Es wurden Rinder- und Pferdemistmieten auf Sickersaftbildung und N-Austrag untersucht. Nur bei Rindermist wurden auch Versuche mit verschiedenen Abdeckungen durchgefuehrt. Sickersaftbildung und N-Austraege waren so gering, dass eine Gefaehrdung des Grundwassers ausgeschlossen werden kann. Die Sickersaftbildung insbesondere am Beginn der Rottezeit ist zu einem grossen Teil durch Atmungswasser bedingt. Niederschlaege hatten eine verhaeltnismaessig geringe Wirkung. Die Abdeckung hatte keinen besonders grossen Effekt. Sie bewirkt im Gegenteil eine staerkere Rotte aufgrund hoeherer Mietentemperaturen und damit staerkere Sickersaftbildung sowie hoehere Verluste an N und C.
Durchführung von Freilanduntersuchungen zur Erfassung von N2O-Emissionen und der NH3-Verflüchtigung nach Applikation unterschiedlicher N-Dünger unter Berücksichtigung von Nitrifikationsinhibitoren auf sandigen Böden.
Das im ZALF weiterentwickelte Bioden-Pflanzenwachstumsmodell HERMES soll auf der Basis von pflanzenbaulichen und Austragsuntersuchungen in Kanada angepasst werden. Es soll zur Bewertung von Anbausystemen hinsichtlich ihres Stickstoffaustrages unter den dortigen Bedingungen eingesetzt werden.
1. Untersuchung des Einflusses des Ausgangsgesteins, der Bodenart, des Humusgehaltes, der Witterungsverhaeltnisse sowie der mineralischen N-Duengung auf die Mineralisation der organischen Substanz des Bodens. 2. Pruefung der Verlagerung und des Austrages von Nitrat-Stickstoff. 3. Untersuchung der Zusammenhaenge zwischen Stickstoffangebot im Boden und der N-Aufnahme durch die Rebe.
Aufbauend auf vorhandene Daten (Bodendaten, Klimadaten, Bewirtschaftungsdaten) werden in der ersten Projektphase mit Hilfe eines Simulationsprogrammes (EPIC) Szenarien einer Reduzierung des Stickstoffaustrages berechnet und in den weiteren Projektphasen umgesetzt und mit Feldmessstellen ueberprueft.