Bei der Haupttätigkeit der Specht Baustoffhandel, Transport und Entsorgung GmbH & Co. KG , Inspire-ID: https://registry.gdi-de.org/id/de.ni.mu/03031329590-0344-A030) handelt es sich um Beseitigung oder Verwertung von gefährlichen Abfällen mit einer Kapazität von mehr als 10 Tonnen pro Tag unter Umverpackung vor der Übergabe an eine der anderen in den Punkten 5.1 und 5.2 aufgeführten Tätigkeiten (NACE-Code: 38.32 - Rückgewinnung sortierter Werkstoffe). Es wurden keine Freisetzungen oder Verbringungen nach PRTR berichtet zu: Freisetzung in die Luft, Freisetzung in das Wasser, Freisetzung in den Boden, Verbringung von Schadstoffen mit dem Abwasser, Verbringung gefährlicher Abfälle im Inland, Verbringung gefährlicher Abfälle im Ausland, Verbringung nicht gefährlicher Abfälle.
Bei der Haupttätigkeit der Specht Baustoffhandel, Transport und Entsorgung GmbH & Co. KG , Inspire-ID: https://registry.gdi-de.org/id/de.ni.mu/03031329590-0344-A030) handelt es sich um Beseitigung oder Verwertung von gefährlichen Abfällen mit einer Kapazität von mehr als 10 Tonnen pro Tag unter Umverpackung vor der Übergabe an eine der anderen in den Punkten 5.1 und 5.2 aufgeführten Tätigkeiten (NACE-Code: 38.32 - Rückgewinnung sortierter Werkstoffe). Es wurden keine Freisetzungen oder Verbringungen nach PRTR berichtet zu: Freisetzung in die Luft, Freisetzung in das Wasser, Freisetzung in den Boden, Verbringung von Schadstoffen mit dem Abwasser, Verbringung gefährlicher Abfälle im Inland, Verbringung gefährlicher Abfälle im Ausland, Verbringung nicht gefährlicher Abfälle.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Handreichung für Lehrkräfte Wir haben den Entdeckerkalender 2023 speziell für 7. Klassen in Rheinland-Pfalz entwickelt. Ob als monatliches oder wöchentliches Ritual in der Klasse, ob als Ideen- pool für Vertretungsstunden oder als AG – der Entdeckerkalender steckt voller Anregungen und verrät, was gerade draußen zwitschert, summt und blüht. Sie finden hier: • Hinweise zu Lehrplanbezügen Lehrplanbezüge allgem ein: Biologie TF 1: Vielfalt • Links zu Anleitungen • Angaben zu benötigten Materialien und Dauer • Linktipps zum Thema, Ergänzungen und Hintergrundwissen Erkenn gewin tnis- nung www.entdeckerkalender.de • Verweise auf Institutionen mit tollen Angeboten für Schulen Inhaltsverzeichnis Seite Einstieg2 Januar6 Februar9 März12 April15 Mai18 Juni21 Juli24 August27 September31 Oktober34 November37 Dezember40 Mit Unterstützung von Sie können diese Handreichung auch als E-Mail abonnieren. Pünktlich zum neuen Monat kommen alle Informa- tionen und Zusatzmaterialien direkt in den Posteingang. Einfach auf der Webseite den ent- sprechenden Newsletter abonnieren (im Footer ganz unten). www.entdeckerkalender.de Warum Artenkenntnis im Unterricht? Artenvielfalt sichert unsere Lebensgrundlage. Sie liefert uns Nahrung, Wirkstoffe für Medikamente, Erholung und leistet einen wichtigen Beitrag für die Klimaregulation. Darum ist das derzeitige Artensterben nach den Vereinten Nationen eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. In Deutschland sind 40% der Pflanzen und die Hälfte der Tierarten gefährdet oder vom Aussterben bedroht! Wir befinden uns mitten im sechsten Massenaussterben der Erdgeschichte, das fünfte war das Ende der Dinosaurier vor etwa 70 Millionen Jahren. Das sechste Sterben wird von uns Menschen verursacht, hauptsächlich durch die Zerstörung von Lebensräumen. Jeden Tag sterben etwa 150 Arten – Tiere und Pflanzen – auf dieser Welt aus. Wenn eine Art erlischt, ist das unwiederbringlich. Nicht nur die Art selbst, sondern auch deren vielfältiger Nutzen geht für das gesamte Ökosystem verloren, es wird instabil. Die Lage wird dadurch verschärft, dass sich immer weniger Menschen mit den Tier- und Pflanzenarten auskennen. Wenn ich nicht weiß, was um mich herum lebt, merke ich auch nicht, wenn etwas fehlt. Oder was getan werden muss, um eine verschwindende Art zu retten. Artenkenntnis ist wichtig für den Naturschutz und für uns selbst. www.entdeckerkalender.de Man kann nur schützen, was man kennt. Gerade in der Schule kann und sollte dieses wichtige Thema aufgegriffen werden. Die Fächer Sachunterricht und Naturwissenschaften bieten sich an, sich dieser Thematik kindgerecht zu nähern und ein Verständnis für die Artenvielfalt und den Artenschutz zu fördern. Aber auch in andere Fachbereiche kann es eingegliedert werden. Die übergeord- neten Themen des Rahmenlehrplans (Teil B) regen uns dazu an, ganzheitliche Aspekte zu behandeln und in den Unterricht zu integrieren. Artenschutz lässt sich auch in die Themenfelder Nachhaltige Entwicklung/Lernen in globa- len Zusammenhängen und Verbraucherbildung einordnen. Wir wollen Sie ermutigen, mit den Kindern anschaulich und lebensnah in die große Welt der Arten einzutauchen, den Blick für die Vielfalt der Natur zu schärfen und ein Be- wusstsein dafür zu schaffen, dass wir alle unseren Teil zum Erhalt und Schutz der Arten beitragen können. Naturerlebnisse fördern die Entwicklung der Sinne und tragen zur Persönlichkeits- entwicklung bei. Empathie für die Tier- und Pflanzenwelt entwickelt, wer sich mit ihr beschäftigt. Im Entdeckerkalender werden rund 70 verschiedene Tierarten vorgestellt. Viele kommen häufig vor, alle sind mithilfe des Kalenders und des Feldbuchs recht leicht zu bestimmen. Die Tiere unserer Umgebung zu erkennen und immer wieder zu entdecken kann durch- aus eine Selbstwirksamkeitserfahrung sein. Zum Beispiel, wenn Sie mit den Kindern bspw. im Rahmen einer Projektwoche Maßnahmen zum Schutz der Tiere ergreifen: Blumen säen, Nisthilfen anbringen, Scheiben dekorieren gegen Vogelschlag. Schon kleine Aktionen können viel bewirken. 2 3 Veranstaltungen und Ausflugstipps in Rheinland-Pfalz Pollichia Verein für Naturforschung, Naturschutz und Umweltbildung e. V. ArtenKennerSeminare: www.pollichia.de/index.php/artenkennerseminare Exkursionen, Vorträge, Pollichia-Museum: www.pollichia.de/index.php/arbeitskreise GNOR Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz e. V. Verschiedene Veranstaltungen: www.gnor.de/veranstaltungskalender Naturschutzzentrum Wappenschmiede: www.wappenschmiede.de Haus der Artenvielfalt www.entdeckerkalender.de gehört der Georg-von-Neumayer Stiftung und ist ein Büro- und Museumsgebäude: Pfalzmuseums für Naturkunde: www.gvn-stiftung.de/haus-der-artenvielfalt BUND Rheinland-Pfalz Landesverband: www.bund-rlp.de Ortsgruppen: www.bund-rlp.de/bund-in-rheinland-pfalz/ansprechpartnerinnen-vor-ort Wildbienenprojekt: www.bund-rlp.de/themen/tiere-pflanzen/wildbienen/bluehendes- rheinhessen-wein-weizen-wildbienen/ NABU Rheinland-Pfalz Landesverband: rlp.nabu.de Ortsgruppen: rlp.nabu.de/wir-ueber-uns/gruppen/index.html NAJU für Kinder und Jugendliche: rlp.nabu.de/wir-ueber-uns/naju/index.html NABU-Zentrum-Rheinauen: www.nabu-rheinauen.de Haus der Nachhaltigkeit Ein Infozentrum im deutschen Teil des Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen: hdn.wald.rlp.de Veranstaltungen zum Tag der Artenvielfalt snu.rlp.de/de/projekte/tag-der-artenvielfalt LernOrte Nachhaltigkeit nachhaltigkeit.bildung-rp.de/bne-angebote-in-rlp/ausserschulische-lernorte/lernorte- nachhaltigkeit.html 4 Artenvielfalt: Methoden für den Einstieg www.entdeckerkalender.de Die Stabilität der Ökosysteme kann man für die Kinder anhand des Turmspiels veran- schaulichen. Ein Wackelturm aus Holzklötzchen symbolisiert ein Ökosystem, z. B. einen Wald: Eichen, Buchen, Heidelbeeren, Pilze, Eichhörnchen, Specht, Reh, Fuchs, Dachs, Mistkäfer, Schmetterling .... Jedes Holzklötzchen steht dabei für eine Art. Zieht man ein Holzklötzchen heraus, passiert erstmal nichts. Aber nach und nach, mit jedem weiteren fehlenden Klötzchen wird der Turm instabiler, fängt zu schwanken an, irgendwann stürzt er ein. Keine Art existiert für sich, sondern erfüllt gleich mehrere Funktionen in ihrem Ökosys- tem. Verschwinden mehr und mehr Arten, bricht das Gesamtsystem zusammen. Bedeutung für uns Menschen: Am Beispiel der Bestäubung wird die Bedeutung der Ar- tenvielfalt für uns Menschen sichtbar. In den gemäßigten Breiten werden rund 88 % der Blütenpflanzen durch Insekten bestäubt. Etwa ein Drittel unserer Lebensmittel ist auf Bestäubung durch Insekten angewiesen. 2017 zeigte eine Studie, dass in den letzten Jahrzehnten die Gesamtmasse an Fluginsek- ten um 75 % abgenommen hat (gemessen an verschiedenen Standorten in Deutschland). Der Insektenschwund bringt ganze Nahrungsketten in Gefahr, denn sie dienen nicht nur Vögeln, Fröschen und Fledermäusen als Nahrung. Zudem ist ein großer Teil der Nutz- pflanzen von bestäubenden Insekten abhängig. Ohne sie würde es große Ernteausfälle geben, vor allem bei Obst und Gemüse. Schauen Sie mit der Klasse verschiedene Lebensmittel an und überlegen gemeinsam, was alles wegfallen würde, wenn keine Insekten mehr fliegen würden. Schaubilder: Blütenschnitt und Frühstückstisch www.entdeckerkalender.de/bestaeubung Wissenspool: In keiner anderen deutschen Großstadt leben so viele Wildtiere wie in Berlin. Welche Arten kennen die Kinder schon? Beim gemeinsamen Sammeln werden erstaunlich viele Arten zusammenkommen. Wem eine Art einfällt, schreibt sie auf eine Karte. Die Karten werden in der Mitte gesammelt. Dann sortieren: Zu welcher Gruppe gehören sie? Säugetiere, Insekten etc. Nach welchen Merkmalen unterscheiden wir die Gruppen? www.pindactica.de/downloads/Taxonomie_Karten_Grundschule.pdf Wirbeltiere Es folgen die kleinen Karten für die Untergruppen der Wirbeltiere . Es folgen die kleinen Karten für die Untergruppen der Wirbeltiere. • haben zwei Paar Gliedmaßen (Beine/Arme/Flügel) (Beine/Arme • haben zwei Paar Gliedmaßen /Flügel) Untergruppen der Wirbeltiere. Es folgen für diefür KartenKarten die kleinen die kleinen Es folgen die Untergruppen der•Wirbeltiere besitzen Haare . Haare und Milchdrüsen und Milchdrüsen • besitzen • haben eine Wirbelsäule s Skelett • haben ein verknöchertes oder knorpelige Wirbeltiere • haben Nieren, die Harn- und Giftstoffe • haben hoch entwickelte Augen herausfiltern Schädel geschützt wird • haben ein Gehirn, das von einem rk besteht em, das aus Gehirn und Rückenma • haben ein zentrales Nervensyst auf-System (fast alle) Herz-Kreisl nes geschlosse ein • haben Säu getie rere tie Säuge rree tieie Säuget Säuge Vög el Vögel Vögel Vögel RepReptil tilienien Kriechtier ien Rep Kriechtiere Reptil tili ene Kriechtiere zwei Paar Gliedmaßen (Beine/Arme/Flügel) • haben • fast alle mit Mutter- dieMutter- lebende lebende Junge,Junge, alle gebären • fastgebären die mit • haben milch zwei gesäugt Paar Gliedmaßen (Beine/Arme/Flügel) werden Milchdrüsen und werden Haare gesäugt • besitzenmilch • besitzeneHaare • gleichwarm und Junge, Milchdrüsen die mit Mutter- lebende Körpertemperatur eratur gebärenKörpertemp • gleichwarme • fast alle werden gesäugt • fast •milch alle gebären Gebiss unterscheid Ernährungsform et lebende nachdie Junge, sich nach sich unterscheidet mit orm Ernährungsf • Gebiss Mutter- milchPflanzen-, (Fleisch-, gesäugt werden Allesfresser) Allesfresser) Körpertemperatur Pflanzen-, (Fleisch-, • gleichwarme • gleichwarm • meist wechselt e Körpertemp das im Leben Ernährungsform einmal Gebiss eratur sich Gebiss dasnach einmal meist wechselt • Gebiss•unterscheidet im Leben Allesfresser) Pflanzen-, (Fleisch-, • Gebiss unterscheid et sich nach Ernährungsform (Fleisch-, Allesfresser) einmal im Leben das Gebiss • meist wechseltPflanzen-, meist wechselt das Gebiss einmal • die• vorderen Gliedmaßen im Leben sind Flügel, Gliedmaßen sind Flügel, • die vorderen die hinteren Beine Beine die hinteren • haben FedernGliedmaßen sind Flügel, • haben Federn • die vorderen BeineGliedmaßen die• hinteren dieeinen • haben vorderen Schnabel Zähne sind ohneFlügel, ohne Zähne • haben einen Schnabel die hinteren Beine Federn haben •• sie legen Eier undEier brüten brüten meist undmeist legen • sie • haben Federn einen Schnabel ohne Zähne habenSchuppen •• haben an den Füßen an den Füßen • haben Schuppen • haben einen Schnabel meist Eier und brüten ohne Zähne sie legen ••ihre Knochen sind hohlsind hohl • ihre Knochen • sie legen Eier und brüten meist an den Füßen • haben Schuppen • haben Schuppen an den Füßen • ihre Knochen sind hohl • ihre Knochen • haben sindBeinpaare zwei hohl Beinpaare zwei • haben (außer SchlangenSchlangen einige Echsen) Echsen) (außer und einigeund • haben eine trockene Haut mit Hornschuppen mit Hornschupp trockene Beinpaare eine Haut haben • haben•zwei en und einige Echsen) • oberste habenSchlangen • die(außer zwei Beinpaare Hautschicht ab löst sich regelmäßig löst sich regelmäßig Hautschicht oberste • die ab und (außer Schlangen erneuert und einige mit Hornschuppen Haut Echsen) sich trockene eine erneuert undsich • haben habenmeist • sie• legen eine trockene ab Eier, Brutwärme Haut regelmäßig lieferten sichSonne die löstliefert mit die Sonne Eier, Hornschupp Hautschicht meist • sie legen • die oberste Brutwärme im Ei vollzieht sich Entwicklung sich die vollständige sichdie vollständige vollzieht im EiHautschicht Entwicklung •und die erneuert oberste löst sich regelmäßig ab und erneuert • Junge sich sofort den Brutwärme selbstständi und liefert die Sonne selbstständig Eier,sofort meistsind g und legen • Junge • sie sind ähneln denähneln erwachsenen Tieren vollständige Entwicklung dieTieren vollzieht erwachsenen •im sieEilegen meistsich Eier, die Sonne liefert Brutwärme im Ei vollzieht sich die vollständige den selbstständig und ähneln Entwicklung • Junge sind sofort Tieren • erwachsenen Junge sind sofort selbstständig und ähneln den erwachsenen Tieren • die meisten legen Eier ins Wasser • die meisten legen Eier ins Wasser Kriecder htiereWelt Merkmale des Lebendigen: Impulsfragen: „Was haben alle Lebewesen gemeinsam?“ „Was können wir Menschen ebenso wie die AlgenAm imphi Meer, biebien n aber ein Amphi Lu r che Stein nicht?“ rche bien Am Amphi phiLubie n che Lurrche Lu Alles, was lebt, kann: • haben eine Wirbelsäule • haben ein verknöchertes oder knorpeliges Skelett • haben Nieren, die Harn- und Giftstoffe herausfiltern • haben hoch entwickelte Augen • haben ein Gehirn, das von einem Schädel geschützt wird • haben ein zentrales Nervensy stem, das aus Gehirn und Rückenm ark besteht • haben ein geschlossenes Herz-Krei slauf-System (fast alle) • aus Kaulquappen entwickeln entwickeln sich im Verlauf der • aus Kaulquappensich im Verlauf der Metamorphose die Lurche Lurche Eier ins dieWasser legen Metamorphose • die meisten die meisten • die• meisten legenzwei Eier Verlauf der ins Wasser sich im Beinpaare zwei entwickeln Beinpaare besitzen die meisten • besitzen • aus Kaulquappen die Lurche Metamorphose aus • sie• haben Kaulquappen eine Haut nackte, nackte, sich eine dünne, im Verlauf drüsenreich habenentwickeln • siedünne, edrüsenreiche Haut der Metamorphose die Lurche Beinpaare zwei besitzen meisten die • • sie häuten sich regelmäßig regelmäßig • sie häuten sich • die meisten besitzen zwei Beinpaare • sie haben eine dünne, nackte, drüsenreiche Haut • sie haben eine dünne, nackte, • sie häuten sich regelmäßig drüsenreiche Haut • sie häuten sich regelmäßig • Reize aufnehmen • wachsen • Stoffe aus der Umgebung aufnehmen und wieder abgeben • sich fortpflanzen • sterben • und besteht aus Zellen. 5 Feldbuch Ergänzend zum Entdeckerkalender gibt es als gedruckten Teil der Handreichung ein Feldbuch, das zu Entdeckungstouren mitgenommen werden kann. Im Feldbuch können die Schülerinnen und Schüler notieren, wo sie wann welche Art beobachtet haben. Es gibt zahlreiche Informati- onen, die bei der Bestimmung helfen. Zurück in der Schule können die Entdeckungen in den ArtenFinder übertragen werden: rlp.artenfinder.net Bestellen oder Download: www.entdeckerkalender.de März In Deutschland leben 5 Kröten-Arten. ... gehören zu den Landwirbeltieren, können sich aber meist nur im Wasser fortpflanzen. Die heimischen Amphibien lassen sich in 5 Gruppen einteilen: Anzahl: ................... Unken sind mit Kröten nah verwandt, bilden aber eine eigene Gattung. Gelbbau chu nk e Pelobates fuscus Anzahl: ................... Datum: ............................... Ort: ................................................................... Amphibien findest du am einfachsten im Frühjahr an ihren Laichgewässern, wo sie sich fortpflanzen. Viele Arten fallen dabei durch ihr lautstarkes Rufen auf, das teilweise bis in den Sommer zu hören ist. Manchmal hüpfen oder kriechen sie dir aber auch im Wald, Park oder Garten vor die Füße. ta Droht ihr Gefahr, riecht sie nach Knoblauch! ga uch- obla Kn röte k Datum: ............................... Ort: ................................................................... rie Tipp • keine Schwimmhäute • gedeckte Farben • plumper Körperbau • 5 Arten Datum: ............................... Ort: ................................................................... nicht in RLP Bombina bombina va Anzahl: ................... • 7 cm • Grabschau- feln hinten • selten • klein: max. 4 cm • herzförmige Pupillen • 2 Arten Epidalea calamita Bufotes viridis • Schwimmhäute • sehr lange Hinterbeine • eher spitzes Maul • 7 Arten plus der invasive Ochsenfrosch te rö a Kröte • 6 cm • Rückenstrich • kurze Beine • selten bin Nein röte el k chs We rlin www.entdeckerkalender.de Unke__ • 8 cm • wechselt ihre Farbe • selten Be Ja Frosch Datum: ............................... Ort: ................................................................... v Ist der Bauch rot oder gelb? Anzahl: ................... nic ht in Molch Datum: ............................... Ort: ................................................................... Nein m Anzahl: ................... Ja Die Geburtshelfer- kröte ruft besonders schön: Man nennt sie Glockenfrosch.; Alytes obstetricans Bufo bufo Ist die Haut warzig? • Schwanz seitlich abgeflacht • 4 Arten • keine Schwimmhäute • schwarz-gelb oder ganz schwarz • 2 Arten f hel Froschlurch Nein • 5 cm • Männchen trägt Eier • selten ts- bur Ge erkröte I Salamander e röt V Erkennst du mich? Schwanzlurch Hat das Tier Drüsen seitlich am Kopf, hinter den Augen? Ja dk Er Nein Rotbauchunke Feldbuch Ja Bo Hat das ausgewachsene Tier einen Schwanz? Krö ten • groß: 10 cm • kleiner Kopf • häufig Kre uz k Amphibien ArtenFinder Der ArtenFinder ist eine Plattform für Naturbeobachtungen. Die wilde Tier- und Pflanzenwelt von Rheinland-Pfalz wird durch jede einzelne Eintragung dokumentiert. Die ausführliche Liste dient dem Naturschutz und der Wissenschaft. Der ArtenFinder kann über das Webportal oder eine App genutzt werden. Sie können bspw. einen Account für die Klasse anlegen und dort die gemeinsam entdeckten Arten eintragen. 1. Art dokumentieren: Mit Foto- oder Tonaufnahmen. 2. Beobachtung hochladen: Wenn sie nicht eindeutig bestimmt werden kann, einfach als „unbekannte Art“ eintragen. Jede Meldung wird von Fachleuten geprüft, sie helfen auch bei der Artbestimmung. 3. Die geprüfte Meldung wird automatisch in die zentrale Artdatenbank eingetragen. Dies hilft allen, die im Naturschutz, der Forschung und der Umweltplanung tätig sind. Sie können auch selbst schauen, wo welche Arten vorkommen. Mehr Informationen unter: rlp.artenfinder.net Pirol - Or 1 15.0 6.20 22 iolus orio lus
Bei der Haupttätigkeit der Specht, Rainer , Inspire-ID: https://registry.gdi-de.org/id/de.bw.lubw.inspire.pf/pi-450-15047906-117400092) handelt es sich um Intensivhaltung oder -aufzucht von Mastschweinen (NACE-Code: 01.46 - Haltung von Schweinen). Es wurden keine Freisetzungen oder Verbringungen nach PRTR berichtet zu: Freisetzung in die Luft, Freisetzung in das Wasser, Freisetzung in den Boden, Verbringung von Schadstoffen mit dem Abwasser, Verbringung gefährlicher Abfälle im Inland, Verbringung gefährlicher Abfälle im Ausland, Verbringung nicht gefährlicher Abfälle.
Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den farbenprächtigen Grünspecht (Picus viridis) zum Vogel des Jahres 2014 gekürt. Wegen seines markanten Rufs, der wie ein gellendes Lachen klingt, erhielt er diesen Beinamen "Lachvogel". Er ist nach dem Buntspecht und vor dem Schwarzspecht die zweithäufigste Spechtart Deutschlands. Aufmerksame Beobachter können ihn in halboffenen Waldlandschaften, Gärten und Parks oder auf Streuobstwiesen und Brachen finden – überall dort, wo Grünland mit alten Bäumen vorkommt.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Poster „Waldvögel in Rheinland-Pfalz“ INFORMATION Als Waldvögel werden die Arten von Vögeln bezeichnet, die ihren Lebensraum in Nadel-, Laub- und Mischwäldern haben. Einige Waldvögel, wie das Rotkehlchen, die Kohlmeise oder die Amsel sind häufig auch in Parks und baumreichen Gärten anzutreffen. Wälder bieten den Vögeln Schutz und zahlreiche Nistmöglichkeiten, sei es in der Baumkrone, im Stamm oder am Boden in Sträuchern und Büschen. Der Wald gewährt zudem ein breites Nahrungsangebot, sowohl für sich vegetarisch ernährende Vögel in Form von diversen Körnern, Samen und Beeren, als auch für Greifvögel und Insektenfresser. Der Kleiber (Sitta europaea) ist gut an seiner orangeroten Unterseite, der graublauen Oberseite und dem schwarzen Augenstreif zu erkennen. Er kommt europaweit in Laub- und Mischwäldern, Gärten und Parks vor. Kleiber brüten in Baumhöhlen, häufig in alten Spechthöhlen. Ist dem Kleiber das Einflugloch zu groß, kleistert er es mit Lehm auf Körperdurchmesser zu, sodass ihm größere Vögel den Nistplatz nicht streitig machen können. Diesem „Zukleben“ verdankt der Vogel seinen Namen. Als Körner- und Insektenfresser sucht er Nahrung in Form von Insekten und Spinnen in Baumrinden; vor allem im Winter legt er Futtervorräte an, indem er Samen und Kerne in Spalten von Baumrinden versteckt. Dabei ist er der einzige heimische Vogel, der die Fähigkeit besitzt, Baumstämme kopfüber herunterzulaufen. Mit seinem auffällig langen, gebogenen Schnabel sucht der Gartenbaumläufer (Certhia brachydactyla) zwischen der Rinde nach Insekten. Er bevorzugt daher Bäume mit grober Rinde, wie Obstbäume, Eichen und Eschen. Interessanterweise läuft der Gartenbaumläufer nicht geradlinig den Stamm hinauf, sondern bewegt sich ruckartig und spiralförmig um den Stamm herum. Ist er oben angekommen, fliegt er zum Fuß des benachbarten Baumstammes, um diesen wieder spiralförmig nach oben zu klettern. In kalten Nächten schlafen Gartenbaumläufer häufig in Gruppen eng aneinander gekuschelt, um weniger Wärme zu verlieren. Das Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) ist ein wahrer Winzling. Mit 8-9 cm Größe und 5 g Gewicht ist er der kleinste und leichteste Brutvogel in Europa. Er wiegt etwa so viel wie 2 Stücke Würfelzucker. Das Wintergoldhähnchen sucht in Nadelbäumen pausenlos nach Insekten und Spinnen. Um seinen Energiebedarf zu decken, muss der Vogel täglich mindestens so viel Nahrung zu sich nehmen, wie er selbst an Körpergewicht aufbringt. Lange, harte Winter können für den kleinen Vogel daher zum großen Problem werden. Ihre kugelförmigen Hängenester bauen sie zwischen den Zweigen der Nadelbäume und binden diese mit Spinnenweben zusammen. Der unscheinbare Zilpzalp (Phylloscopus collybita) ist mit dem Auge nur schwer zu entdecken. Dank seiner olivbraunen Oberseite und der schmutzig-weißen Unterseite ist er im Blattwerk von Laubbäumen bestens getarnt, wo er nach Insekten sucht. Leichter ist er an seinem unverwechselbaren Gesang, dem „zilp-zalp, zilp-zalp“, zu erkennen, dem er seinen Namen verdankt. Im Volksmund wird der Zilpzalp aufgrund seines monotonen Gesangs auch „Geldzähler“ genannt. Äußerlich ist er leicht mit seiner Zwillingsart, dem Fitis (Phylloscopus trochilus), zu verwechseln, nicht jedoch gesanglich. Der Fitis gibt kurze, von der Tonhöhe abfallende, melodische Töne von sich. Der Kuckuck (Cuculus canorus) ist ein Brutparasit. Das Weibchen klaut ein Ei aus dem Nest eines insektenfressenden Kleinvogels und legt ein eigenes Ei hinein. Der Jungkuckuck schlüpft in der Regel zuerst. Während seiner ersten Lebenstage reagiert der Rücken des Jungkuckucks besonders empfindlich auf Berührungen. Stößt er mit dem Rücken gegen ein Ei, beginnt er automatisch, dieses huckepack aus dem Nest zu werfen. Um Futterkonkurrenz zu verhindern, wiederholt sich dieser Vorgang so lange, bis alle Eier aus dem Nest entfernt wurden. Damit die Adoptiveltern genügend Futter für den deutlich größeren Jungvogel herbeibringen, imitiert er mit seinem hektischen Gezirpe „si, si, si, si“ ein vollbesetztes Nest. Den typischen Kuckuck-Laut geben nur die Männchen von sich, der Ruf des Weibchens ertönt als „kwickwick“. 1 Der Buntspecht (Dendrocopos major) ist ein anspruchsloser und vielseitiger Vogel. In den Sommermonaten ernährt er sich hauptsächlich von Insekten und Larven, die er mit dem Schnabel aus der Baumrinde pickt oder von Ameisen und Spinnentieren, die er am Boden aufsammelt. Gelegentlich plündert der Buntspecht die Brut anderer Höhlenbrüter und pickt kleine Löcher in Baumstämme, um den austretenden Baumsaft aufzulecken. Im Winter stellen Zapfen und Nüsse die Hauptnahrung dar. Der Schädel des Spechts ist besonders dick und der Schnabel ist federnd mit dem Kopf verbunden, sodass er sich beim „Hämmern“ keine Verletzungen zuzieht. Den markanten roten Fleck am Hinterkopf weisen nur die Männchen auf. Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) kommt in naturnahen, strukturreichen Laubmischwäldern mit Bächen, Tümpeln und nahe gelegenen Feuchtwiesen vor. In seichten Gewässern sucht er nach Fischen, Fröschen, Molchen und Insekten. Im seinem etwa 100 km² großen Nahrungsrevier baut das Storchenpaar den Horst in der Baumkrone großer Eichen und Fichten. Das Gefieder des Storches ist schwarz gefärbt und glänzt in metallisch grünen und purpurnen Tönen. Lediglich die Bauchseite und Unterschwanzdecken sind weiß gefärbt. Die langen Beine, der ca. 20 cm lange Schnabel und die kahlen Stellen rund um die Augen leuchten auffallend rot. Im Gegensatz zum Weißstorch ist beim Schwarzstorch nur selten ein Klappern zu hören. Im Flug ertönt meist ein „fuo“, im Horst ein melodisches „huji-ji“. Mit einer Flügelspannweite von 160-200 cm fliegt der Zugvogel über den Winter nach Afrika. Die Evolution hat dem Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) seinen auffällig geformten Schnabel verliehen. Durch die Überkreuzung von Ober- und Unterschnabel kann der Vogel Zapfenschuppen knacken, um an die darunterliegenden Samen zu gelangen. Ähnlich der Rechts- und Linkshänder beim Menschen, gibt es Rechts- oder Linksschläger beim Fichtenkreuzschnabel. In welche Richtung sich der Schnabel kreuzt, wird bei jedem Nestling individuell festgelegt. Wie sein Name bereits erwähnt, stellen Fichtensamen die Hauptnahrungsquelle dar. Aufgrund der Spezialisierung ist der Vogel stark von dieser Nahrungsquelle abhängig. Je nach Nahrungsangebot brüten sie ganzjährig bis zu zwei Mal. Da Fichtenzapfen im Winter reifen, können auch bei bis zu -30 Grad erfolgreich Jungvögel großgezogen werden. Das Gefieder der Männchen ist rot-orange, das der Weibchen grau-grün gefärbt. Der ursprünglich aus den Tropen stammende Pirol (Oriolus oriolus) sieht aufgrund seines leuchtenden Gefieders in unseren heimischen Gefilden sehr exotisch aus. Das Männchen zeichnet sich durch ein krelles gelb-schwarzes Federkleid aus, weswegen der Vogel auch „Goldamsel“ genannt wird. Die Weibchen sind eher grün-braun gefärbt. Als Nahrung dienen dem Pirol allerlei Insekten und Früchte. Trotz der auffälligen Färbung ist der in den Baumkronen lebende Vogel nur schwer zu Sicht zu bekommen. Meist ist er lediglich durch seinen melodiösen Gesang „dü-delüü- lio“ zu verorten. Quellen - - - - - - - - - 2 Dr. Dierschke, Volker; Gminder, Andreas; u.a. | Der Kosmos Tier- & Pflanzenführer; Kosmos Verlag | 2016 van Saan, Anita; Haag, Holger; Oftring, Bärbel | Tier- und Pflanzenführer; Kosmos Verlag | 2017 Dierschke, Volker | Welcher Vogel ist das?; Kosmos Verlag | 2016 Dr. Bellmann, Heiko; Dr. Dierschke, Volker; u.a. | Der Kosmos Tierführer; Kosmos Verlag | 2014 Stalla, Franz; Stoltz, Michael | Die Vogelwelt des Naturparks Pfälzerwald; POLLICHIA Verlag | 2004 https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-kuckuck-legt-gefaerbte-eier-in-fremde-nester-und-verstellt-die- stimme-mit-erfolg/140528.html https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/2008-kuckuck/07194.html http://www.das-tierlexikon.de/schwarzstorch-582-pictures.htm http://www.natura2000.rlp.de/steckbriefe/index.php?a=s&b=a&c=vsg&pk=V026
Kläranlagen können auf herkömmlichem Weg Mikroplastik nicht vollständig aus Abwässern zurückhalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Pilotstudie des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), die der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) und der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Auftrag gegeben haben. Als Mikropartikel werden alle Kunststoffteile bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Mikroplastik ist als ein Indikator für den Zustand der Meere in die europäische Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) aufgenommen worden. Die Wissenschaftler untersuchten in einem sehr aufwändigen Verfahren Abwasser und Klärschlamm aus zwölf Kläranlagen im Verbandsgebiet des OOWV. „Die Studie liefert wertvolle Erkenntnisse über Plastikrückstände, die niemand bisher hatte. Durch die Anwendung modernster Verfahren können jetzt Kunststoffe, wie sie beispielsweise in Zahnpasta, Kosmetik, Fleece-Jacken und Verpackungen verwendet werden, auch im Abwasser konkret zugeordnet werden. Deshalb ist die Studie auch für den Gesetzgeber sowie für Hersteller und für die Industrie relevant“, erklärt OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht. Ob der Großteil der gefundenen Mikroplastik-Partikel allerdings tatsächlich beispielsweise auf Kosmetikprodukte zurückzuführen ist oder ob sie durch den Abrieb alltäglicher Gebrauchsgegenstände eingetragen werden, muss zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch offen bleiben, sagt Mikrobiologe Dr. Gunnar Gerdts, der die Proben am Alfred-Wegener-Institut auf Helgoland analysierte.
Lernen Sie den einzigartigen Erholungswald im Norden Berlins kennen! Der Hobrechtswald ist vom Zentrum Berlins schnell zu erreichen und bietet dank seines gut ausgebauten und vielfältigen Wegenetzes ein besonderes und vielseitiges Erlebnis für alle Besuchenden. An verschiedenen Stellen entlang des Wegenetzes durch den Hobrechtswald sind Infopunkte zu finden, die Auskunft über die bewegte Entstehungsgeschichte der Kulturlandschaft und ihre aktuelle Entwicklung geben. Sie informieren zudem über die Wechselbeziehung des Ökosystems Wald mit Wasser, Boden sowie der Pflanzen- und Tierwelt. Darüber hinaus helfen die weithin sichtbaren Infopunkte bei der Orientierung im Erholungswald. Das Forstamt Pankow und die Revierförsterei Buch bieten auf Anfrage Waldführungen sowie Umwelterziehung speziell für Kindergärten und Schulen an. Anfragen können an das Forstamt Pankow oder die Revierförsterei Buch gerichtet werden. Der Hofimbiss auf dem Gut Hobrechtsfelde (siehe auch die Webseite zum Naturpark Barnim ) ist an Wochenenden von 11.00-17.00 Uhr geöffnet. Catering ist nach vorheriger Buchung auch an Wochentagen möglich. Die Waldschule Bucher Forst bietet zu jeder Jahreszeit Walderlebnisse für Gruppen aller Altersklassen. Sie ist Ausgangspunkt für Walderkundungen und hat auch in und um das gemütliche Holzhaus einiges zu bieten: einen Barfußpfad, eine Waldorgel, eine Tierweitsprunganlage und eine begehbare Landschaft, in der Fuchs, Dachs, Specht und Co. als Präparate ganz genau betrachtet werden können. Auch die Berliner Forsten beteiligen sich mit zahlreichen Angeboten am jährlich im Sommer stattfindenden „Langen Tag der StadtNatur”. Interessierte können bei Vogelstimmenwanderungen und vielen weiteren nicht alltäglichen Führungen und Mitmachaktionen Wissen zum Thema Natur sammeln und Naturräume kennenlernen, auch solche, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Ausführliche Informationen zum aktuellen Programm gibt es auf der Webseite „Langer Tag der StadtNatur” . Das ehemalige Berliner Stadtgut liegt direkt am Hobrechtswald und ist ein geeigneter Ausgangspunkt für Wanderungen in das Gelände. Im früheren Kornspeicher befindet sich seit einigen Jahren eine Ausstellung, die über die Geschichte der Rieselfelder informiert. Die Ausstellung ist in der Regel täglich von 12-16 Uhr geöffnet; zur Sicherheit kann telefonisch nachgefragt oder auch ein Termin außerhalb der regulären Zeiten vereinbart werden. Das Gebiet soll zukünftig durch den Einsatz verschiedener Akteure wie dem Förderverein Naturpark Barnim e.V. weiter entwickelt werden. Der Spielplatz auf dem Gut Hobrechtsfelde lädt zum Toben ein. Nahe gelegen ist auch das Streichelgehege mit Schafen und Ziegen, das nicht nur bei Kindern beliebt ist. Am Wochenende wird außerdem Pony- und Eselreiten angeboten. Unter sachkundiger Führung können die ehemaligen Rieselfelder auf einer Wanderung erlebt werden. Bei einer Kräuterführung durch das Revier Hobrechtswald stellt sich die Vielfalt der heutigen Landschaft in besonderer Weise dar. Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren Angeboten finden sich auf den Internetseiten vom Gut Hobrechtsfelde und dem Förderverein Naturpark Barnim e.V. .
Die Erhaltung der Biodiversität ist das wichtigste internationale Naturschutzziel. Naturschutzpolitik konzentriert sich auf seltene und bedrohte Arten und Lebensräume. Häufigere Arten, die im direkten Siedlungsumfeld des Menschen vorkommen, werden nicht berücksichtigt, obwohl Bestandsveränderungen dieser Arten sehr aussagekräftig sein können. Naturnahe Gärten, Parks und andere Grünflächen sind wesentliche Refugien für Arten, die aufgrund der modernen, ausgeräumten Kulturlandschaft im Rückgang begriffen sind. Durch ihr Vorkommen in Siedlungen, besteht die Chance, dass interessierte Laien vor der Haustür ihr Vorkommen und ihre Häufigkeit erheben. Da der Grundstein für das Interesse für Natur und Biodiversität in der Kindheit gelegt wird, ist es wichtig bereits Kinder und Jugendliche für Artenvielfalt und Natur vor der Haustür zu begeistern. Das Projekt verfolgt folgende Ziele (i) Erfassung der Biodiversität im Siedlungsraum anhand der Vorkommen von Zielarten im Untersuchungsraum der Projektschulen (ii) Analyse des Zusammenhangs zwischen den Vorkommen der Arten und Habitatparametern, und davon Ableitung von Vorschlägen zur biodiversitätsfördernden Gartenbewirtschaftung und (iii) Erforschung der Motivation und Motivierbarkeit von Jugendlichen (Schüler/innen) für Biodiversität und für das Monitoring (Citizen Science) der beobachteten Zielarten mit SchülerInnen. Durch die Initiierung konkreter Umsetzungsprojekte für die Verbesserung der Habitatqualität in Gärten bzw. Grünflächen soll mit begleitender Öffentlichkeitsarbeit durch die SchülerInnen Bewusstseinsbildung für Natur im Garten erreicht werden. Folgende attraktive, häufige und aussagekräftige Zielarten(gruppen) werden von jeder Schule erhoben: Igel, Wildbienen, Spechte und leicht kenntliche Tagfalterarten. Gemeinsam mit Naturschutzvereinen, Studierenden und Wissenschafterlnnen wird die Datenqualität kritisch evaluiert.
Biodiversität im Wald hängt stark mit struktureller Diversität zusammen. In Bergwäldern sind die kalten Klimabedingungen ein wesentlicher Faktor für die natürliche Strukturbildung, z.B. durch langsame Wuchsbedingungen, lange Sukzessionszeiträume und ein hohes Potential für Schneebruch, Windwurf und folgende Insektenkalamitäten. Obwohl die natürlichen Prozesse durch die Waldwirtschaft überprägt sind, ist zu erwarten dass der Klimawandel die strukturellen Bedingungen und damit die Habitatqualität für assoziierte Tierarten verändern wird. Ziel des Projektes ist, die direkten und indirekten Auswirkungen des Klimawandels auf die realisierten ökologischen Nischen von spezialisierten Brutvogelarten des Gebirgswaldes zu ermitteln. Dazu untersuchen wir entlang des klimatischen Gradienten Schwarzwald-Jura-Alpen, wie das Klima die strukturellen und vegetationsspezifischen Lebensraumbedingungen für ausgewählte Arten im hochmontanen und subalpinen Gebirgswald beeinflusst. Die ausgewählten Modellarten sind: Haselhuhn (Bonasa bonasia), Auerhuhn (Tetrao urogallus), Dreizehenspecht (Picoides tridactylus) und Sperlingskauz (Glaucidium passerinum).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 14 |
| Land | 24 |
| Weitere | 11 |
| Wissenschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 10 |
| Text | 26 |
| Umweltprüfung | 4 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 30 |
| Offen | 16 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 46 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 6 |
| Datei | 3 |
| Dokument | 15 |
| Keine | 11 |
| Webseite | 22 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 31 |
| Lebewesen und Lebensräume | 46 |
| Luft | 15 |
| Mensch und Umwelt | 44 |
| Wasser | 18 |
| Weitere | 40 |