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Untersuchungen zur Wertstoff- und Biomuellerfassung in Grosswohnanlagen

In Grosswohnanlagen der Stadt Bremen sollen zentrale Hausmuell- und Wertstoffcontainer installiert werden, in denen Kombinationen von Einzelcontainern zur Erfassung von Restmuell, Wertstoffen und Biomuell zum Einsatz kommen. Hier sollen die Mengen und Qualitaeten vor Einfuehrung dieser Container, kurz nach Aufstellung und ca. 1 Jahr nach Aufstellung ermittelt werden. Ziel ist es festzustellen, inwieweit die Einwohner von Grosswohnanlagen motiviert werden koennen, dauerhaft hohe Mengen und akzeptable Qualitaeten von Wertstoffen und Biomuell bereitzustellen. Diese Daten sind fuer die Uebertragung auf andere Grosswohnanlagen der Bundesrepublik Deutschland zu uebertragen.

Verringerung des Schadstoffeintrages durch Oberflaechenabfluesse aus einem definierten Siedlungsgebiet in Gewaesser und Grundwasser

Mit dem in drei Phasen gegliederten Demonstrationsvorhaben sollen Verfahren entwickelt und Moeglichkeiten aufgezeigt werden, wie mit bautechnischem und finanziell realistischem Aufwand ein weitestgehender Schutz der Grund- und Oberflaechengewaesser gegen Schadstoffbelastungen aus Regenwassereinleitungen erzielt werden kann. Das Vorhaben soll in einem klar umrissenen Einzugsgebiet mit dazugehoerigem Vorfluter durchgefuehrt werden. Der Vorfluter liegt im Wassereinzugsgebiet eines Wasserwerkes und durchfliesst die 1987 ausgewiesenen Schutzzonen III A und III B und teilweise die Zone II.

Entwicklung der Laermemission von Fahrzeugen im Strassen-, Schienen- und Wasserverkehr (Fortschreibung von Zeitreihen)

Fuer Fahrzeuge im Strassenverkehr wurden 1978 und 1983 die Geraeuschpegel von ca. 100.000 bzw. 40.000 zufaellig vorbeifahrender Kfz im Stadtverkehr gemessen und nach den verschiedenen Kfz-Kategorien ausgewertet. Es soll nun weiter untersucht werden, wie sich die Geraeuschemissionen seitdem durch verschaerfte Geraeuschvorschriften und geaendertes Fahrverhalten veraendert haben. Das Vorhaben dient u.a. der Ausfuellung von Paragraph 38 BImSchG und der Berichterstattung nach Paragraph 61 BImSchG.

Auswirkungen des Abfallgesetzes und der Altoel VO auf die Praxis der Altoelentsorgung 1991

Fortfuehrung des Vorhabens Altoelentsorgung III (1989/90) mit Erweiterung auf die neuen Bundeslaender und zusaetzlichen Fragestellungen. Ausgehend von Arten und Mengen der Frischoele (insgesamt ca 1,2 Mio t/a) soll deren Weg bis zum Endverbleib verfolgt werden. Dabei wird unterschieden zwischen den Schmieroelen, die beim bestimmungsgemaessen Gebrauch in die Umwelt gelangen (einige hunderttausend Tonnen) und den gesammelten Altoelen, die weiterbehandelt werden. (ca 600.000 t/a)

Untersuchung der Verbandsklage im Umwelt- und Naturschutzrecht im internationalen Vergleich

Die Problematik der Verbandsklage wird im Zusammenhang mit der Novellierung des BNatSchG weiterhin in der Oeffentlichkeit diskutiert werden. Zur Verbandsklage im nationalen Rechtssystem gibt es eine Fuelle von Literatur; es fehlt jedoch der internationale Vergleich. In diesem Zusammenhang ist von Interesse, ob und wofuer sowie in welchem Umfang Verbaenden auf dem Gebiet des Umwelt-, insbesondere des Naturschutzrechts, ein Klagerecht eingeraeumt wird. Dabei ist das Klagerecht auch vor dem Hintergrund des jeweiligen nationalen Rechtssystems zu beurteilen, um den Vergleich mit der Bundesrepublik Deutschland zu ermoeglichen. Die Untersuchung sollte sich auf die gesetzlichen Regelungen der EG-Mitgliedstaaten sowie der Schweiz, Oesterreich, den USA und Kanada erstrecken und auch zur Frage der Erzwingbarkeit und Ueberpruefbarkeit von Umweltvertraeglichkeitspruefungen Stellung nehmen.

Emissionsfaktoren fuer Kraftraeder in der Bundesrepublik Deutschland (Ergaenzungsmessungen)

In Ergaenzung zur Messung und Ermittlung von Emissionsfaktoren durch das BUWAL (Schweiz) sollen repraesentative Messungen fuer den Kraftradbestand in Deutschland durchgefuehrt werden. Dabei sind Einfluesse der verschiedenen Messzyklen zu ermitteln (ECE, EUDC, FTP 75, US-Highway, Autobahnzyklus, Leerlauf). Im Ergebnis der Messungen sind weitere Abschaetzungen der Schadstoffbelastung der Luft durch Kraftraeder vorzunehmen. Das Vorhaben dient der Ausfuellung Paragraph 38 BImSchG.

Minderung der Schwermetallemissionen in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1985 und 1995

Bei der 3. Nordseeschutzkonferenz (1990) hat sich die Bundesrepublik verpflichtet, die Emissionen in die Luft von Arsen, Chrom, Kupfer, Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber und Zink bis 1995 um mindestens 50 Prozent gegenueber dem Bezugsjahr 1985 zu senken. Auf 1982 bezogen sind die Emissionen o.g. Stoffe fuer die fruehere BRD bekannt. Auch nur ansatzweise vergleichbare Daten fuer die fruehere DDR gibt es nicht. Im Rahmen des Vorhabens sind zunaechst fuer das Bezugsjahr 1985 die Emissionen der o.g. Stoffe anlagenspezifisch zu ermitteln, getrennt nach neuen und alten Bundeslaendern. Dann sind, ebenfalls anlagenspezifisch, die im Jahr 1994/'95 (Durchfuehrung TA Luft '86 abgeschlossen) zu erwartenden Emissionen zu bestimmen. Evtl. erforderliche weitergehende Massnahmen sind anlagenbezogen mit hohem Detailierungsgrad aufzuzeigen. Voraussichtlich sind in den neuen Bundeslaendern Stichprobenmessungen an ausgewaehlten Anlagen erforderlich. Auf Basis der FE-Ergebnisse wird die Bundesregierung in die Lage versetzt, gegenueber den anderen Unterzeichnerstaaten die Erfuellung der Selbstverpflichtung nachzuweisen.

Entwicklung eines Verfahrens zur Emissionsminderung von PCDF/PCDD durch Einsatz von Erdgas/Sauerstoff-Brennern

Die TA Luft enthaelt in Nr. 3.1.7 Abs. 7 ein generelles Minimierungsgebot hinsichtlich der Emissionen an besonders persistenten und toxischen Stoffen, wie z.B. polychlorierte Biphenyle, Dioxine oder Furane. Die Emissionen dieser Stoffe aus bestimmten Quellen sind umfassend untersucht, wie z.B. bei Abfallverbrennungsanlagen, bei denen wirksame Minderungsmassnahmen getroffen werden. Insbesondere sind fuer diese Anlagen in der 17. BImSchV die Emissionen an Dioxinen und Furanen auf 0,1 ng TE/m3 begrenzt. Aus einer Reihe stichprobenartiger Untersuchungen an anderen thermischen Prozessen, wie z.B. Aluminiumumschmelzanlagen, Elektrolichtbogenoefen u.a., ist bekannt, dass auch hier nicht unerhebliche Dioxin-/Furanemissionen entstehen koennen. Der vorliegende Kenntnisstand in den einzelnen Bereichen ist sehr unterschiedlich. In der Regel wurden nur im Reingas Messungen durchgefuehrt, die, aufgrund fehlender Bezuege zu den betrieblichen Randbedingungen, nur bedingt verwertet werden koennen. Besonders im Aluminiumumschmelzbereich liegen Emissionsmessungen vor, so dass in diesem Bereich Minderungstechniken erprobt und untersucht werden sollen.

Ermittlung und Verminderung der Summe von organischen Stoffen (Gesamt C) sowie Dioxinen und Furanen aus Aluminiumumschmelzanlagen, insbesondere durch die Zugabe eines neuartigen Sorbens im Vergleich zu Aktivkohlezugaben

Die TA-Luft enthaelt in Nr. 3.1.7 Abs. 7 ein generelles Minimierungsgebot hinsichtlich der Emissionen an besonders persistenten und toxischen Stoffen, wie z.B. polychlorierte Biphenyle, Dioxine oder Furane. Die Emissionen dieser Stoffe aus bestimmten Quellen sind umfassend untersucht, wie z.B. bei Abfallverbrennungsanlagen, bei denen wirksame Minderungsmassnahmen getroffen werden. Insbesondere sind fuer diese Anlagen in der 17. BImSchV die Emissionen an Dioxinen und Furanen auf 0,1 ng TE/m3 begrenzt. Aus einer Reihe stichprobenartiger Untersuchungen an anderen thermischen Prozessen, wie z.B. Aluminiumumschmelzanlagen, Elektrolichtbogenoefen u.a., ist bekannt, dass auch hier nicht unerhebliche Dioxin-/Furanemissionen entstehen koennen. Der vorliegende Kenntnisstand in den einzelnen Bereichen ist sehr unterschiedlich. In der Regel wurden nur im Reingas Messungen durchgefuehrt, die, aufgrund fehlender Bezuege zu den betrieblichen Randbedingungen, nur bedingt verwertet werden koennen. Besonders im Aluminiumumschmelzbereich liegen Emissionsmessungen vor, so dass in diesem Bereich Minderungstechniken erprobt und untersucht werden sollen. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die Ergebnisse und Erkenntnisse von einer Versuchsanlage auf eine in der Praxis uebliche Produktionsanlage uebertragen und untersucht werden. Dabei soll insbesondere die Anwendung von Gasbeton als Sorbens erprobt werden.

Pilotstudie: Erfassung von Elbfischkrankheiten

Im Rahmen der Pilotstudie sollen alle vorhandenen Untersuchungen ueber biologische Schadstoffeffekte an Fischen, die in der Elbe durchgefuehrt wurden, erfasst und ausgewertet werden. Ferner sind bestandskundliche Untersuchungen der Elbfischfauna zu dokumentieren. Die Arbeiten sollen gemeinsam von IHF Hamburg (PD Dr. G. Peters) und vom IfM Kiel (PD Dr. H. Moeller) durchgefuehrt werden. Ziel dieser Pilotstudie ist die Entwicklung eines FE-Vorhabens, welches zu einem erfolgreichen Schadstoffeffekt-Monitoring auf der Basis von Fischkrankheiten fuehren soll.

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