Das Projekt "Internationaler Standortwettbewerb und Umweltpolitik" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Frankfurt,Oder, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät durchgeführt. In juengster Zeit ueberzieht eine Fusionswelle zwischen Unternehmen in unterschiedlichen Laendern die Welt. Es entstehen immer groesser werdende multinationale Unternehmen, deren Investitionsvolumina nie gekannte Groessen erreichen. Fallende Grenzen und internationale Abkommen z.B. im Rahmen des GATT bzw der WTO ermoeglichen es den Unternehmen, bei der Standortwahl fast vollkommen flexibel zu sein. Da jedoch jedwede Investition mit sehr hohen Fixkosten zum Kapazitaetsaufbau verbunden ist, kann eine einmalig getaetigte Investition nur unter sehr hohem finanziellen Aufwand verlagert werden. Die Errichtung von Ueberschusskapazitaeten in unterschiedlichen Laendern macht die Drohung der Standortverlagerung glaubhaft. Das Drohpotential der Unternehmen gibt den Staaten nur noch begrenzte Handlungsspielraeume in ihrer nationalen Wirtschaftspolitik, falls eine Ansiedlung gewuenscht ist. Gerade bei sehr grossen Industrieansiedlungen darf hier jedoch nicht nur der fiskalische Aspekt in die Zielfunktion des Landes eingehen, sondern es sollten auch die oekologischen Auswirkungen einer Industrieansiedlung beruecksichtigt werden. Das Projekt analysiert anhand eines spieltheoretischen Ansatzes den Wettbewerb verschiedener Laender und die Verhaltensweisen multinationaler Unternehmen unter fiskalischen und umweltpolitischen Gesichtspunkten. Ferner wird die Frage untersucht, inwieweit die Beruecksichtigung von umweltpolitischen Aspekten die Effizienz der Entscheidungen beruehrt.
Das Projekt "Anreize umweltpolitischer Instrumente zu Adaption und Innovation von Vermeidungstechnologien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Heidelberg, Interdisziplinäres Institut für Umweltökonomie durchgeführt. Es geht um die Frage, welche umweltpolitischen Politikinstrumente wie Steuern, Standards, handelbare Emissionszertifikate, Subventionen und gemischte Instrumente staerkere Anreize zu Forschung und Entwicklung (FuE) aber auch zur Uebernahme (Adaption) neuer Technologien liefern. Dabei wird auch untersucht, bei welchen Instrumenten es in Abhaengigkeit von der Marktform zu staerkeren allokativen Verzerrungen kommt. Die theoretische Forschung zur Adaption bei vollkommenem Wettbewerb ist dabei weitgehend abgeschlossen. Da empirische Studien ausweisen, dass hoechstens 15 Prozent der Industrieinnovationen selbst verwendet werden, 85 Prozent jedoch an Dritte weiterverkauft werden, ist es wichtig zu erforschen, welche Rueckkopplungen von der Regulierung einer verschmutzenden Industrie auf die Forschung in anderen Industrien ausgeht. Diese Fragestellung ist augenblicklich zentraler Gegenstand dieses Forschungsprojektes. Vorgehensweise: Der Ansatz ist in der ersten Phase des Projektes theoretisch: Das heisst, es werden Methoden aus der oekonomischen Gleichgewichts- und der Spieltheorie verwendet, um Markt und Verhaltensgleichgewichte zu identifizieren. Spaeter sollen Vermeidungskosten in verschiedenen wirtschaftlichen Sektoren oekonometrisch geschaetzt und die theoretisch abgeleiteten Hypothesen ueberprueft werden. Untersuchungsdesign: Panel.
Das Projekt "Kooperative Lösungen internationaler Umweltprobleme" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von FernUniversität Hagen, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie durchgeführt. Probleme des Trittbrettfahrerverhaltens bei der Bereitstellung öffentlicher Güter werden unter besonderer Berücksichtigung globaler Umweltprobleme analysiert. Das Vorhaben umfasst sowohl Beiträge zur spieltheoretischen Grundlagenforschung als auch die ökonomische Evaluation von internationalen Umweltvereinbarungen, z.B. des Kyoto-Abkommens.
Das Projekt "Das Zustandekommen von internationalen Klimaabkommen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität-Gesamthochschule Siegen, Fachbereich 5 Wirtschaftswissenschaften, Fach Volkswirtschaftslehre, Lehrstuhl Volkswirtschaftslehre 4 durchgeführt. Untersuchungsgegenstand dieses Projektes sind spieltheoretische Modellierungen eines Zustandekommens von internationalen Umweltabkommen. Hierbei geht es um die Untersuchung und Gestaltung von Koalitionsbildungsprozessen sowie deren spieltheoretischen Strategien, um Verhandlungsanreize zu schaffen. Es werden flexible Abkommensmechanismen im Rahmen von Koalitionsspielen untersucht und analysiert.
Das Projekt "Strategische Handels- und Umweltpolitiken in globalisierten Oekonomien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Chemnitz, Professur Finanzwissenschaft durchgeführt. Internationalisierung der Umweltproblematik durch Abfallmaerkte, Auswirkungen auf nationale Umweltpolitiken und Internationalen Politikwettbewerb, Analyse von Wirkungen bezueglich Effizienz und Wachstum im Rahmen spieltheoretischer und wachstumstheoretischer Ansaetze.
Das Projekt "Delegation von Umweltpolitik durch strategisches Wählen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Frankfurt,Oder, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät durchgeführt. In Zeiten zunehmender Globalisierung haben die einzelnen Regierungen Anreize, umweltpolitische Instrumente strategisch einzusetzen. Verhalten sich alle Entscheidungsträger strategisch, so landen sie gewöhnlich in einem ineffizienten Gefangenen-dilemma. Strategische Delegation der politischen Entscheidung in Form von Wählen kann hier zu Effizienzsteigerungen führen.
Das Projekt "Experimentelle Untersuchung der Steuerung des Zugverhaltens bei Vögeln mit Hilfe der Satelliten-Telemetrie" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Greifswald, Institut für Zoologie, Vogelwarte Hiddensee durchgeführt. Das Hauptziel des Projektes besteht darin, mit Hilfe der Satelliten-Telemetrie die genetischen Grundlagen des Zugverhaltens von Vögeln erstmals im Zusammenhang mit experimenteller Manipulation im Freiland zu untersuchen. Als Modellart soll die Heringsmöwe (Larus fuscus) dienen, deren Unterarten L.F. intermedius und L.f. fuscus sich durch geographisch deutlich differenziertes Zugverhalten auszeichnen. Zum einen soll der soziale Einfluss auf die Zugrichtung durch ein Verfrachtungsexperiment von Eiern/Jungvögeln zwischen zwei Populationen mit unterschiedlichen Zugrichtungen untersucht werden. Zum anderen geht es um die Aufklärung des Vererbungsmodus der Zugrichtung durch ein Kreuzungsexperiment von Vertretern dieser Populationen. In beiden Fällen sollen die experimentell manipulierten (d. h. die verfrachteten bzw. in Gefangenschaft erbrüteten) Jungvögel sowie eine gleich große Zahl von Kontrollvögeln mittels Satelliten-Telemetrie auf ihrem ersten Wegzug ins Winterquartier verfolgt werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Y2-2-ZEW" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Forschungsbereich Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement durchgeführt. Komplementär zu den Vorarbeiten in Arbeitspaket 3.1, dem Marktdesign im engeren Sinn für den Spotmarkt (Day-Ahead und Intraday), soll einerseits die Interaktion von Spot- mit Termin-, Emissions- und Regelenergiemärkten sowie Systemdienstleistungen (kurzfristige Auswirkungen) untersucht und dabei langfristige Investitionsanreize (langfristige Auswirkungen) betrachtet werden. Das ZEW liefert einen systematischer Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion. Hierzu wird aktuelle Forschung sowie Politikberatung ausgewertet und systematisch aufgearbeitet. Darüber hinaus sollen auch hier Workshops mit führenden Experten aus dem entsprechenden Gebiet veranstaltet werden, um deren nationale und internationale Erfahrungen zu den Auswirkungen des Marktdesigns auf den Flexibilitätseinsatz einzubeziehen. Im Rahmen der Workshops werden strukturierte Interviews (beispielsweise nach der Delphi Methode) geführt. Insgesamt ergibt sich ein strukturiertes Bild des aktuellen Diskussionsstandes. Daraus werden Lücken im Kenntnisstand aufgezeigt. Diese Lücken können dann mit spieltheoretischer Modellierung verschiedener Aspekte alternativer Marktdesigns adressiert werden. Hierbei steht insbesondere das strategische Verhalten der einzelnen Akteure im Markt im Vordergrund und dessen Auswirkungen auf kurz- und langfristige Flexibilität. Darüber hinaus bewertet das ZEW die in Cluster IV, Arbeitspaket 3 erarbeiteten Gestaltungsoptionen und fertigt einen Bericht im Rahmen eines Whitepapers an.
Das Projekt "Teilprojekt 2: Spieltheoretische Analyse von Transferzahlungen zur Stabilisierung von internationalen Umweltabkommen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Bochum, Bochum University of Applied Sciences, Fachbereich W Wirtschaft, Fachgebiet Volkswirtschaftslehre durchgeführt. Die Wirkung von Transferzahlungen auf Stabilität, Wohlfahrt und Beiträge zum globalen öffentlichen Gut Klimaschutz wird im Rahmen von Koalitionsmodellen untersucht. Die Akteure können dabei durch Ungleichheitsaversion im Sinne von Fehr und Schmidt (1999) motiviert sein. Es wird vollständige Heterogenität aller Akteure bezüglich aller Modellparameter (Grenznutzen und Grenzkosten sowie Grade der Ungleichheitsaversion) zugelassen.
Das Projekt "Teilvorhaben Entwicklung & Erprobung grafischer Spiel-Design-Prinzipien und didakt. Inhaltsaufbereitung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ingenium Institut für Unternehmensentwicklung und innovative Medien GmbH durchgeführt. Ziel des Verbundprojekt StaySmart ist es, ein Qualifizierungskonzept zu entwickeln, mit dem sich Energieberater, flexibel von Ort und Zeit, für arbeitsrelevante Fach- und IT-Kompetenzen im Arbeitsalltag permanent weiterbilden, vom Wissensaustausch mit Kollegen profitieren sowie die eigenen Kompetenzen individuell überwachen und steuern werden. Das Teilvorhaben von Ingenium setzt sich zum Ziel, das Qualifizierungskonzept StaySmart mitzuentwickeln und umzusetzen. Ingenium ist dabei sowohl für die Integration und Vernetzung der Kompetenzmessinstrumente in eine IT-gestützte Lernumgebung zuständig, als auch für den Gameification-Ansatz des Konzeptes, die didaktische Entwicklung von Lerninhalten sowie für die Analyse von weiteren Einsatzpotentialen bzw. Anwendungsfeldern des Qualifizierungskonzeptes. Ingenium ist somit für die Konzeptadaption verantwortlich, die im Anschluss an die Erprobung und Evaluierung des Konzeptes und der Instrumente vorgenommen wird. Als Ergebnisse werden Fachkonzepte für die kollaborativen Lehr- und Lernprozesse, den Gamification-Ansatz, die eLearning-Nuggets sowie das IT-basierte Lernsystem zur Kompetenzmessung vorliegen. Aufbauend auf einer IST-Analyse, die als Anforderungserhebung dient und die gemeinsam mit den Verbund- und Umsetzungspartnern durchgeführt wird, werden die Konzepte für die IT-gestützten Workshops entwickelt. Dieses Workshop-Konzept besteht aus den Fachkonzepten für kollaborative Lehr- und Lernprozesse, einen Gamification-Ansatz sowie für die Umsetzung von Lern-Nuggets via eLearning und dem Lernsystem zur selbstgesteuerten Kompetenzmessung. Für die Umsetzung der Fachkonzepte werden zunächst Lastenhefte entwickelt, die die Anforderungen für die Prototypen aufzeigen. Nach der Erprobung und Evaluation mit den Verbund- und Umsetzungspartnern, erfolgt eine Konzeptadaption. Im Ergebnis steht ein IT-gestütztes übertragbares Konzept zum Kompetenzaufbau, - erhalt und -austausch altersdiverser Mitarbeiter.
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