Im Projekt soll gezeigt werden, wie die mittelkettigen Carbonsäuren Capron- und Caprylsäure aus bestehenden Biogasanlagen in die chemische Industrie integriert werden können. Capron- und Caprylsäure sind Spezialchemikalien mit einem breiten Anwendungsspektrum. Mit dem neuen Verfahren soll Biogasanlagenbetreibern eine alternative Nutzungsmöglichkeit in Form von zusätzlichen Wertschöpfungsketten im Sinne einer Bioraffinerie eröffnet werden. Das neue Nutzungskonzept verbindet dabei bestehendes Knowhow der Anlagenbetreiber und vorhandene Infrastrukturen am Standort mit einer innovativen Betriebsweise und zusätzlichen technischen Komponenten zur Produktion und Extraktion der Carbonsäuren. Gleichzeitig wird eine alternative, nachhaltige Möglichkeit zur Herstellung der Carbonsäuren aus heimischen Biomassen sowie Rest- und Abfallstoffen entwickelt, so dass die Nutzung tropischer Pflanzenöle (Palm- und Kokosöl) als Basis vermieden werden kann. Anhand zweier Anwendungsmöglichkeiten soll im Projekt gezeigt werden, wie der Weg von der Produktion der Carbonsäuren mittels anaerober Fermentation über die Separation (Fest-Flüssig- und Flüssig-Flüssig-Trennung, Destillation), die chemische Modifikation (Veresterung, Sulfonierung) bis zur Verwendung in Reinigungs- und Schmiermitteln funktioniert. Darüber hinaus wird im Projekt ein Anlagenkonzept zur Umrüstung einer bestehenden Biogasanlage in eine Bioraffinerie entwickelt. Darauf aufbauend erfolgen ein Basic Engineering sowie die Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen am Bioraffineriestandort. Über den gesamten Projektverlauf wird in enger Zusammenarbeit mit einem Wirtschaftsexperten eine Verwertungsstrategie entwickelt, wobei die Marktpotenziale sowie weitere Anwendungsfelder für Capron- und Caprylsäure recherchiert und präzisiert werden.
Das Ziel des Projektes 'TARULIN' ist die Schaffung der Voraussetzungen zur nachhaltigen Nutzung von T. koksaghyz entlang der Wertschöpfungskette. Pflanzenzüchtung, Evaluation agronomischer Parameter und die Prozessierung von Latex, Kautschuk- und Inulin zu Prototypen bilden den Projektfokus. Folgende Detailziele werden von Industrie und Akademia verfolgt:1. Ertragssteigerung und Verbesserung der Pflanzenmorphologie durch Präzisionszucht, 2. Erstellung eines Anbauplanes zur Aussaat, Pflanzenschutz und Ernte in Feldversuchen auch auf sekundärem Ackerland, 3. Prozessierung und Charakterisierung der Rohstoffe durch umweltfreundliche Trennverfahren, 4. Nutzung der Rohstoffe in der Prototypenfertigung. Die vier Arbeitspakete Züchtung, Agronomie, Prozessierung und Charakterisierung und Prototypenentwicklung werden von den Partnern entsprechend ihrer Expertisen und Vorarbeiten durchgeführt. Die AESKULAP GmbH wird in Zusammenarbeit mit dem Fh-IME neue T. koksaghyz Linien züchten, die für die Anforderungen des modernen Pflanzenbaus und der Prozessierung geeignet sind. Die Arbeiten werden durch die LipoFit GmbH und das MPI-PZ hinsichtlich der Analytik ergänzt. Das JKI wird die Arbeiten zur Agronomie durchführen. Die Expertise und Infrastruktur im Bereich der Biomasseprozessierung des Fh-IGB werden für die Gewinnung der Rohstoffe eingesetzt. Als Anwender werden die Continental, die Synthomer und die Südzucker die Rohstoffe in Produkt-Prototypen umwandeln.
Das Ziel des Projektes 'TARULIN' ist die Schaffung der Voraussetzungen zur nachhaltigen Nutzung von T. koksaghyz entlang der Wertschöpfungskette. Pflanzenzüchtung, Evaluation agronomischer Parameter und die Prozessierung von Latex, Kautschuk- und Inulin zu Prototypen bilden den Projektfokus. Folgende Detailziele werden von Industrie und Akademia verfolgt: 1. Ertragssteigerung und Verbesserung der Pflanzenmorphologie durch Präzisionszucht, 2. Erstellung eines Anbauplanes für Aussaat, Pflanzenschutz und Ernte in Feldversuchen auch auf sekundärem Ackerland, 3. Prozessierung und Charakterisierung der Rohstoffe durch umweltfreundliche Trennverfahren, 4. Nutzung der Rohstoffe in der Prototypenfertigung. Die vier Arbeitspakete Züchtung, Agronomie, Prozessierung & Charakterisierung sowie Prototypenentwicklung werden von den Partnern entsprechend ihrer Expertisen und Vorarbeiten durchgeführt. Die AESKULAP GmbH wird in Zusammenarbeit mit dem Fh-IME neue T. koksaghyz Linien züchten, die für die Anforderungen des modernen Pflanzenbaus und der Prozessierung geeignet sind. Die Arbeiten werden durch die LipoFit GmbH und das MPI-PZ hinsichtlich der Analytik ergänzt. Das JKI wird die Arbeiten zur Agronomie durchführen. Die Expertise und Infrastruktur im Bereich der Biomasseprozessierung des Fh-IGB werden für die Gewinnung der Rohstoffe eingesetzt. Als Anwender werden Continental, Synthomer und Südzucker die Rohstoffe in Produkt-Prototypen umwandeln.
Die intelligente Verarbeitung pflanzlicher Reststoffe zu Baustoffen kann zu mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen führen. Die Entwicklung eines Leichtbaupaneels ohne Formaldehyd, rein auf der Basis jährlich nachwachsender, nicht in Konkurrenz zur Ernährungsproduktion stehender Rohstoffe für Innenanwendungen bietet eine Reihe ökologischer und ökonomischer Vorteile. Damit wird eine Alternative zum Verbrauch nichtregenerativer Ressourcen aufgezeigt. Ziel des Projektes ist die Entwicklung, Charakterisierung und erste Anwendung von Halbzeugen (Sandwichplatten), die aus bis zu 100 Prozent nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Die Deckschichten bestehen aus Naturfasern pflanzlicher Reststoffe. Diese werden mit Kernen aus Biokunststoffen/Bioschäumen ebenfalls auf pflanzlicher Basis kombiniert. Als Ergebnis soll ein Paneel entstehen, das als Raumgliederungselement mit akustischen und wärmedämmenden Eigenschaften für die Innenraumgestaltung nutzbar ist. Das Projekt hat eine Laufzeit von 30 Monaten und ist als Kooperationspartnerschaft zwischen Forschungs- und Entwicklungsorganisationen und Klein- oder Mittelstandsunternehmen organisiert. Die Projektphasen sind in unterschiedliche Arbeitspakete gegliedert. Diese beinhalten unter anderem die Werkstoff-/Materialentwicklung und die Herstellung von Prototypen. Am Ende des Projekts sollen verschiedene Ausstellungsstücke zur Verfügung stehen, die auf Fachmessen vorgestellt werden. Direkt nach Abschluss des Projektes ist der Beginn der Vermarktungsphase der neu entwickelten Materialien und Produkte geplant. Die im Rahmen des Projektes entwickelten Materialien existieren nach unseren Nachforschungen auf den lokalen und internationalen Märkten noch nicht. Dementsprechend werden hier für die nahe Zukunft neue Beschäftigungsmöglichkeiten erschlossen, außerdem kommen nachhaltige Materialien aus erneuerbaren Ressourcen auf den Markt.
Ziel ist es, ein Leichtbau-Paneel herzustellen, das hauptsächlich im Innenausbau als Raumteiler, aber auch in weiteren Bauanwendungen als Boden- und Wandelemente Anwendung findet. Bei der Anwendung im Innenausbau als nichttragende Raumteiler sollen die Paneele die Vorteile der verwendeten Naturfasern - ohne den Zusatz von Formaldehyden - mit all ihren ökologischen Werten, die Leichtbau-Charakteristik sowie Schall- und Wärmedämmeigenschaften und die besondere Brandwiderstandsfähigkeit aufgrund des natürlichen hohen Silikatanteils der Fasern verbinden. Das Produkt soll in der Form eines Sandwich-Paneels hergestellt werden, mit zwei Platten als äußere Deckschichten und einem Schaumkern. Der Schaumkern basiert auf den Biopolymeren PLA oder Biopolyolefinen (Bio-PE oder Bio-PE) und Naturfasern in Form von Kurzfasern (Weizenstroh). Die äußere Deckschicht soll zu mindestens 60 Prozent aus Naturfasern in Form von Kurzfasern hergestellt werden. Der Schaumkern basiert auf Biopolymeren, in Kombination mit Naturfasern. Das Projekt ist in einem Zeitraum von 30 Monaten gerechnet ab dem 01.10.2014 bis zum 31.03.2017, in einer kooperativen Arbeit geplant. Das Projekt ist in 7 Phasen (A, B, C, D, E, F und G) geplant. Die Koordination und Ergebnispublikationen sind in diese Phasen mit eingerechnet. Die ersten beiden Phasen (Arbeitspakete A und B) betreffen die Materialentwicklungsstadien, in denen Bafa für die Naturfaserzerkleinerung und die Vorbereitung sowie deren Transport zum ICT verantwortlich ist. ICT und ITKE werden die zwei Hauptmaterialien der Sandwichplatten-Deckschicht und der Kernplatte zusammen entwickeln und bei den Firmen Naftex und think-blue industrialisiert. Westermann und TVB werden von den F&E Partnern innerhalb der Entwicklungsphase durch deren Praxiserfahrung beratend unterstützt.
Im Rahmen des internationalen Verbundprojektes werden effiziente Prozesse zur Konversion von landwirtschaftlichen Reststoffen und lignozellulosehaltiger Biomasse in moderne Biokraftstoffe der 2. Generation entwickelt. Dazu werden verschiedene chemische, thermische, biochemische und mikrobielle Konversionspfade für lignocellulosehaltige Biomasse optimiert und kombiniert, um neuartige Bioraffineriekonzepte für die in den Partnerländern vorhandenen Stoffströme zu entwickeln. Diese beinhalten Simulationen der Stoffströme und Konversionspfade sowie eine ökonomische und ökologische Nachhaltigkeitsbewertung.
Das im Spitzencluster BioEconomy positionierte Projekt zur Herstellung von biobasierten Olefinen aus dem lignocellulosehaltigen Rohstoff Holz spiegelt das Konzept der nachhaltigen Nutzung biogener Rohstoffe wider. Der Fokus der Arbeiten liegt auf der Entwicklung neuer Prozess technologien und der Etablierung eines integrierten Verfahrens, das die Um wandlung von aus Lignocellulosehydrolysaten fermentativ gewonnen Alkoholen zu den korrespondierenden Olefinen abbildet. Mit den biobasierten Olefinen Ethylen, Propylen und Butenen stehen Rohstoffe für die weitere Verwertung insbesondere in der kunstoff-verarbeitenden Industrie zu Verfügung, um nachhaltig erzeugte Materialien und Werkstoffe herzustellen. Im Rahmen des Projekts werden von den Projektpartnern Fraunhofer, Linde Engineering Dresden und CRI Catalyst Arbeiten bezüglich des Prozessdesigns umgesetzt. Dies beinhaltet die Realisierung und Skalierung der biotechnologischen und chemischen Prozesse sowohl im Labor- als auch im Scale-up im Pilotmaßstab. Fraunhofer koordiniert und leitet das Verbundvorhaben.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 53 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 28 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 53 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 53 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 53 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 16 |
| Webseite | 37 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 51 |
| Lebewesen und Lebensräume | 44 |
| Luft | 32 |
| Mensch und Umwelt | 53 |
| Wasser | 14 |
| Weitere | 53 |