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Eine neue Methode zur Erstellung Roter Listen in Österreich

Für die Steiermark wurden von 2018 bis 2021 neue Rote Listen für Tiere erstellt. In diesem Rahmen wurde die Methode der Einstufung in Rote-Liste-Kategorien überarbeitet. Die Kategorien entsprechen weiterhin jenen der Internationalen Naturschutzunion (International Union for Conservation of Nature – IUCN) und jenen von Zulka, Eder (2007). Wesentliche Unterschiede sind der Prognosehorizont der Gefährdungsbeurteilung, der hier die Dauer einer menschlichen Generation umfasst, und die Berücksichtigung des funktionalen Aussterbens im Gegensatz zur reinen Beurteilung des absoluten Aussterberisikos. Der Einstufungsalgorithmus berücksichtigt primär drei Parameter: den Referenzzustand, der in etwa dem günstigen Erhaltungszustand der Fauna-Flora-Habitat(FFH)-Richtlinie gleichzusetzen ist, die aktuelle Bestandssituation, die relativ zum Referenzzustand beurteilt wird und somit den langfristigen Trend einschließt, und den zu erwarteten Bestandstrend, der aus der Entwicklung der Bestände der betreffenden Art während der letzten Jahrzehnte (unter besonderer Berücksichtigung der letzten 10 – 25 Jahre) abgeleitet wird und grundsätzlich einer Entwicklungsprognose für die nächsten 25 -35 Jahre entspricht. Die Gefährdungsbeurteilung anhand dieser drei Parameter erfolgt mit Hilfe einer Matrix. Weitere Faktoren ermöglichen eine Nachjustierung der so erhaltenen Einstufung.

Gründung der European Semiconductor Regions Alliance (ESRA) vollzogen

27 Regionen aus 12 EU-Mitgliedsstaaten starten eine gemeinsame Plattform für Zusammenarbeit, Wachstum und Investitionen in die europäische Halbleiterindustrie. Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung im Ausschuss der Regionen (AdR) haben die Allianz-Mitglieder heute in Brüssel die Gründung der European Semiconductor Regions Alliance (ESRA) vollzogen. ESRA versteht sich als Plattform der Regionen und Partner der Europäischen Kommission bei der Umsetzung des Europäischen Chip-Gesetzes. Sie will einen aktiven Beitrag zur Stärkung Europas als Halbleiter-Standort im globalen Wettbewerb leisten und die Wettbewerbsfähigkeit der Halbleiterindustrie in den Regionen der europäischen Mitgliedsstaaten sowie der gesamten Europäischen Union fördern. Dafür setzt ESRA auf den Austausch von Wissen, die Förderung von Zusammenarbeit und Innovationen, die Entwicklung starker, integrierter und resilienter Wertschöpfungsketten sowie die Reduzierung von einseitigen Abhängigkeiten vor allem bei kritischen Rohstoffen. Mit einer wachsenden europäischen Halbleiterherstellung soll die Industrieproduktion in der EU insgesamt gesichert und wettbewerbsfähiger gegenüber den USA und China werden. Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen , betonte: „Die Gründung der Mikroelektronik-Allianz auf Initiative von Sachsen ist ein wichtiger Meilenstein für die ganze Europäische Union und ihre Zukunft. Für jedes Segment der globalen Halbleiter-Wertschöpfungskette braucht es durchschnittlich über 20 Länder, die an der direkten Lieferkette beteiligt sind und eng zusammenarbeiten. Mit ESRA eröffnen wir für die Regionen neue Wege, um zusammenzuarbeiten, zu forschen und Innovationen auf den Weg zu bringen und so die wirtschaftliche und digitale Souveränität Europas sicherzustellen. Die Teilnahme zahlreicher Regionen an der Gründungsveranstaltung unterstreicht das Interesse an einer verstärkten Zusammenarbeit auf EU-Ebene im Bereich der Mikroelektronik. Die Allianz wird einen wichtigen Beitrag leisten, Europa in dieser Schlüsselindustrie in den kommenden Jahren wettbewerbsfähig zu machen.“ Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff : „Die Gründung des ESRA Netzwerkes birgt das Potenzial, den Pool an innovativen Akteuren zu vergrößern, welche dazu beitragen, dass Europas digitale und grüne Zukunft nachhaltig vorangetrieben werden kann. Die Fertigung von hochmodernen Halbleiterchips durch Intel qualifiziert Sachsen-Anhalt zukünftig als einen starken, neuen Wirtschaftsstandort und macht sowohl die Stadt Magdeburg als auch umliegende Regionen attraktiver für potenzielle Investoren und die Schaffung von Forschungseinrichtungen.“ Michael Murphy, AdR Vizepräsident und Mitglied des Grafschaftsrates von Tipperary : „Die Halbleiterindustrie verfügt über einen reichhaltigen Talentpool, ein umfassendes Ökosystem mit starken Forschungsverbindungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, von der Entwicklung über die Architektur und die Fertigung bis hin zu Systemen und Anwendungen. Halbleiterhersteller haben die Macht, die lokale Wirtschaft sowohl direkt als auch indirekt zu verändern, und tun dies auch. Es ist unerlässlich, dass die nationalen Regierungen das wirtschaftliche Potenzial der Halbleiterindustrie in allen Regionen Europas erkennen und die notwendige Unterstützung für die Entwicklung einer starken und integrierten Wertschöpfungskette bereitstellen." Jan Jambon, Ministerpräsident von Flandern : „Die heutige Gründung von ESRA ist ein hervorragendes Beispiel für die paneuropäische Zusammenarbeit zwischen gleichgesinnten Regionen aus dem ganzen Kontinent. Die europäische Forschungspolitik glänzt durch Innovation von unten nach oben. Für die flämische Regierung sind Forschung und Entwicklung von größter Bedeutung und Wert. Jede fünfte Auslandsinvestition in Flandern steht im Zusammenhang mit Forschung und Entwicklung, und die flämische Regierung investiert 3,6 % ihres BIP in Innovation und nimmt damit einen Spitzenplatz in Europa ein. Es ist jedoch auch wichtig, die Innovation durch ein neues Modell der Zusammenarbeit zwischen Wissenseinrichtungen, industriellen Akteuren und regionalen Entscheidungsträgern zu ergänzen." In dem gemeinsam unterzeichneten 10-Punkte-Papier zur Gründung der European Semiconductor Regions Alliance halten die Regionen folgende Ziele fest: Der Allianz gehören 27 Regionen aus 12 EU-Mitgliedsstaaten an. ESRA vernetzt folgende Regionen: Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Deutschland, Andalusien, Baskenland, Valencia und Katalonien in Spanien, Flevoland und Nordbrabant in den Niederlanden, Kärnten und Steiermark in Österreich, die Centro- Region in Portugal, Flandern in Belgien, Auvergne-Rhône-Alpes in Frankreich, Piemont in Italien, Tampere und Helsinki in Finnland, Südmähren in Tschechien, Wales im Vereinigten Königreich und die Republik Irland. Hintergrund zur Entstehung der Initiative Bereits im März 2023 hat der Freistaat Sachsen den Prozess zur Gründung der „European Semiconductor Regions Alliance“ (ESRA) angestoßen. 13 Regionen aus neun EU-Mitgliedsstaaten hatten ihren Willen zur Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Absichtserklärung bekundet. Vor dem Hintergrund der unzureichenden Halbleiter-Resilienz Europas, der hohen Lieferkettensensibilität und der hohen Abhängigkeit von Halbleiterimporten hat die Europäische Kommission am 8. Februar 2022 ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Stärkung des Halbleiter-Ökosystems der EU vorgeschlagen – den European Chips Act (ECA). Ziel der Kommission ist es, Europas Marktanteil in der weltweiten Chipfertigung bis 2030 von derzeit lediglich 10 % auf bis zu 20 % zu steigern. Um dies zu erreichen, will die Kommission öffentliche und private Investitionen von bis zu 43 Milliarden Euro mobilisieren. Der ECA wurde mit großer Zustimmung der EU-Institutionen angenommen. Der Europäische Ausschuss der Regionen begleitete den Prozess und wies auf die Bedeutung der ECA für die Sicherung des Industriestandorts Europa hin. Das Europäische Parlament hat dem ECA am 11. Juli 2023 mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Ebenso hat der Ministerrat dem Projekt am 25. Juli 2023 zugestimmt. Das Gesetz soll die Produktion von Mikrochips in der EU fördern und damit die Abhängigkeit von anderen Märkten wie Asien oder den USA verringern. Aktuelle Informationen bieten wir Ihnen auch auf der zentralen Plattform des Landes www.sachsen-anhalt.de , in den sozialen Medien über X , Instagram , Youtube und über die Messenger-Dienste Notify und Telegram . Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

Städte in Österreich verbieten Laubbläser

Ab 1. Oktober 2014 tritt das Verbot für Laubbläser und Laubsauger im gesamte Stadtgebiet von Graz und Leibnitz sowie im Gemeindegebiet von Kaindorf an der Sulm in Kraft. Dies entspricht der Verordnung des Landeshauptmannes von Steiermark vom 24. Oktober 2013, mit der die Stmk. LuftreinhalteVO 2011 geändert wird. Das Verbot wurde wegen der verursachten Staubaufwirbelung und der massiven Lärmbelästigung ausgesprochen. Eine Studie hatte ergeben, dass durch die Bläser zehnmal so viel Feinstaub aufgewirbelt wird wie durch den einfachen Rechen. Bei Nichtbeachtung drohen Strafen von über 7.000 Euro. Angesichts von Protesten lokaler Unternehmen verweist der zuständige Landesrat der Steiermark laut Medienberichten auf die EU-Feinstaubverordnung.

KomPass-Newsletter - Nr.: 40

Geehrte Leserinnen und Leser, die Bundesregierung hat heute den Fortschrittsbericht zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel beschlossen. In unserem Schwerpunkt geben wir einen ersten Überblick und zeigen die weiteren Herausforderungen und Perspektiven auf. Weiterhin liefern wir Ihnen wie gewohnt aktuelle­ Mitteilungen aus den Bereichen Klimawandel, Klimafolgen und Anpassung an Klimaänderungen. In der Regel werden Originaltexte im – ggf. übersetzten und gekürzten – Wortlaut abgedruckt. Das Umweltbundesamt möchte mit diesem Dienst das Wissen zu Klimafolgen und Anpassung in Deutschland verbreiten. Eine interessante Lektüre wünscht das KomPass-Team im Umweltbundesamt. Hier geht es zum KomPass-Newsletter :: Inhalt-Übersicht:: 1_ KomPass - In eigener Sache 1.01_ Netzwerk Vulnerabilität veröffentlicht Analyse: Folgen des Klimawandels in Zukunft deutlich stärker 1.02_ Wettbewerb gestartet: Das Umweltbundesamt sucht Anpassungspioniere 1.03_ UBA-Bericht: Gute Praxis der Anpassung an den Klimawandel in Deutschland 2_ Thema: Bundesregierung beschließt Fortschrittsbericht zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel 3_ Anpassungspolitik - Neues aus Bund und Ländern 3.01_ Stadt Worms plant strategische Anpassung an den Klimawandel 3.02_ Landkreis Oberallgäu erhält European Energy Award 4_ Aus Forschung und Praxis REGIONAL 4.01_ Neu im Geoportal Berlin: Stadtklimakarte 4.02_ Modellversuch „eea-plus – Anpassung an den Klimawandel in NRW“ gestartet NATIONAL 4.03_ Difu erarbeitet Praxisratgeber„Klimaanpassung und Klimaschutz für Bauherren“ 4.04_ Dokumentation online: REKLIM-Regionalkonferenz „Klimawandel im Küstenraum“ 4.05_ TU München: Bäume treiben trotz Klimaerwärmung nicht noch früher aus GLOBAL 4.06_ Steiermark legt Strategie zur Anpassung vor 4.07_ Europäische Umweltagentur: Sind wir bereit für den Klimawandel? 4.08_ Studienergebnisse: Großräumige Starkniederschläge im Klimawandel Mitteleuropas 4.09_ AUTreach: Online-Plattform für gelungene Klima-Kommunikation 4.10_ Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie: EU-Institutionen stärken Allianz mit Städten 4.11_ ICLEI-Interview: „Mangelnde Kenntnisse für Städte größte Herausforderung“ 4.12_ Nansen Initiative: Schutzagenda für Klimaflüchtlinge erhält breite Unterstützung 5_ Veröffentlichungen DEUTSCHSPRACHIGE 5.01_ DIN SPEC: Anpassung an den Klimawandel - Umgang mit Unsicherheiten im Kontext von Projektionen 5.02_ GDV: Naturgefahrenreport 2015 veröffentlicht 5.03_ IPCC-Kernergebnisse: Was der Klimawandel für Arbeit und Beschäftigung bedeutet 5.04_ ETH-Zukunftsblog: Extreme Risiken müssen unser Handeln bestimmen 5.05_ GAIA-Artikel: Klimafolgenanpassung und nachhaltige Transformation ENGLISCHSPRACHIGE 5.06_ Buch: The Adaptive Challenge of Climate Change 5.07_ Studie: Biodiversität schützt Ökosysteme vor Klimaextreme 5.08_ Studie: Wie die Temperatur die wirtschaftliche Produktivität beeinflusst 5.09_ Climate Central: So könnte der Meeresspiegelanstieg konkret aussehen 6_ Veranstaltungen/Termine Hier geht es zum KomPass-Newsletter

KomPass-Newsletter - Nr.: 29

Geehrte Leserinnen und Leser, im ersten KomPass-Newsletter 2014 stellen wir Ihnen auf Seite 3 den Klimastudienkatalog vor. Diese neue Datenbank ermög­licht seinen Nutzern, sich umfassend über die erwarteten Klimawirkungen in Deutschland zu informieren. Inhaltlich liefern wir Ihnen wie gewohnt umfangreiche und aktuelle­ Mitteilungen aus den Bereichen Klimawandel, Klimafolgen und Anpassung an Klimaänderungen. In der Regel werden Originaltexte im – ggf. übersetzten und gekürzten – Wortlaut abgedruckt. Das Umwelt­bundesamt möchte mit diesem Dienst das Wissen zu Klimafolgen und Anpassung in Deutschland verbreiten. Eine interessante Lektüre wünscht das KomPass-Team im Umweltbundesamt. INHALT 1_ KomPass - In eigener Sache 1.01_    KomPass veröffentlicht Handbuch zur Guten Praxis der Anpassung an den Klimawandel 1.02_    Neue Website zur Anpassung an den Klimawandel im Ostseeraum online 2_ Thema: Der Klimastudienkatalog 3_ Anpassungspolitik - Neues aus Bund und Ländern 3.01_    Rheinland-Pfalz: neuer Klimawandelbericht vorgestellt 3.02_    Baden-Württemberg fördert Anpassung an den Klimawandel 4_ Aus Forschung und Praxis REGIONAL 4.01_    Kiel: Klimabündnis unterstützt städtische Anpassungsstrategie 4.02_    RADOST: Neue Publikationen erschienen 4.03_    INKA-BB: Alley-Cropping als Anpassungsstrategie NATIONAL 4.04_    Stadtklima: Leitfaden für die Planung von Gründächern erschienen 4.05_    Klimawandel und Wintersport in Deutschland GLOBAL 4.06_    DACH-Region: Studie über Vermeidungs- und Anpassungsstrategien im Energiesektor 4.07_    Österreich: Aktuelle Ergebnisse aus dem Forschungsprogramm StartClim 4.08_    Dänemark: Gemeinden erarbeiten Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel 4.09_    Österreich: Strategie zur Klimawandelanpassung in der Steiermark 4.10_    Bolonga: BLUE AP - Anpassungsplan für eine resiliente Stadt 5_ Veröffentlichungen DEUTSCHSPRACHIGE 5.01_    Methodenhandbuch für die regionale Klimafolgenbewertung in der räumlichen Planung 5.02_    Anpassung an den Klimawandel: Das formelle Instrumentarium der Stadt- und Regionalplanung 5.03_    Regionale Fragestellungen – regionale Lösungsansätze​​­ „Raumentwicklungsstrategien zum Klimawandel“ (KlimaMORO) 5.04_    Planungsbezogene Empfehlungen zur Klimaanpassung auf Basis der Maßnahmen des Stadtklimalotsen ENGLISCHSPRACHIGE 5.05_    Klimawandel: Risiken und Anpassungsoptionen für die Energieindustrie 5.06_    Neuer Analyserahmen für eine wirkungsvolle Klimaschutzstrategie 5.07_    Zunahme von Versicherungsschäden durch Winterstürme 6_ Veranstaltungen/Termine Hier geht es zum KomPass-Newsletter

Emissionsrechtehandel der Europäischen Union: Sachsen-Anhalt für wettbewerbs-freundlichen Zertifikathandel

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 026/10 Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 026/10 Magdeburg, den 12. Februar 2010 Emissionsrechtehandel der Europäischen Union: Sachsen-Anhalt für wettbewerbs-freundlichen Zertifikathandel Ab dem Jahr 2013 wird es europaweit eine neue Phase des Handels mit Emissionsrechten geben, so wie vom Europäischen Parlament und vom Europäischen Rat im vergangenen Jahr beschlossen. Die elf Mitglieder der ¿Allianz der wirtschaftsstarken Regionen Europas mit einem hohen Anteil an energieintensiven Industriebetrieben¿, darunter Sachsen-Anhalt, haben sich jetzt in einem Positionspapier gegenüber der Europäischen Kommission positioniert. ¿Der Amtsantritt der neuen Europäischen Kommission ist ein günstiger Zeitpunkt, um unsere Forderungen und Vorstellungen hinsichtlich eines wettbewerbsfreundlichen Zertifikathandels gegenüber der EU zu vertreten. Sachsen-Anhalt bekennt sich eindeutig zu Maßnahmen, die den Klimawandel verhindern und unterstützt deshalb Investitionen in umweltfreundliche Technologien. Für unser Land, mit einem hohen Anteil energieintensiver Betriebe in Chemie, Glas- und Zementindustrie sowie in der Rohstoffgewinnung, darf es jedoch zu keiner Standortgefährdung und damit zu einem Abbau von Arbeitsplätzen kommen¿, so Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff. Außer Sachsen-Anhalt gehören der Allianz der Freistaat Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordhrein-Westfalen, das Saarland, Oberösterreich, die Steiermark, Noord-Holland und Limburg an. Gefordert werden unter anderem eine möglichst kostenfreie Zuteilung der CO2-Zertifikate und eine Kompensation bei den Strompreisen. Die Deklaration soll an alle Kommissare der Europäischen Kommission sowie an den Umwelt- und den Wirtschaftsauschuss des EU-Parlaments übersandt werden. Impressum: Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Pressestelle Hasselbachstr. 4 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567 - 43 16 Fax: (0391) 567 - 44 43 Mail: pressestelle@mw.sachsen-anhalt.de Impressum:Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierungdes Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hasselbachstr. 4 39104 Magdeburg Tel.: +49 391 567-4316 Fax: +49 391 567-4443E-Mail: presse@mw.sachsen-anhalt.deWeb: www.mw.sachsen-anhalt.deTwitter: www.twitter.com/mwsachsenanhaltInstagram: www.instagram.com/mw_sachsenanhalt

Pteridoiulus aspidiorum Verhoeff, 1913 Doppelfüßer Extrem selten

Das kleine alpine Verbreitungsgebiet reicht von Deutschland über Salzburg, die Steiermark und Kärnten bis nach Slowenien. In Deutschland nur in den Berchtesgadener Alpen mit einem Nachweis von Korge (1977) und aktuellen Funden von Reip und Spelda aus dem Jahr 2014 bekannt.

Arcynopteryx dichroa (McLachlan, 1872) Arcynopteryx compacta (McLachlan, 1872) Steinfliegen Stark gefährdet

Zur geänderten Benennung siehe Teslenko (2012). Die Art ist holarktisch verbreitet. Vorkommen in Skandinavien, den Pyrenäen, Steiermark und Kärnten. Keine Angaben für die Schweiz oder Italien, aus Frankreich nur für die Pyrenäen, nicht in den Alpen. Die einzigen deutschen Standorte im Schwarzwald sind daher als isolierte Vorposten anzusehen.

Adenophora liliifolia (L.) A. DC. Wohlriechende Schellenblume Farn- und Blütenpflanzen Vom Aussterben bedroht

Die Vorkommen an der unteren Isar sind von den nächsten Vorkommen in Niederösterreich und in der Steiermark ökologisch-geographisch stark isoliert. Die Alpen und die Böhmischen Mittelgebirge wirken als Barrieren zu den osteuropäischen bzw. südalpischen Populationen.

Inula ensifolia L. Schwert-Alant Farn- und Blütenpflanzen Ausgestorben oder verschollen

Das einzige belegte ehemalige Vorkommen im Deggendorfer Moos ist von den nächsten Vorkommen in Niederösterreich, Kärnten und der Steiermark ökologisch-geographisch stark isoliert. Die Alpen und die Böhmischen Mittelgebirge wirken als Barrieren zu den osteuropäischen bzw. südalpischen Populationen.

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