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Von El Nino zu Super - El Nino: Wie wird das Wetter beeinflusst?

Das Projekt "Von El Nino zu Super - El Nino: Wie wird das Wetter beeinflusst?" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), Forschungsbereich 1: Ozeanzirkulation und Klimadynamik, Forschungseinheit Maritime Meteorologie durchgeführt. El Niño ist die warme Phase der El Niño/Southern Oscillation (ENSO), und beschreibt die dominante Variabilität der Tropen auf Zeitskalen von Monaten bis Jahren. Obwohl ENSO im tropischen Pazifik geschieht, werden starke regionale und globale Einflüsse auf das Klima, auf die Ökosysteme der Meere und auf dem Land, und damit auch auf die Wirtschaft einzelner Länder beobachtet. Klimamodelle sagen vorher, dass El Niño sich unter dem Einfluss der globalen Erwärmung verstärken könnte, und dass sich sogenannte Super El Niños entwickeln könnten, d.h. El Niño Ereignisse, welche stärker und langlebiger sind als die stärksten im 20. und 21. Jahrhundert beobachteten Ereignisse. Es ist allerdings noch unklar, ob sich zum Beispiel die sogenannten Teleconnections, also Fernwirkungen von El Niño, linear mit der Stärke des Ereignisses im tropischen Pazifik entwickeln werden. Es ist zudem noch unzureichend erforscht, ob sich die Teleconnections selbst verändern werden. Es gibt aber Hinweise, dass sich die Teleconnections von El Niño nichtlinear verhalten, und dass daher ein Super El Niño völlig andere globale Auswirkungen haben könnte als ein historischer El Niño. Durch die Vorhersage der Klimamodelle, dass sich solche Super El Niño - Ereignisse in Zukunft häufen könnten, ist ein besseres Verständnis möglicher Nichtlinearitäten von Teleconnections nötig. Dieses Forschungsvorhagen untersucht die Nichtlinearität in der Stärke und im Charakter von El Niño Teleconnections für eine Erde in einem wärmeren Klima. Im Speziellen wird die Fernwirkung von El Niño auf die Troposphäre und Stratospähre der mittleren Breiten in der Nord- und Südhalbkugel untersucht.

Struktur und Funktionen eines tropischen Regenwaldoekosystems bei San Carlos de Rio Negro

Das Projekt "Struktur und Funktionen eines tropischen Regenwaldoekosystems bei San Carlos de Rio Negro" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hamburg, Fachbereich Biologie, Ordinariat für Weltforstwirtschaft und Institut für Weltforstwirtschaft und Ökologie der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft durchgeführt. Bestimmung der floristischen und morphologischen Struktur, der Produktivitaet, des Wasser- Energie- und Naehrstoffhaushaltes, der Populationsdynamik im natuerlichen, ungestoerten Regenwald und in experimentell modifizierten land- und forstwirtschaftlichen Systemen zur Quantifizierung der Auswirkungen des Eingreifens des Menschen in diese Systeme, dynamische Simulation des biologischen Modells zur Prognose kuenftiger Zustaende und Reaktionen.

Ecology of Tropical Plantation Forests

Das Projekt "Ecology of Tropical Plantation Forests" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität des Saarlandes, Fachrichtung Geographie durchgeführt. Untersuchung von Alters- und Artenzusammensetzung im oekosystemaren Zusammenhang. Aufforstung, Tropenwald.

Muster und Ursachen der Diversität tropischer Nachtfalter in einem Höhengradienten in Costa Rica

Das Projekt "Muster und Ursachen der Diversität tropischer Nachtfalter in einem Höhengradienten in Costa Rica" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Tierökologie I durchgeführt. In komplexen Ökosystemen wie tropischen Regenwäldern bietet die Analyse von Umweltgradienten, insbesondere Höhengradienten, die beste Möglichkeit, Muster und Ursachen der Diversität sehr artenreicher Organismengruppen zu verstehen. Die Nachtfalterfamilie Geometridae hat sich als Modellgruppe unter anderem in Untersuchungen in Ecuador sehr bewährt. Nun soll im Rahmen eines renommierten internationalen Projektes (ALAS) in Costa Rica eine neue Studie durchgeführt werden. Hier besteht die weltweit einmalige Möglichkeit, die Diversität der Geometridae entlang eines mehr als 2600 m umfassenden Höhengradienten zu untersuchen und mit anderen Arthropodengruppen sowie Parametern der Vegetation und des Klimas zu korrelieren. Dabei sollen die für Artenreichtum und Artenturnover verantwortlichen Umweltparameter gefunden werden. Messungen der Körpertemperaturen sollen klären, ob es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der niedrigen Flugtemperatur von Geometriden und ihrer Höhenverbreitung gibt. Zuchten und Fraßexperimente werden zusätzlich wichtige Ergebnisse zur Frage der Spezialisierung tropischer herbivorer Insekten erbringen.

Tropische Bodenkohlenstoffdynamik im Bezug zur Variabilität von Bodengeochemie und Landnutzung entlang erosiver Störungsgradienten (TropSOC)

Das Projekt "Tropische Bodenkohlenstoffdynamik im Bezug zur Variabilität von Bodengeochemie und Landnutzung entlang erosiver Störungsgradienten (TropSOC)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Augsburg, Institut für Geographie durchgeführt. Die Reaktion von Böden auf erosionsbedingte Störungen ist eine der großen Unsicherheiten bei der Vorhersage von zukünftigen Treibhausgasflüssen von Böden zur Atmosphäre in Erdsystemmodellen. Das tropische Afrika ist dabei ein wichtiger globaler Hotspot von Klima- und Landnutzungswandel. Schnell wachsende Bevölkerung, Abholzung der Primärwälder zur Schaffung von Ackerflächen sowie die damit einhergehende Bodendegradation stellen die Region vor große Herausforderungen. Es wird erwartet, dass dort noch in diesem Jahrhundert bedeutende Änderungen sowohl in Bezug auf biogeochemische Kreisläufe in Böden, als auch den Fluss von Kohlenstoff (C) zwischen Boden, Vegetation und der Atmosphäre auftreten werden. Da sich der Großteil unseres Prozessverständnisses des Kohlenstoffzyklus aus den Klimazonen der mittleren Breiten ableitet, ist unklar wie sich die Kohlenstoffdynamik in den Tropen entwickeln wird. Es ist wichtig, diese Wissenslücke zu füllen, da tropische Ökosysteme Dienstleistungen von globaler Bedeutung übernehmen, wie zum Beispiel der Kohlenstoffspeicherung in Pflanzen und Böden, Biomasseproduktion und letztlich Lebensmittelversorgung der Region. Ziel des vorgeschlagenen Projektes TROPSOC ist es daher ein mechanistisches Verständnis der Kohlenstoffsequestrierung und -mineralisierung in Böden des tropischen Afrikas zu entwickeln. Die Studienflächen im östlichen Bereich des Kongo-Einzugsgebietes bieten eine einzigartige Kombination aus geologisch unterschiedlichem Ausgangsmaterial für die Bodenbildung und verschiedenen Ebenen der Störung durch den Menschen, welche unter tropisch-feuchtem Klima stattfindet. TROPSOC wird wesentlich dazu beitragen, die folgenden Fragen zu beantworten: 1. Wie werden sich Kohlenstoffflüsse und -speicherung in tropischen Systemen zwischen Böden, Pflanzen und der Atmosphäre entwickeln und unterscheiden mit Bezug auf die Steuerungsfaktoren: Geologie, Boden, Störungen durch den Menschen und Topographie? 2. Wie beeinflusst die Biogeochemie von tropischen Böden die Schwere der erosiven Störung des tropischen Kohlenstoffzyklus? 3. Wie kann man die Kontrollmechanismen der Bodenkohlenstoffdynamik in einer räumlich expliziten Weise modellieren? TROPSOC wird maßgeblich zum besseren Verständnis der Faktoren beitragen, welche die räumliche Verteilung und zeitliche Dynamik von organischen Kohlenstoff in tropischen Böden steuern. TROPSOC wird Daten und Modelle erzeugen welche die Lücke zwischen lokalem Prozessverständnis und großräumlicher Modellierung des Kohlenstoffzyklus in tropischen Böden schließt. Dies wird letztlich dazu beitragen, die Unsicherheit im Zusammenhang mit terrestrischen Kohlenstoffflüssen und der Reaktion von Böden auf Störungen zu reduzieren, was eines der größten Probleme in aktuellen Erdsystemmodellen und bei der Beurteilung von Ökosystemdienstleistungen darstellt.

Küsten-Niños im Pazifik - die Rolle des äquatorialen Wärmeinhaltes und Bezug zur Ausbreitung der Meeresoberflächentemperaturanomalien (PaCoNi)

Das Projekt "Küsten-Niños im Pazifik - die Rolle des äquatorialen Wärmeinhaltes und Bezug zur Ausbreitung der Meeresoberflächentemperaturanomalien (PaCoNi)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsche Forschungsgemeinschaft durchgeführt. Zu Beginn des Jahres 2017 sorgte eine starke Erwärmung des Wassers vor der peruanischen Küste im südöstlichen tropischen Pazifik für starke Niederschläge und Überschwemmungen in Peru und Ecuador und hatte schwerwiegende Auswirkungen auf das Ökosystem und die peruanische Gesellschaft. Das beantragte Projekt zielt darauf ab, solche warmen Küsten-Niño-Ereignisse, die nicht mit beckenweiten Anomalien der Meeresoberflächentemperatur (SST) im tropischen Pazifik zusammenhängen, besser zu verstehen. Neuere Arbeiten der Antragstellerin weisen darauf hin, dass es für den Zusammenhang zwischen SST-Anomalien im küstennahen und zentralen äquatorialen Pazifik von zentraler Bedeutung ist, ob sich der äquatoriale Pazifik in einer Phase mit hohem oder geringen Wärmeinhalt befindet. Diese Hypothese soll in dieser Studie mit gezielten Klimamodellexperimenten untersucht werden. Das Projekt wird die Bedeutung des äquatorialen Wärmeinhaltes für die westwärtige Ausbreitung von SST-Anomalien in den äquatorialen Pazifik bestimmen und dadurch auch neue Erkenntnisse über die viel diskutierte multidekadische Variabilität in der Ausbreitungsrichtung von mit El Niño verbundenen SST-Anomalien liefern. Diese Erkenntnisse können möglicherweise Auswirkungen für die Vorhersagen von El Niño haben.

Teilvorhaben: Klimamodellierung - Klima-Feedback- und Prädiktionsmodell

Das Projekt "Teilvorhaben: Klimamodellierung - Klima-Feedback- und Prädiktionsmodell" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Marburg, Fachbereich Geographie, Labor für Climatology and Remote Sensing - LCRS durchgeführt. Waldökosysteme im tropischen Südamerika gehören zu den Landschaften mit der global höchsten Biodiversität und sind eine wichtige Ressource für die menschliche Gesellschaft (Versorgung, Regulierung, kulturelle Umwelt). Der Einfluss von Klimaschwankungen und globalem Klimawandel auf diese Ressource ist noch weitgehend unerforscht, speziell im Hinblick auf Biodiversität und ökosystemare Funktion als Lebensgrundlage für natürliche und menschliche Lebensgemeinschaften. Ziel des Gesamtprojektes ist die Erfassung der Biodiversität von Vegetation (WP2) und Bodenorganismen (WP3) entlang klimatischer und topographischer Gradienten im Bereich des stärksten Impakts des ENSO-Phänomens. BESTROPS generiert Erkenntnisse für die kulturelle und soziale Dimension tropischer Ökosysteme und erarbeitet Empfehlungen für politische Entscheidungen zum Erhalt des natürlichen Potentials auch in einem veränderten zukünftigen Klima. Die Untersuchungsregion umfasst einen Gradienten entlang des fünften Breitengrades (Süd) von der peruanischen Pazifikküste über die Andenregion bis hin zum Amazonasbecken in Brasilien. Entlang dieses Gradienten wandeln sich Landschaftstypen und Ökosysteme von der voll-ariden Küstenregion über die humiden, topographisch komplexen Andengebiete hin zum tropischen Tieflandregenwald. In WP4 wird die Klimatologie als wichtigster variabler Faktor für Ökosysteme aktualisiert und präzisiert. Dabei kommen Stationsmessungen, Fernerkundung und Reanalyse-produkte zum Einsatz. Über Parametrisierungen der klimatischen Variabilität wird die aktuelle Biodiversität (WP2), ökologische Funktionalität und Leistungsfähigkeit (WP5) angekoppelt. Mit diesem Modell wird die historische und gegenwärtige Situation simuliert und das Modell validiert. Durch Integration mit den IPCC-RCP-Projektionen und daraus abgeleiteten klimatischen Veränderungen wird die zukünftige Biodiversität, Leistungsfähigkeit, Resilienz und Funktionalität (WP6) der betroffenen Ökosysteme berechnet.

Artenschutz und Forschung an Frugivoren-Wald-Interaktionen auf den Philippinen der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt

Das Projekt "Artenschutz und Forschung an Frugivoren-Wald-Interaktionen auf den Philippinen der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bochum, Fakultät XIX für Biologie, Arbeitsgruppe für Verhaltensforschung durchgeführt. Welche frugivoren Voegel gibt es? Vorkommen, Bedrohungsstatus, Bestandserhaltung? - Welche Baumarten der Philippinen-Waelder nutzen sie? - Gibt es Schluesselarten (keystone species) unter den Frugivoren und den Baeumen? - Sind Frugivore noetig fuer die Waldregeneration a) durch Samenverbreitung b) durch Veraenderung der Keimfaehigkeit c) durch genetische Durchmischung von Baumpopulationen? - Wie veraendert der Frugovorenschwund infolge Jagd und Waldvernichtung den verbleibenden Wald?

Variabilität der Biodiversität und ökosystemarer Leistungen entlang des El-Niño-Gradienten in peruanischen und brasilianischen Waldregionen

Das Projekt "Variabilität der Biodiversität und ökosystemarer Leistungen entlang des El-Niño-Gradienten in peruanischen und brasilianischen Waldregionen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Marburg, Fachbereich Geographie, Labor für Climatology and Remote Sensing - LCRS durchgeführt. Waldökosysteme im tropischen Südamerika gehören zu den Landschaften mit der global höchsten Biodiversität und sind eine wichtige Ressource für die menschliche Gesellschaft (Versorgung, Regulierung, kulturelle Umwelt). Der Einfluss von Klimaschwankungen und globalem Klimawandel auf diese Ressource ist noch weitgehend unerforscht, speziell im Hinblick auf Biodiversität und ökosystemare Funktion als Lebensgrundlage für natürliche und menschliche Lebensgemeinschaften. Ziel des Gesamtprojektes ist die Erfassung der Biodiversität von Vegetation (WP2) und Bodenorganismen (WP3) entlang klimatischer und topographischer Gradienten im Bereich des stärksten Impakts des ENSO-Phänomens. BESTROPS generiert Erkenntnisse für die kulturelle und soziale Dimension tropischer Ökosysteme und erarbeitet Empfehlungen für politische Entscheidungen zum Erhalt des natürlichen Potentials auch in einem veränderten zukünftigen Klima. Die Untersuchungsregion umfasst einen Gradienten entlang des fünften Breitengrades (Süd) von der peruanischen Pazifikküste über die Andenregion bis hin zum Amazonasbecken in Brasilien. Entlang dieses Gradienten wandeln sich Landschaftstypen und Ökosysteme von der voll-ariden Küstenregion über die humiden, topographisch komplexen Andengebiete hin zum tropischen Tieflandregenwald. In WP4 wird die Klimatologie als wichtigster variabler Faktor für Ökosysteme aktualisiert und präzisiert. Dabei kommen Stationsmessungen, Fernerkundung und Reanalyse-produkte zum Einsatz. Über Parametrisierungen der klimatischen Variabilität wird die aktuelle Biodiversität (WP2), ökologische Funktionalität und Leistungsfähigkeit (WP5) angekoppelt. Mit diesem Modell wird die historische und gegenwärtige Situation simuliert und das Modell validiert. Durch Integration mit den IPCC-RCP-Projektionen und daraus abgeleiteten klimatischen Veränderungen wird die zukünftige Biodiversität, Leistungsfähigkeit, Resilienz und Funktionalität (WP6) der betroffenen Ökosysteme berechnet.

Field monitoring and geochemical study of paleoclimate signals and growth rates of tropical to cold-temperate coralline red algae

Das Projekt "Field monitoring and geochemical study of paleoclimate signals and growth rates of tropical to cold-temperate coralline red algae" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Geologie und Paläontologie durchgeführt.

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