Das Projekt "Teilprojekt: Geomorphologie der Belize Barrier Reef-Margin: eine Vorstudie für IODP-Bohrungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Frankfurt am Main, Institut für Geowissenschaften, Facheinheit Paläontologie, Arbeitsgruppe Biosedimentologie durchgeführt. Als Voraussetzung für IODP-Bohrungen am Belize Barrier Reef ist eine detaillierte bathymetrische Studie geplant. Diese soll mit Hilfe von Multibeam und flachseismischer Technik entlang ausgewählter Abschnitte im Außenriff (Wassertiefen 20-150 m) durchgeführt werden. Es existieren bislang keine detaillierten und GPS-gestützten Bathymetrie- und Seismik-Daten des Außenriffbereichs. Basierend auf den zu gewinnenden Daten sollen potentielle Bohrlokationen für das IODP gefunden werden. Unsere Arbeitshypothese geht davon aus, daß postglaziale Riffe deutliche topographische Lineamente bzw. Terrassen entang des Plattformrandes bilden. Wir beabsichtigen, Lokationen zu identifizieren, die geeignet sind, postglaziale (20-10 kyr BP) und darunterliegende, ältere pleistozäne Ablagerungen entlang einer Reihe von Bohrtraversen zu gewinnen. Außerdem ist ein internationaler Workshop mit interessierten Kollegen geplant, um die Möglichkeiten zu diskutieren, einen IODP-Antrag zu entwickeln. Der darauf aufbauende IODP-Antrag könnte vier potentielle Ziele haben: (1) Rekonstruktion des postglazialen Meeresspiegel-Anstiegs, (2) Analyse und Quantifizierung der postglazialen Riff-Zusammensetzung und -Architektur, (3) Gewinnung von Temperatur- und Karbonat-Sättigungs-Daten während dieses Zeitfensters. (4) Außerdem können Aspekte der pleistozänen Riff-Initiation und Paläökologie untersucht werden, abhängig vom Kerngewinn in älteren pleistozänen Abfolgen. Vor dem Hintergrund der modellierten Zunahme der Meeresspiegeanstiegsrate im 21. Jahrhundert, können postglaziale, ertrunkene Riff-Abfolgen für zukünftige Meeresspiegel-Projektionen genutzt werden. Im Unterschied zu hochauflösenden und robusten, Riff-basierten postglazialen Meeresspiegelkurven im Indo-Pazifik (Huon, Tahiti, Great Barrier Reef), existiert nur ein vergleichbares Archiv im westlichen Atlantik (Barbados). Das Barbados-Archiv ist insoweit merkwürdig als von den Schmelzwasser-Ereignissen (MWP) 1A und 1B in Tahiti (IODP 310) und NE-Australien (IODP 325) nur MWP 1A nachgewiesen wurde. Außerdem wurden, wie auch in anderen früh-holozänen Riffabfolgen, Mikrobialithe in großer Häufigkeit gefunden. Diese fehlen aber offensichtlich in Barbados aus bislang ungeklärten Gründen. Besonders die Häufigkeit (Dicke, Volumen) der Mikrobialith-Fazies in postglazialen Riffen ist von Bedeutung als Umwelt-Proxy, da die vergleichsweise einfachen Organismen (Bakterien) in großem Maße von Umwelt-Veränderungen abhängig sind, und daher einfacher zu interpretieren sind als Proxy-Daten (Sklerochronologie, d18O, Sr/Ca) von enzymatisch kontrollierten Skelettbildnern wie Korallen. Es wird diskutiert, ob die Mikrobialith-Häufigkeit von der Art des Hinterlandes, der Karbonatsättigung oder der Rate des Meeresspiegel-Anstiegs gesteuert wird. Ein neues, postglaziales Korallenriff-Archiv aus dem tropischen Atlantik würde helfen, diese offenen Fragen zu beantworten und den Verlauf des Meeresspiegel-Anstiegs im westlichen Atlantik zu konkretisieren.
Das Projekt "AnpaSo - FSP2: Markisen für das AWO Seniorenzentrum Härenwies in Trier" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Rheinland e.V. durchgeführt. Das Vorhaben dient der Reduzierung klimatischer Belastungen der Bewohner des AWO Seniorenzentrums Härenwies in Trier. Durch den zunehmenden Klimawandel und die damit ansteigende Hitzebelastung ist ein ungeschütztes Verweilen im Freien, insbesondere für die vulnerable Gruppe der bewegungseingeschränkten oder pflegebedürftigen Senioren, kaum noch möglich. Im Rahmen des Vorhabens sollen ein bislang schattenloser Balkon bzw. Terrasse des Seniorenzentrums daher verschattete Außenflächen erhalten. Erreicht wird dies durch die Errichtung von zwei großflächigen Markisen mit insgesamt 29 qm Verschattungsfläche. Zusätzlich zur Schaffung kühler, schattiger Außenbereiche werden auch die angrenzenden Gebäudeinnenbereiche durch die Markisen vor unerwünschten solaren Strahlungswärmegewinnen geschützt und die Wohnbedingungen im Gebäude im Sommer verbessert. Die vorgesehene Maßnahme schützt die pflegebedürftigen Senioren vor starker Hitze, reduziert gesundheitliche Risiken und lässt somit insgesamt eine wesentliche Verbesserung der Betreuungsbedingungen erwarten.
Das Projekt "Teilprojekt C02: Siedlungskontinuität oder Neubesiedlung? Spätpleistozäne und holozäne Kontakte zwischen Nordafrika und Iberischer Halbinsel im Kontext von Umweltveränderungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Köln, Fachgruppe Geowissenschaften, Geographisches Institut durchgeführt. Um die Besiedlungsgeschichte Nordost-Marokkos und die interkontinentalen Kontakte mit der Iberischen Halbinsel besser zu verstehen, soll der zeitliche Rahmen auf das späte Pleistozän ausgedehnt werden. Dadurch überlappen sich die Teilprojekte chronologisch, was zu einer noch engeren Zusammenarbeit beider Projekte führen wird. Die Gewinnung von Primärdaten wird auf Marokko beschränkt, wo im Bereich des östlichen Rif exzellente spätpleistozäne Archive zur Verfügung stehen. Mit einem zweiten PI wird die geowissenschaftlich Expertise gestärkt. Geoarchäologische on- und off-site-Archive werden auf Spuren klimatischer Signale (LGM, Heinrich 1, Jüngere Dryas) untersucht, um ihren vermuteten Einfluss auf die Entwicklung der spätpleistozänen Besiedlung Nordafrikas zu analysieren. Die Archive umfassen Höhlen und Abris, Wadi-Terrassen sowie ephemere Seen und Lagunen.
Das Projekt "GFM" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von CBS Cologne Business School GmbH durchgeführt. Gartenplanung ist sehr komplex. Um einen Garten anzulegen, benötigen Gartenbesitzer viel Wissen über Pflanzen. Dieses Wissen ist in der jüngeren, nachrückenden Gartengeneration immer weniger vorhanden. Einen Landschaftsarchitekten zu beauftragen ist vielen jedoch zu teuer. Eine Beratung in der Gärtnerei ist sehr zeitintensiv und nicht ausreichend, um einen kompletten Garten zu planen. Green For Me bietet als Plattform eine kostengünstige, aber dennoch professionelle digitale Gartenplanung an. Mithilfe eines Online-Quiz, das die Kunden durchlaufen, werden deren individuellen Bedürfnisse analysiert, wie Garten-Stil, Standort, Bodenart, persönliche Zeit etc. und in Sekundenschnelle erhält der Kunde automatisiert ein passendes Konzept für seinen Garten, Balkon oder die Terrasse. Diese Konzepte werden von Landschaftsarchitekten so entwickelt, dass der Garten/Balkon über die komplette Gartensaison ergrünt und nachhaltig angelegt ist. Eine intelligente Datenbank ermöglicht die sekundenschnelle Zuordnung der Konzepte. Die Konzepte bestehen aus aufeinander abgestimmte Pflanzen mit den entsprechenden Informationen, Anleitungen wie Pflanzpläne, 3D-Visualisierungen, Höhen- und Farbskalen und entsprechende Pflegekalender, die zur richtigen Zeit daran erinnern, wann etwas wie im Garten zu pflegen ist. Kunden können die Konzepte kaufen, sowie die Pflanzen online bestellen und wahlweise eine Umsetzung durch einen lokalen Gartenlandschaftsbauer dazu buchen. GFM bietet damit auch Landschaftsarchitekten eine Plattform, die ihre Konzepte online anbieten können. Die Problematik sowie der Lösungsansatz wurden durch sowohl qualitative als auch quantitative Forschungsmethoden identifiziert. Bei der Entwicklung des Produktes wird die Zielgruppe stetig eingebunden, um die bestmögliche Lösung für den Kunden zu schaffen. Zielgruppeninterviews, Testings, Befragungen und Fokusgruppen werden vor, während und nach der Entwicklung des Produktes durchgeführt.
Das Projekt "Teilprojekt: Das Chew Bahir Tiefbohrprojekt - Identifikation klimatischer-tektonischer Kontrollmechanismen in extensionalen Sedimentbeckensystemen: Neue Erkenntnisse aus dem Chew Bahir Sedimentbecken, Südäthiopien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universidad Austral de Chile, Instituto de Ciencias de la Tierra durchgeführt. Die kinematische Entwicklung kontinentaler Rifts und der Einfluß tektonischer und klimatischer Faktoren auf Oberflächenprozesse erfordert einen ganzheitlichen analytischen Forschungsansatz bei der Entschlüsselung von Paläo-Umweltveränderungen aus Bohrlochdaten. Da Erosionsprozesse und Sedimenttransport von topographischen, klimatischen, und lithologischen Faktoren stark abhängig sind, ist bei die Rekonstruktion der tektonogeomorphologischen Charakteristika des sedimentären Beckensystems notwendig. Unser Vorhaben im Umfeld der ICDPBohrloch im Chew Bahir hat das Ziel, die Beziehungen zwischen der tektonisch-geomorphologischen Entwicklung des Beckens, dem Sedimenttransportsystem und den Ablagerungsbedingungen am Bohrlochstandort zu charakterisieren, um Paläo-Umweltindikatoren aus den zukünftigen Bohrkernen besser interpretieren zu können. Der Bohrkern wird den Zeitraum der letzten 800-1,200 ky abdecken und somit wertvolle Daten zu Umweltveränderungen und letztendlich zur Evolution und den Lebensbedingungen der Hominiden liefern. Durch die Integration unserer Studie des Einzugsgebiets mit den Bohrlochdaten soll der Einfluss klimatischer und tektonischer Kontrollmechanismen auf das Sedimenttransport- und Ablagerungsmilieu entziffert werden. Unsere Ergebnisse werden einen Beitrag zum Verständnis von Sedimentablagerungen in Extensionsbecken hinsichtlich der folgenden Aspekte liefern: 1) tektono-geomorphologische Kontrollmechanismen der Landschaftsentwicklung; 2) Sedimentproduktion und Ablagerung; und 3) Signale von Umweltänderungen in sedimentären Ablagerungen in einem für die Hominiden-Entwicklung wichtigen räumlichen und zeitlichen Abschnitt des Ostafrikanischen Rifts. Wir verfolgen wir einen vierstufigen Forschungsansatz: I) Identifikation räumlichzeitlicher Variationen von Sedimentquellen und Transportwegen durch Provenanzanalyse und Datierung von fluvialen Terrassen; II) Quantifizierung von erosionsraten durch kosmogene Nuklide und Sedimentvolumen durch Auswertung von Reflektion-seismische Profilen; III) zeitliche Einordnung von Änderungen im Entwässerungsnetz; und IV) Herstellung einer Grundlage für die Verbindung zwischen der tektono-geomorphologischen Entwicklung des Sedimentbeckens und dem ICDP-Bohrkernarchiv. Bei der Provenanzanalyse werden sedimentologische Ansätze angewendet. Altersbestimmungen von Terrassenablagerungen werden mittels kosmogener Nuklide, und 14C-Datierungen durchgeführt, um ein möglichst breites Altersspektrum abzudecken. Die tektonischgeomorphologische Analyse erfolgt auf Basis eines 12-m- Höhenmodells aus TanDEM-X Daten. Vor dem Hintergrund aktiver Tektonik und frequenten Auswirkungen veränderter Klimaänderungen ist dieser Ansatz notwendig und wird einzigartige Datensätze liefern, die einen direkten Bezug zu den Bohrkernen herstellen und unser Verständnis über die Beziehungen zwischen Umweltveränderungen, Änderungen im Oberflächen-Prozessregime und der Evolution den Hominiden erweitern werden.
Das Projekt "Geodätische Höhenbestimmung und geodynamisch-geomorphologische Interpretation spätpleistozäner Seeterrassen am Lago Argentino" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Planetare Geodäsie, Professur für Geodätische Erdsystemforschung durchgeführt. Das Vorhaben hat die erstmalige geodätische Bestimmung der Geometrie und Höhe von Paläoseeterrassen im Gebiet des Lago Argentino sowie deren Nutzung als Indikatoren für Krustendeformationen zum Ziel. Es erschließt unikale quantitative Informationen über glazial-isostatischen Ausgleichsbewegungen im Gebiet der Patagonischen Eisfelder seit dem Spätpleistozän sowie über neotektonische Deformationen. Zu diesem Zweck werden mit kinematischen GPS-Messungen Höhenprofile der Terrassen aufgenommen und der rezente mittlere Seespiegel bestimmt. Die Ergebnisse tragen zur Erforschung der regionalen Vereisungsgeschichte und Klimaentwicklung sowie zur Beurteilung des Potentials seismo-tektonischer Naturkatastrophen bei.
Das Projekt "Vorhaben: Hänge, Schwemmfächer und Flussterrassen als Geoarchive; Rekonstruktion der Paläoumwelt- und Paläoklimasignale (SP2; SP4)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum durchgeführt. 1. Vorhabenziel: Die Untersuchung von mikrobiellen Gemeinschaften in Salzpfannen im südwestlichen Afrika über die Zeit birgt das Potential, wertvolle Informationen über die mit den Mikroorganismen assoziierten Klima- und Umweltbedingungen der Vergangenheit zu erhalten. In der GeoArchives II Phase wollen wir neue mikrobiologische Ansätze und Methoden anwenden, um die Änderungen der mikrobiellen Gemeinschaften mit der Zeit zu dokumentieren (Kultivierungsexperimente von Schlüsselorganismen, externe DNA als Schlüssel zur Vergangenheit), die gewonnenen Daten mit biogeochemischen Methoden (mikrobielle Biomarker) zu validieren und Klimainformationen aus den Daten abzuleiten. Außerdem wollen wir die Wechselwirkung von Mikroorganismen mit Gesteinsoberflächen im Zuge von bodenbildenden Verwitterungsprozessen in der Region untersuchen. Weiterhin sollen mit Hilfe geochronologischer Datierungsansätze relevante Landschaftsformen (Salzpfannen, Hänge, Schwemmfächer und Terrassen) in ihrer Genese datiert werden, um aktuelle Fragen nach den Auswirkungen des Klima- und Nutzungswandels auf die heutigen Landschaftsökosysteme zu beantworten. 2. Arbeitsplanung: Im Projekt sollen zwei Probenahmen durchgeführt werden. Die Salzpfannen werden Ende 2016 Gegenstand der ersten Kampagne sein. Die Salzpfannenproben sollen für die Kultivierungsexperimente und die Studien zur extrazellularen DNA verwendet werden. In der zweiten Kampagne soll im Frühjahr 2017 im Tsauchab-Tal Material für die Untersuchung der Verwitterungsprozesse gewonnen werden. Des Weiteren sollen Altersdatierung von Hangsedimenten, Schwemmfächern, Flussterrassen und Talbodenverschüttungen vorgenommen werden, um die Stabilität und das Potenzial dieser Flächen für die Landnutzung unter dem Einfluss des Klimawandels zu bewerten.
Das Projekt "Entwicklung von Mischungen für die Neuanlage von Weinbergen mit Querterrassen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Abteilung Landespflege durchgeführt. Hintergrund: Die zur Bodenbearbeitung genutzte Rebzeile wird vor der Traubenernte mit einer Herbst-Winter Begrünung angesät. Problematisch bei Begrünungen ist vor allem die Wasserkonkurrenz zum Rebstock, die einen längere ungestörte Wachstumsphase der Begrünung über den Sommer nicht ermöglicht. Deshalb erfolgt ein Umbruch der Herbst-Winterbegrünung im Frühjahr. In Steillagen ist aufgrund der Wasserkonkurrenz der bis dato bekannten Begrünungsmischungen, kein dauerhafter Einsatz von Begrünungen möglich. Zielsetzung: Entwicklung und Prüfung von mehrjährigen Mischungen für die Rebzeilen, um den jährlichen Umbruch zu vermeiden. Dadurch bieten die Rebhänge während des Winterhalbjahrs einen grünen Anblick, verbunden mit einer nachhaltigen Sicherung des Oberbodens. Durch Einsatz von tiefwurzelnden, niederwüchsigen Leguminosen kann der Düngeaufwand auf den bewirtschafteten Flächen reduziert werden.
Das Projekt "Subproject: Late Cretaceous to Recent post-breakup evolution of the African S-Atlantic margin: integrating onshore field studies; sequence development, offshore seismic data, numerical dating and modelling" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Erlangen-Nürnberg, Department Geographie und Geowissenschaften, GeoZentrum Nordbayern durchgeführt. Multiple phases of volcanism, uplift and subsidence are recorded after the breakup of the Namibian South Atlantic margin segment - features which are regarded as atypical when compared to published examples of other post-breakup continental margin successions. It is currently not understood whether these geodynamic processes are only of regional or a broader, South Atlantic intercontinental importance. Existing low T thermochronometric analyses, cosmogenic isotope measurements on bedrock surfaces and tectonic and stratigraphic analysis of the post-breakup succession could be advantageously completed and calibrated by (A) the interpretation of offshore industrial seismic and well log data (uppermost 2s TWT) and (B) the analysis of onshore sedimentary archives such as post-breakup fluvial depositional sequences, marine terraces, aeolianites, palaeo-seacliffs, incised valleys and syntectonic strata in the hanging-walls of normal faults. Both, onshore and offshore strata provide a high-resolution archive of processes accompanying the breakup and post-breakup evolution of the South Atlantic margin. Many of the coastal marine terraces contain dateable material suitable for biostratigraphic analysis combined with ESR and OSL dating. Offshore seismic structural and stratigraphic analysis and well data will be integrated with a detailed 3D stratigraphic and structural analysis as well as dynamic retro- and forward modelling which forms the basis for a combined 3D onshore-offshore surface-subsurface model.
Das Projekt "Umnutzung einer Lagerhalle zum Gemeinschaftswohnhaus" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Baumhaus-Projekt GmbH durchgeführt. Das Grundstück hat eine Fläche von 2.637 qm. Es ist bebaut mit einem eingeschossigen Werksatt- und Bürogebäude mit 12,49 m x 44,62 m in Nord-Südausrichtung, einer Doppelgarage/Lager mit 12,25 m x 8,3 m und einem überdachten Freilager. Das Gebäude wurde als Maschinenhalle 1982 gebaut und für die Zwecke eines Stuckereibetriebes 1993/94 umgebaut und modernisiert. Der eingeschossige Anbau ist als Sozial- und Bürobereich ebenfalls saniert und modernisiert. Die Gebäude sind in konventioneller Massivbauweise mit Betonstreifenfundamenten, Ziegelmauerwerk und Estrichfußboden errichtet. Die Dachkonstruktion besteht aus Nagelbrettbindern mit einer Wellasbestdeckung. Im Werkstattbereich sind Betonfensterrahmen mit Einfachverglasung und Stahllüftungsflügeln eingebaut. Im Zuge der Modernisierung wurde die Haustechnik erneuert. Bauschäden und -mängel sind nicht erkennbar. Nachteilig ist die Asbestdeckung. Die städtebautechnischen Maßgaben, denen die Gestaltung der äußeren Hülle unterliegt, bieten einerseits einen geringeren Gestaltungsspielraum, kommen andererseits jedoch dem Anliegen entgegen, nachhaltig und CO2-arm zu bauen. Das Gebäude soll barrierearm und altersgerecht errichtet werden. Während der Garten, Terrasse sowie Waschsalon, Haustechnik und die Nebengebäude gemeinsam genutzt werden, entstehen in den Segmenten des Hallengebäudes Singlewohnungen mit 60 qm, Galeriewohnungen für Paare und Familien von 80 qm bis 110 qm sowie weitere Wohnungen, eine davon behindertengerecht. Alle Einzel-Wohnungen haben separate Zugänge und sind über die gemeinsame Südterrasse miteinander verbunden, die auch den Zugang zu den Außenflächen ermöglicht (z. B. Gartenbereich). Zur Erweiterung des Gartenbereiches wurde ein Grundstück mit einer Fläche von 300 m2 zusätzlich erworben.
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Bund | 27 |
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Deutsch | 22 |
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