Eine Untersuchungsmethode des Carry-over toxischer Schadstoffe vom Boden ueber die Pflanze in das Tier wurde als Grundlagenforschung mit Unterstuetzung der Deutschen Forschungsgemeinschaft von der Bundesanstalt fuer Fleischforschung in Kulmbach entwickelt. Mit dieser Methode sollen ueber einen Zeitraum von vorerst drei, eventuell fuenf Jahren verschiedene Schadstoffe im Boden, in der Aesung und in den geeigneten Teilen freilebender Tiere (primaer Reh und Wildkaninchen) untersucht werden um festzustellen, ob in der Bundesrepublik Deutschland steigende Schadstoffbelastungen von Oekosystemen auftreten und ob diese mittels Bioindikation nachweisbar sind.
Die Berliner Wasserwerke planen im Bereich eines Wasserwerkes im Spandauer Forst die Versickerung von vorgereinigtem Oberflaechenwasser, um das Grundwasserdargebot zu erhoehen. Mit diesem Forschungsvorhaben soll diese wasserwirtschaftliche Massnahme wissenschaftlich begleitet werden, um die Beziehungen zwischen der Standortflora und den Bodenwasserverhaeltnissen zu untersuchen und Steuerungskriterien zu entwickeln, mit denen die Infiltration zur Vermeidung von Pflanzenschaeden bei Grundwasserentnahme bzw zur Erhaltung oder Wiederherstellung einer bestimmten Flora (im vorliegenden Fall zur moeglichen Renaturierung eines Moores) optimal betrieben werden kann.
Ermittlung der aktuellen Belastung der oberirdischen Gewaesser der Bundesrepublik Deutschland an Hand des neuen LAWA-Messstellennetzes fuer die Kartierung chemischer Gewaesserguetedaten.
Der lebensfeindliche antarktische Kontinent ist schlecht erschlossen und durch eine ausgedehnte Ringzone gegen die besiedelte Erde isoliert. Fast jede menschliche Aktivitaet ist dort als Verkehrstransport und Versorgungsvorgang auf den Einsatz von Schiffen angewiesen. Die besondere oekologische Sensibilitaet des antarktischen Oekosystems in Verbindung mit den extremen klimatischen Bedingungen erfordert eine sorgfaeltige Analyse der Auswirkungen des Schiffsverkehrs, um irreparable Schaedigungen der Systeme oder vermeidbare negative Einfluesse zu unterbinden. Erkenntnisse aus anderen Meeresbereichen sind nicht ungeprueft auf die antarktischen Verhaeltnisse zu uebertragen.
Die Nordseeanliegerstaaten haben zur Regelung der gemeinsamen Bekaempfung von Oelunfaellen das sogenannte Bonnabkommen abgeschlossen. Dieses Abkommen wurde auf andere Stoffe als Oel ausgeweitet. Als Voraussetzung fuer die Umsetzung dieser Ausweitung auf nationaler Ebene ist die heranzuziehende Literatur zu erfassen und zu dokumentieren. Dieses Vorhaben stuetzt die Vorreiterrole der Bundesrepublik bei den internationalen Bemuehungen um den Schutz der Nordsee.
Durch den Einsatz von GVOs ist es moeglich, spezifischer bzw. schneller Schadstoffe in Wasser, Boden und Luft abzubauen. Die Studie soll zeigen, inwieweit und wie erfolgreich GVOs bereits fuer die Beseitigung von Umweltbelastungen eingesetzt werden und welche Vor- bzw. Nachteile sich beim Einsatz von GVOs im Vergleich zu nicht veraenderten Organismen ergeben.
Die Freisetzung gentechnisch veraenderter Organismen unterliegt strengen Zulassungsregeln, die zunehmend Gegenstand kontroverser Debatten sind. Zur Risikoabschaetzung der von Freisetzungen ausgehenden schaedlichen Einwirkungen auf die Umwelt werden die Erfahrungen mit der Einbringung nicht heimischer Organismen herangezogen. Die rechtlichen Regelungen fuer GVO und NHO unterscheiden sich jedoch ganz wesentlich hinsichtlich ihrer Schutzgueter, Regelungsinstrumente und Rechtsfolgen. Die Unterschiede der rechtlichen Regelungen sollten im Hinblick auf ihre Berechtigung und eventuellen Handlungsbedarf unter Beruecksichtigung der im internationalen Rahmen (z.B. Washingtoner Abkommen, Agenda 21, Konvention fuer Biologische Vielfalt) aufgeworfenen Fragen untersucht werden. Die Untersuchung soll in enger Anlehnung an das fachliche Hauptgutachten 'Wirkungen von Neozonen auf Oekosystemen' erfolgen und die jeweiligen Zwischenergebnisse des Hauptgutachtens mit einbeziehen. Die Ergebnisse sollen an einem fuer 1997 geplanten Fachgespraech vorgestellt werden.
Sowohl die Trinkwasserverordnung (TVO) als auch das Bundesseuchengesetz bieten zur Zeit keine hinreichende Rechtsgrundlage fuer Anordnungen zum Auswechseln der Bleileitungen. Beide Rechtsgrundlagen eignen sich nicht zur Durchsetzung von 'reinen Vorsorgewerten'. Eine geeignete Rechtsgrundlage bietet allein Paragraph 9 Abs. 1 Ziff. 3 LMBG. Allerdings ist die Gesetzgebungskompetenz des Bundes im Hinblick auf Art. 74 Ziff. 19 und 20 GG zweifelhaft (gilt auch fuer die jetzige TVO). Zivilrechtlich stellt die Ueberschreitung des Grenzwerts der TVO allein noch keinen Mangel dar, den der Vermieter zu beseitigen haette. Ein Auswechseln der Rohre waere daher keine Erhaltungs-, sondern eine Verbesserungsmassnahme. Folge: Umlegung auf die Miete; Haftung des Vermieters nur, wenn im Einzelfall Fehler der Mietsache vorliegt oder Verletzung von Aufklaerungspflichten.
In der Datenbank 'Dioxine' werden Daten der verschiedenen Umweltkompartimente (Boden, Wasser, Luft, Abfall, Biota) sowie aus dem Humanbereich gespeichert. Die Datenlieferung erfolgt auf der Grundlage der vom UBA entwickelten Datenblaetter, die detaillierte Angaben zum Probennahmeort, zu firmenspezifischen Merkmalen sowie zu Personen der Humanproben enthalten. Es sind datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen zu erarbeiten, die den Datenaustausch zwischen Bund und Laendern sichern. Dies betrifft einerseits die Uebermittlung von 'schutzwuerdigen' Daten an den Bund, andererseits die Abgabe der Daten an Dritte. Es ist zu untersuchen, inwieweit eine Klassifizierung der Daten hinsichtlich ihrer Schutzwuerdigkeit vor Datenabgabe vorgenommen werden muss.
Es sollen Daten von Stoffen (Sekundaerrohstoffduenger, Wirtschaftsduenger u.a.), die in unterschiedlichen Datenbanken in der Bundesrepublik gesammelt wurden (wie z.B. Lufa Bonn, KTBL, u.a.), zusammengetragen werden. Die Daten sollen allgemein verfuegbar gemacht werden. Es sollen hierbei keine zusaetzlichen Daten-Recherchen vorgenommen werden. Die Daten sollen dem BMU und dem UBA, der gesamten Landwirtschaft von der Wissenschaft bis zur Praxis sowie den Produzenten von Abfaellen zur Verwertung, die einen Einsatz als Duengemittel erwaegen, zur Verfuegung stehen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 551 |
| Kommune | 6 |
| Land | 11 |
| Wissenschaft | 87 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 551 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 551 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 551 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 521 |
| Webseite | 30 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 311 |
| Lebewesen und Lebensräume | 419 |
| Luft | 320 |
| Mensch und Umwelt | 548 |
| Wasser | 321 |
| Weitere | 551 |