Die Tierrechtsorganisation Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner hat die Ratte zum Versuchstier des Jahres 2017 ernannt. Der Kleinsäuger wird nach der Maus am zweithäufigsten in Tierversuchen eingesetzt. Gemeinsam mit dem Schirmherrn Prof. Dr. Franz Gruber macht der Verband auf das versteckte Leid der Tiere im Labor aufmerksam. Zudem informieren Menschen für Tierrechte über existierende und fehlende tierversuchsfreie Methoden und fordern Politik und Wissenschaftsgemeinschaft auf, endlich effektive Maßnahmen für den Ausstieg aus dem Tierversuch zu ergreifen.
Die Tierrechtsorganisation Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner hat den Fisch zum Versuchstier des Jahres 2016 ernannt. Der Fisch ist für die Forschung ein dankbares "Versuchstier" – nicht umsonst rangiert er in der Tierversuchsstatistik an dritter Stelle. Er lässt sich schnell vermehren und eignet sich gut für gentechnische Manipulationen und Giftigkeitstests. Doch der Fisch ist keine Reflexmaschine. Als empfindsames Wirbeltier leidet er unter Schmerzen, Stress und Angst.
Seit 2003 ernennt Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner das Versuchstier des Jahres. Nach 2009 wurde das Kaninchen 2015 erneut zum Versuchstier des Jahres gewählt. In deutschen Tierversuchslaboren stehen Kaninchen mit einem Jahresverbrauch von über 95.000 Tieren an vierter Stelle, nach Mäusen, Ratten und Fischen.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat den Affen – speziell Makaken als typische Vertreter – zum Versuchstier des Jahres 2014 ernannt.
Im Jahr 2013 hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte den Hund - vertreten durch den Beagle- zum Versuchstier des Jahres gewählt. Hunde werden immer noch in belastenden Giftigkeitsprüfungen eingesetzt. Weil sie duldsam, robust und als „Meutehunde“ besonders verträglich gegenüber Artgenossen sind, werden bevorzugt reinrassige Beagles sowie Beagle-Mischlinge oder Foxhounds verwendet.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat am 30. Mai 2012 erstmals ein gentechnisch verändertes Tier zum Versuchstier des Jahres ernannt: die „Atherosklerose-Maus“. Die Atherosklerose und ihre Folgeerkrankungen* gehören heute weltweit zu den häufigsten Todesursachen des Menschen. Mäuse hingegen entwickeln naturgemäß diese Gefäßerkrankung nicht. Nach Angaben der jüngsten Bundesstatistik (2010) wurden gut 2,8 Millionen Tiere in Versuchen eingesetzt, davon waren 704.000 gentechnisch manipulierte Mäuse.
Auf Vorschlag seiner Mitgliedsvereine ernennt der Bundesverband Menschen für Tierrechte in jedem Jahr ein Versuchstier des Jahres. Unter den Vorschlägen für das Jahr 2011 hat sich die Jury des Bundesverbandes für den Vorschlag von „Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Rheinland-Pfalz e.V.“ entschieden und den Krallenfrosch (Xenopus laevis) zum Versuchstier des Jahres 2011 ernannt. Denn er wird sehr häufig in Tierversuchen eingesetzt und muss vor allem für Ausbildungszwecke von Studenten an Universitäten sein Leben lassen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 22 |
| Land | 8 |
| Weitere | 13 |
| Wissenschaft | 1 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 14 |
| Förderprogramm | 8 |
| Text | 14 |
| unbekannt | 7 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 17 |
| Offen | 26 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 43 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 15 |
| Dokument | 7 |
| Keine | 12 |
| Unbekannt | 5 |
| Webseite | 25 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 11 |
| Lebewesen und Lebensräume | 43 |
| Luft | 11 |
| Mensch und Umwelt | 42 |
| Wasser | 8 |
| Weitere | 43 |