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Schwerpunktprogramm (SPP) 2017: Gebirgsbildungsprozesse in 4-Dimensionen (4D-MB), Ozeanbodenseismologie und Tektonik in der Ligurischen See (LOBSTER)

Das Ziel des hier vorgeschlagenen LOBSTER Projektes im Rahmen des SPP 4D-MB umfasst zum einen den Einsatz eines deutsch-französischen Netzwerkes von Ozeanbodenseismometern (OBS) in der Ligurischen See als marine Komponente des seismischen Netzwerkes von AlpArray und zum anderen die Bereitstellung von korrigierten und prozessierten marinen seismologischen Daten, die kompatibel mit den Landdaten sind. AlpArray ist eine europäische Initiative mit dem Ziel, ein enges Netzwerk an Breitbandstationen im alpinen Orogen einzusetzen, um Untergrundstrukturen in hoher Auflösung abzubilden. Die marine Komponente von AlpArray und SPP 4D-MB umfasst den Einsatz von 33 Breitbandstationen aus Frankreich und Deutschland in der Ligurischen See. Der Einsatz der deutschen Stationen wird hier beantragt. Dahingehend haben die französischen Kollegen für 2017 Schiffszeit zum Ausbringen der Stationen sichern können, während in Deutschland zeitgleich ein Antrag auf Schiffszeit auf FS Merian/Meteor eingereicht und für 18 Tage Anfang 2018 bewilligt wurde. Damit können die Schiffszeiten für das Ausbringen und Bergen der Stationen zwischen den beiden Nationen geteilt werden. Die OBS-Daten sind essentiell für die Identifikation von Untergrundstrukturen im Übergang der westlichen Alpen zum Apennin und für unser Verständnis der dreidimensionalen Geometrie des tektonischen Systems. OBS-Geräte unterscheiden sind grundsätzlich von Landstationen aufgrund ihres maritimen Einsatzbereiches und somit gilt gleiches auch für die registrierten Daten. Die Hauptaufgabe im Rahmen von LOBSTER wird es daher sein, eine Kompatibilität zwischen den marinen Daten und den Landdaten herzustellen. Die kombinierte Analyse der beiden Datensätze im Rahmen von SPP 4D-MB setzt eine zeitnahe Korrektur und Bereitstellung des marinen Datensatzes voraus, so dass beide Datensätze zusammengeführt werden können. Die dafür notwendigen Bearbeitungsschritte sollen im Zeitraum zwischen den Ausfahrten aufgesetzt und vorbereitet werden. Um Kompatibilität zu erreichen, ist zunächst eine Zeitkorrektur notwendig. Ohne Verbindung zur Außenwelt ist eine Synchronisation z.B. mit GPS erst nach der Bergung möglich. Bis dahin entstandene Zeitfehler können durch Kreuzkorrelation des seismischen Umgebungsrauschens (ambient noise) behoben werden. Da OBS autark abgesetzt werden, ist ihre Orientierung am Meeresboden zunächst nicht bekannt und muss z.B. aus Messungen von Airgun-Schüssen ermittelt werden. Als letzten Bearbeitungsschritt im Projekt sehen wir eine Charakterisierung des Spektralverhaltens der OBS mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsdichte-Verteilungen der spektralen Leistungsdichte vor, um Aussagen über die Entstehung und Ausbreitung des seismischen Umgebungsrauschens in der Ligurischen See treffen zu können.

Geologie - GK100 Tektonik

Der Kartendienst (WMS-Gruppe) stellt die digitalen Kartengrundlagen aus dem Themenbereich Geologie des Saarlandes dar.:Geologische Karte 1: 100.000 Tektonik

Geologie - GK25_Tektonik - OGC WFS Interface

Der Kartendienst (WFS-Gruppe) stellt ausgewählte Geodaten aus dem Bereich Geologiedes Saarlandes dar.:Geologische Karte 1: 25.000 Tektonik

GUEK300_Tektonik

GÜK300 Tektonik mit Störungen und Faziesgrenzen. Datengrundlage der geologischen Inhalte: Geologische Übersichtskarte von Hessen 1 : 300 000 (GÜK300, 1.—4. Auflage) und vorliegende geologische Karten 1 : 25 000 sowie geologische Übersichtskarten. Bearbeitungsstand: 5., überarbeitete, digitale Ausgabe (August 2007, letzte Änderungen 2017). Topographische Grundlage: Übersichtskarte H200 (1996) des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation.

GUEK300_Geologie

GÜK300: Tektonik sowie Faziesgrenzen; Geologische Übersichtskarte von Hessen 1 : 300 000 (GÜK300) — geologische Einheiten/tektonische Linien; Datengrundlage der geologischen Inhalte: Geologische Übersichtskarte von Hessen 1 : 300 000 (1.—4. Auflage) und vorliegende geologische Karten 1 : 25 000 sowie geologische Übersichtskarten; Bearbeitungsstand: 5., überarbeitete, digitale Ausgabe (August 2007, letzte Änderungen 2017); Topographische Grundlage: Übersichtskarte H200 (1996) des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation

Geologische Karte 1: 50'' - Tektonik

Angaben zum Layer: Tektonik

Hydrogeologische Übersichtskarte des Freistaates Sachsen 1 : 400 000 (HÜK400) - Karte des oberen Grundwasserleiters

Übersichtskarte zum hydrogeologischen Bau und den hydrogeologischer Eigenschaften des geologischen Untergrundes Sachsens und zur generellen Erfassung hydrogeologischer Fragestellungen in aggregierter Form (Maßstab 1 : 400 000 )

Hydrogeologische Übersichtskarte von Deutschland 1 : 250 000 (HÜK250)

Die digitale Hydrogeologische Übersichtskarte (HÜK250) ist ein Gemeinschaftswerk der geologischen Dienste des Bundes und der Länder. Sie liegt für Deutschland blattschnittfrei vor und basiert auf einer Interpretation geologischer Einheiten hinsichtlich wesentlicher hydrogeologischer Eigenschaften nach einer bundesweit einheitlichen Nomenklatur. Die Karte beinhaltet im Überblicksmaßstab folgende Informationen zum oberen regional bedeutsamen und wasserwirtschaftlich nutzbaren Grundwasserleiter in einzelnen Layern: - Tektonik (Ausbißlinien von Störungen, sicher und vermutet) - Deckschichten des Grundwasserleiters (Stratigraphie) - Art der Verfestigung des Grundwasserleiters (Festgestein, Lockergestein, anthropogen beeinflusst) - Hydraulisch wirksamer Hohlraum des Grundwasserleiters (Poren, Klüfte, Karst und Kombinationen) - Geochemischer Gesteinstyp des Grundwasserleiters (silikatisch, silikatisch-organogen, silikatisch-karbonatisch, anthropogen beeinflusst) - Lithologie und Petrographie des Grundwasserleiters - mittlere Durchlässigkeit des Grundwasserleiters (m/s) - Hydrogeologische Gliederung: Hydrogeologischer Großraum - Hydrogeologische Gliederung:Hydrogeologischer Raum - Hydrogeologische Gliederung:Hydrogeologischer Teilraum

Veraenderungen in der Umwelt und oekologische Probleme in Ost-Quintana Roo/Mexico

Wie neuere Forschungen gezeigt haben, ist der Raum an der Ostkueste des Bundesstaates Quintana Roo/Mexico und das Gebiet westlich des Grenzflusses (Rio Hondo) zu Belize von zwei grundlegenden Problemrahmen bestimmt. 1) Offenbar wird die gegenwaertige Umwelt durch sehr junge geotektonische und geomorphologische Veraenderungen und Prozesse bestimmt, die sich an einer alten geologischen Stoerungslinie orientieren. 2) Der Einfluss des rodenden und siedelnden Menschen ueberpraegt diese natuerliche Grundstruktur wesentlich. Er rodet den tropischen Regenwald und veraendert die Lagunen und kleinen Seen nachhaltig. Das sind sowohl der sich ausweitende Anbau von Zuckerrohr, wie auch die Ejido-Politik der Regierung mit ihren grosszuegigen Ansiedlungen, als auch die ersten Auswirkungen eines (noch) Lokaltourismus in der Naehe der Bundeshauptstadt Chetumal. In diesem Zusammenhang sind Kartierungen der geomorphologischen Verhaeltnisse, der Dokumentation der Konfiguration und Genese der Lagunen und Seen vorgesehen, wie auch die Analyse des juengsten Kulturlandschaftswandels in den Rodungszonen des Rio-Hondo-Gebietes.

Strukturelle Entwicklung und Geochronologie des Altkristallins Ostkretas

Das Altkristallin Ostkretas stellt eine Besonderheit im kretischen Deckenstapel dar. Im Zuge der alpidischen Subduktion wurde es auf lediglich ca. 300 Grad C aufgeheizt, so dass die alpidische Deformation auf diskrete Scherzonen beschränkt ist. Infolgedessen ist das präalpidische strukturelle Inventar im Altkristallin noch weitgehend vorhanden. Detaillierte strukturelle und mikrogefügekundliche Untersuchungen der Altkristallineinheiten (Gneise, Glimmerschiefer, Amphibolite etc.) sollen dazu beitragen, die bisher kaum verstandene präalpidische Kinematik sowie die beteiligten Deformationsmechanismen und -bedingungen zu entschlüsseln. Erste U-Th-Pb-Datierungen von Monaziten mit der EMP-Methode belegen, dass die präalpidische Metamorphose im Perm stattgefunden haben muß. Weitere geochronologische Untersuchungen sollen helfen, die noch fehlenden Zeitmarken im Altkristallin festzulegen. Konventionelle U-Pb-Datierungen von Monazit und Zirkon werden es erlauben, das Alter der präalpidischen Metamorphose erstmals sehr exakt zu datieren. Darüber hinaus sollte sich mit dieser Methode auch das Protolithalter zweier neu aufgefundener Orthogneiskomplexe bestimmen lassen. Im Hinblick auf eine ICDP-Bohrung in der Mesara-Ebene Mittelkretas kommt der Untersuchung des Altkristallins keine unbedeutende Rolle zu, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Altkristallin auch von der Bohrung angetroffen werden wird.

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