Die Olympischen Disziplinen im Rudern und Schwimmen wurden im Shunyi Water Park im Nordosten Pekings ausgetragen. Die extra dafür angelegten künstlichen Seen werden zum Teil mit Grundwasser aus Brunnen im Umland des Parks versorgt. In Zusammenarbeit mit unserem chinesischen Kooperationspartner BNEAT Co. Ltd. wurde ribeka beauftragt ein Grundwasser Monitoring System für das Umland des Shunyi Water Park zu entwerfen und installieren. Zahlreiche Multi-Parameter Datenlogger wurden in den Brunnen zur Überwachung der Grundwasserqualität und der zeitlichen Entwicklung des Grundwasserstandes installiert. Die Datenlogger wurden mit der neuesten Generation von GPRS Datenübertragungsmodulen ausgerüstet. Das Grundwassermonitoring kann somit in Echtzeit durchgeführt werden, die Daten sind direkt in der Grundwasser Monitoring Software GW-Base® verfügbar. Der technische Support erfolgt über unseren chinesischen Kooperationspartner als auch durch regelmäßige Besuche von ribeka Personal in Peking.
Die Studie „Konzept nachhaltige Mobilität EURO 2024“ beschäftigt sich mit der Förderung nachhaltiger Mobilität im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft 2024 (EURO 2024) in Deutschland. Da der Verkehrssektor zu den Hauptverursachern von Treibhausgasemissionen zählt, ist die Förderung nachhaltiger Mobilität von entscheidender Bedeutung im Kampf gegen den Klimawandel. Bei Großveranstaltungen im Sportbereich, wie beispielsweise der Fußball Europameisterschaft 2024 in Deutschland, sind die Herausforderungen hinsichtlich nachhaltiger Mobilität besonders ausgeprägt. Daher sollten solche Events gezielte Maßnahmen zur Förderung von nachhaltiger Mobilität in ihre Planung und Durchführung integrieren. Die durchgeführte Studie gründet sich auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Auswertung einschlägiger Studien, wobei ein besonderes Augenmerk auf europäische Sportereignisse der vergangenen 17 Jahre gelegt wird. Die herausgearbeiteten Maßnahmen werden in Bezug auf die räumliche Dimension des Verkehrsaufkommens als auch die verschiedenen beteiligten Akteursgruppen analysiert. Auf Basis dieser Ergebnisse werden Empfehlungen für nachhaltige Mobilitätslösungen im Kontext der EURO 2024 vorgestellt. Die Ergebnisse unterstreichen, dass eine umfassende Zusammenarbeit zwischen Veranstalter*innen, Regierungen, Verkehrsbehörden, Transportunternehmen und der Zivilgesellschaft unerlässlich ist, um nachhaltige Mobilität bei Sportgroßveranstaltungen zu erreichen. Die Beteiligung der Öffentlichkeit an Planungs- und Entscheidungsprozessen sowie die Integration von Feedbackschleifen können dazu beitragen, eine gemeinsame Vision zu entwickeln und Maßnahmen zu implementieren, die von allen Akteur*innen getragen werden. Eine umfassende und integrierte Umweltstrategie kann dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck von Veranstaltungen zu reduzieren und gleichzeitig soziale und wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Förderung von nachhaltiger Mobilität bei Sportgroßveranstaltungen bedeutend für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen ist. Die Veranstalter*innen von Sportgroßereignissen sollten gezielte Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Mobilität in ihre Planung und Durchführung integrieren, um die negativen Auswirkungen des Verkehrs auf Umwelt und Lebensqualität in urbanen Räumen zu reduzieren. Es ist wichtig, dass diese Maßnahmen nicht nur kurzfristig während der Veranstaltung, sondern auch langfristig in der Region umgesetzt werden, um nachhaltige Mobilität langfristig zu etablieren.
<p>Für die Produktion von Lebensmitteln werden viele Ressourcen aufgewandt und Treibhausgase ausgestoßen. Lebensmittelabfälle sollten deshalb auch aus Umweltsicht vermieden werden. Ein Leitfaden des Umweltbundesamtes zeigt, wie das beim Catering funktioniert.</p><p>Der „ökologische Rucksack“ von Lebensmitteln</p><p>Die Deutschen konsumieren jedes Jahr pro Kopf 456 Kilogramm Lebensmittel. Diese Menge verursacht in etwa einen Flächenverbrauch von einem halben Fußballplatz, einen Wasserverbrauch von 84 Badewannen sowie Treibhausgasemissionen, die einem Flug von Frankfurt nach New York und zurück entsprechen. Außerdem wird Energie bei Herstellung und Transport benötigt und es werden jedes Jahr in Deutschland für die Lebensmittelproduktion insgesamt rund 46.000 Tonnen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=Pflanzenschutzmittel#alphabar">Pflanzenschutzmittel</a>, rund 5,3 Millionen Tonnen Mineraldünger und rund 220 Millionen Tonnen Wirtschaftsdünger eingesetzt.</p><p>Rund 81 Kilogramm der 456 Kilogramm jährlich pro Kopf konsumierten Lebensmittel werden zu Abfall. Das sind immerhin knapp 20 Prozent und entspricht zwei vollen Einkaufswagen – Lebensmittel im Wert von rund 230 Euro.</p><p>Mehr zu den Umweltwirkungen von Lebensmittelabfällen und Maßnahmen zur Vermeidung siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/entwicklung-von-instrumenten-zur-vermeidung-von">„Entwicklung von Instrumenten zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen“</a></p><p>Zu viel produzierte Lebensmittel belasten die Umwelt unnötig.</p><p>Catering in unserem Alltag</p><p>Der Catering-Markt in Deutschland ist ein spannender und perspektivenreicher Milliardenmarkt. Gleichwohl ist dieses Segment der Lebensmittel- und Dienstleistungswirtschaft äußerst komplex, sehr heterogen und wenig erforscht. Catering im Sinne von „Verpflegung außer Haus“ reicht von der Imbissbude an der Ecke, über die Kantine in der Behörde bis zum Sternerestaurant auf dem Land. Auch in Fußballstadien, Konzerthäusern, Flugzeugen, auf Schiffen und Messen wird Catering angeboten. Die Zahl pro Tag angebotener Mahlzeiten variiert von einer überschaubaren Menge, zum Beispiel in Kindertagesstätten von um die 20 Essen bis zur Verpflegung von 20.000 Gästen an einem Abend bei Großveranstaltungen wie Messen oder Festivals.</p><p>Catering birgt Potential zur Umweltentlastung</p><p>Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass rund ein Drittel der im sogenannten Außer-Haus-Verzehr eingesetzten Nahrungsmittel im Abfall landen. Das Potenzial zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen ist in diesem Bereich also groß. Die Möglichkeiten, mit geringem Aufwand Lebensmittelabfälle zu vermeiden, sind zahlreich.</p><p>Kleine Kniffe – große Wirkung</p><p>Schon kleine Maßnahmen wie eine optimale Mengenkalkulation und das bedarfsgerechte Nachlegen von Speisen an Buffets oder die Verwendung kleinerer Teller und Portionsgrößen haben nicht nur wirtschaftliche Vorteile für den eigenen Betrieb sondern in der Summe aller Betriebe eine große ökologische Wirkung und eine Vorbildfunktion für alle Akteurinnen und Akteure im Lebensmittelmarkt.</p><p>Professionelles Catering im Blick</p><p>Der Schwerpunkt des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/leitfaden-vermeidung-von-lebensmittelabfaellen-beim">UBA-Leitfadens Vermeidung von Lebensmittelabfällen beim Catering</a> liegt auf dem professionellen Veranstaltungscatering, zum Beispiel für öffentliche Events wie Stadtfeste, Ausstellungseröffnungen, Sportveranstaltungen, oder Musikfestivals und Messen, private Anlässe wie Familienfeiern und Firmenveranstaltungen wie Firmengründung, Jubiläen, Filialeröffnungen und Versammlungen.</p><p>Der Leitfaden zeigt, wie durch gezielte Planung und Berücksichtigung aller Prozessschritte im Rahmen eines Caterings Lebensmittel- und Speisenabfälle deutlich reduziert und die dennoch entstehenden Lebensmittelreste noch sinnvoll genutzt werden können.</p><p>Für wen ist dieser Leitfaden?</p><p>Der vorliegende Praxisleitfaden richtet sich gleichermaßen an Caterer, deren Beschäftigte und Zulieferer, an Kundinnen und Kunden eines Caterings und an interessierte Privatpersonen, die ein Catering durchführen. Angesprochen fühlen sollen sich auch Eventmanagerinnen und Eventmanager, Agenturen und alle weiteren Akteurinnen und Akteure, die mit dem Thema Catering Berührungspunkte haben oder ein Catering für eine Veranstaltung planen.</p><p>Fact Sheets – die wichtigsten Tipps auf einen Blick</p><p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/leitfaden-vermeidung-von-lebensmittelabfaellen-beim">Zehn separate Fact Sheets</a> bündeln Knackpunkte zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen beim Catering für unterschiedliche Akteure. Caterer und Küchenpersonal finden beispielsweise Tipps für eine zeitgemäße Lagerhaltung und für eine klar organisierte Ausgabe des Essens. Weitere Fact Sheets enthalten Informationen zur Einrichtung von Feedbackschleifen für Gäste und Kunden sowie Möglichkeiten der Weitergabe verzehrfähiger Speisen an gemeinnützige Einrichtungen wie etwa die Tafeln.</p>
Die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover sowie weitere 18 Städte, Gemeinden und Landkreise wurden im Mai 2012 durch den damaligen Bundesumweltminister Röttgen ausgezeichnet, da sie sich aufgrund besonderer Erfahrungen im Klimaschutz und in der Reduzierung des Energiebedarfs im Wettbewerb 'Masterplan 100 % Klimaschutz' durchgesetzt haben. Bis zum Jahre 2050 sollen die Treibhausgase um 95 Prozent und der Energieverbrauch um 50 Prozent reduziert werden. Mit dieser Auszeichnung begann eine vierjährige Projektlaufzeit, welche u.a. Klimaschutz und Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern soll. Stadt und Region entwickeln mit ihren Projektpartnern geeignete Maßnahmen, Aktivitäten und Meilensteine und werden diese in einem strategischen Gesamtkonzept, dem sogenannten Masterplan, zusammenführen. In der ersten Phase, die bis Ende 2013 andauert, werden mit verschiedenen Strategiegruppen Themenstellungen diskutiert und ein Fahrplan für die zweite Phase (Umsetzungsphase) erarbeitet. Das IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover gehört der Strategiegruppe Regionale Wirtschaftskreisläufe an und erarbeitet in dieser Gruppe selbstständig die Studie Einsatzpotenzial von Biokunststoffen in der Landeshauptstadt sowie der Region Hannover. In dieser Studie geht es im ersten Schritt um eine grundsätzliche Abschätzung des Kunststoffverbrauches der privaten Haushalte in der Landeshauptstadt und in der Region Hannover sowie um die klimarelevanten Auswirkungen von alternativ eingesetzten biobasierten Kunststoffen, die zunächst stofflich und anschließend energetisch genutzt werden. Dazu erfolgt eine erste Abschätzung im Rahmen verschiedener allgemeiner Szenarien, wie zum Beispiel die Ermittlung des Gesamtanteils des Kunststoffabfalls im Hausmüll. Weiterhin erfolgt eine Abschätzung der theoretischen Biokunststoffmengen, der dafür erforderlichen nachwachsenden Rohstoffe und des damit verbundenen Flächengebrauchs sowie der durch eine entsprechende Entsorgung CO2-neutral bereitstellbaren Energiemengen. In einem darauffolgenden zweiten Schritt werden, ergänzend zu den grundsätzlichen Abschätzungen, auch für einzelne konkrete Szenarien die klimarelevanten Auswirkungen betrachtet. Konkrete Szenarien können Großveranstaltungen wie Konzerte, Messen oder Sportveranstaltungen, aber auch die kommunale Beschaffung selbst sein. Im Anschluss erfolgt anhand der möglichen Szenarien eine Vorauswahl möglicher Produkte und Werkstoffe. Dabei wird auf Basis der Definitionen der jeweiligen anwendungsspezifischen Anforderungen ein Vergleich mit den jeweiligen Eigenschaftsprofilen möglicher Biokunststoffe durchgeführt. Im letzten Teilschritt erfolgt die Bewertung der klimarelevanten Auswirkungen für die allgemeinen und die verschiedenen konkreten Anwendungsszenarien. (Text gekürzt)
Air quality is a crucial environmental factor, e.g. evidenced by the fact that particles in the air are estimated to reduce the lifetime of the average European citizen by 8 months. Assessing and monitoring air quality are thus fundamental to improve Europe s welfare. PASODOBLE will develop and demonstrate user-driven downstream information services for the public, regional and local air quality sectors by combining space-based and in-situ data with models in 4 thematic service lines: - Health community support for hospitals, pharmacies, doctors and people at risk - Public information for regions, cities, tourist industry and sporting event organizers - Compliance monitoring support on particulate matter for regional environmental agencies - Local forecast model evaluation support for local authorities and city bodies. Continuing on the achievements of the ESA GSE PROMOTE project, PASODOBLE will stimulate the development of quality-assured air quality services towards their application market by increasing the implementation efficiency of demonstrated and operational services in the future (new regions, users or parameter combinations, additional service providers). PASODOBLE objectives are: - Evolution of existing and development of new sustainable air quality services for Europe on regional and local scales- Development and testing of a generic service framework for coordinated input data acquisition and customizable user-friendly access to services- Utilization of multiple cycles of delivery, use and assessment versus requirements and market planning in cooperation with users- Promotion and harmonisation of best practise tools for air quality communities. PASODOBLE comprises an initial phase of requirement analysis, service design, development and implementation, followed by 2 annual demonstration and evaluation cycles in which the services and the generic framework with regard to user needs and business planning will be assessed.
Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat mit Unterstützung der Bundesstiftung Umwelt (DBU) erstmals in der Geschichte von Fußball-Weltmeisterschaften für die FIFA WM 2006TM in Deutschland ein ambitioniertes Umweltprogramm mit dem Titel Green GoalTM entwickelt und umgesetzt. Der DFB plant aufbauend auf diesen sehr guten Erfahrungen auch für die FIFA Frauen-WM 2011TM erneut ein ambitioniertes Umweltkonzept umzusetzen. Stärker als 2006 will der DFB die Sportveranstaltung nutzen, für Umwelt- und Ressourcenschutz breit zu werben und das Thema Umweltschutz im Fußballsport langfristig stärken. Ziel des Projektes ist es daher, die Erarbeitung eines verbesserten Kommunikationskonzeptes zur Erzielung einer höheren Breitenwirkung. Erreicht werden soll dies durch eine stärkere Einbindung der Partner, Sponsoren und Stakeholder, eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Austragungsstädten und Stadienbetreibern, durch enge Kooperationen mit Dienstleistern sowie durch die Einrichtung eines Umweltbeirats. Darüber hinaus wird ein umfassendes Kommunikationskonzept für die breite Öffentlichkeit erarbeitet. Durch die mit Unterstützung der DBU umgesetzten Dialog- und Kommunikationsmaßnahmen im Rahmen von Green Goal 2011 konnte der Stellenwert von Themen des Umwelt- und Klimaschutzes im deutschen Fußballsport deutlich verbessert werden. Der angestoßene Dialog mit den Umweltverbänden soll vertieft und dauerhaft fortgeführt werden. Die Einrichtung des projektbegleitenden Umweltbeirats wurde von allen Beteiligten als sehr förderlich angesehen. Die Vielfältigkeit der durchgeführten Maßnahmen und die breite Aktivierung der Akteuren wurde auch seitens der FIFA besonders hervorgehoben und trägt dazu bei, dass das Modell Green Goal auch auf zukünftige, internationale Fußballturniere übertragen wird.
Die "Arena Ulm" in Neu-Ulm ist eine Multifunktionshalle und Basketballarena, die 2010-2011 als gemeinsame Einrichtung der Städte Ulm und Neu-Ulm errichtet wurde. Ziel des geförderten Vorhabens war die erstmalige großtechnische Anwendung einer neuartigen energiesparenden Beleuchtungsanlage mit LED-Flutern für eine Sport- und Veranstaltungshalle. Anstelle der bisher üblichen Halogen-Metalldampfstrahler wurden neu entwickelte LED-Fluter eingesetzt. Dabei wurde nicht nur erstmals LED-Beleuchtungstechnik für diesen Zweck eingesetzt, sondern der gesamte Aufbau der Beleuchtungsanlage (Gehäuse, Optik, die Anordnung in Modulen, die passive Kühlung und die IT-gestützte Steuerung) stellte eine technische Innovation ohne Referenztechnologie dar. Die eingesetzte DMX-Steuerung (Digital Multiplex, digitales Steuerprotokoll für Bühnen- und Veranstaltungstechnik) erlaubt eine gruppenweise, zielgenaue Ansteuerung der Lampen und gestattet so ihre Verwendung als alleinige Leuchten für die verschiedenen Einsatzzwecke in der Arena (verschiedene Sportveranstaltungen, Konzerte usw.). Aus Umweltschutzsicht ist insbesondere eine durch Messungen bestätigte erhebliche Energieeinsparung von rund 48% gegenüber einer konventionellen Beleuchtungsanlage bemerkenswert. Auf ein Jahr hochgerechnet, verbraucht die LED-Beleuchtungsanlage rund 105 MWh/a. Eine konventionelle Anlage würde rund 203 MWh/a verbrauchen. Es werden also rund 98 MWh/a eingespart, woraus eine Einsparung an Treibhausgasemissionen in Höhe von jährlich rund 55 t Kohlendioxid-Äquivalenten resultiert. Herkömmliche Halogen-Metalldampfstrahler haben während der Einschaltphase eine deutlich erhöhte Leistungsaufnahme. Bei den LED-Flutern tritt dieser Effekt nicht auf. Das führt in Kombination mit dem geringeren Verbrauch im Betrieb zu einer deutlich kleineren Spitzenlast (79 kW statt 196 kW), für die der Energieversorger Vorsorge treffen muss. Zudem können durch die geringere Leistungsaufnahme Kabelquerschnitte kleiner gewählt werden, was Wartungsaufwand und Material in der Installation spart. Durch die gegenüber konventionellen Anlagen geringere Wärmeentwicklung sinkt der Aufwand für die Klimatisierung im Sommer. Die LED-Lampen haben eine erheblich höhere Lebensdauer als Halogen-Metalldampfstrahler, so dass der Wartungsaufwand und der Rohstoffaufwand für Neuinstallationen und Reparaturen sinken. Die LED-Fluter, die inzwischen im regulären Lampenprogramm des Herstellers erhältlich sind, sind außer für Sport- und Veranstaltungshallen wie im geförderten Vorhaben beispielsweise für Produktions- und Lagerhallen, Messehallen, hohe Atrien in Büro- und Shoppingcentern, Fernsehstudios, Bahnhöfe, Flughäfen, Tunnelanlagen und so weiter geeignet. Branche: Baugewerbe/Bau Umweltbereich: Klimaschutz Fördernehmer: Arena Ulm/ Neu-Ulm Betriebsgesellschaft mbH Bundesland: Bayern Laufzeit: 2011 - 2011 Status: Abgeschlossen Förderschwerpunkt: IT goes green
Es wurden technische Lösungen wie auch damit verbundene organisatorische und finanzielle Aspekte beim Betrieb von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsinfrastruktur besprochen. Insbesondere die deutschen Erfahrungen aus den neuen Bundesländern beim Umbau der Siedlungswasserwirtschaft flossen ein. Die Gestaltung umweltverträglicher Sportgroßveranstaltungen wurde mit Blick auf die Austragung der Fußball-WM 2018 u. a. in Kaliningrad und Auswertung der deutschen Erfahrungen aus den Fußball-WM 2006 (Männer) bzw. 2011 (Frauen) diskutiert. Besonders vertieften die Experten Fragen eines umweltgerechten Managements von Sportstätten, Entwicklungsperspektiven für nachhaltige touristische Planungen als auch Vorschläge für umweltverträgliche und effiziente Mobilitätskonzepte. Die Möglichkeiten einer umweltverträglichen Regionalentwicklung in und im Umland von Naturschutzgebieten regionaler Bedeutung im Gebiet Kaliningrad wurde erörtert.<BR>Quelle: www.umweltbundesamt.de<BR>
Die Studie "Konzept nachhaltige Mobilität EURO 2024" beschäftigt sich mit der Förderung nachhaltiger Mobilität im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft 2024 (EURO 2024) in Deutschland. Da der Verkehrssektor zu den Hauptverursachern von Treibhausgasemissionen zählt, ist die Förderung nachhaltiger Mobilität von entscheidender Bedeutung im Kampf gegen den Klimawandel. Bei Großveranstaltungen im Sportbereich, wie beispielsweise der Fußball Europameisterschaft 2024 in Deutschland, sind die Herausforderungen hinsichtlich nachhaltiger Mobilität besonders ausgeprägt. Daher sollten solche Events gezielte Maßnahmen zur Förderung von nachhaltiger Mobilität in ihre Planung und Durchführung integrieren. Die durchgeführte Studie gründet sich auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Auswertung einschlägiger Studien, wobei ein besonderes Augenmerk auf europäische Sportereignisse der vergangenen 17 Jahre gelegt wird. Die herausgearbeiteten Maßnahmen werden in Bezug auf die räumliche Dimension des Verkehrsaufkommens als auch die verschiedenen beteiligten Akteursgruppen analysiert. Auf Basis dieser Ergebnisse werden Empfehlungen für nachhaltige Mobilitätslösungen im Kontext der EURO 2024 vorgestellt. Die Ergebnisse unterstreichen, dass eine umfassende Zusammenarbeit zwischen Veranstalter*innen, Regierungen, Verkehrsbehörden, Transportunternehmen und der Zivilgesellschaft unerlässlich ist, um nachhaltige Mobilität bei Sportgroßveranstaltungen zu erreichen. Die Beteiligung der Öffentlichkeit an Planungs- und Entscheidungsprozessen sowie die Integration von Feedbackschleifen können dazu beitragen, eine gemeinsame Vision zu entwickeln und Maßnahmen zu implementieren, die von allen Akteur*innen getragen werden. Eine umfassende und integrierte Umweltstrategie kann dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck von Veranstaltungen zu reduzieren und gleichzeitig soziale und wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Förderung von nachhaltiger Mobilität bei Sportgroßveranstaltungen bedeutend für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen ist. Die Veranstalter*innen von Sportgroßereignissen sollten gezielte Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Mobilität in ihre Planung und Durchführung integrieren, um die negativen Auswirkungen des Verkehrs auf Umwelt und Lebensqualität in urbanen Räumen zu reduzieren. Es ist wichtig, dass diese Maßnahmen nicht nur kurzfristig während der Veranstaltung, sondern auch langfristig in der Region umgesetzt werden, um nachhaltige Mobilität langfristig zu etablieren. Quelle: Forschungsbericht
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 28 |
| Europa | 1 |
| Land | 15 |
| Weitere | 9 |
| Wissenschaft | 2 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 18 |
| Gesetzestext | 1 |
| Text | 16 |
| Umweltprüfung | 9 |
| unbekannt | 8 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 30 |
| Offen | 21 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 51 |
| Englisch | 9 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 12 |
| Keine | 22 |
| Webseite | 25 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 34 |
| Lebewesen und Lebensräume | 51 |
| Luft | 33 |
| Mensch und Umwelt | 52 |
| Wasser | 31 |
| Weitere | 51 |