keine Angaben siehe Nr. 10603108/01
Fortfuehrung des Vorhabens Altoelentsorgung III (1989/90) mit Erweiterung auf die neuen Bundeslaender und zusaetzlichen Fragestellungen. Ausgehend von Arten und Mengen der Frischoele (insgesamt ca 1,2 Mio t/a) soll deren Weg bis zum Endverbleib verfolgt werden. Dabei wird unterschieden zwischen den Schmieroelen, die beim bestimmungsgemaessen Gebrauch in die Umwelt gelangen (einige hunderttausend Tonnen) und den gesammelten Altoelen, die weiterbehandelt werden. (ca 600.000 t/a)
Ziel dieser Pilotstudie ist es, die Regelwerke und Rechtsvorschriften mit verkehrsplanerischem Bezug hinsichtlich ihrer Umweltrelevanz zu ueberpruefen und Fortschreibungsfordernisse sowie weiteren Forschungsbedarf aus der Sicht des Umweltschutzes aufzuzeigen. Im Vordergrund sollen dabei die im Verkehrswesen bestehenden Richtlinien, Empfehlungen und Merkblaetter der Forschungsgesellschaft fuer Strassen- und Verkehrswesen stehen, die die Verkehrsplanung, den Ausbaustandard von Verkehrsanlagen sowie die Abwicklung des Verkehrs behandeln und bundeseinheitliche Standards gewaehrleisten. Aber auch solche Gesetzeswerke wie das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und das Baugesetzbuch (z.B. verkehrliche Erschliessung von Bauvorhaben) sollen einer Ueberpruefung unterzogen werden. Dagegen sind direkt dem Umweltschutz dienende Vorschriften (z.B. Verkehrslaermschutzverordnung) von der Ueberpruefung auszuschliessen.
In Ergaenzung zur Messung und Ermittlung von Emissionsfaktoren durch das BUWAL (Schweiz) sollen repraesentative Messungen fuer den Kraftradbestand in Deutschland durchgefuehrt werden. Dabei sind Einfluesse der verschiedenen Messzyklen zu ermitteln (ECE, EUDC, FTP 75, US-Highway, Autobahnzyklus, Leerlauf). Im Ergebnis der Messungen sind weitere Abschaetzungen der Schadstoffbelastung der Luft durch Kraftraeder vorzunehmen. Das Vorhaben dient der Ausfuellung Paragraph 38 BImSchG.
Zur Zeit wird im Rahmen des UFOPLAN (Nr. 10303220/04) eine Studie erarbeitet ueber die Grundlagen fuer die Erstellung von Oekobilanzen fuer Packmittel. Die Ergebnisse dieser Studie koennen nur dann auf einzelfallbezogene Verpackungsprobleme angewendet werden, wenn hierzu die entsprechende Software zur Verarbeitung der vorhandenen Daten zur Verfuegung steht. Im Rahmen des vorliegenden Vorhabens soll diese Software entwickelt werden.
Die TA Luft enthaelt in Nr. 3.1.7 Abs. 7 ein generelles Minimierungsgebot hinsichtlich der Emissionen an besonders persistenten und toxischen Stoffen, wie z.B. polychlorierte Biphenyle, Dioxine oder Furane. Die Emissionen dieser Stoffe aus bestimmten Quellen sind umfassend untersucht, wie z.B. bei Abfallverbrennungsanlagen, bei denen wirksame Minderungsmassnahmen getroffen werden. Insbesondere sind fuer diese Anlagen in der 17. BImSchV die Emissionen an Dioxinen und Furanen auf 0,1 ng TE/m3 begrenzt. Aus einer Reihe stichprobenartiger Untersuchungen an anderen thermischen Prozessen, wie z.B. Aluminiumumschmelzanlagen, Elektrolichtbogenoefen u.a., ist bekannt, dass auch hier nicht unerhebliche Dioxin-/Furanemissionen entstehen koennen. Der vorliegende Kenntnisstand in den einzelnen Bereichen ist sehr unterschiedlich. In der Regel wurden nur im Reingas Messungen durchgefuehrt, die, aufgrund fehlender Bezuege zu den betrieblichen Randbedingungen, nur bedingt verwertet werden koennen. Besonders im Aluminiumumschmelzbereich liegen Emissionsmessungen vor, so dass in diesem Bereich Minderungstechniken erprobt und untersucht werden sollen.
Die TA-Luft enthaelt in Nr. 3.1.7 Abs. 7 ein generelles Minimierungsgebot hinsichtlich der Emissionen an besonders persistenten und toxischen Stoffen, wie z.B. polychlorierte Biphenyle, Dioxine oder Furane. Die Emissionen dieser Stoffe aus bestimmten Quellen sind umfassend untersucht, wie z.B. bei Abfallverbrennungsanlagen, bei denen wirksame Minderungsmassnahmen getroffen werden. Insbesondere sind fuer diese Anlagen in der 17. BImSchV die Emissionen an Dioxinen und Furanen auf 0,1 ng TE/m3 begrenzt. Aus einer Reihe stichprobenartiger Untersuchungen an anderen thermischen Prozessen, wie z.B. Aluminiumumschmelzanlagen, Elektrolichtbogenoefen u.a., ist bekannt, dass auch hier nicht unerhebliche Dioxin-/Furanemissionen entstehen koennen. Der vorliegende Kenntnisstand in den einzelnen Bereichen ist sehr unterschiedlich. In der Regel wurden nur im Reingas Messungen durchgefuehrt, die, aufgrund fehlender Bezuege zu den betrieblichen Randbedingungen, nur bedingt verwertet werden koennen. Besonders im Aluminiumumschmelzbereich liegen Emissionsmessungen vor, so dass in diesem Bereich Minderungstechniken erprobt und untersucht werden sollen. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die Ergebnisse und Erkenntnisse von einer Versuchsanlage auf eine in der Praxis uebliche Produktionsanlage uebertragen und untersucht werden. Dabei soll insbesondere die Anwendung von Gasbeton als Sorbens erprobt werden.
Fuer die Spurengase CO2, CH4, N2O, VOC, NOx, die treibhausrelevante Spurengase oder Vorlaeufer von solchen sind, sollen Emissionen abgeschaetzt werden in der Bundsrepublik Deutschland. Ziel ist die Entwicklung einer Methodik, die es erlaubt, im halbjaehrlichen oder jaehrlichen Rythmus Emissionsberichte herauszugeben, mit denen die Bundesregierung der nationalen Berichtspflicht an internationale Gremien (INC, IPCC, WMO/UNEP, OECD, EG) genuegen kann. Diese Berichtspflicht wird als Bestandteil der zu schaffenden Klimakonvention diskutiert. Erste Anforderungen von IPCC/OECD liegen bereits vor. Eine enge Verzahnung mit einem Parallelvorhaben im Energiebereich ist geplant.
Nach Paragraph 5I3 BImSchG sind Reststoffe nach Moeglichkeit zu vermeiden oder zu verwerten. Gegenueber der Ablagerung kann die Vermeidung bzw. Verwertung zunaechst einen hoeheren Aufwand erfordern. Oft sind auch technische Probleme zu loesen, z.B. Prozesse so zu aendern, dass Reststoffe in verwertbarer Form anfallen. Im Rahmen des Vorhabens sollen fuer ausgewaehlte Anlagenarten die technischen Moeglichkeiten der Vermeidung und Verwertung von Reststoffen aufgezeigt werden und unter Beruecksichtigung des wirtschaftlichen Aufwands un der eventuellen Auswirkungen auf andere Umweltbereiche bewertet werden. Fue die Anlagen der Stahl/Eisen- und der Nichteisenmetallindustrie sind die Untersuchungen vordringlich
Erstellung eines jaehrlichen Gutachtens zur Lage der globalen Umweltveraenderungen und ihrer Folgen einschliesslich Hinweise zur Vermeidung von Fehlentwicklungen und deren Beseitigung. Die Gutachten sollen Aussagen zu folgenden Schwerpunkten enthalten: 1. Zusammenfassende, kontinuierliche Berichterstattung zu aktuellen und akuten Problemen im Bereich der globalen Umweltveraenderungen und ihrer Folgen; 2. Beobachtung und Bewertung der nationalen und internationalen Forschungsaktivitaeten auf dem Gebiet der globalen Umweltveraenderungen; 3. Aufzeigen von Forschungsdefiziten und Koordinierungsbedarf; 4. Hinweise zur Vermeidung von Fehlentwicklungen und deren Beseitigung.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 182 |
| Land | 3 |
| Wissenschaft | 24 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 182 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 182 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 182 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 182 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 118 |
| Lebewesen und Lebensräume | 152 |
| Luft | 106 |
| Mensch und Umwelt | 176 |
| Wasser | 115 |
| Weitere | 182 |