Das Projekt "Degradation of biodiversity and ecosystem functioning in subtropical grasslands, and thresholds for restoration" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität München, TUM School of Life Sciences, Wissenschaftszentrum Weihenstephan, Lehrstuhl für Renaturierungsökologie durchgeführt. Objectives: 1. To test if the concept of novel and hybrid ecosystems forwarded by R. Hobbs and colleagues applies to degraded subtropical grasslands, i.e. if these ecosystems group along axes of deviation in abiotic conditions and biotic composition from reference ecosystems. 2. To investigate the extent to which ecosystem functions in the hybrid and novel ecosystems differ from reference grasslands, and whether these differences are related to deviation from the biodiversity of reference systems. 3. To manipulate degraded grasslands through selected restoration methods to identify transition thresholds and to test if restorability of abiotic conditions and biotic composition corresponds to restorability of ecosystem functions. A large-scale rapid ecosystem assessment will form the analytical basis of the study, followed up by field experiments on seed limitation (i.e. lack of seed bank or dispersal) and site limitation (i.e. lack of safe sites for germination and inadequate conditions for plant establishment). The experiments will be conducted in a factorial design testing for transition thresholds between degradation stages.
Das Projekt "Erste Wiederaufnahme von ausgesuchten Transekten im internationalen 'Amazon Rainforest Ecosystem MAB Pilot Project' zur Untersuchung von Wachstum und Mortalitaet seit der ersten Aufnahme im Jahre 1975" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hamburg, Department für Biologie, Zentrum Holzwirtschaft, Arbeitsbereich für Weltforstwirtschaft und Institut für Weltforstwirtschaft der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft durchgeführt.
Das Projekt "Field monitoring and geochemical study of paleoclimate signals and growth rates of tropical to cold-temperate coralline red algae" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Geologie und Paläontologie durchgeführt.
Das Projekt "Ecosystem Engineering: Sediment entrainment and flocculation mediated by microbial produced extracellular polymeric substances (EPS)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung durchgeführt. Sediment erosion and transport is critical to the ecological and commercial health of aquatic habitats from watershed to sea. There is now a consensus that microorganisms inhabiting the system mediate the erosive response of natural sediments ('ecosystem engineers') along with physicochemical properties. The biological mechanism is through secretion of a microbial organic glue (EPS: extracellular polymeric substances) that enhances binding forces between sediment grains to impact sediment stability and post-entrainment flocculation. The proposed work will elucidate the functional capability of heterotrophic bacteria, cyanobacteria and eukaryotic microalgae for mediating freshwater sediments to influence sediment erosion and transport. The potential and relevance of natural biofilms to provide this important 'ecosystem service' will be investigated for different niches in a freshwater habitat. Thereby, variations of the EPS 'quality' and 'quantity' to influence cohesion within sediments and flocs will be related to shifts in biofilm composition, sediment characteristics (e.g. organic background) and varying abiotic conditions (e.g. light, hydrodynamic regime) in the water body. Thus, the proposed interdisciplinary work will contribute to a conceptual understanding of microbial sediment engineering that represents an important ecosystem function in freshwater habitats. The research has wide implications for the water framework directive and sediment management strategies.
Das Projekt "Oekotoxikologische Probleme in den Tropen und Subtropen, Teil 2: Untersuchungen zur Wirkung gasfoermiger Luftverunreinigungen und kupferhaltiger Fungizide" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hohenheim, Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie, Fachgebiet Pflanzenökologie und Ökotoxikologie (320b) durchgeführt. Infolge zunehmender Industrialisierung von Entwicklungs- und Schwellenlaendern und dem Transfer umweltbelastender Produktion aus den Industrielaendern in die Dritte Welt ist in den Laendern der Tropen und Subtropen eine zunehmende Umweltzerstoerung zu beobachten. Gleichzeitig ist die Kenntnis ueber Methoden zur Erfassung und Bewertung von Imissionswirkungen in diesen Laendern noch sehr gering. Die Industrienationen sind hier aufgefordert, Hilfestellung zu leisten. In Zusammenarbeit mit brasilianischen Institutionen werden Untersuchungen durchgefuehrt zur Empfindlichkeit brasilianischer Pflanzenarten gegenueber gasfoermigen Luftverunreinigungen und Schwermetallen, zur Entwicklung und Erprobung von Bioindikationsverfahren fuer diese Schadstoffe und zur Wirkung auf Oekosysteme.
Das Projekt "Teilprojekt 5: Diversität und Konzentrationen von verschiedenen Vibrio-Arten und ihrer Bakteriophagen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Institut für Ostseeforschung durchgeführt. Das Verbundprojekt ECOLOC hat zum Ziel (i) die natürlichen und anthropogenen Faktoren, die die physikochemischen und biogeochemischen Umweltbedingungen kontrollieren, zu ermitteln, und (ii) die Reaktion von Organismen und Küstenhabitaten (Benthos, Seegräser) auf die Einträge von Land stammender anthropogener Substanzen zu untersuchen. Untersuchungsgebiet ist die tropische Insel Hainan, deren Küstenökosystem über Korallenriffe, Mangrove und Seegraswiesen verfügt. Da Hainan den Status einer besonderen Wirtschaftszone mit einer entsprechenden wirtschaftlichen Entwicklung hat und in den letzten Jahren auch der Tourismus deutliche Zuwächse verzeichnet, ist das Küstenökosystem nur noch teilweise in einem natürlichen Zustand anzutreffen. Wissenschaftler vom ZMT untersuchen die Auswirkung der Eutrophierung auf das marine Ökosystem. In ausgewählten Kernregionen sollen O2- und CO2-Sensoren verankert werden. Des Weiteren wird untersucht, wie (i) verschiedene tropische Seegrasarten auf einen durch menschliche Veränderungen an Land hervorgerufenen vergrößerten Eintrag von Nährstoffen, organischem Material und suspendierten Partikeln reagieren und (ii) wie groß ihre Eigenschaft als Senke für anthropogene Nährstoffe und Schadstoffe ist. Im Rahmen eines weiteren ZMT Teilprojektes wird die Diversität und Verbreitung makrobenthischer Invertebraten (z. B. Krebse) in den Küstengewässern von Hainan untersucht und die Reaktion der Organismen auf die sich verschlechternden Umweltbedingungen bewertet. Im Fokus des Teilprojektes der Universität Hamburg steht die Modellierung der räumlichen und zeitlichen Variabilität der ästuarinen und Küstenzirkulation östlich der Insel Hainan im nördlichen Südchinesischen Meer. Die Relevanz unterschiedlicher Einflussfaktoren, u. a. von Monsun, El Niño/Southern Oscillation, westlichem Randstrom, Upwelling und Typhonen sollen genauer untersucht werden. Im Rahmen des Teilprojektes des IOW sollen am Beispiel der qualitativen und quantitativen Untersuchungen von Vibrio-Bakteriengemeinschaften innerhalb und außerhalb von Aquakultureinrichtungen deren Einfluss auf das umgebende Küstengewässer abgeschätzt werden. Wissenschaftler der RWTH Aachen werden die organische Kontamination von Wasser, Sedimenten und benthischen Organismen an der Nordostküste Hainans untersuchen, um eine umfassende Bewertung des Vorkommens und der Rolle der verschiedenen Eintragsquellen organischer Kontaminanten im Arbeitsgebiet vorzunehmen.
Das Projekt "Dendroökologische Analyse der Feuchtigkeitsverhältnisse und klimagesteuerter Ökosystemreaktionen entlang eines Höhengradienten im Zentral-Himalaya (Nepal)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Geographie durchgeführt. Entlang eines Höhengradienten von den subtropischen Salwäldern bis zu subalpinen Kiefern- und Wacholderwäldern sollen mit Hilfe eines dendroklimatologischen multi-Parameter-Ansatzes die Schwankungen und Trends der Feuchtigkeitsverhältnisse der letzten 100 Jahre im zentralen Himalaya rekonstruiert werden. Hierzu gehören neben der Jahrringbreite die Parameter Holzdichte, Variationen stabiler Kohlensoff- und Sauerstoffisotope in der Zellulose des Holzes, sowie die quantitative Erfassung holzanatomischer Variablen wie Änderungen der Größe der wasserleitenden Gefäße oder Tracheiden sowie die Zellwanddicke. Neben der Rekonstruktion früherer Klimaereignisse erlauben die Untersuchungen eine Abschätzung der Wirkung von Klimaextremen auf dominante Baumarten verschiedener Waldökosysteme, z.B. im Hinblick auf ihre Wasserausnutzung (intrinsic water use efficiency). Daraus ergeben sich neue Erkenntnisse im Hinblick auf die Sensitivität verschiedener Höhenstufen auf den erwarteten Klimawandel im Zentral-Himalaya sowie angewandte Aspekte in Bezug auf ein nachhaltiges Arten- und Ressourcen-Management der verbliebenen Restwälder der unteren Talstufen und der subtropischen Zone Nepals. Das Projekt umfaßt mehrere Maßnahmen zum Capacity-Building: Im Frühjahr 2015 wurde ein 12-tägiges Training an der Nepal Academy of Science and Technology (NAST) in Kathmandu (Nepal) durchgeführt, an dem 26 Personen teilnahmen, die von der Akademie, der Tribhuvan-Universität und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen Nepals stammten. Durch diesen Wissenstransfer wurden Kapazitäten im Bereich der dendroökologischen und paläoklimatologischen Forschung geschaffen, so daß die NAST als Innovations- und Kompetenzzentrum im Bereich klimaökologischer Forschung der Region wirken kann. Im Januar und Februar 2016 kamen vier nepalesische Wissenschaftler zu weiterem Training und zur Durchführung von Analysen an das Institut für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg. Dieses Training wurde durch einen weiteren Besuch deutscher Wissenschaftler in Nepal mit eingeschlossenen Feldarbeiten im März 2016 fortgesetzt. Gegen Projektende faßt ein öffentlicher Workshop in Erlangen die Ergebnisse des Projektes zusammen. Das Projekt endet mit der Vorbereitung eines weiterführenden Forschungsantrages.
Das Projekt "DFG Forschergruppe 891, Biomass and activity of the soil microbial community as a function of tree and shrub biodiversity, litter diversity, and soil erosion potential in subtropical forests (BEFChinaSP13)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ, Department Bodenökologie durchgeführt.
Das Projekt "Nutrient cycling analysis of anthropogenically influenced subtropical coastal ecosystems with a focus on pH-dependent phosphorus species compositions, distributions and transformations" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) durchgeführt. Due to the value of goods and services from coastal ecosystems and their increasing threat by anthropogenic perturbations, the development of sustainability recommendations is of immense importance. To achieve improvements, it is essential to understand processes of coastal nutrient cycling, especially of phosphorus (P) dynamics. For gaining insight into the P cycle, it is necessary to assess P speciations and transformations, their control by relevant factors and changes by human impacts. The project investigates nutrient cycling at New Zealand's Firth of Thames. Coastal ecosystems of this large marine embayment are influenced by sediment and nutrient inputs due to an extensive agricultural catchment basin that caused obviously a rapid mangrove seaward expansion during the past decades. The aim is to determine the P speciation and transformation control of this P enriched region by relevant sediment properties. This can contribute to a better understanding of causes for detrimental effects of diffuse P pollution and the role of P enrichment and speciation in mangrove expansion. Due to the strong pH dependency of sedimentary P species, prevailing pH gradients along coastal transitions and current uncertainties of nutrient speciation changes by ocean acidification, this study will focus on the pH dependency of individual P species. For this approach, a previously developed method for P species quantification will be used and simultaneously improved. Specific objectives are to assess (i) pH and redox potential effects on nutrient limitations and on P speciation, transformation and availability; (ii) effects of temporal pH changes on P speciation and transformation; (iii) P speciation differences among different ecosystems; (iv) P speciation effects on P runoff, availability and uptake. Conclusions will be supported by modeling approaches and comparisons with P speciation assessments of earlier studies.
Das Projekt "Klima und Biodiversität in Vorhaben der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von United Nations Environment Programme, World Conservation Monitoring Centre durchgeführt. Erstellung einer Studie: Überblick und Evaluation von wissenschaftlichen Projekten hinsichtlich der Größe von Kohlenstoffvorräten und der Aufnahmekapazität für zusätzlichen Kohlenstoff von verschiedenen Ökosystemen (subtropische und tropische Savanne, Korallenriffe, Mangroven us.w.) auf den Treibhauseffekt auch in Abhängigkeit von verschiedenen Bewirtschaftungsformen; - Erste vorläufige Einstufung der Ökosysteme hinsichtlich ihrer Relevanz bezüglich CO2-Bindungs- und CO2-Speicher-Kapazität; - Fertigung einer Aufstellung zu der Frage, wo der dringendste Forschungsbedarf in diesem Bereich liegt und welche Fragen noch zu klären sind; -Fertigung einer Aufstellung von Themen für den Workshop und von relevanten Experten, die an dem Workshop 2011 teilnehmen sollten; - Vorbereitung des Workshops 2011, Teilnahme an dem Workshop und Erstellung eines Endberichts auf der Basis der Studienergebnisse und der Workshopergebnisse.
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