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WRRL-Maßnahme "Konzeptionelle Maßnahme; Einrichtung bzw. Anpassung von Förderprogrammen" für den Grundwasserkörper "Stepenitz / Loecknitz"

Dieser Inhalt beschreibt die "Konzeptionelle Maßnahme; Einrichtung bzw. Anpassung von Förderprogrammen" (mit der ID 505) für den Grundwasserkörper "Stepenitz / Loecknitz" (mit der ID: DEGB_DEBB_MEL_SL_1). Sie wird im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie durchgeführt. Der Bewirtschaftungszeitraum ist 2022-2027.

Grundwassermessstelle Jännersdorf, am Friedhof (Messstellen-Nr.: 26381003)

Die Grundwasser-Messstelle mit Messstellen-ID 26381003 wird vom Landesamt für Umwelt Brandenburg betrieben, in Zuständigkeit des Standorts LfU Potsdam_N. Sie befindet sich in Jännersdorf, am Friedhof (Str. nach Stepenitz). Die Messstation gehört zum Beschaffenheitsmessnetz. Die Messstellenart ist Beobachtungsrohr. Nummer des Bohrloches: Hy Jäs 1/2001. Der Grundwasserleiter wird beschrieben als: GWLK 1 (weitgehend unbedeckt). Der Zustand des Grundwassers wird beschrieben als: frei. Der zugehörige Grundwasserkörper ist: DEGB_DEMV_MEL_EO_12_16. Der Messzyklus ist 4 x monatlich. Die Anlage wurde im Jahr 2001 erbaut. Ein Schichtverzeichnis liegt vor. Das Höhenprofil in diesem System ist: Messpunkthöhe: 64.21 m Geländehöhe: 63.20 m Filteroberkante: 55.2 m Filterunterkante: 53.2 m Sohle (letzte Einmessung): 52.2 m Sohle bei Ausbau: 52.2 m Die Messstelle wurde im Höhensystem NHN92 eingemessen.

Lachse in Brandenburg

Wiederansiedlungsprojekt für Großsalmoniden (Lachs, Meerforelle) in Brandenburg als Bestendteil des Projekts 'Elblachs 2000'. - Bisherige Besatzgewässer: Stepenitz, Ucker, Pulsnitz/Schwarze Elster. - Vorkommensrecherchen, Habitatklärugnen, Besatzmaßnahmen, Kontrolluntersuchungen, Rückkehrernachweis, Wiederherstellung, Durchgängigkeit, - Besatz (bis 2005): 370 000 Lachs-Brut, 66500 Junglachse, 240000 Meerforellen-Brut (Stepnitz), 500 000 Meerforellen-Brut (Ucker), 15700 Junglachse (Pulsnitz), - 1. Nachweis-Rückkehr: 2002-50 Lachse, 30 Meerforellen, 2003: 4 Lachse, 5 Meerforellen, 2004: 13 Lachse, 4 Meerforellen.

Funktionskontrolle die Fischaufstiegshilfe am Wehr 'Stadtmühle' in der Stepenitz in Perleberg

Bewertung mittels Kontrollreuse (Standzeit 24x24 Stunden), - Fischbestandserfassungen ober- und unterhalb der Wehranlagen und Literaturstudie. - Fischaufstiegshilfe ist prinzipiell funktionstüchtig (Nachweis von 16 Fischarten, 335 Individuen, Größenklassen 0 45cm - und andere Flussneunaugen), Hauptproblem: Verstopfung durch Treibgut, - Erarbeitung von Vorschlägen zur Verbesserung der Funktion.

Sedimentprojekte Nebengewässer Elbe

Veranlassung Im ersten Kurzbericht zur Umsetzung des SeMK der Elbe wurde bereits dargestellt, dass bei der Erstellung des SeMK und der anschließenden Umsetzung noch Kenntnisse zu den quantitativen Verhältnissen der weiteren Nebengewässer der Elbe und der entsprechenden Erfassung und Beurteilung der Hydromorphologie inklusive der Sedimentdurchgängigkeit fehlten. Zur Behebung dieser Wissensdefizite sowie für die weitere Konkretisierung der existierenden Grundlagen wurde durch eine Projektgruppe ein Fragenkatalog zur Initiierung umfangreicher Recherchen erarbeitet. In diesem Zusammenhang ist die Prüfung der Eignung von quantitativen und hydromorphologischen Daten zur Anwendung des Verfahrens Valmorph für die entsprechenden Nebengewässer hervorzuheben. Damit wird die Anschlussfähigkeit und Kompatibilität der Auswertung zum SeMK in den FGG-Elbe-Sedimentprojekten gewährleistet. Der Fragenkatalog sowie die einhergehenden Recherche- und Grundlagenarbeiten werden im Rahmen eines Kooperationsvertrages der FGG Elbe mit der BfG als konzeptionelle Analyse bearbeitet. Ziele - Recherche zur Datenverfügbarkeit für ausgewählte Nebengewässer der Elbe (Jeetze, Stepenitz, Ehle, Mulde, Schwarze Elster, Lachsbach und Kirnitzsch), Bearbeitung und Aufbereitung von (Archiv-)Daten und Informationen sowie deren Bereitstellung (z.B. Geoinformationsplattform, Literaturdatenbank) - Fachliche Auswertung und Erstellung eines Berichts bzw. beantworteten Fragenkatalogs, der neben den Ergebnissen auch Inhalte zu allgemeinen Definitionen, Methodik und der Datenverarbeitung enthält - Abstimmung und Koordination der Ergebnisse zwischen den beteiligten Fachbehörden Ausgehend von den Handlungsempfehlungen im Rahmen des 2013 veröffentlichten Sedimentmanagementkonzepts (SeMK) der FGG Elbe wurden bereits verschiedene Indikatoren für die Quantität und Hydromorphologie der Elbe sowie Unterläufe ausgewählter Nebengewässer mit dem Verfahren Valmorph der BfG bearbeitet. Das Verfahren zur Erfassung, Berechnung und Bewertung hydromorphologischer Zustände ermöglicht klassifizierbare Aussagen über Veränderungen im Fluss-, Ufer- und Auenbereich, erfordert aber auch eine gute Datengrundlage, die im Bereich der Bundeswasserstraßen gegeben ist. Sedimentdurchgängigkeit im Elbe-Einzugsgebiet und Förderung eines ausgeglichenen Sedimenthaushalts & Erfassung und Bewertung quantitativer und hydromorphologischer Aspekte beispielhafter Nebengewässer im Elbe-Einzugsgebiet Sedimentdefizit Elbe: Welchen Beitrag zur weiteren Reduzierung können die Nebengewässer leisten, inwiefern kann dazu eine quantitative Erfassung erfolgen, welche Daten sind dazu notwendig und verfügbar?

Lokalisierung der Laichgebiete und Monitoring der Verbreitung des Flussneunauges (Lampetra fluviatilis) in Sachsen

Zielstellung: Um den Berichtspflichten gegenüber der EU gemäß FFH nachzukommen, sollte im Rahmen des Projektes eine erste Statuserfassung zur Flussneunaugen-Verbreitung in 16 ausgewählten Elbnebengewässern Sachsens durchgeführt werden. Zudem sollte versucht werden, durch ein Monitoring der Querder-Vorkommen (Neunaugen-Larven) sowohl potenzielle Laichplätze zu kartieren als auch genetische Proben für eine artspezifische Differenzierung zu gewinnen. Material und Methoden: Von März - Mai 2015 erfolgten hierzu mündungsnahe Reusen- sowie Elektrobefischungen jeweils unterhalb der ersten unüberwindbaren Querverbauungen. An potenziellen Querder- Habitaten kam die standardisierte BfN-Methodenvorgabe (BfN 2011) zum Einsatz. Alle positiven Querder-Funde wurden mittels GIS in Anlehnung an SCHÜTZ (2010) verortet. Entnommene genetische Proben zur Unterscheidung von Bach- und Flussneunaugen (Vergleichsmaterial: Stepenitz und gewässerspezifische Proben) wurden durch ein externes Labor (Eurofins Medigenomix GmbH) gemäß MATEUS u. a. (2013) und GAIGHER u. a. (2013) analysiert. Ergebnisse: Im Rahmen der Untersuchungen konnten in den 16 Untersuchungsgewässern weder adulte aufsteigende Flussneunaugen gefangen noch Laichplätze oder ablaichende Flussneunaugen erfasst werden. Insgesamt wurden aber in acht der 16 Untersuchungsgewässer über 250 Neunaugenlarven nachgewiesen und lokalisiert. Durch sehr geringen Frühjahrsabflüsse waren die Untersuchungsbedingungen zwar optimal, jedoch die Aufstiegsbedingungen für die anadromen Flussneunaugen und andere wandernde Fischarten sehr ungünstig. Historische Belege zeigten, dass Flussneunaugen früher bis in die obere Elbe verbreitet waren. Nach einem Bestandsanstieg ab Ende der 1990er Jahre ist derzeit in Geesthacht wieder eine Abnahme der Flussneunaugen-Aufstiegszahlen zu verzeichnen (HUFGARD u. a. 2013), weshalb in der oberen Elbe bislang auch nur Einzelindividuen beobachtet wurden (FÜLLNER u. a. 2005). Aufgrund des geringen Probenumfangs konnte keine eindeutige genetische Unterscheidung von Bach- und Flussneunaugen herausgearbeitet werden. Somit konnten auch nicht die erfassten, äußerlich nicht unterscheidbaren Querder artspezifisch zugeordnet werden.

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Begleitung und Erfolgskontrolle der Wiedereinbürgerung von Großsalmoniden in Brandenburg

Zielstellung: Die Hauptziele des Projektes bestanden auch im Jahr 2014 in der Fortführung der wissenschaftlichen Begleitung des Besatzes und des Besatzmanagements, im Monitoring der Laichfischrückkehr sowie in der fachlichen Unterstützung beim Aufbau und Betrieb der Erbrütungsanlage Silmersdorf. Darüber hinaus sollte durch den Aufbau videooptischer Kontrollstationen eine automatische Erfassung aufsteigender Laichfische erprobt werden. Material und Methoden: Der Besatz der durch Flossenschnitt markierten Lachse erfolgte wie bereits in den Vorjahren überwiegend vom Boot aus, wohingegen die Meerforellen-Brütlinge mit Unterstützung zahlreicher regionaler Angler manuell in geeigneten Gewässerstrecken verteilt wurden. Das wöchentliche Rückkehrer-Monitoring wurde mittels Elektrofischerei in ausgewählten Vergleichsstrecken fortgesetzt. Gefangene Laichfische wurden mit 'floytags' individuell markiert, um sie bei Wiederfängen leichter erkennen zu können. Die videooptischen Kontrollstationen wurden in Perleberg (Stepenitz), Bad Liebenwerda (Schwarze Elster) und Elsterwerda (Pulsnitz) errichtet. Sie basieren auf den Erfahrungen zum Meerforellen-Monitoring in Mecklenburg-Vorpommern (u. a. Hellbach; vgl. HANTKE 2013). Ergebnisse: Im Stepenitz-System wurden insgesamt 109.000 Meerforellen-Brütlinge besetzt, von denen erstmalig bereits 89.000 aus der Erbrütungsanlage in Silmersdorf stammten. Neben ca. 47.400 halbjährigen Junglachsen vom SkjernÄ (Dänemark) konnten außerdem erstmalig auch 6.600 Lachs-Brütlinge aus eigener Erbrütung besetzt werden. In die Pulsnitz kamen ca. 15.000 halbjährige Junglachse vom Lagan-Stamm (Schweden), die in Sachsen erbrütet und aufgezogen wurden. Aufgrund fehlender Herbst-Niederschläge und geringer Abflüsse war das Laichfisch-Monitoring in der Stepenitz erneut mit einem Rückgang der Fangzahlen verbunden. Insgesamt wurden 13 Lachse sowie 56 Meerforellen gefangen. Einsetzende Niederschläge zum Jahresende führten jedoch im Januar 2015 noch zu einem verspäteten Aufstieg weiterer nicht erfasster Tiere, wie etliche Laichgruben im Stadtgebiet von Perleberg zeigten. Von den gefangenen Fischen waren neun Meerforellen mit Transpondern versehen, die sie bei der Passage der Fischwanderhilfe in Geesthacht erhielten. Im Flusssystem der Schwarzen Elster konnte erneut kein Fangnachweis getätigt werden, was ebenfalls an den geringen Abflüssen, der verspäteten Öffnung der Wehre sowie ausgeprägten Gewässerunterhaltungsmaßnahmen gelegen haben könnte. Hier können die installierten videooptischen Kontrollstationen u. U. bessere Informationen liefern. Erste Anlagen-Prüfungen für den Standort Perleberg deuten auf eine weit höhere Aufstiegszahl hin. Eine vollständige Auswertung der Aufnahmen erfolgt 2015.

Digitale Topographische Karte 1 : 25 000 - 2638 Stepenitz

Die Digitalen Topographischen Karten werden aus Digitalen Landschafts- und Geländemodellen sowie dem Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem ALKIS erzeugt und nach dem bundeseinheitlichen ATKIS-Signaturenkatalog visualisiert. Sie liegen in max. 23 Inhaltsebenen (nach dem techn. Regelwerk der AdV) in drei Ausprägungen (Einzelebenen, Graukombination und Farbkombination) vor. Die Daten liegen flächendeckend und im einheitlichen geodätischen Bezugssystem und Kartenprojektion für das Land Brandenburg vor. Die Rasterdaten sind nach kartographischen Inhaltselementen in verschiedene Ebenen gegliedert. Sie werden blattschnittfrei als einfarbige Einzelebenen (Layer) sowie als farbige Kombinationsausgaben in einer einheitlichen Auflösung abgegeben. Zusätzlich werden die Daten im Standardblattschnitt (mit Kartenrahmen und Legende) als PDF und als geplottete Karte angeboten. Sie sind als Webdienste, als Rasterdaten und als analoge Kartendrucke (Plots) verfügbar. Bei Nutzung der Daten sind die Lizenzbedingungen zu beachten.

Wissenschaftliche Begleitung der Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle in Brandenburg

Zielstellung: Die Hauptziele des Projektes bestanden auch im Jahr 2013 in der Fortführung der wissenschaftlichen Begleitung des Besatzes und des Besatzmanagements sowie im Monitoring der Lachsabwanderung und der Laichfischrückkehr. Material und Methoden: Das Management der Besatzmaßnahmen orientierte sich am geänderten Projektkonzept (THIEL u. ZAHN 2008). Um prüfen zu können, wie viele Smolts unter Berücksichtigung existierender Wasserausleitungen aus der Pulsnitz abwandern, wurden in Lindenau erneut eine Rotationsfalle (RST - Rotary Screw Trap) sowie eine Netzreuse installiert. Unter Verwendung von drei Kontrollgruppen von jeweils ca. 500 Smolts wurde die Fängigkeit der Fanganlagen bestimmt. Das wöchentliche Rückkehrer-Monitoring an Wanderbarrieren wurde mittels Elektrofischerei fortgesetzt, wobei sich die Arbeiten auf die Stepenitz konzentrierten. Gefangene Fische wurden erneut mit 'floytags' individuell markiert, um sie bei Wiederfängen leichter erkennen zu können. Ergebnisse: Im Stepenitz-System wurden im Jahr 2013 115.000 Stück Meerforellenbrut besetzt. Darüber hinaus erfolgte ein Besatz mit ca. 45.600 halbjährigen Junglachsen (Herkunft Skjern A). In die Pulsnitz kamen ca. 16.500 halbjährige Junglachse vom Lagan-Stamm. Sachsen hat die Pulsnitz offiziell in sein Lachsprogramm aufgenommen und besetzt die dortigen Laichareale nun auch selbst. Während des Monitorings der Smoltabwanderung in der Pulsnitz wurden 6.488 Fische 31 verschiedener Arten nachgewiesen. Darunter waren 1.295 Lachse. Anhand der Kontrollgruppen betrug die Fängigkeit der RST 16,3 % und die der Reuse 79,5 %. Über den Mühlgraben wanderten ca. 24 % der Fische ab, wobei zu vermuten ist, dass hier zugleich auch eine starke Abhängigkeit zur Abflussverteilung am Gabel-Wehr vorliegt. Anhand der Fanganteile (621 markiert / 674 unmarkiert) lässt sich eine Abwanderung von ca. 2.864 Smolts bzw. eine Abwanderungsrate von ca. 19,1 % abschätzen. Diese kommt den Erwartungswerten von 20 - 30% sehr weit entgegen und belegt, dass die Aufwuchsbedingungen in der Pulsnitz nicht die Ursache für die relativ geringen Rückkehrerzahlen sind. Aus der Sicht des Artenschutzes ist der erneute Nachweis von 35 Flussneunaugen hervorzuheben, der zugleich die Erfolge bei der Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit des Flusssystems unterstreicht. Beim Laichfisch-Monitoring in der Stepenitz war mit 74 Meerforellen ein Rückgang der Anzahl der aufsteigenden Fische zu verzeichnen, der aber mit hohen Abflüssen und schlechterer Fangeffizienz begründet werden kann. Beim Lachs wurde hingegen mit 18 Individuen wieder ein nahezu durchschnittlicher Fang registriert. Im Flusssystem der Schwarzen Elster konnte unterhalb des Wehres München ein Lachs gesichtet, jedoch nicht gefangen werden. Von den gefangenen Fischen waren nur ein Lachs und zwei Meerforellen mit Transpondern versehen, die sie bei der Passage der Fischwanderhilfe in Geesthacht erhielten. (Text gekürzt)

Digitale Topographische Karte 1 : 10 000 - 2638-SO Stepenitz

Die Digitalen Topographischen Karten (DTK) werden aus Digitalen Landschafts- und Geländemodellen sowie dem Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem ALKIS erzeugt und nach dem bundeseinheitlichen Signaturenkatalog der Präsentationsausgaben „basemap.de P10“ Raster visualisiert. Die DTK liegen flächendeckend und im einheitlichen geodätischen Bezugssystem und Kartenprojektion für das Land Brandenburg vor. Sie sind als Rasterdaten (farbig/grau) und als Webdienste, verfügbar. Bei Nutzung der Daten sind die Lizenzbedingungen zu beachten.

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