1. Vorhabensziel: Mit diesem Projekt sollen die räumlich-zeitlichen Aufenthaltsmuster von Sterntauchern außerhalb der Brutzeit geklärt werden. Dabei werden folgende fünf Hauptziele definiert: (1) Erprobung der Methode und der Eignung der Anbringung von Datenloggern an Sterntauchern; (2) Beschreibung und Analyse der Wanderbewegungen von Sterntauchern am Ende der Brutzeit bis zum nächsten Jahr; (3) Geographische Beschreibung der Raumnutzung der Sterntaucher in Bezug zur Lage der geplanten Offshore-Windparks; (4) Beschreibung und Analyse der mittel- und großräumigen Bewegungen der Sterntaucher während ihres Aufenthalts in den deutschen Nord- und Ostseegewässern sowie angrenzenden Bereichen; (5) Erkennung von Eigenschaften der Lebensräume (z.B. Wassertiefe, Fronten), insbesondere in den deutschen Meeresgebieten. 2. Arbeitsplanung Aufzeichnung und Analyse der räumlich-zeitlichen Aufenthaltsmuster von Sterntauchern. Dabei werden GPS-Datenlogger entwickelt und an Brutvögeln in Nordeuropa befestigt. Nach Wiederfang werden die Daten ausgelesen und die Verbreitungsmuster analysiert. 3. Ergebnisverwertung Veröffentlichung der Ergebnisse; Vorträge; Internetpräsentation; Ergebnisse werden Behörden und Fachinstitutionen zur Verfügung gestellt.
Ziel ist es, Kenntnisse ueber die Bedeutung von Schiffsschleusen fuer Fischwanderungen im Laengsverlauf eines grossen Stromes zu gewinnen. Am Beispiel der Staustufe Geesthacht wird die Nutzung der verschiedenen moeglichen Wanderwege vergleichend untersucht. Hierbei werden insbesondere Fragen der den Fischwechsel beeinflussenden verhaltens- und bestandsbedingten Faktoren bearbeitet. Aus den Ergebnissen sollen Empfehlungen zur Verbesserung des Fischwechsels abgeleitet werden. Folgende Methoden und Arbeiten sind im Rahmen des Projektes vorgesehen. Erfassung der Bestandssituation am Wehr durch Markierungsexperimente sowie regelmaessige Befischungen im Unter- und Oberwasser und im Schleusenkanal (Elektro-, Schlepp- und Stellnetz-, Reusenfischerei, Echolotsurvey), Verfolgung der Wanderbewegungen mittels Telemetrie, Ueberpruefung des Fischaufstiegs in den Fischpaessen (Reusen) und der Schleuse (Zugnetz, Stellnetze, Echolot), begleitende Erfassung abiotischer Faktoren.