API src

Found 278 results.

Similar terms

s/straßenland/Straßenrand/gi

Grundwassermessstelle Baumgarten (Messstellen-Nr.: 26491068)

Die Grundwasser-Messstelle mit Messstellen-ID 26491068 wird vom Landesamt für Umwelt Brandenburg betrieben, in Zuständigkeit des Standorts LfU Frankfurt. Sie befindet sich in Baumgarten (Messstelle südlich Baumgarten an östlicher Seite der Straße Richtung Grünow am Felduf dem Feld (ca. 40m vom Fahrbahnrand)). Die Messstation gehört zum Beschaffenheitsmessnetz. Die Messstellenart ist Beobachtungsrohr. Nummer des Bohrloches: HyBmg 2/2017; LfU 2/2017, eh. HyPr 101/84 OP. Der Grundwasserleiter wird beschrieben als: GWLK 2 (weitgehend bedeckt). Der Zustand des Grundwassers wird beschrieben als: gespannt. Der zugehörige Grundwasserkörper ist: DEGB_DEBB_ODR_OF_6. Der Messzyklus ist 4 x monatlich. Die Anlage wurde im Jahr 2017 erbaut. Ein Schichtverzeichnis liegt vor. Das Höhenprofil in diesem System ist: Messpunkthöhe: 46.24 m Geländehöhe: 45.26 m Filteroberkante: -5.74 m Filterunterkante: -7.74 m Sohle (letzte Einmessung): -9.41 m Sohle bei Ausbau: -8.74 m Die Messstelle wurde im Höhensystem NHN92 eingemessen.

Grundwassermessstelle Klein Mutz bei Zehdenick (Messstellen-Nr.: 30453795)

Die Grundwasser-Messstelle mit Messstellen-ID 30453795 wird vom Landesamt für Umwelt Brandenburg betrieben, in Zuständigkeit des Standorts LfU Potsdam_N. Sie befindet sich in Klein Mutz bei Zehdenick (ca. 400 m südl. Ortslage, gegenüber Bergsdorfer Str. 6 am Straßenrand, ca. 2,5 m östl.). Die Messstation gehört zum Beschaffenheitsmessnetz. Die Messstellenart ist Beobachtungsrohr. Nummer des Bohrloches: Hy Klmz 2/2007. Der Grundwasserleiter wird beschrieben als: GWLK 1 (weitgehend unbedeckt). Der Zustand des Grundwassers wird beschrieben als: frei. Der zugehörige Grundwasserkörper ist: DEGB_DEBB_HAV_OH_3. Der Messzyklus ist 4 x monatlich. Die Anlage wurde im Jahr 2007 erbaut. Ein Schichtverzeichnis liegt vor. Das Höhenprofil in diesem System ist: Messpunkthöhe: 58.65 m Geländehöhe: 57.70 m Filteroberkante: 44.6 m Filterunterkante: 42.6 m Sohle (letzte Einmessung): 41.63 m Sohle bei Ausbau: 41.6 m Die Messstelle wurde im Höhensystem NHN92 eingemessen.

Emissionen aus dem Straßenverkehr und städtische Lufthygiene: Neue Möglichkeiten aus zeitlich hoch aufgelöster Analyse

In diesem Projekt sollen zeitlich hoch aufgelöste Spurengasmessungen und Messungen der Größenspektren der Aerosolpartikel an einem Verkehrsstandort zu einer deutlichen Weiterentwicklung unseres Verständnisses der Dynamik der Konzentrationen von Luftschadstoffen im städtischen Umfeld sowie der Emissionen aus dem Straßenverkehr beitragen. Neue, schnelle Techniken sollen das bereits gut entwickelte Grundlagenwissen zu Emissionsverhältnissen NO / NO2 / NOx einzelner Fahrzeuge und Fahrzeuggruppen entwickeln, den Einfluss auf die Ozonchemie und die Interaktion mit dem vorhandenen Ozon studieren, Emissionsverhältnisse NH3 / CO2 und NOx / CO2 unter realen Bedingungen quantifizieren, und vor allem die Emissionen der Aerosopartikel in einem weiten Größenspektrum (einige nm bis über 1 mym Durchmesser) detailliert quantifizieren. Dies bedeutet und ermöglicht eine neuartige Analyse der Emissionen von Partikeln im echten Straßenverkehr. Die vorgeschlagenen Konzepte und Messungen ergänzen sich mit anderen modernen Konzepten der Analyse von Luftverschmutzung und Emissionen wie z.B. multi-Sensoren-Anwendungen, Einsatz mobiler Plattformen, oder Eddy-Kovarianz. Hier wird Grundlagenforschung vorgeschlagen, die in Ergänzung mit anderen Anwendungen und Konzepten einschließlich Modellierung zu einer deutlichen Verbesserung unseres Verständnisses der städtischen Umwelt führen wird. Das Herzstück der experimentellen Forschung ist eine 18-monatige Messreihe am Straßenrand, die allerdings von zwei Intensivmesskampagnen (IOPs) um Kenntnisse zur räumlichen Representativität und zur chemischen Zusammensetzung der Partikel im Größenspektrum ergänzt werden.

Entwicklung getufteter Geotextilien mit Doppelschlingenstruktur und bindemittelgestützten Polfäden zum Schutz von Lockergesteinsböschungen vor Erosion durch Starkregen

Maßnahmen zur Bekämpfung

Ambrosia richtig entfernen Was wurde bislang unternommen? Pilotprojekt Adlershof Pollen-Monitoring in Berlin-Adlershof eWeeding zur Vegetationskontrolle im urbanen Grün Beifußblättrige Ambrosia ( Ambrosia artemisiifolia ) Am besten ist es, die Pflanze vor der Blüte zu beseitigen! Die nachhaltigste Methode ist das Ausreißen der Pflanze. Das ist in der Regel nur bei kleinen oder mittelgroßen Beständen möglich. Bei großen Beständen kommt nur die Mahd in Betracht. Diese Methode beseitigt die Ambrosie zwar nicht nachhaltig. Sie ist aber geeignet, um die Pflanze nicht zur Blüte kommen zu lassen und damit die Pollenmenge zu reduzieren. Im Einzelnen zu beachten ist: Vor der Blüte (ca. bis Ende Juni/Anfang Juli) Vorsichtshalber, um den Hautkontakt zu vermeiden: Garten- oder Arbeitshandschuhe und gegebenenfalls auch Kleidung mit langen Hosenbeinen und Ärmeln tragen. Pflanzen mit Wurzel ausreißen und anschließend im Hausmüll entsorgen. Pflanzen können auch liegen bleiben, sollten aber nicht wieder anwurzeln können. Während der Blüte Zusätzlich Atem- und Augenschutz tragen Entsorgung in Plastiktüte über den Hausmüll (Nicht in den Biomüll oder auf den Kompost werfen)! Detaillierte Empfehlungen Fund bei ambrosia@senmvku.berlin.de melden Allergiker sollten keine Bekämpfungsmaßnahmen durchführen! Atemwege durch Feinstaubmaske der Filterklasse FFP2 schützen (im Baumarkt und Fachhandel für Arbeitsschutzausrüstung erhältlich) Augenbindehaut durch unbelüftete, dicht sitzende Vollsichtbrille (Korbbrille) schützen Ausreißen bevorzugt am Nachmittag, da Pollen hauptsächlich in den Vormittagsstunden freigesetzt werden, oder bei feuchtem Wetter Arbeitskittel verhindert, dass Pollen in der Kleidung hängenbleiben und zum Beispiel ins Haus gebracht werden Vor dem Ausreißen Plastiktüte über die Blüten stülpen und die Pflanze mit dem Restmüll entsorgen Zum Schluss Arbeitskittel ausziehen, mit Außenseite nach innen zusammenrollen und in die Wäsche geben Duschen und Haare waschen Bei großflächigem Befall: späte Mahd kurz vor der Blüte (etwa Ende Juli) und danach alle drei bis vier Wochen tief angesetzte Mahd Nach dem Entfernen von Ambrosia Bodendecker pflanzen (vorzugsweise insektenfreundliche Pflanzen und Samen aus der Region verwenden! Hintergrund: siehe Wildbienen-Projekt ) Jährliche Kontrolle bekannter Fundstellen und insbesondere von Vogelfutterplätzen (Samen viele Jahrzehnte keimfähig) Ambrosia-freies und am besten großkörniges Vogelfutter kaufen Vogelfutterabfälle und Käfigstreu nur im Hausmüll entsorgen Vögel nur im Garten füttern (bitte nicht in Parks oder im Wald!) Nicht empfehlenswert! Zu frühe Mahd Einsatz von Herbiziden Stauden-Ambrosie ( Ambrosia psilostachya ) Am besten ist es, die Pflanze vor der Blüte (ca. Anfang/Mitte Juni) zu beseitigen! Das Ausreißen von Jungpflanzen, zum Beispiel an Baumscheiben, Gehwegen oder Straßenrändern, ist möglich. Das ist aber wahrscheinlich – im Gegensatz zum Ausreißen der einjährigen Beifußartigen Ambrosie – nicht nachhaltig. Denn die mehrjährige Ambrosie vermehrt sich über ihr ausgeprägtes, horizontales Wurzelsystem. Beim Ausreißen bleiben meist Teile des Wurzelsystems im Boden. Bei kleinflächigem Befall sollte die Pflanze am besten mit Wurzeln ausgegraben werden. Im Bereich von Baumscheiben sollten nur Fachfirmen mit speziellen Maschinen den Boden austauschen. Bei mittel- bis großflächigem Befall kann derzeit nur eine gezielte Mahd empfohlen werden: Da eine zu frühe Mahd das Wachstum der Stauden-Ambrosie fördert, sollte die Mahd erst kurz vor der Blüte (etwa ab Mitte Juni) durchgeführt werden. Danach folgt eine zweite Mahd erneut kurz vor der Blüte. Diese bildet sich nach etwa vier bis sechs Wochen. Erfahrungen, ob eine dritte Mahd erforderlich ist, liegen derzeit noch nicht vor. Die Stauden-Ambrosie wird als geringer allergen als die einjährige Beifußblättrige Ambrosie, aber dennoch als stark- bis mittel-allergen eingestuft. Ob auch bei dieser Ambrosienart bei Kontakt im Einzelfall Hautreizungen auftreten können, ist nicht bekannt, aber auch nicht auszuschließen. Aus diesen Gründen wird bei Beseitigungsmaßnahmen auf dieselben Schutzmaßnahmen wie beim Entfernen der Beifußblättrigen Ambrosie hingewiesen. Bitte nicht vergessen: Den Fund bei ambrosia@senmvku.berlin.de melden. Nach dem Entfernen von Ambrosia Bodendecker pflanzen (vorzugsweise insektenfreundliche Pflanzen und Samen aus der Region verwenden! Hintergrund: siehe Wildbienen-Projekt ) Regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls erneutes Ausreißen von Jungpflanzen Ambrosia-belasteten Boden nicht als Oberboden andernorts verwenden! Beim Erwerb von Grundstücken bei eingebrachter Erde auf Ambrosia-Freiheit achten (standardisierte Verfahren sind derzeit allerdings nicht bekannt) Nicht empfehlenswert! Zu frühe Mahd (also vor Anfang/Mitte Juni)! Einsatz von Herbiziden Im Jahr 2009 gründeten das Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin, die damalige Senatsgesundheits- und Senatsumweltverwaltung zusammen mit dem Pflanzenschutzamt und einigen Beschäftigungsträgern ein Projekt. Ihr Ziel war es, die Ambrosia wegen ihres sehr großen Allergiepotenzials zu bekämpfen. Das war die Geburtsstunde des “Berliner Aktionsprogramms gegen Ambrosia”. Das Meteorologische Institut entwickelte einen Ambrosia-Atlas. Fundorte konnten seitdem online gemeldet werden. Die gesammelten Daten wurden wissenschaftlich ausgewertet, um die räumliche Verteilung, die Ausbreitungswege und den Erfolg von Maßnahmen beurteilen zu können. Am erfolgreichsten bei der Suche und Bekämpfung der Ambrosia waren die sogenannten Ambrosia-Scouts. Im Rahmen von bezirklichen ABM- und MAE-Maßnahmen verschiedener Beschäftigungsträger hatten von den Arbeitsagenturen bezahlte Langzeitarbeitslose systematisch die Straßen in ihrem Bezirk nach Ambrosia durchsucht, Funde im Ambrosia-Atlas des Instituts dokumentiert und – wo möglich – die Pflanzen ausgerissen. Allerdings ließen sich so nur kleine Bestände mit bis zu wenigen hundert Pflanzen beseitigen. Zwischen 2010 und 2012 konnten berlinweit bis zu 1.400 Fundstellen im Jahr identifiziert werden. Damit ist Berlin bundesweit der am stärksten betroffene Ballungsraum. Die Bestände der einjährigen Beifußblättrigen Ambrosie, hauptsächlich im Westteil der Stadt, konnten über mehrere Jahre nachhaltig reduziert werden. Die Bestände der mehrjährigen Stauden-Ambrosia im Südostteil der Stadt (insbesondere im Ortsteil Adlershof) konnten die Scouts nicht per Hand bekämpfen, da die Flächen zu groß waren. Eine zu frühe Mahd scheint zudem das Wachstum der Stauden-Ambrosie zu fördern. Damit hat sie sich weiter ausgebreitet und konnte bislang nicht erfolgreich bekämpft werden. Seit 2014 haben die Arbeitsagenturen immer weniger Maßnahmen bewilligt, so dass die Fund- und Beseitigungsquote entsprechend gesunken ist. Das Aktionsprogramm konnte mit der Deutschen Bahn AG vereinbaren, dass auf Brachflächen von stillgelegten Güterbahnhöfen, auf denen sich sehr große Vorkommen befinden, möglichst vor der Blüte gemäht wird, um wenigstens den Pollenflug zu verhindern. Adlershof ist ein Berliner Ortsteil im Bezirk Treptow-Köpenick. Dort befinden sich Deutschlands größter Wissenschafts- und Technologiepark sowie Berlins größter Medienstandort. Mit der Gestaltung dieser Areale gehen umfangreiche Bauarbeiten einher, die offensichtlich dazu geführt haben, dass sich die Stauden-Ambrosie mehr als anderswo in der Stadt ausgebreitet hat. Beobachtet wurden die ersten Ambrosia-Vorkommen dort bereits vor mehreren Jahrzehnten. Wann die in der Erde befindlichen Samen nach Adlershof kamen, ist nicht mehr zu klären. Die abgebildete Karte aus dem ehemaligen Ambrosia-Atlas Berlin-Brandenburg zeigt die zum Anfang des Projektes gemeldeten Funde der Stauden-Ambrosie. Da nicht alle Vorkommen im Jahr 2017 gemeldet wurden, dürfte der Befall damals noch höher gewesen sein. Aus diesem Grund liegt der Fokus bei der Ambrosia-Bekämpfung seit dem Jahr 2018 auf dem Ortsteil Adlershof. Zunächst erhalten die Zuständigen für die Pflege von Flächen Informationen zum Vorkommen von Ambrosia und erste Handlungsempfehlungen. So soll die Pollenbelastung und das Ausbreiten der Pflanzen an den einzelnen Standorten deutlich reduziert werden. Vom Pflanzenschutzamt durchgeführte Kartierungen erfassen zudem die Ambrosia-Vorkommen in Adlershof und helfen damit, die tatsächliche Verbreitung zu dokumentieren. Über die Vor-Ort-Maßnahmen hinaus muss das grundsätzliche Problem, dass sich die Ambrosia über Erdtransporte verbreitet, angegangen werden. Es stellen sich Fragen wie: Was kann das Land Berlin unmittelbar unternehmen, damit die mit Ambrosia belastete Erde aus Adlershof nicht in der Stadt verteilt wird? Was passiert mit belasteter Erde? Und braucht es eine gesetzliche Regelung? Dass in Adlershof Ambrosia-Vorkommen durch die Bebauung von Flächen zunächst zu verschwinden scheinen, ist ein trügerischer Eindruck. Zwischen Pflastersteinen, entlang von Bordsteinkanten, durch Teerfugen hindurch und im Straßenbegleitgrün sucht sich die Pflanze ihren Weg. Um die Entwicklung der Pollenbelastung, aber auch die Wirkung der ersten Maßnahmen beobachten zu können, wird in Berlin-Adlershof auf einem Gebäude der Humboldt Universität zu Berlin der Pollenflug gemessen. Dies geschieht mittels einer volumetrischen Pollenfalle (Tagespollenwerte). Die volumetrische Pollenfalle passt sich automatisch der Windrichtung an und saugt ein bestimmtes Luftvolumen in das Innere. Dort dreht sich eine Trommel auf dessen Oberseite ein Trägerfilm angebracht ist. An diesem Trägerfilm bleiben die eingesaugten Pollen haften. Nach mehrtägiger Probenahme wird der Träger entnommen und ersetzt. Anschließend wird der Pollenträger in die einzelnen Tage der Probenahme aufgearbeitet und mit dem Lichtmikroskop ausgewertet. Die Ambrosia-Pollen haben eine eigene charakteristische Struktur, wodurch man diese von anderen Pollenarten unterscheiden kann. Unter Berücksichtigung des in 24 Stunden angesaugten Luftvolumens, entspricht die ausgezählte Anzahl dem 24-Stunden-Mittelwert an Pollen pro m 3 Luft. Dieser Wert gleicht annährend der Luftmenge eines erwachsenen Menschen im Ruhezustand. Die Daten werden gespeichert und visuell in einem Diagramm dargestellt. Weitere Informationen und Jahresrückblicke finden Sie in dem Bericht Pollen-Monitoring in Berlin-Adlershof . Aufgrund der starken Ausbreitung von Ambrosia psilostachya im NSG/LSG dem ehemaligen Flugfeld Johannisthal in Adlershof wurde im Jahr 2021 ein elektrophysikalisches Verfahren mit systemischer Wirkung getestet, welches eine selektive Applikation ermöglicht. Hierbei wird elektrischer Strom für die Dauer der Kontaktzeit mit einer Elektrode über die Blätter der Pflanze bis in die Wurzeln geleitet. Im Land Berlin wird nach einem wirksamen und wirtschaftlichen nicht chemischen Verfahren gesucht, um die Rhizome der ausdauernden Ambrosia-Art irreversibel zu schädigen. Der Versuch wurde an zwei Standorten mit unterschiedlichen Gegebenheiten durchgeführt. Ein positiver Effekt der Wirksamkeit gegenüber Wurzelunkräutern konnte während der Beprobung festgestellt werden. Die Langzeitwirkung wird künftig beobachtet und geprüft. Der gesamte Bericht steht als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

TransnetBW GmbH - Gleisanschluss im Bahnhof Hergatz

Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen die Errichtung eines Anschlussgleises mit zungen- und herzstückloser Abzweigung und einem Umsetzfundament am Bahnhof in Hergatz sowie eine von dort zur Bregenzer Straße verlaufende Schwerlaststraße für den Transport und die Verladung von Schwergewichtstransformatoren. Der Gleisanschluss zweigt bei Bahn-km 18,753, etwa 450 m südwestlich des Bahnübergangs über die Bregenzer Straße und am südwestlichen Ende des Bahnhofs Hergatz von der eingleisigen elektrifizierten Strecke der Deutschen Bahn (DB) 4560 Kißlegg - Hergatz, die parallel zur unmittelbar südöstlich verlaufenden zweigleisigen Bahnstrecke der DB 5362 Buchloe – Lindau, welche am selben Bahnübergang die Bregenzer Straße quert, von Nordosten nach Südwesten verläuft, in Richtung Nordosten ab. An dieser Stelle wird eine zungen- und herzstücklose Abzweigung in Form einer Außenbogenweiche mit Betonschwellen eingebaut. Vor und hinter der Abzweigung sollen je 25 vorhandene Schwellen des DB-Gleises durch Spannbetonschwellen B90 ohne Eingriffe in Unterbau und Planumsschutzschicht ausgetauscht werden. Die Gesamtlänge des Gleisanschlusses, der als Stumpfgleis in Richtung Nordosten parallel zur südöstlich liegenden DB-Strecke 4560 verläuft und mit einem Bremsprellbock abschließt, beträgt etwa 200 m. Als Regeloberbau für den Gleisanschluss soll ein Schwellengleis auf Schotterbett mit durchgehend verschweißten Schienen verwendet werden. Zur Sicherung des Eisenbahnbetriebs auf der DB-Strecke 4560 ist als Flankenschutz im Gleisanschluss hinter der Anschlussgrenze der Ausbau eines 6 m langen Schienenstücks vorgesehen. Dieses wird in Gleismitte gelagert und nur im Bedienungsfall während einer betrieblichen Sperrung des Hauptgleises eingebaut. Für die Einleitung von punktuellen Lasten während des Trafoumsetzvorgangs wird nach rund 150 m des Anschlussgleises unter diesem ein Umsetzfundament erstellt. Dieses hat Abmessungen von etwa 3,40 m Länge und 5,50 m Breite und eine Dicke von etwa 1,20 m. Unterhalb des Fundaments wird ein Bodenaustausch vorgenommen. Die Fundamentoberkante entspricht in etwa der Schienenoberkante. Die Schienen werden in den Betonkörper integriert. Im Bereich der Umsetzstelle wird der Gleisoberbau teilweise als Bauart „Dresdner Oberbau“ mit einer Betontragschicht und darüber mit Zwischenschwellenbeton bzw. -asphalt und einem Schienenlängsverguss für Straßenfahrzeuge befahrbar ausgeführt Außerdem wird zum weiteren Transport des Trafos eine etwa 350 m lange und etwa 5 m breite Schwerlaststraße in Asphaltbauweise, beginnend nach etwa 100 m des Anschlussgleises nordwestlich dieses Gleises bis zur Bregenzer Straße gebaut. Im Anschlussbereich der Bregenzer Straße wird die Asphaltdeckschicht entsprechend der vorhandenen Längsneigung an-gepasst. Das anfallende Oberflächenwasser wird mittels Längs- und Querneigungen zum nördlichen Fahrbahnrand geleitet. Dort wird ein Bordstein oder Graben zum Fassen der Wassermengen vorgesehen, entlang dessen das Wasser bis zu entsprechenden Straßeneinläufen weitergeleitet wird. In Teilsickerrohren soll das Wasser dann, von Nordosten und Südwesten kommend, in einen etwa bei Bahn-km 18,43 der DB-Strecke 4560 unterirdisch von Norden nach Süden kreuzend verlaufenden verrohrten Durchlass des Riefersbachs eingeleitet werden. Darüber hinaus soll die bestehende, bisher nordwestlich der DB-Bahnstrecke 4560 verlaufen-de Entwässerungsleitung der Bahnentwässerung im unmittelbaren Nahbereich der neuen Abzweigung des Gleisanschlusses der Antragstellerin auf deren Südostseite umverlegt werden. In diesem Bereich werden auch bahnbetrieblichen Kabel der DB umverlegt, soweit dies aufgrund der Baumaßnahme nötig ist. Für die Maßnahme sind im umliegenden Bereich der Bautätigkeiten nordwestlich und südöst-lich des neuen Gleises und der neuen Straße jeweils bis zum unmittelbaren Bereich des DB-Gleises nahezu über die gesamte Baulänge Baustelleneinrichtungsflächen auf dem Grundstück der DB vorgesehen. Diese sind über das öffentliche Verkehrsnetz der Bregenzer Straße zugänglich. Die Arbeiten im unmittelbaren Bereich des Gleises der Bahnstrecke 4560, dem Gleis 3 des Bahnhofs Hergatz, insbesondere zur Herstellung der zungen- und herzstücklosen Abzweigung, sollen in einer bereits genehmigten Sperrpause eines Parallelprojekts der DB, dem Neubau des Bahnübergangs und der Weichenverbindung sowie Erneuerung. der Weichen 1 bis 4 am Bahnhof Hergatz durchgeführt werden. Die Sperrung beträgt 20 Tage und soll im Juli 2026 stattfinden. Innerhalb dieser Zeit kann es an bis zu drei Tagen zu Nachtarbeiten kom-men. Die weiteren Maßnahmen sollen im zeitlichen Zusammenhang im Jahr 2026 vor und nach der Sperrung stattfinden und können ohne Beeinflussung des Bahnbetriebs auf dem DB-Gleis durchgeführt werden. Verdichtungsarbeiten sollen bei Annäherung von weniger als 13 m an die unmittelbar nördlich des Bahnübergangs der Bregenzer Straße westlich und östlich der Bregenzer Straße gelegenen Gebäude Bregenzer Straße 7 einschließlich Nebengebäuden und Bregenzer Straße 12 ausschließlich mit einer erschütterungsarmen statischen Verdichtung in Form einer Schwer-gewichtswalze oder ausschließlich Kleingeräten wie Stampfer oder Rüttelplatte durchgeführt werden, um unzulässige Erschütterungseinwirkungen auf diese nahe am Baufeld gelegenen Gebäude zu vermeiden. Für die gesamte Baumaßnahme wird eine Bauzeit von etwa 5 Monaten veranschlagt. Als naturschutzfachliche Vermeidungsmaßnahme soll vor der Baufeldfreimachung ein Reptilienschutzzaun errichtet werden. Dieser soll nördlich entlang der Zuwegung und der Eingriffsfläche parallel zum dort nördlich angrenzenden Gehölzstreifen sowie westlich und südlich die Ruderalbestände abschirmen, um das Einwandern der Tiere zu verhindern. Zusätzlich sollen regelmäßige Mahdmaßnahmen und Kontrollen des Baufeldbereichs durchgeführt werden, um den Eingriffsbereich möglichst unattraktiv für Zauneidechsen zu halten und gegebenenfalls verbliebene Einzeltiere aus dem Baustellenbereich zu entfernen. Für den Transport der Transformatoren, welcher etwa alle 10 Jahre stattfinden soll, werden jeweils kurze betriebliche Sperrungen der DB-Strecke erforderlich.

Kleine Wildkräuterkunde

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] KLEINE WILDKRÄUTERKUNDE DER LANDESZENTRALE FÜR UMWELTAUFKLÄRUNG RHEINLAND-PFALZ 2. Auflage 2025 Redaktion Koray Karabiyik Grafik / Illustration Renate Schwarz Kraft Wildkräutern Wie können wir mit Wildkräutern etwas fürs Klima und die Artenvielfalt tun? Wie können wir mit etwas fürs Klima und die Artenvielfalt tun? Wildkräuter, lässt man ihnen ein wenig Platz, kommen in jedem Garten vor. Sie wachsen auch ohne unser Zutun. Für Insekten sind Wildkräuter lebenswichtig. Insekten wiederum bestäuben Pflanzen, sind Futter für andere Tiere und tragen zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts bei. Text Und auch für unsere eigene Ernährung sind viele Wildkräuter geeignet. Doch die Lebensräume für Wildkräuter verschwinden zunehmend – und mit ihnen viele Arten. Die Artenvielfalt der Erde sinkt dramatisch. Mit der Nutzung und Verbreitung heimi- scher Wildkräuter können wir deren Lebensräume schützen und uns gleichzeitig gesund und nachhaltig ernähren. Mit unserer Ernährung können wir zudem etwas für den Klima- schutz leisten. In Deutschland entfallen auf die Ernährung etwa 25 Prozent aller Treibhausgase. Indem wir bevorzugt pflanzliche, biologisch angebaute und unverpackte Lebensmittel wählen, leis- ten wir einen Beitrag für Klimaschutz und die Artenvielfalt. 2 Hier geht es zu unseren Wildkräuterrezepten. ww .de lib bio w. Hinweise zum Sammeln, Essen und Heilen mit Wildkräutern Pflanzen müssen eindeutig bestimmt werden können. Denn manche Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Sammle an sauberen Standorten. Meide folgende Orte: Hundewege, Weiden, Straßenränder, gedüngte und gespritzte Flächen Kräuter in frischem Zustand haben die größte Heilwirkung. Sammle nur so viel, wie du auch essen und verarbeiten kannst. Pflücken nie alle Pflanzen von einem Standort. Genügend Pflanzen eines Bestandes müssen stehen bleiben. Pflücke lieber an mehreren Standorten einzelne Pflanzen. Reiße nicht die ganze Pflanze samt Wurzeln aus. Schneide mit einer Schere oder einem Messer die Pflanzenteile ab. So kann die Pflanze weiterleben. In Naturschutzgebieten darf nicht gesammelt werden. Geschützte Pflanzen dürfen nicht gepflückt werden. Sammle und transportiere die Pflanzenteile in festen Stoff- oder Papiersäckchen, damit sie nicht zerdrückt werden . Wasche die gesammelten Pflanzenteile nach dem Sammeln gründlich ab. Um die eigene Verträglichkeit zu testen, iss beim ersten Mal nur eine kleine Menge der Wildpflanze. Wildpflanzen können anfangs bitter und ungewohnt schmecken. Den Pflanzen wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Aber es gibt keine Garantie, dass sie auch eintritt. 4 Kleine Wildkräuterkunde Inhaltsverzeichnis Wie können wir mit Wildkräutern etwas fürs Klima und die Artenvielfalt tun?S.2 Hinweise zum Sammeln, Essen und Heilen mit WildkräuternS.4 Wildkräuter Bärlauch Brennnessel Franzosenkraut Giersch Gundermann Hirtentäschel Knoblauchsrauke Löwenzahn Wilde Malve Gemeine Nachtkerze Rotklee Rupprechtskraut Sauerampfer Schafgarbe Spitzwegerich Tellerkraut Vogelmiere ZaunwickeS.6 S.8 S.10 S.12 S.14 S.16 S.18 S.20 S.22 S.24 S.26 S.28 S.30 S.32 S.34 S.36 S.38 S.40 Quellenangabe Legende Lösungen der SuchfragenS.42 S.43 S.43

INSPIRE-WFS SL Verkehrsnetze ATKIS Basis-DLM - Straßenfläche - OGC WFS Interface

Dieser Dienst stellt für das INSPIRE-Thema Verkehrsnetze aus ATKIS Basis-DLM umgesetzte Daten bereit.:Das Gelände innerhalb der Straßenränder einschliesslich des Verkehrsbereichs und anderer Teile der Straße.

Mustela putorius Linné, 1758 Iltis Säugetiere Gefährdet

Weber (2013) wies in Sachsen-Anhalt eine bevorzugte Nutzung von Straßenböschungen insbesondere an Autobahnen durch den Iltis nach. Dies wird in der ansonsten intensiv genutzten und monotonen Agrarlandschaft darauf zurückgeführt, dass es nur dort noch ausreichend Nahrung in Form von Kleinsäugern und ausreichend Deckung bietende Strukturen gibt. Das Leben in Straßennähe führt aber auch zu einem erhöhten Mortalitätsrisiko durch Fahrzeugkollisionen und zu einer erhöhten Belastung mit PCB aus Reifenabrieb mit der Folge einer gegenüber früheren Zeiträumen reduzierten Reproduktionsrate (Weber 2013). Jagdstrecken in Hessen zeigen eine deutlich rückläufige Tendenz im Vergleich zur Steinmarderstrecke in den 1970er und 1980er Jahren; Ursachen dürften reale Bestandsrückgänge sein (Lang et al. 2011 a). Stier et al. (2015) geben in einem Habitatmodell Vorkommensschwerpunkte des Iltis innerhalb der Bundesrepublik für das nordwestliche Niedersachsen und das westliche Schleswig-Holstein an. Diese Bereiche weisen auch nach einer Jagdstreckenauswertung der Jagdjahre 2010/11 bis 2013/14 des Deutschen Jagdverbandes (Arnold et al. 2015) vergleichsweise hohe Bestände auf. Der Schwerpunkt der Verbreitung der Art liegt nach dieser Auswertung allerdings im nordwestlichen Nordrhein-Westfalen. In allen anderen Teilen Deutschlands, insbesondere in den östlichen Landesteilen, ist die Art ausgesprochen selten. Nach Altenkamp & Rosenau (2015) liegen beispielsweise für das Stadtgebiet von Berlin seit 1991 nur zwei Nachweise vor. Auch eine Untersuchung mittels Fotofallen in geeignet erscheinenden Lebensräumen zwischen 2011 und 2015 erbrachte keine neuen Nachweise der Art (Altenkamp & Rosenau 2015). (Abb. 16)

KI-Ableitung der Straßenbreiten in Freiburg i. Br.

Dieser Datensatz enthält die Straßenbreiten im Freiburger Stadtgebiet, von Bordsteinunterkante zu Bordsteinunterkante, dargestellt als Breitenlinien. Die Straßenbreiten wurden aus den 3D-Punktwolken der Befahrung des Frühjahr 2024 automatisiert abgeleitet, indem die Unterkante der Bordsteine auf beiden Straßenseite identifiziert und lokalisiert wurden. An den Stellen, an denen auf einer oder beiden Seiten der Bordstein nicht identifiziert werden konnte, erfolgte keine Breitebestimmung. Die automatisierte Ableitung wurde nicht manuell nachgearbeitet. Bei groben Verschmutzungen am Fahrbahnrand, Bordsteinabsenkungen, ggf. parkenden Autos und verschiedenem "Straßenmobiliar" (z.B. Poller) kann es daher sein, dass ein "falscher Bordstein" identifiziert wurde und es daher zu einer fehlerhaften Breitebestimmung kam. Wir empfehlen daher die gleichzeitige Einblendung von Luftbildern um eine schnelle Einordnung der Bestimmung vorzunehmen.

1 2 3 4 526 27 28