City regions are a major proposed site for sustainably intensifying agricultural production to meet global food needs in the 21st century. Greater investment in localizing city region food systems - combining food production in cities and their peri-urban landscapes - promises to shorten supply chains and reconnect producers with consumers, improving socio-ecological sustainability and resilience. Sustainable urban agricultural intensification (UAI) is likely to entail greater use of technologies that decouple food production from environmental constraints including seasonal climates and available land base. Proposed technological systems range from capital-intensive approaches such as vertical farms, which fully control the growing environment, to more knowledge-intensive approaches such as urban agroecology that balance environmental modification with crop diversity and agronomic adaptation. Researchers have begun to question the relative resource requirements, environmental footprints, and productivity of these technological production systems in terms of energy and land-use intensity, life cycle impacts, and yield. While conducting sustainability assessments for different food production systems along different dimensions is critical, another major gap remains largely unacknowledged: comparatively evaluating the equity and justice implications of different pathways toward a sustainable city-region food system. This project will fill the gap by conducting transnational, transdisciplinary research across six city regions - the Rhine-Ruhr Metropolitan Area (Germany), the Greater Providence Metropolitan Area (USA), the Randstad, Rotterdam-Amsterdam-The Hague Metropolitan Area (Netherlands), Keihanshin (Kyoto-Osaka-Kobe) Metropolitan Area (Japan), Trondheim-Trondelag Region (Norway), and Greater Stockholm Region (Sweden) - to produce two output streams: (1) Concise sets of credible and legitimate indicators for land access, labor equity, food security, environmental implications, and cultural sustainability that city regions can use to evaluate the equity impacts of specific UAI plans as a transition toward SSCP of food; (2) Recommendations for transformative, justice-centric policy innovations and principles that city region governance networks should adopt to steer UAI towards equitable SSCP of food.
Bedeutung des Projekts für die Praxis: Speziell am Beispiel der drei Sektoren Wasserrückhaltung in Quellgebieten, Landwirtschaft sowie Raumplanung wird deutlich, dass ein Hochwasserrisikomanagement nur in einer engen Zusammenarbeit funktionieren kann. Langfristige Änderungen in der Landbedeckung und der Landnutzung haben Auswirkungen auf den Wasserabfluss und den Wasserrückhalt. Neben Rückhaltebecken und Anlagen von Wasserkraftwerken sind Landwirtschaftsflächen als potentielle Ausgleichflächen von Bedeutung, um wasserabflussspitzen auszugleichen. Im Fall von Landwirtschaftsflächen sind natürlich die Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion, auf die Bodenersoion und -kontamination sowie Eingriffe in Landnutzungsrechte in der Analyse zu berücksichtigen (Klaghofer 2003, Neuwirth und Wagner 2010). Zielsetzung: Das Projekt PoCo-FLOOD untersucht die Herausforderungen und Hemmnisse sektoraler Politikkoordination, die sich aus dem gegenwärtigen paradigmatischen Wandel in der Hochwasserpolitik vom Hochwasserschutz zum integrierten Hochwasserrisikomanagement (IFRM) ergeben. Das Projekt wird gegenseitige Abhängigkeiten, Konflikte und Optionen für die Politikkoordination zwischen den Sektoren Hochwasserschutz, Wasser-kraft (Energie), Landwirtschaft und Raumplanung analysieren. Konkrete Ziele: (i) ein besseres Verständnis über die sektoralen Zusammenhänge, die sich aus dem neuen Paradigma des Integrierten Hochwasserrisikomanagements ergeben; (ii) die Schaffung einer Wissens- und Evidenzbasis über die Möglichkeiten und Grenzen von Politikkoordination sowie die Interessenkonflikte, welche einer kohärenteren Hochwasserpolitik entgegen-stehen, (iii) gemeinsam mit Akteuren und Politikvertretern Optionen für eine sektoral koordinierte Hochwasserpolitik zu entwickeln. Das Projekt adressiert diese Ziele durch einen kombinierten Forschungsansatz, der auf interdisziplinärer Forschung und dem Engagement von Entscheidungsträgern und Interessengruppen (Transdisziplinarität) basiert.
Die zunehmende Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Biodiversitätsverlust erhöht den Druck auf Politik und Forstwirtschaft, den Wald unter besonderer Berücksichtigung der Biodiversität zu bewirtschaften. Um Synergien oder Zielkonflikte zwischen unterschiedlichen Ökosystemfunktionen zu identifizieren, ist eine transdisziplinäre Forschung und ein beidseitiger Wissenstransfer von Forschungsergebnissen und praktischen Erfahrungen zwischen Wissenschaft und Praxis notwendig. Vor allem bei Zielkonflikten sollte die Wissenschaft die Folgen von unterschiedlichen Bewirtschaftungsoptionen für unterschiedliche Funktionen und auf unterschiedlichen räumlichen Skalen aufzeigen, um so der Praxis Entscheidungshilfen geben zu können. Das beantragte Projekt baut direkt auf den Ergebnissen der ersten Projektphase (hier Wissenstransfer 1.0) auf, in der ein beidseitiger Wissenstransfer zwischen den Biodiversitäts-Exploratorien (BE) und Wald-Akteuren in den drei BE-Regionen initiiert wurde. Diesen Transfer möchten wir in der nächsten Phase verstetigen, intensivieren und ausbauen. In Wissenstransfer 1.0 fragten wir zudem nach wichtigen praxis-relevanten Fragen der Akteure und ihren Vorschlägen zur Verbesserung eines Transfers. Darauf aufbauend wollen wir nun in enger Zusammenarbeit mit den Anwendungspartnern transdisziplinäre Forschungsprojekte etablieren, die die Wirksamkeit der BE Ergebnisse für Forstwirtschaft und Biodiversitätsschutz erhöhen:Im Einzelnen werden wir dabei erstens die Rolle von Habitatbäumen in den BE-Flächen für die Biodiversität und die Holzproduktion analysieren, Baumarten in den BE-Flächen hinsichtlich der mit ihnen assoziierten Biodiversität und ihrer Vitalität vor dem Hintergrund des Klimawandels untersuchen, und wissenschaftliche Daten, die außerhalb der BE-Flächen in Schutzgebieten von zwei BE-Regionen erfasst wurden, mit denen der BE-Flächen vergleichen. Ergebnisse der BE zeigten, dass die Waldbewirtschaftung ein wichtiger Treiber der Biodiversität auf Landschaftsebene ist. Interviews mit Akteuren in den drei Regionen in Wissenstransfer 1.0 verdeutlichten aber auch, dass Bewirtschaftungsentscheidungen häufig von naturräumlichen Gegebenheiten oder sozio-ökonomischen Faktoren bestimmt werden. Durch die Verschneidung der Vielfalt von Bewirtschaftung, Landschaftsvariablen und Besitzverhältnissen wollen wir zweitens die wichtigsten Treiber der Biodiversität in den Regionen identifizieren. Praxis-relevante Ergebnisse sollen regelmäßig der forstlichen und naturschutzfachlichen Praxis durch eine Wissenstransfer-Webseite und mit Hilfe eines Netzwerkes an Multiplikatoren zur Verfügung gestellt. Wir werden dabei Bewirtschaftungsoptionen und ihre Konsequenzen für die Biodiversität ebenso aufzeigen, wie Grenzen der Übertragbarkeit der Ergebnisse. Wichtige Fragen der Akteure sollen drittens an wissenschaftliche Experten der BE weitergeleitet werden und die Grundlage für zukünftige transdisziplinäre Forschungsprojekte bilden.
Das Vorhaben knüpft an das Projekt 'Analyse der Möglichkeiten einer besseren Beteiligung von Umweltverbänden an Debatten und transdisziplinären Forschungen am Beispiel Ressourcenpolitik' (FKZ 3718 11 109 0) an. Ziel ist es, die Arbeit des erfolgreichen Netzwerks „Ressourcenwende“ weiter auszubauen und die Erfahrungen dieser Kooperationsform zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft für andere Prozesse aufzubereiten und nutzbar zu machen. Am Beispiel des Netzwerks Ressourcenwende soll eine Roadmap zur Verstetigung der Zusammenarbeit entwickelt werden, die anderen Netzwerken als Vorlage dienen kann. Die bestehenden strategischen Allianzen sollen ausgeweitet werden, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Abbildung sozialer Perspektiven zu legen ist. Darüber hinaus sollen aus dem Netzwerk heraus transformative Projekte in Forschung und Zivilgesellschaft entwickelt und angestoßen sowie neue Methoden und Ansätze erprobt und kommuniziert werden.
Dieser Beitrag untersucht das Potenzial der logistischen Unterstützungsfunktion von Biosphärenreservaten der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) in Hinblick auf ihren Beitrag zur Erreichung der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG). Der Schwerpunkt liegt dabei auf Forschung, Bildung und Jugendbeteiligung. Anhand einer Analyse ausgewählter Fallstudien aus der Republik Südafrika, dem Königreich Lesotho und der Demokratischen Republik Kongo wird aufgezeigt, dass Biosphärenreservate durch die Nutzung der logistischen Unterstützungsfunktion als Reallabore (living labs) für Forschung zu nachhaltiger Entwicklung, Bildung und Jugendbeteiligung dienen können und damit einen Beitrag zur Erreichung der SDG leisten. Dieses Potenzial wird jedoch häufig nicht hinreichend genutzt, u. a. weil Mittel und Kenntnisse hinsichtlich der Funktionen von Biosphärenreservaten begrenzt sind und geeignete Bildungs- und Partizipationsansätze nicht hinreichend genutzt werden. Basierend auf diesen Erkenntnissen schlagen wir vor, die Möglichkeiten von Biosphärenreservaten hinsichtlich inter- und transdisziplinärer Forschung, integrativer Bildung und Jugendpartizipation stärker zu nutzen.
Hintergrund Das UNESCO-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) etabliert weltweit Biosphärenreservate als Modellregionen für nachhaltige Entwicklung. Diese verbinden Schutz-, Entwicklungs- und logistische Funktionen, indem sie Forschung, Umweltbeobachtung, Bildung und Wissenstransfer fördern. Dadurch können nachhaltige Wirtschaftsweisen erprobt, gesellschaftliche und ökologische Fragestellungen untersucht und naturbasierte Lösungen für den Erhalt von Ökosystemfunktionen entwickelt werden. Zur Unterstützung von Wissenschaft und angewandter Forschung für nachhaltige Entwicklung in afrikanischen Partnerländern schließt das Vorhaben an das internationale transdisziplinäre Projekt ‚TRANSECTS‘ (Transdisciplinary Education Collaboration for Transformations in Sustainability) der HNEE an, einem Partnernetzwerk aus Südafrika, Ghana, Kanada und Deutschland. Projekt Das Projekt fördert afrikanische Nachwuchswissenschaftler*innen (Master- und PhD-Kandidat*innen) sowie Akteur*innen aus UNESCO-Biosphärenreservaten in drei Ländern Subsahara-Afrikas, um ihre Forschungskapazitäten im Bereich transdisziplinärer, praxisorientierter Forschung zu stärken. Im Zentrum stehen Arbeiten in Biosphärenreservaten, die sich mit dem Erhalt und der nachhaltigen Nutzung von Ökosystemleistungen im Kontext des Klimawandels und dessen Folgen befassen. Durch Wissensaustausch, Vernetzung und Weiterbildung werden junge Forschende unterstützt, Lösungsansätze für gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen zu entwickeln und so das Konzept der Biosphärenreservate weiterzuentwickeln und in der Anwendung zu stärken. Im Rahmen des Projektes erfolgt zunächst ein Scoping und eine Bedarfsanalyse mit dem Ziel, konkrete Netzwerkpartner*innen zu identifizieren und deren Forschungsaktivitäten in und mit Biosphärenreservaten zu analysieren. Die dabei identifizierten Forschungsthemen sollen durch afrikanische Nachwuchswissenschaftler*innen in Zusammenarbeit mit Praktiker*innen aus ausgewählten Biosphärenreservaten bearbeitet werden, wofür sie eine Förderung erhalten. Begleitet wird die Forschungsarbeit der Studierenden durch Peer-Mentor*innen, die sie bei der Optimierung von Arbeitsprozessen und bei möglichen Herausforderungen in der wissenschaftlichen Praxis unterstützen. Zur Auswahl der Studierenden wird eine Rekrutierungs- und Förderstrategie entwickelt. Wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die Vernetzungsarbeit zwischen den Studierenden und ihre Betreuer*innen, mit dem Ziel, eine Praxisgemeinschaft Transdisziplinäres Arbeiten zu schaffen. Im Rahmen von vier online-Workshops werden Grundlagen transdisziplinärer Forschung vermittelt und der Austausch und die Vernetzung der Nachwuchswissenschaftler*innen begleitet, um praxisrelevante Forschungsergebnisse in Biosphärenreservaten zu fördern. Um die Schnittstelle Wissenschaft-Praxis zu stärken, präsentieren die Studierenden ihre Forschung auf einer internationalen Konferenz, vernetzen sich mit Praktiker*innen der Biosphärenreservate und diskutieren gemeinsam praxisrelevante Nachhaltigkeitsherausforderungen und Synergien, die sich aus den Themen für die Managementpraxis ergeben. Zudem werden Möglichkeiten für zukünftige Kooperationen, gemeinsame Publikationen und die Pflege internationaler Netzwerke identifiziert.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 94 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 3 |
| Land | 1 |
| Weitere | 2 |
| Wissenschaft | 36 |
| Zivilgesellschaft | 6 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 82 |
| Text | 7 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 13 |
| Offen | 83 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 76 |
| Englisch | 30 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Dokument | 6 |
| Keine | 64 |
| Multimedia | 1 |
| Webseite | 28 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 50 |
| Lebewesen und Lebensräume | 67 |
| Luft | 41 |
| Mensch und Umwelt | 96 |
| Wasser | 34 |
| Weitere | 89 |