Das Projekt "Kupferaufnahme und seine Wirkung auf den pflanzlichen Stoffwechsel" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Münster, Institut für Angewandte Botanik durchgeführt. Es wird die Cu-Aufnahme durch Zellsuspensions-Kulturen untersucht im Hinblick auf eine kinetische Auswertung. Ferner wird der Saeurehaushalt sowie der Ca-Haushalt der Gerstenwurzeln untersucht unter dem Einfluss steigender Kupfermenge. Gleichzeitig wird die Hypothese der ATPase-Beteiligung an der Cu-Aufnahme geprueft bei der Gerste und bei Schwermetall-resistenten Pflanzen.
Das Projekt "Teilvorhaben der Exentis: TV CF10_4.4 3 D-Siebdruckverfahren für die Erzeugung von gedruckten Platten für Membran-Trennmodule" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Exentis Tooling GmbH durchgeführt. Das CAMPFIRE-Umsetzungsprojekt bündelt Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für die Umsetzung der gesamten Transportkette für grünes NH3 am Standort Energiehafen Rostock-Poppendorf in der Region Nord-Ost. Ziel ist die Eröffnung der Vorteile des wirtschaftlichen Wasserstoffträgers Ammoniak. Neben Logistikstrukturen für den Ammoniak-Import und den Betrieb von Schiffen werden Lösungen für die Versorgungs-sicherheit durch regionale Erzeugung und Speicherung, dynamische Wandlungstechnologien für stationäre und mobile Energieversorgung sowie Versorgung von Tankstellen und Leitungen entwickelt. Des Weiteren werden sichere Lösungen für die wirtschaftliche Distribution von Ammoniak im industriellen Umfeld erschaffen. Das Vorhaben hat die Entwicklung einer Anlage zur Erzeugung von betankungsgeeigneten Wasserstoff aus grünem Ammoniak zum Ziel. In kommerziell verfügbaren NH3-Crackern wird ein Gemisch aus H2 und N2 erzeugt, das auch noch Spuren von NH3 enthält. Innovativer Kern ist in CF10-4 ist eine neue Feinstreinigungstechnologie auf der Basis einer Aminsalz-Speicherung und eines kostengünstigen Membrantrennmoduls, die in eine Hochdruck-H2-Betankungsanlage mit NH3-Cracker integriert wird sowie innovative Fertigungsverfahren basierend auf Laserschweißen und 3D Siebdruck für das Modul. Das Feinstreinigungssystem aus Membranmodul und Salzspeicher wird in eine Hochdruck-H2-Betankungsanlage integriert und ein Sicherheitskonzept für die neue Technologie erarbeitet. Ziel des Teilvorhabens der exentis group CF10-4.4 ist die Anpassung des 3D-Siebdruckverfahrens zur Erzeugung von gedruckten Platten für Membran-Trennmodule. Dabei werden verdruckbare Suspensionen und Siebdesign entwickelt und umgesetzt, Druck- und Sinterparameter im Labormaßstab angepasst, ein In-Line-Produktionssystem zur Massenproduktion der Membran-Trennmodule konzipiert und eine Prozessfähigkeitsanalyse sowie Wirtschaftlichkeitsanalyse des Herstellungsprozesses durchgeführt.
Das Projekt "Die Wirkung der makromolekularen Adsorption auf die Stabilitaet von Suspensionen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität München, Institut für Technische Chemie, Lehrstuhl für Makromolekulare Stoffe durchgeführt. Aufklaerung des Zusammenhangs zwischen der Struktur adsorbierter Polymerschichten auf suspendierten Partikeln und der Stabilitaet dieser Suspensionen. Untersuchungsmethoden: A) zur Adsorption: Spektroskopie (IR, NMR), Ellipsometrie, Kalorimetrie. B) zur Stabilitaet: Viskositaet, Sedimentation, Elektrophorese, Photokorrelationsspektroskopie.
Das Projekt "Automatische Messeinrichtung zur Korngroessenanalyse mittels Druckmessung an einer Suspension im Schwerefeld" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für Mess- und Regelungstechnik, Fachgebiet Bionik und Evolutionstechnik durchgeführt. Auf der Grundlage der Sedementation in Fluessigkeiten und der Bestimmung des Konzentrationsverlaufs durch Druckmessung wird ein automatisches, kompaktes Korngroessenmessgeraet fuer den Durchmesserbereich von 1 bis 100 um entwickelt, das zum Anschluss an Prozessrechner geeignet ist.
Das Projekt "Erprobung eines geschlossenen Hochleistungsreaktors fuer die biologische Abwasserreinigung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Fachbereich 10 Verfahrenstechnik, Institut für Chemieingenieurtechnik durchgeführt. Untersuchung eines Bioreaktors fuer die biologische Abwasserreinigung. Der Reaktor besteht aus einem zylindrischen Behaelter, in dem sich zum dispergieren der Luft und zur Durchmischung der Biosuspension eine Hubeinrichtung befindet. Die Hubeinrichtung - bestehend aus einer Hubstange mit Lochscheiben - ist massgebend fuer die Leistungsfaehigkeit des Bioreaktors. Aus diesem Grunde soll der Einfluss von Hubfrequenz, Hubamplitude und Abstand der Lochscheiben auf die Verweilzeit des Abwassers untersucht werden. Weitere zu untersuchende Einflussgroessen sind: Bakterienkonzentration, Ruecklauf der Biokonzentration und Energiebedarf.
Das Projekt "Sauerstoffzehrung von Gewaessersedimenten und Sauerstoffproblem bei der Umlagerung von Baggermaterial im Tidebereich" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Gewässerkunde durchgeführt. Zweck und Ziel: Aufgabe ist es, die verkehrswasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen fuer die Umlagerung von Baggermaterial im Tidebereich (Ems-Weser-Aestuar) und im Brackwasser der Ostsee durch gezielte Untersuchungen zu quantifizieren und insbesondere Vorschlaege fuer eine Risikominderung zu formulieren. Ausfuehrung: Fuer die Frage nach der Auswirkung einer Umlagerung von Baggermaterial auf den Sauerstoffhaushalt sind folgende systematische Untersuchungen erforderlich: 1. Kartierung der zur Baggerung anstehenden Sedimente hinsichtlich ihrer Zehrungseigenschaften; 2. Bestimmung des Sauerstoffverbrauchs von Baggermaterial in Suspension im Saug-Baggerbetrieb, einschliesslich der Sauerstoffzehrung des ueberfliessenden Spuelwassers; 3. In-situ-Messungen (Sauerstoffgehalt, Truebungskonzentration) bei der Baggerung und Umlagerung; 4. Erfassung der stoffwechseldynamischen Situation und Berechnungen zum Sauerstoffhaushalt im Tidebereich. Ergebnisse: Eine Reihe weiterer Sedimentuntersuchungen im Weser-Aestuar und an der Ostseekueste (Flensburger Foerde, Kieler Foerde, Hafen Neustadt) wurden gutachterlich bearbeitet. Es zeigt sich immer deutlicher, dass feinkoernige Sedimente aus dem inneren Teil der Ostseefoerden vielfach stark anaerob sind und dementsprechend eine hohe Sauerstoffzehrung aufweisen. Im Falle einer Umlagerung dieser Baggersedimente wird zur Minimierung negativer Auswirkungen auf den Sauerstoffhaushalt eine moeglichst kompakte Ablagerung empfohlen. Feinkoernige Sedimente aus dem Weser-Aestuar zwischen Brake und Bremerhaven sind hingegen weniger zehrungsintensiv und durchweg aerob.
Das Projekt "Redox-induzierter Abbau von Halogenkohlenwasserstoffen in Loesungen und Suspensionen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hahn-Meitner-Institut, Bereich Strahlenchemie durchgeführt. Untersuchung des reduktiven und oxidativen Abbaus halogenierter Kohlenwasserstoffe. Identifizierung radikalischer Zwischenprodukte und Analyse molekularer Endprodukte. Erstellung von Reaktionsmechanismen. Messung absoluter Geschwindigkeitskonstanten fuer die einzelnen Elementarschritte. Untersuchung des Einflusses der molekularen Struktur. Vergleich zwischen Abbau in homogener Loesung (strahlenchemische Methode) und heterogener Suspension (Photokatalyse an Halbleiterpartikeln, zB TiO2).
Das Projekt "Leistungssteigerung bei der Querstrommikrofiltration durch Dean-Wirbel" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Dortmund, Fachbereich Chemietechnik, Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik durchgeführt. Druckgetriebene Filtrationsprozesse, wie z.B. die Querstrommikrofiltration, sind in ihrer Leistungsfaehigkeit durch Effekte wie Fouling und Konzentrationspolarisation bzw. Deckschichtwachstum beschraenkt. Ziel der hier genannten Arbeit ist es, durch eine gezielte Induzierung von Stroemungsinstabilitaeten in Form von Sekundaerstroemungen das Deckschichtwachstum an der Membran zu limitieren, somit hoehere Filtratfluesse zu erzielen und den Filtrationsprozess insgesamt effizienter zu betreiben. Die Stroemungsinstabilitaeten werden durch die Stroemungsfuehrung in maeanderfoermig gekruemmten Kapillarmembranen aufgrund von Zentrifugalkraeften erzeugt. In Technikumsversuchen mit Latex- und Hefesuspensionen konnte nachgewiesen werden, dass sich der Filtratfluss durch den Einsatz von Dean Wirbeln gegenueber der Filtration mit geraden Kapillarmembranen um bis zu 140 Prozent steigern laesst, die Effizienz des Prozesses kann bei gleichem spezifischen Filtratfluss sogar um bis zu 400 Prozent hoeher sein. Neben den experimentellen Untersuchungen erfolgt eine intensive theoretische Betrachtung des Filtrationsprozesses. Mit Hilfe einer CFD-Software werden die hydrodynamischen Vorgaenge untersucht und in Hinblick auf den Deckschichtaufbau analysiert. Die Berechnung mehrphasiger Stroemungen und der Ablagerungsmechanismen von Partikeln soll in Zukunft durch die Simulation des dynamischen Deckschichtaufbaus in maeanderfoermig gekruemmten Kapillarmembranen erfolgen und zur Optimierung von Filtrationsmodulen hinsichtlich der Hydrodynamik herangezogen werden.
Das Projekt "Teilprojekt F: Mittlere Infrarot- und Gamma- Spektroskopie" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES), Bereich Bodenwissenschaften, Allgemeine Bodenkunde und Bodenökologie durchgeführt. Für die optimierte und teilflächenspezifische landwirtschaftliche Bodennutzung werden Daten benötigt, die in der erforderlichen Dichte bei vertretbarem Aufwand nur unter Einsatz von Sensoren gewonnen werden können. Von zentraler Bedeutung sind dabei die Parameter Textur, Humus, Nährstoffe und Kalkbedarf. In den ersten beiden Projektphasen wurden mittels Mittelinfrarot- (MIR-) und Gammaspektroskopie gute Ergebnisse erzielt und publiziert. Das in der zweiten Projektphase beschaffte portable MIR-Gerät hat im ATR-Modus mit Bodenpasten bzw. -Suspensionen vielversprechende Daten geliefert. Dieser Ansatz soll mit einer größeren Probenzahl von verschiedenen Standorten (d.h. variablen geologisch-pedologischen Bedingungen) weiterverfolgt und in die Datenbank eingeschleust werden. Nach Ermittlung der optimalen Randbedingungen wird das portable MIR-Gerät in die mobile Plattform RapidMapper integriert. Auch in der Gamma-Spektroskopie werden weitere Standorte je nach geologisch-pedologischen Bedingungen untersucht werden, um die Datenbasis zu einem universellen Vorhersagemodell zu entwickeln. Dazu gehört auch die Aufklärung von möglichen Störgrößen sowie die Untersuchung von bestehenden bzw. im Rahmen von I4S angelegten Feldversuchen. Schließlich sollen MIR- und Gammaspektroskopie mittels machine learning-Ansätzen zur universell gültigen Vorhersage von Bodeneigenschaften verknüpft werden. Mit den Projektpartnern werden die Ergebnisse geteilt, validiert und in die Datenbank eingegeben.
Das Projekt "Spaltung von Wasser in H2 und O2 mittels Sonnenenergie und Photokatalysatoren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ludwig-Boltzmann-Institut für Strahlenchemie durchgeführt. Untersuchung von photoelektrochemischen Systemen am Beispiel von n-TiO2-Halbleiterelektroden. Zusammenhang zwischen photophysikalischen, elektrochemischen und halbleiterphysikalischen Daten von unterschiedlich hergestellten polikristallinen TiO2-Schichten. Vergleich thermisch oxidierter, anodisch oxidierter und vakuum-aufgedampfter Halbleiter. Messung ihrer Stabilitaet und der Photoeffizienz. Untersuchung von Farbstoffen hinsichtlich Stabilitaet gegenueber Angriff von H- und OH-Radikalen, die bei der photokatalytischen H2O-Spaltung entstehen. Untersuchung von Methylenblau, Thionin, Acridinorange, Rhuteniumpyridil, Prophyrine etc. TiO2-Suspensionen als Photokatalysator fuer O2-Entwicklung aus sauren und Ce4+-haltigen waessrigen Systemen. Farbstoffsensibilisierung an Halbleiterelektroden: Farbstoffe im Elektrolyten oder adsorbiert an der Halbleiteroberflaeche.
Origin | Count |
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Bund | 396 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 396 |
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