Data on whale distribution and abundance in the polar oceans is rather sparse, as implementing the standard surveying method, line-transect surveys, is challenging and costly. To overcome this problem, we initiated a program to electronically log all opportunistic cetacean sightings during all Polarstern expeditions through the nautical officer on watch. Opportunistic (visual) sightings by naked eye were logged during Polarstern Cruise PS125 (Port Stanley – Bremerhaven) by the nautical officer on duty using a customized Software package (WALOG, WhAleLOGger) installed on a touch screen laptop located on the ship's bridge. Species were identified by naked eye or handheld binoculars (7x50) to the lowest possible taxonomical level and assigned a "certainty" level of identification. The number of animals were counted if possible or estimated for larger groups. Whenever identification to species level was not possible, the next identifiable taxonomical category was assigned. Information on sighting position, date and time are automatically transferred from the ship's DAVIS-Ship System (https://dship.awi.de/) to the WALOG software at the time of logging. Photographs were taken, if possible, for retrospective analysis. All data of acquired sightings were retrospectively validated by a marine biologist and converted to a standard format. To this end, plausibility of sighting time, location, standardization of species names, eventual comments added at the time of sighting, as well as additional information such as photographs (if available) were checked either to verify or improve species identification. Datasets are used in species distribution modelling and to inform interested parties about occurrences.
Rote Listen (RL) gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze werden auf der Basis von Experteneinschätzungen zur Verbreitung und Häufigkeit von Arten und zu deren Veränderungen über kurze und lange Zeiträume erstellt. Die Zusammenfassung der Experteneinschätzungen zu vier RL-Kriterien (aktuelle Bestandssituation, lang- und kurzfristiger Bestandstrend, Risikofaktoren) zur finalen Gefährdungseinschätzung erfolgt nach einem vorgegebenen Schema. Die notwendige, periodische Aktualisierung der RL ist jedoch in vielen Fällen eine Herausforderung, da der Prozess zeitaufwändig ist und die Anzahl der zumeist ehrenamtlich mitwirkenden Expertinnen und Experten, die insbesondere die Bestandsentwicklung einschätzen können, zurückgeht. Andererseits nimmt die Datenmenge zur Verbreitung und Häufigkeit von Arten rasch zu und gleichzeitig werden die Methoden zur automatischen Gefährdungseinschätzung von Arten auf Basis von Verbreitungsdaten immer besser. Unter der Voraussetzung standardisierter Verbreitungsdaten lässt sich eine automatische Gefährdungseinschätzung auch mit vergleichsweise geringem Aufwand durchführen. Untersuchungen deuten darauf hin, dass automatische Einschätzungen v. a. für mittelhäufige Arten wichtige zusätzliche Informationen liefern können. Es ist daher sinnvoll und notwendig, diese automatischen Ansätze in den RL-Erstellungsprozess zu integrieren, um Expertinnen und Experten zu unterstützen und die endgültige Gefährdungseinschätzung auf eine breitere Basis zu stellen. Basierend auf unseren Erfahrungen mit automatischen Methoden zur Gefährdungseinschätzung sowie mit den RL der Gefäßpflanzen auf Länderebene erläutern wir die notwendigen Schritte für eine Integration automatischer Methoden in die Erstellung von RL in Deutschland. Von zentraler Bedeutung für den Aufwand einer automatischen Gefährdungseinschätzung sind Verfügbarkeit, Standardisierung und Qualität der deutschlandweiten Verbreitungsdaten.
Der Kleine Wasserfrosch (Pelophylax lessonae) ist in der aktuellen Roten Liste Deutschlands in der Kategorie „Gefährdung unbekannten Ausmaßes“ eingestuft. Deutschland ist für die Art, die in Anhang IV der Fauna-Flora-Habitat(FFH)-Richtlinie gelistet ist, in hohem Maße verantwortlich. Sie fällt unter das strenge Artenschutzrecht des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG). Aufgrund der Hybridisierung mit dem Seefrosch (P. ridibundus), wodurch der Teichfrosch (P. esculentus) entstanden ist, und der schwierigen Bestimmbarkeit bleibt der Kleine Wasserfrosch bei Schutzmaßnahmen und Eingriffsvorhaben oft unberücksichtigt. Um diese Situation zu ändern, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Tagung der Arbeitsgruppe Feldherpetologie und Artenschutz der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) zum Lurch des Jahres Empfehlungen für die Bestimmung der Art entwickelt. Da einzelne Merkmale ein hohes Fehlerpotenzial bei der Artbestimmung haben, wird empfohlen, eine Kombination der Erfassung von Rufen und der Bestimmung wichtiger morphologischer Merkmale zu verwenden und zu dokumentieren. Die sicherste Bestimmung von Individuen des Kleinen Wasserfrosches ist bei gelblichen Individuen mit einer Kopf-Rumpf-Länge ≤ 40 mm möglich, die rufen. Beim Teichfrosch sind bisher keine solche Individuen bekannt. Ebenso gehören Individuen mit einem halbrunden symmetrisch geformten Metatarsaltuberkel (Fersenhocker), bei dem sich der höchste Punkt in der Mitte befindet, in der Regel zu P. lessonae. Einzelne Individuen können in vielen Fällen jedoch nur unsicher bestimmt werden; dies gilt insbesondere für triploide Individuen. Daher sollte stattdessen mit einer Stichprobe von ungefähr 30 Individuen das Populationssystem ermittelt werden. Bei Unsicherheiten sind genetische Analysen unverzichtbar. Neben Bestimmungshinweisen werden Empfehlungen zur Standardisierung der Erfassungsmethodik und zur Datendokumentation gegeben. Diese werden für relevante Akteure von der Landes- bis zur EU-Ebene spezifiziert.
Citizen Science (CS; dt. Bürgerwissenschaft) ermöglicht die partizipative Forschung durch Laien, was zu einer breiteren Datenerhebung, einer Vielfalt von Methoden und einem besseren Verständnis ökologischer Prozesse führen kann. Das Autorenteam stellt wesentliche Ergebnisse zur Theorie der CS aus der einschlägigen Literatur vor. Auf Grundlage von Erfahrungen in der Projektleitung des CS-Forschungsnetzwerks agroforst-monitoring und der Kenntnis des wissenschaftlichen Diskurses über CS berichtet das Autorenteam über fünf Jahre angewandter Forschung und Netzwerkentwicklung sowie über den Austausch mit Befürworterinnen und Befürwortern sowie Kritikerinnen und Kritikern der CS. Vor dem Hintergrund eines vermeintlichen Trilemmas zwischen "Partizipation", "Skalierbarkeit" und "Datenqualität" stellt der vorliegende Beitrag den Methodenkatalog von agroforst-monitoring vor, um aus der CS-Praxis zu berichten und Stellung zu den Vor- und Nachteilen der CS zu beziehen. Entlang der partizipativen Entwicklung des Methodenkatalogs konnten fünf Lektionen für die Arbeit in CS-Projekten abgeleitet werden, die sich auf verschiedene Schritte des Forschungsprozesses beziehen. Die Entwicklung von Forschungsfragen erfolgte in Zusammenarbeit mit interessierten Personen aus der Praxis und Agroforstplanung sowie mit Bürgerinnen und Bürgern. Zugleich erforderte die Methodenentwicklung kontinuierliche Anpassungen, um eine Standardisierung zu gewährleisten und Fehler zu reduzieren. Als wesentliche Voraussetzung für den Erfolg eines CS-Projekts wurde die Bedeutung intensiver Schulungen und fortwährenden Austausches zwischen Citizen Scientists und fachwissenschaftlicher Begleitung herausgearbeitet. Dieser Dialog kann sich auch methodisch widerspiegeln, um CS-Daten zu validieren oder deren Aussagekraft durch weitere Forschung zu erhöhen. Die Herausforderungen und Chancen neben den bekannten transformativen Potenzialen von CS werden anhand konkreter Beispiele aus dem Projekt diskutiert und zur Orientierung für weitere Forschung aufbereitet.
Im Umweltthesaurus (UMTHES) sind ca. 12.000 Begriffe und dazu mehr als 50.000 alternative Benennungen (Synonyme) enthalten (Stand: August 2024). Die Begriffe sind deutschsprachig, alternative Benennungen deutsch- und/oder englischsprachig. Für alle Begriffe und Benennungen sind im UMTHES unterschiedliche Schreibweisen und Deklinationsformen hinterlegt. Diese werden bei der Suche automatisch mitberücksichtigt.
The database help assess the technical feasibility questions for CO2 underground storage in North German Basin and the German North Sea region serving as a reference for “direct air capture and storage for reaching CO2 neutrality” project. The main purpose for this database was to gather uniform geological data information for characterizing depleted hydrocarbon fields and deep saline aquifers, supporting strategic decision making for pilot project to establish a direct air capture and storage demonstrator in Germany. All data collected for the database comes from public domains and therefore making it suitable for preliminary site screening and selection. However, detailed site characterization and further investigation are required for more comprehensive evaluation. For each of the identified storage sites found from previous publication and projects (Höding et al., 2009;Hystories, 2022; Poulsen et al., 2013), 9 parameters were selected for geological characterization for CO2 storage assessment, which are depth and thickness of storage formation, porosity and permeability, estimated storage capacity, caprock thickness, and reservoir integrity, as well as geothermal gradient. The determination of this parameters were generally following the instructions of International Organization for Standardization (2017), the ISO 27914:2017 standard outlines the requirements for carbon dioxide capture, transportation, and geological storage and other publications for site screening and selection instructions (Callas et al., 2022, 2023; Kim et al., 2022; Raza et al., 2016; Uliasz-Misiak et al., 2021), and further carved considering sound scientific approaches, best practice methodologies, availability of high-quality data, and in-situ storage conditions. The geological coordinates have been converted to WGS 84 / UTM zone 33N with QGIS authority projection number as European Petroleum Survey Group (32633). Most geological parameters were extracted based on TUNB model(BGR, LAGB, LBEG, LBGR, LLUR, & LUNG, 2022), additional petrophysical information were mainly collected from Müller & Reinhold, (2011), Reinhold et al., (2011) and Petroleum Geological Atlas of the Southern Permian Basin Area, (2010) projects. Additionally, this database can also serve as a valuable resource for other types of underground storage characterization.
Standardisierung des Vollzugs artenschutzrechtlicher Vorschriften bei der Zulassung von Windenergieanlagen für ausgewählte Brutvogelarten - Arbeitshilfe zur Beachtung artenschutzrechtlicher Belange in Schleswig-Holstein - Stand Juni 2021
Standardisierung des Vollzugs artenschutzrechtlicher Vorschriften bei der Zulassung von Windenergieanlagen für ausgewählte Brutvogelarten - Arbeitshilfe zur Beachtung artenschutzrechtlicher Belange in Schleswig-Holstein - Stand Juni 2021
Standardisierung des Vollzugs artenschutzrechtlicher Vorschriften bei der Zulassung von Windenergieanlagen für ausgewählte Brutvogelarten - Arbeitshilfe zur Beachtung artenschutzrechtlicher Belange in Schleswig-Holstein - Stand Juni 2021
Data on whale distribution and abundance in the polar oceans is rather sparse, as implementing the standard surveying method, line-transect surveys, is challenging and costly. To overcome this problem, we initiated a program to electronically log all opportunistic cetacean sightings during all Polarstern expeditions through the nautical officer on watch. Opportunistic (visual) sightings by naked eye were logged during Polarstern Cruise PS145/1 (Bremerhaven – Las Palmas) by the nautical officer on duty using a customized Software package (WALOG, WhAleLOGger) installed on a touch screen laptop located on the ship's bridge. Species were identified by naked eye or handheld binoculars (7x50) to the lowest possible taxonomical level and assigned a "certainty" level of identification. The number of animals were counted if possible or estimated for larger groups. Whenever identification to species level was not possible, the next identifiable taxonomical category was assigned. Information on sighting position, date and time are automatically transferred from the ship's DAVIS-Ship System (https://dship.awi.de/) to the WALOG software at the time of logging. Photographs were taken, if possible, for retrospective analysis. All data of acquired sightings were retrospectively validated by a marine biologist and converted to a standard format. To this end, plausibility of sighting time, location, standardization of species names, eventual comments added at the time of sighting, as well as additional information such as photographs (if available) were checked either to verify or improve species identification. Datasets are used in species distribution modelling and to inform interested parties about occurrences.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 3739 |
| Europa | 236 |
| Global | 1 |
| Kommune | 25 |
| Land | 224 |
| Schutzgebiete | 2 |
| Weitere | 43 |
| Wirtschaft | 40 |
| Wissenschaft | 998 |
| Zivilgesellschaft | 65 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 86 |
| Förderprogramm | 3508 |
| Gesetzestext | 2 |
| Hochwertiger Datensatz | 2 |
| Text | 170 |
| Umweltprüfung | 2 |
| unbekannt | 137 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 289 |
| Offen | 3605 |
| Unbekannt | 13 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 3593 |
| Englisch | 684 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 8 |
| Bild | 8 |
| Datei | 85 |
| Dokument | 131 |
| Keine | 2188 |
| Unbekannt | 6 |
| Webdienst | 9 |
| Webseite | 1607 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 2092 |
| Lebewesen und Lebensräume | 2884 |
| Luft | 1853 |
| Mensch und Umwelt | 3893 |
| Wasser | 1588 |
| Weitere | 3907 |