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Polychlorierte Terphenyle und Quarterphenyle (PCT/PCQ) - Synthese, Analytik und Verhalten bei thermischer Belastung

Weltweit wurden ca. 60000 t polychlorierte Terphenyle (PCT) produziert. Die PCT sind persistent, bioakkumulierend, toxikologisch relevant, wahrscheinlich ubiquitär vorhanden und in akzidentielle und Abfallverbrennungen involviert, wo sie auch neu gebildet werden können. Trotz dieser Fakten wurde die Stoffgruppe in der umweltchemischen Forschung bisher unzureichend untersucht. Die Ziele dieses Projektes sind: - die Synthese von definierten PCT-Kongeneren für weitergehende Untersuchungen (thermische Belastung, Hochtemperaturchemie) und als Standards für die Analytik, - die Strukturaufklärung und Synthese von PCT-Folgeprodukten nach thermischer Belastung, wie z.B. der bisher in der Literatur nicht beschriebenen vielkernigen Benzofuranstrukturen(Strukturanalytik), - die Synthese von komplexeren Molekülstrukturen wie ringförmigen vielkernigen Benzofuranen nach der Betrachtung von zunächst einfacheren Marker-Molekülen als direkte PCT-Derivate, - Computersimulationen zu diesen Verbindungen, - Entwicklung der Analytik für thermisch erzeugte PCT-Folgeprodukte, und - Weiterentwicklung von clean-up und Quantifizierung in der PCT-Analytik (Konzentrationsanalytik).

Bestandsaufnahme PCB-enthaltender Geraete in Deutschland - Aktualisierung der Studien von 1990 und 1993

Herstellen und Inverkehrbringen von PCB ist in Deutschland seit 1989 verboten. Fuer die Verwendung im Betrieb befindlicher Geraete gelten Uebergangsvorschriften bis zum 31.12.1999. Gegenueber der EU bestehen Berichtspflichten hinsichtlich Dekontaminierungs- und/oder Beseitigungsplaenen. Mit dem Vorhaben erfolgt eine Bestandsaufnahme der Geraete entsprechend den Vorgaben der Artikel 3 und 4 der Richtlinie ueber die Beseitigung polychlorierter Biphenyle und polychlorierter Terphenyle (PCB/PCT). Die Datenermittlung erfolgt insbesondere ueber Abfragen bei Verbaenden, der Deutschen Bahn AG und Dienststellen der Bundeswehr mittels Frageboegen sowie auch ueber Auswertungen der Abfallwirtschaftskonzepte der Bundeslaender und stichprobenartige Einsichtnahmen bei ausgewaehlten Unternehmen. Die Ergebnisse des Vorhabens bilden die Grundlage fuer die Berichtspflicht gegenueber der EU.

Untersuchungen zum Vorkommen von ausgewaehlten organischen Problemstoffen im Klaerschlamm und deren oekotoxikologische Bewertung bei der Aufbringung von Klaerschlamm auf Boeden sowie Ableitung von Empfehlungen fuer Normwerte

Aus 25 Klaeranlagen des Landes Brandenburg, mit haeuslichem, kommunalem und Industrieab-wasser, wurden Sommer- und Winterproben entnommen. Untersucht wurden polychlorierte Terphenyle und Naphthaline, Chlorkohlenwasserstoff-Pestizide, LHKW, BTEX-Aromaten, Chlorbenzole, PAK, Phenole und Chlorphenole, Phthalate, MKW, Tenside, zinnorganische Verbindungen und 2,4-Dichlor-anilin. Signifikante Unterschiede ergaben sich im Vergleich von Sommer- und Winterproben, wobei die Sommerproben mit Ausnahme von LAS hoeher belastet waren. Zur Abschaetzung von Normwerten fuer Klaerschlammkonzentrationen wurden oekotoxikologische Wirkdaten zusammengestellt und im Boden tolerierbare Belastung abgeleitet. Als Normwert wird die Konzentration vorgeschlagen, die bei der Klaerschlammverwertung nach AbfKlaerV nicht zu einer Ueberschreitung dieser tolerierbaren Bodenkonzentration fuehrt. Die Gegenueberstellung der Klaerschlammbelastungen mit den Normwerten ergab fuer Tenside, Toluol und 2,4-Dichloranilin eine Ueberschreitung. Lindan, Dibutylphthalat und Acenaphthen liegen im Bereich des Normwertes. Fuer die weiteren untersuchten Substanzen ergibt sich eine teilweise deutliche Unterschreitung des Normwertes.

Entwicklung einer Multimethode zur simultanen Routinebestimmung von Pflanzenschutzmitteln, Metaboliten und polychlorierten Biphenylen in Trinkwasser mit HPLC

Fuer den umfassenden Nachweis der nach Nr 13, Anlage 2, der Trinkwasser-Verordnung limitierten Stoffe (Pflanzenschutzmittel, deren toxische Metabolite, Bi- und Terphenyle) stehen zZt bekanntlich Routine-Analysenmethoden noch nicht in ausreichendem Umfang zur Verfuegung. Echte Multimethoden fehlen voellig. Ziel des Vorhabens ist deshalb, ein fuer den Routinebetrieb geeignetes Multinachweisverfahren zu entwickeln, das in praktikabler Weise und in wenigen Stunden erlaubt, Trinkwasser auf die Abwesenheit von mindestens 90 vH der relevanten Stoffe simultan zu pruefen und das gleichzeitig ermoeglicht, alle evtl vorhandenen Stoffe mit Nachweisgrenzen von mindestens 50 ng/l mit hoher Genauigkeit quantitativ zu erfassen und sicher zu identifizieren. Im Betriebs- und Forschungslaboratorium der LW durchgefuehrte Vorversuche haben gezeigt, dass eine solche Multimethode grundsaetzlich mittels der HPLC realisierbar erscheint.

PCB Schadstoffbilanz Oesterreich, PCB-Stoffbilanz Oesterreich

Im Vorprojekt 'PCB Stoffbilanz Oesterreich' soll die Machbarkeit einer nationalen Bilanzierung von PCB (polychlorierte Biphenyle) untersucht werden. Es soll mittels einer Literaturrecherche der Stand des Wissens bezueglich PCB Bilanzen erhoben werden. Weiters sollen die Verfuegbarkeit, der Umfang und die Qualitaet der Daten in Hinblick auf eine PCB Bilanz auf nationaler Ebene geprueft werden. Besonderes Augenmerk soll dabei auf eine zeitlich moeglichst weit zurueckreichende Dokumentation der PCB Fluesse gelegt werden. In einem folgenden Hauptprojekt 'PCB - Stoffbilanz Oesterreich' soll bei geeigneter Datenlage versucht werden, die zeitliche Entwicklung der PCB Stofffluesse in Hinblick auf eine Erfolgskontrolle der Verordnung 'Verbot von halogenierten Biphenylen, Terphenylen, Naphtalinen und Diphenylmethanen' auszuwerten.

Regelwerk "Verordnung (EG) Nr. 1907/ 2006 (REACH) - Kandidatenliste" für chemischen Verbindung: Terphenyl, hydrogenated

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website "chemikalieninfo.de" des Umweltbundesamtes zum Regelwerk "Verordnung (EG) Nr. 1907/ 2006 (REACH) - Kandidatenliste" für die chemische Verbindung "Terphenyl, hydrogenated". Der Inhalt des Regelwerks ist "Die REACH-Verordnung (zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) sieht einen umfassenden Rechtsrahmen für die Herstellung und Verwendung chemischer Stoffe in Europa vor.". Der Name nach Regelwerk ist "Terphenyl, hydrogenated".

Regelwerk "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)" für chemischen Verbindung: Terphenyl, hydriert

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website "chemikalieninfo.de" des Umweltbundesamtes zum Regelwerk "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)" für die chemische Verbindung "Terphenyl, hydriert". Der Name nach Regelwerk ist "Terphenyl, hydriert".

Regelwerk "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)" für chemischen Verbindung: Terphenyl

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website "chemikalieninfo.de" des Umweltbundesamtes zum Regelwerk "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)" für die chemische Verbindung "Terphenyl". Der Name nach Regelwerk ist "Terphenyl".

Regelwerk "Technische Regel für Gefahrstoffe 900, Arbeitsplatzgrenzwerte" für chemischen Verbindung: Terphenyl, hydriert

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website "chemikalieninfo.de" des Umweltbundesamtes zum Regelwerk "Technische Regel für Gefahrstoffe 900, Arbeitsplatzgrenzwerte" für die chemische Verbindung "Terphenyl, hydriert". Der Name nach Regelwerk ist "Terphenyl, hydriert".

Regelwerk "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)" für chemischen Verbindung: Polychlorierte Biphenyle und Terphenyle

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website "chemikalieninfo.de" des Umweltbundesamtes zum Regelwerk "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)" für die chemische Verbindung "Polychlorierte Biphenyle und Terphenyle". Der Name nach Regelwerk ist "Polychlorierte Biphenyle und Terphenyle".

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