sie umgekehrt wieder einzudämmen, um Schäden für Mensch und Umwelt zu minimieren. Dabei werden verschiedene Akteurinnen, Akteure und Instanzen mit in die Pflicht genommen: kommunale Wasserwerke, landwirtschaftliche Betriebe, staatliche Messstellen und Umweltbehörden. Ihnen wird aufgetragen, sinnvoll mit Stickstoff zu wirtschaften, um seine negativen Auswirkungen auf Mensch und Natur zu minimieren. Dabei agieren die in der Stickstoffwirtschaft Involvierten auf Basis unterschiedlicher Interessen, Anreize, Wissensbestände und Handlungsspielräume, was die Stickstofffrage zu einem klassischen Untersuchungsfall für sozialwissenschaftliche Analyse macht. Trotz der gesellschaftlichen Bedeutung von Stickstoff und der Tragweite der mit ihm verbundenen Probleme hat es in Deutschland in den vergangenen 30 Jahren nur wenig Forschung aus Soziologie oder anderen Sozialwissenschaften zu seiner sozialen Zirkulation gegeben. Das hier vorgestellte Projekt möchte dies beheben. Auf Basis einer empirischen Untersuchung der zeitgenössischen Stickstoffwirtschaft und -regulierung soll es eine Übersicht über den Stand der Debatten und Probleme liefern, einen soziologischen Zugriff auf Stickstoff und seine Rolle in modernen Gesellschaften erarbeiten sowie einen Beitrag zur Umweltsoziologie im Allgemeinen leisten.

Open Research Data

<<<!!!<<< Attention! Data sets are not updated anymore. Please, visit the BonaRes Repositor​ium​ for new datasets. https://www.re3data.org/repository/r3d100013470 >>>!!!>>> Open Research Data provides quality assessed data and their metadata such as context information on measurement objectives, equipment, methods, testing and investigation areas. The purpose of the repository is to secure quality, integrity and long-term availability of landscape and ecosystem research data as well as to enhance accessibility of free data from ZALF long-term monitoring campaigns, landscape laboratories (Agro-ScapeLabs), field trials and experiments. The Leibniz Centre for Agricultural Landscape Research (ZALF) explores ecosystems in agricultural landscapes and the development of ecologically and economically viable land use systems. ZALF combines scientific expertise from agricultural science, geosciences, biosciences and socio-economics.

Die Transformation in eine nachhaltige regionale Bioökonomie gestalten, Teilprojekt G

Die Transformation in eine nachhaltige regionale Bioökonomie gestalten, Teilprojekt A

Verknüpfung von Genomik und Fernerkundung durch KI zur effizienten Erfassung der Gesamtheit aller Biodiversität (GEBIKI-2), Umwelt-DNA-basiertes Biodiversitätsmonitoring in Parks in ausgewählten deutschen Städten

Rechtsextremismus versus Klimaschutz? Nationalistische Opposition in einem transnationalen Politikfeld, Teilvorhaben: Rechtspopulistische und rechtsextreme Ökologie: Programmatik und Framing

Forschergruppe (FOR) 2936: Klimawandel und Gesundheit in Afrika südlich der Sahara, Teilprojekt: Koordinationsfonds

Diese interdisziplinäre Forschungsgruppe (FOR) adressiert die erstaunlich große Evidenzlücke zu Klimawandel und Gesundheit in Subsahara-Afrika. In der ersten FOR-Phase konzentrierten wir uns auf die Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels, die Bewertung potenzieller Anpassungsstrategien zur Beseitigung dieser Auswirkungen und die Zukunftsprojektionen sowohl der gesundheitlichen Auswirkungen als auch der potenziellen gesundheitlichen Vorteile von Anpassungsstrategien. Wir arbeiten in ländlichen Systemen zur demographischen und gesundheitlichen Berichterstattung (HDSS) im Nordwesten von Burkina Faso und im Südwesten Kenias, wo Unterernährung, kardiovaskulärer Hitzestress und Malaria vorherrschende Gesundheitsprobleme sind. An beiden Standorten haben wir das HDSS zu klimabereiten Bevölkerungsobservatorien mit demografischen, Gesundheits-, Klima-, sozioökonomischen, landwirtschaftlichen und Verhaltensdaten ganzer Bevölkerungskohorten weiterentwickelt. Die bestehenden Modelle für Klimaabschätzungen, Klimafolgen und ökonomische Effekte wurden durch Downscaling, Bias-Korrektur und landesweite Wirtschafts- und Gesundheitsdaten auf die Studienorte zugeschnitten. Historische und zukünftige Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und den drei Gesundheitsendpunkten wurden hergestellt und werden in der zweiten FOR-Phase vorangetrieben. Wir werden zukünftig mehr Fokus auf Anpassungsstrategien legen, um Best-Practice-Beispiele für die Gestaltung, Umsetzung und Bewertung von Anpassungsstrategien bereitzustellen. Das übergeordnete Ziel der zweiten FOR-Phase ist es, ein vertieftes Verständnis über die Wirksamkeit lokaler Anpassungsstrategien auf die Gesundheit in Subsahara-Afrika zu gewinnen - heute und unter zukünftigen Klimaszenarien. Wir haben vier spezifische Zielstellungen: i) Identifizierung und Quantifizierung potenzieller Auswirkungen des zukünftigen Klimawandels auf Unterernährung, Malaria und Hitzestress; ii) Bestimmung der Wirksamkeit und der potenziellen sozioökonomischen Kosten von spezifischen Anpassungsstrategien für die Klimaauswirkungen auf Unterernährung, Malaria und Hitzestress; iii) Quantifizierung der wirtschaftlichen Auswirkungen klimabedingter Gesundheitsfolgen und Anpassungsstrategien auf nationaler Ebene; und iv) Bestimmung der Bedeutung der menschlichen Mobilität für klimawandelbedingte Gesundheitsauswirkungen und Anpassungsstrategien. Wir werden Bevölkerungsmobilität in die Forschungsagenda integrieren, da sie in Subsahara-Afrika eine wichtige Rolle im Nexus „Klimawandel und Gesundheit“ spielt. Unsere konzertierten Bemühungen aus den Gesundheits-, Natur- und Sozialwissenschaften werden einzigartige Evidenz liefern für die Entscheidungsfindung über politische Maßnahmen und Investitionen, um in Subsahara-Afrika die Folgen des Klimawandels einzudämmen, Anpassung an die bestehenden Auswirkungen zu ermöglichen und die lokalen Gesundheitssysteme zu stärken.

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