Artenzusammensetzung im Verlauf des Fliessweges und in Abhaengigkeit der Naehrstoffsituation; Leistungsfaehigkeit des biologischen Bewuchses.
Durch den Einsatz von Bewuchsflaechen fuer anaerobe Bakterien kann der Wirkungsgrad von Abwasserfaulanlagen im Kleinklaeranlagenbereich wesentlich gesteigert werden. Durch die Vorbehandlung von Abwasser in anaeroben Schwimmfiltern wird eine nachfolgende Behandlung durch Bodenfiltration oder mittels Tropfkoerper- oder Belebungsverfahren wesentlich erleichtert und verbessert.
Fuer eine Anpassung der ARA Graz-Goessendorf an den Stand der Technik werden abwassertechnische Grunddaten fuer die Bemessung benoetigt. Anhand einer zweistrassigen Versuchsanlage soll ein Verfahrenskonzept ausgewaehlt werden. Als Varianten stehen ein Belebtschlammverfahren nach ATV A 131 und eine zweistufige Anlage mit Belebung, Zwischenklaerbecken, nachgeschaltenem Tropfkoerper und Sandfilter zur Diskussion. Die Untersuchungen sollen einen Rueckschluss auf die anzuwendende Verfahrensmoeglichkeit und einen wirklichkeitsnahen Ansatz fuer die Bemessungsparameter bieten. Das Untersuchungsprogramm umfasst die ueblichen abwassertechnischen Parameter incl. Frachtermittlung anhand von 24 h-Mischproben, Online - Messungen und Stichproben.
Im Rahmen des Vorhabens soll ein unter technischen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten realisierbares Verfahrenskonzept zur Vermeidung von Verstopfungsphänomen bei PU-Schaumträgern in Biotricklingfiltern (sog. 'Clogging') zur Behandlung von Abluftströmen mit Lösemittelkonzentration bis 1 g C/m3 entwickelt werden. Die im Projekt gewonnenen Versuchsdaten werden zur Auslegung der Anlage herangezogen und sollen die geplante Markteinführung unterstützen und absichern. Die Verstopfungsneigung der PU-Träger ist ebenso zu charakterisieren wie die Effizienz der 'Anti-Clogging' - Verfahren bzgl. Parametern wie der Einwirkzeit, Biomasseaustrag, Anfahrdauer nach Behandlung, Wirkungsgrad der Anlage u.ä. (Optimierung 'Anti-Clogging'-Maßnahme). Auf Basis der als beste Technik bestimmten Variante sollen die Möglichkeiten der Variation von Dichte, Elastizität, mechanische Stabilität und Geometrie des Trägers bewertet und im Versuch getestet und optimiert werden (Materialoptimierung). Das bereits etablierte Verfahren zur Immobilisierung von Mikroorganismen auf dem Träger soll auf geeignete Hochleistungsstämme bzw. -biozönosen ausgeweitet werden, die nach BiostoffV der Risikogruppe S1 zugehörig sind. Fragestellungen wie Aktivitätsverlust durch Immobilisierung, Lagerfähigkeit, optimierte Immobilisierungsprozedur u.ä. sind zu klären. Das Gesamtverfahren wird im Anschluss im halbtechnischen Maßstab verifiziert.
Die Neuentwicklung eines modularen Softwareproduktes zur Unterstützung der Verwertung der im Rahmen des Verbundvorhabens EXPOVAL entwickelten Auslegungs- und Betriebsempfehlungen erfolgt mit dem Ziel, die Nutzbarkeit und Vermarktung der deutschen Abwassertechnik zu stärken. Im Rahmen des beantragten Projektes sollen für Belebungsanlagen, Tropfkörper, Anaerobanlagen, Teichanlagen, Faulung, solare Klärschlammtrocknung und Desinfektionssysteme Dimensionierungsblöcke entwickelt werden, die unabhängig von herstellerspezifischer Software online kostenlos zur Verfügung gestellt werden und sich quellcodeoffen auch in andere Softwareumgebungen integrieren lassen. Das Softwaretool wird dabei durch Beteiligung von ausgewählten Praxispartnern auf die Bedürfnisse der Industrie und anderer möglicher Praxisanwender, wie z.B. Consultants, zugeschnitten. Zur Bewertung der Verfahrensvarianten werden auf Basis der Stoffbilanzen und Anlagendimensionierung verfahrenskettenspezifische Kennwerte durch das Planungswerkzeug berechnet und für den vereinfachten Vergleich gegenübergestellt (z.B. €/kg Nelim oder CO2-Footprint). Die Anwendung der Software wird durch die Auf- und Vorbereitung angepasster Eingangsvektoren unterstützt. Während durch das ifak schwerpunktmäßig die softwaretechnischen Voraussetzungen für das Planungswerkzeug geschaffen werden, erfolgt die Aufbereitung der Verfahrensmodule auf Basis der im EXPOVAL-Projekt erstellten Dimensionierungsansätzen durch die Universitäten. Die RUB übernimmt hierbei die Modulentwicklung und Erprobung für die Verfahren 'Belebung', 'Teiche' sowie 'Hygienisierung'. Die im Unterauftrag eingebundene Emscher Wassertechnik unterstützt an der Schnittstelle zur Praxis und a. durch Weiterentwicklung von relevanten Fallbeispielen, der Bereitstellung von benötigten Standort-Daten und der Organisation von zwei Workshops mit Industriepartnern und Consultants im Ruhrgebiet und in Süddeutschland.
Die Neuentwicklung eines modularen Softwareproduktes zur Unterstützung der Verwertung der im Rahmen des Verbundvorhabens EXPOVAL entwickelten Auslegungs- und Betriebsempfehlungen erfolgt mit dem Ziel, die Nutzbarkeit und Vermarktung der deutschen Abwassertechnik zu stärken. Im Rahmen des beantragten Projektes sollen für Belebungsanlagen, Tropfkörper, Anaerobanlagen, Teichanlagen, Faulung, solare Klärschlammtrocknung und Desinfektionssysteme Dimensionierungsblöcke entwickelt werden, die unabhängig von herstellerspezifischer Software online kostenlos zur Verfügung gestellt werden und sich quellcodeoffen auch in andere Softwareumgebungen integrieren lassen. Das Softwaretool wird dabei durch Beteiligung von ausgewählten Praxispartnern auf die Bedürfnisse der Industrie und anderer möglicher Praxisanwender, wie z. B. Consultants, zugeschnitten. Zur Bewertung der Verfahrensvarianten werden auf Basis der Stoffbilanzen und Anlagendimensionierung verfahrenskettenspezifische Kennwerte durch das Planungswerkzeug berechnet und für den vereinfachten Vergleich gegenübergestellt (z. B. €/kg Nelim oder CO2-Footprint). Die Anwendung der Software wird durch die Auf- und Vorbereitung angepasster Eingangsvektoren unterstützt.
Das in Deutschland bewährte Regelwerk für die Bemessung von Kläranlagen berücksichtigt nicht die im Ausland, insbesondere in anderen Klimazonen, teilweise deutlich abweichenden Randbedingungen und ist daher nur bedingt auf dortige Anwendungsfälle übertragbar. Im Vorgängerprojekt EXPOVAL wurden bereits Auslegungs- und Dimensionierungsalgorithmen für verschiedene Abwasser- und Schlammbehandlungssysteme, insbesondere für kalte und warme Klimazonen, entwickelt. Ziel des EXPOPLAN-Projektes ist es, diese Bemessungsvorschriften in einer anwendungsorientierten Planungssoftware zusammenzuführen und deutschen Ingenieurbüros, Komponentenherstellern, Anlagenbauern und Consultants zur Verfügung zu stellen und somit ihre Wettbewerbsfähigkeiten in internationalen Projekten zu erhöhen. Das Projekt wird im Verbund mit dem Institut für Automation und Kommunikation e.V. (ifak), der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Emscher Wassertechnik GmbH durchgeführt. Die zu implementierenden Verfahren sind Belebungsanlagen, Tropfkörper, Anaerobanlagen, Abwasserteichanlagen, Faulung, solare Klärschlammtrocknung und Desinfektionssysteme. Der Aufgabenbereich des ISAH umfasst die Implementierung und Validierung der Verfahren Anaerobanlagen, Tropfkörper, Faulung und solare Klärschlammtrocknung sowie die Konzeptionierung der ökonomischen und ökologischen Bewertung der Verfahren.
In Deutschland gibt es derzeit ca. 8000 Biogasanlagen. Auf deren Betriebsflächen werden große Mengen Substrate (z.B. Silagen, Gülle, Mist) zwischengelagert. Auf den großflächigen, fast vollständig versiegelten Flächen fallen trotz Abdeckungspflicht auf den Lagerplätzen große Mengen organisch hochbelastetes Niederschlagsabwasser an, die oft unzureichend, weil gesetzlich kaum geregelt in nahe liegende Gewässer geleitet werden. Ziele des Projektes sind daher: (1) Die fundierte Vermessung der Stoffbelastungen in Kombination mit der hydraulischen Dynamik von Niederschlagsereignissen auf Verkehrs und Lagerflächen von Biogasanlagen. Als Ergebnis liegen Eingangsparameter für eine fundierte Bemessung von Niederschlagsabwasser-Behandlungsanlagen vor. (2) Die Entwicklung von angepassten Behandlungstechnologien für Niederschlagsabwasser auf Biogasanlagen. Der Extremfall zeichnet sich dabei durch hohe hydraulische Stoßbelastung bei gleichzeitiger hoher organischer Belastung aus, dies nach langen Trockenperioden im Sommer und Standby Betrieb der Abwasserbehandlung. (3) Die praktische Realisierung zweier Großtechnischen Anlagen. Ziel des Projekts ist somit eine Prototyp-Entwicklung Das Projekt gliedert sich in vier Arbeitspakete. (1) Die systematische Vermessung der Schmutzfrachten (Flächenbelastung und Belastungsdynamik). (2) Die Technologieentwicklung mit simulations-gestütztem Nachweis. (3) Der Praktischen Umsetzung/Betrieb zweier Großtechnischer Anlagen (Tropfkörper und SBR) mit nachgeschalteten Pflanzenkläranlagen. (4) Die Integration der Ergebnisse in fachrelevante Gremien mit dem Ziel einer Richtlinienerarbeitung.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 110 |
| Europa | 2 |
| Kommune | 8 |
| Land | 17 |
| Weitere | 8 |
| Wirtschaft | 53 |
| Wissenschaft | 106 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 6 |
| Daten und Messstellen | 59 |
| Förderprogramm | 109 |
| Infrastruktur | 59 |
| Text | 59 |
| Umweltprüfung | 5 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 7 |
| Offen | 168 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 171 |
| Englisch | 56 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 51 |
| Datei | 59 |
| Dokument | 57 |
| Keine | 89 |
| Webseite | 80 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 48 |
| Lebewesen und Lebensräume | 144 |
| Luft | 49 |
| Mensch und Umwelt | 175 |
| Wasser | 175 |
| Weitere | 175 |