Hochwasser gefährdeter Bereich Tidegebiet Elbe Hamburg Fachliche Beschreibung: „Der durch Tidehochwasser, insbesondere Sturmfluten, gefährdete Bereich im Tidegebiet der Elbe besteht aus den Landflächen zwischen der Gewässerlinie der Elbe (§ 3) und der Linie der öffentlichen Hochwasserschutzanlagen oder, sofern öffentliche Hochwasserschutzanlagen nicht bestehen, der Linie des amtlich bekannt gemachten Bemessungswasserstands für öffentliche Hochwasserschutzanlagen zuzüglich eines Sicherheitszuschlags von 0,50 m." Auszug aus § 53 HWaG Rechtlicher Hintergrund: § 53 des Hamburgischen Wassergesetzes (HWaG) in der Fassung vom 29.05.2005 über "Hochwassergefährdeter Bereich im Tidegebiet der Elbe"
In diesem Geo-Datensatz werden die Evakuierungsgebiete hinsichtlich sturmflutgefährdeter Bereiche innerhalb des hamburgischen Stadtgebietes dargestellt. Dabei werden die Evakuierungsgebiete ab 6,50m über NHN (in rot) sowie ab 7,30m über NHN (in gelb) angezeigt. Zur besseren Sichtbarkeit nutzen Sie bitte die einfarbigen Hintergrundkarten.
The WWDL20 TTAAii Data Designators decode as: T1 (W): Warnings T1T2 (WW): Warnings and weather summary A1A2 (DL): Germany (Remarks from Volume-C: STORM SURGE WARNING FOR THE GERMAN NORTH SEA COAST (IN GERMAN))
Hauptdeiche sind Deiche, die dem Schutz eines Gebietes vor Sturmflut dienen. Hochwasserdeiche sind Deiche, die dem Schutz eines Gebietes vor Hochwasser dienen. Schutzdeiche sind Deiche oberhalb eines Sperrwerks, die dem Schutz eines Gebietes vor Wasser dienen, das wegen der Sperrung des Tidegewässers nicht abfließen kann. Deiche der 2. Deichlinie schränken beim Bruch eines Hauptdeiches oder Sperrwerks die Überschwemmung im geschützten Gebiet ein. Deiche erhalten ihre Eigenschaft durch Widmung, die die Deichbehörde durch Verordnung ausspricht. Für gewidmete Deiche gelten die Bestimmungen des Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG)
Sperrwerke sind Bauwerke mit Sperrvorrichtungen in Tidegewässern, die dem Schutz eines Gebietes vor erhöhten Tiden, vor allem vor Sturmfluten, zu dienen bestimmt sind. Ein Bauwerk der genannten Art erhält die Eigenschaft eines Sperrwerkes durch Widmung, die die Deichbehörde durch Verordnung ausspricht. Für Sperrwerke gelten die Bestimmungen des Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG).
Mit dem ICON-D2 verfügt der Deutsche Wetterdienst (DWD) über ein Modell für Vorhersagen im Kürzestfristbereich bis +27 Stunden (bzw. +45 Stunden aus dem 03 UTC-Lauf). Mit seiner feinen Gitterpunktauflösung erzeugt das ICON-D2 insbesondere bei gefährlichen Wetterlagen verbesserte Vorhersagen, z. B. bei Wetterlagen mit hochreichender Feuchtkonvektion (Super- und Multizellengewitter, Böenwalzen, mesoskalige konvektive Komplexe) und bei Wetterereignissen, die durch Wechselwirkungen mit der feinskaligen Topographie entstehen (Bodennebel, Föhnstürme, heftige Hangabwinde, Sturzfluten). Das Modellgebiet des ICON-D2 deckt ganz Deutschland, Dänemark, die Benelux-Staaten, die Schweiz, Österreich und Teile der übrigen Nachbarstaaten ab. Die horizontale Auflösung des ICON-D2 im nativen Dreiecksgitter beträgt 2,1 km. Die einzelnen Parameter des Modells sind in den Keywords aufgeführt.
Über die Seite www.schleswig-holstein.de/hsi haben Sie die Möglichkeit sich ein Bild von der aktuellen Lage der Wasserstände in den Gewässern Schleswig-Holsteins und von der Wetterlage allgemein zu machen, um somit die aktuelle Hochwassergefährdung einschätzen zu können.
Dieser Datensatz umfasst die potentiellen Überflutungsflächen in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock bei erhöhten Wasserständen oder Sturmfluten der Ostsee mit Informationen zu Wasserstand über NHN (Normalhöhennull) in der Einheit Zentimeter. Die Flächen wurden auf Basis eines Digitalen Geländemodells (DGM) mit 1-m-Gitterweite generiert (Stand: 2016, 2018 und 2021). Die Ressourcen werden in der Regel nicht aktualisiert.
Jeder ist dazu verpflichtet, im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um sich vor den negativen Auswirkungen von Hochwasser und Überflutungen durch Starkregen zu schützen und die Schäden zu minimieren. Das ist die Gesetzeslage in Deutschland. Daher ist es von großer Bedeutung, einerseits vorsorgende Maßnahmen zu ergreifen, aber sich zugleich auch während und nach dem konkreten Ereignisfall richtig zu verhalten. Schutzmaßnahmen, die Sie am und im Ihren Haus prüfen bzw. durchführen könnten, sind zum Beispiel: WIDERSTEHEN Eindringen von Wasser verhindern 1 Einbau wasserdichter Fenster und Türen (auch im Keller) und erhöhter Lichtschächte 2 Anbringen von Schwellen/Stufen an Eingängen, Kellerfenstern und Lichschächten 3 Einbau und regelmäßige Wartung einer Rückstausicherung 4 Regelmäßige Reinigung der Dachrinne 5 Umleitung des Wassers auf dem Gelände durch mobile Barrieren (z. B. Sandsäcke) 6 Abdichtung des Fundaments und der Bodenplatten ANPASSEN Schäden durch eingedrungenes Wasser reduzieren A Sicherung der Heizungsanlage und der Öltanks B Erhöhte Anbringung von Steckdosen in gefährdeten Bereichen C Erhöhte Lagerung von sensiblen Gegenständen bzw. keine Lagerung von Giftstoffen (z. B. Lacke) in gefährdeten Bereichen D Fahrzeuge in höher gelegenen Bereichen parken, Tiefgaragen und Keller können bei Hochwasser tödlich sein Weiterführende Informationen zu Vorsorge und Schutz vor Gefahren durch Starkregen werden im Folgenden zur Verfügung gestellt. Informationen zu Unwetter Warnung und Information der Bevölkerung in Gefahrenlagen Wasserportal – Gewässerkundliche Messdaten Naturgefahr: Starkregen – Vorbeugende Maßnahmen und Verhalten Die unterschätzten Risiken „Starkregen“ und „Sturzfluten“ – Handbuch (PDF-Datei) Starkregen – Wie man Gebäude davor schützt Leitfaden Starkregen – Objektschutz und bauliche Vorsorge (PDF-Datei)
Hannover – Hochwasser, Trockenphasen, stetig steigender Meeresspiegel - die Extremereignisse der letzten Jahre und Jahrzehnte in der Wasserwirtschaft sind die Vorboten weiterer außergewöhnlicher Verhältnisse aufgrund des menschengemachten Klimawandels. Zum Weltwassertag 2025 stellt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Wasserwirtschaft in Niedersachsen dar - vom Grundwasser, über Oberflächengewässer bis zum Küstenschutz. Hochwasser, Trockenphasen, stetig steigender Meeresspiegel - die Extremereignisse der letzten Jahre und Jahrzehnte in der Wasserwirtschaft sind die Vorboten weiterer außergewöhnlicher Verhältnisse aufgrund des menschengemachten Klimawandels. Zum Weltwassertag 2025 stellt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Wasserwirtschaft in Niedersachsen dar - vom Grundwasser, über Oberflächengewässer bis zum Küstenschutz. Täglich misst der NLWKN in Niedersachsen hydrologische Daten, um diese aufzubereiten und auszuwerten. Eine Grundlage dafür bilden die Messnetze des Gewässerkundlichen Landesdienstes. „Die gewonnenen Daten und Erkenntnisse dienen als Basis für wasserwirtschaftliche Planungen, Entscheidungen und Maßnahmen“, erklärt Martin Gottwald, Leiter des Geschäftsbereichs Wasserwirtschaft und Strahlenschutz des NLWKN. „Sie werden aber auch genutzt, um zu informieren und in akuten Gefahrensituationen zu warnen. Dadurch können Schäden vermieden und bestenfalls Menschenleben gerettet werden. Ein besonderer Aspekt, der in den letzten zwei Jahrzehnten immer mehr in den Fokus rückt, sind die Folgen des Klimawandels und ihre Auswirkungen für die Wasserwirtschaft." Ein Beispiel dafür ist die mehrjährige Trockenphase zwischen 2018 und 2020. In dieser Zeit kam es in vielen Regionen des Landes zu einer deutlichen Absenkung der Grundwasserstände, mit entsprechenden Konsequenzen auch für die Niedrigwasserabflüsse in den Fließgewässern. Dies ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die in Niedersachsen bereits seit zehn bis zwanzig Jahren erkennbar ist und in entsprechenden Berichten zur Grundwasserstandsentwicklung dokumentiert wird. 2022 rief der NLWKN ein Messprogramm Klima-Grundwasserstand ins Leben, mit dessen Hilfe klimatisch bedingte Veränderungen im Grundwasserstand tagesaktuell und landesweit visualisiert werden. Auf der anderen Seite zeigte das Weihnachtshochwasser 2023/2024 eindrücklich, dass es Extreme aber auch in die andere Richtung geben kann. Hierbei sind Informationen zur Vorsorge und Vorhersagen im Ernstfall wichtig, um Schäden zu verhindern oder zumindest in Grenzen zu halten. Der NLWKN stellt mit der Hochwasservorhersagezentrale und den Hochwasserwarndiensten die notwendigen Informationsangebote zur Verfügung. Diese können von allen Akteuren im Hochwasserschutz und der Gefahrenabwehr sowie von Bürgern genutzt werden. Wichtige Bausteine sind in diesem Zusammenhang neben dem Pegelportal des NLWKN auch verschiedene Warn-Apps, wie Meine Pegel oder NINA , in denen bei Hochwassergefahr entsprechende Informationen bereitgestellt werden. Mit den konkreten Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft im niedersächsischen Binnenland beschäftigt sich das Land unter anderem im Zuge des Forschungsprojekts „Globaler Klimawandel – Wasserwirtschaftliche Folgenabschätzung für das Binnenland“ (KliBiW). Hier arbeitet der NLWKN Hand in Hand mit Partnern aus der Wissenschaft und der fachlichen Praxis, um die möglichen Klimafolgen für die Abfluss- und Grundwasserverhältnisse in Niedersachsen zu quantifizieren. Uwe Petry vom Forschungsprojekt KliBiW hält fest: „Die bisherigen Erkenntnisse belegen, dass es zukünftig einerseits zu einer fast landesweiten Verschärfung der Hochwassersituation kommen kann, andererseits sich aber auch die Verhältnisse bei Niedrigwasser landesweit deutlich verschlechtern können. Beim Grundwasser muss damit gerechnet werden, dass die Schwankungsbreite zwischen sommerlichen Tiefständen und winterlichen Hochständen tendenziell größer wird.“ In der Küstenregion Niedersachsens hat der Klimawandel nicht nur Auswirkungen auf den Wasserhaushalt. Der steigende Meeresspiegel, unter anderem verursacht durch abschmelzende Gletscher, stellt die Region vor besondere Herausforderungen. Gegen höher auflaufende Sturmfluten wappnet sich Niedersachsen mit einer Küstenschutzstrategie, die die Klimaänderungen bei der Bemessung der Klimadeiche berücksichtigt. Aber auch landseitig der Deichlinie besteht Anpassungsbedarf. Extreme Niederschläge belasten das Kanalsystem der Niederungsgebiete, dessen Entwässerung durch einen steigenden Meeresspiegel erschwert wird. Die aktualisierten Anpassungsbedarfe werden in Form von Generalplänen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. „Im Zuge des Klimawandels ist in der Wasserwirtschaft mit langfristigen Veränderungen zu rechnen“, betont Gottwald., „Extreme werden häufiger und intensiver auftreten. Unsere Aufgabe ist es Informationen zielgerichtet bereitzustellen, um Entscheidungen zu unterstützen und Anpassungen frühzeitig zu initiieren.“ An Messstellen wie dieser im Jeinser Holz bei Pattensen erfasst der NLWKN die Veränderungen der Grundwasserstände (Bildrechte: NLWKN) Ein steigender Meeresspiegel erhöht das Risiko von Sturmfluten wie hier auf Norderney (Bildrechte: NLWKN)
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