Die im Dieselabgas im Spurenbereich auftretenden Nitro-PAH werden besonders fuer die cancerogene und mutagene Wirkung verantwortlich gemacht. Es soll untersucht werden, ob diese Verbindungen originaere Bestandteile des Dieselabgases sind, also tatsaechlich im Strassenverkehr emittiert werden, oder ob zumindest ein Teil davon erst auf dem Sammelfilter bei der Abgasuntersuchung bzw. auf einem Partikelfilter entsteht.
Der Interdisziplinaere Arbeitskreis fuer Laermwirkungsfragen wurde im Vollzug des Aktionsprogramms Laermbekaempfung des Bundesministers des Innern 1978 eingerichtet. Seine wichtigste Aufgabe besteht darin, interdisziplinaer getragene Aussagen ueber die Bedingungen zu machen, unter denen Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belaestigungen durch Laerm zu befuerchten sind. In diesem Vorhaben wird eine Literatur-Studie ueber Gehoergefaehrdung bei Tieffluglaerm durchgefuehrt.
Im Rahmen des bis Anfang Dezember vorzulegenden TA-Abfall-Entwurfes fuer die 'Thermische Behandlung' von Sonderabfaellen sollen durch das F+E-Vorhaben des TUEV Rheinland die bisher erarbeiteten Anforderungen auf Ueberschneidungen mit bestimmten relevanten Regelwerken ueberprueft, synoptisch dargestellt und Luecken aufgezeigt werden. Hierbei sollen insbesondere die Bereiche Brandschutz, Arbeitsschutz, Explosionsschutz, Gewaesserschutz einschliesslich Bodenschutz und Baurecht beruecksichtigt werden (z.B. Bauordnung der Laender, Verordnung zur Lagerung wassergefaehrdender Stoffe, TRbF sowie der VbF mit den dazu ergangenen Richtlinien und Verwaltungsvorschriften, einschlaegigen DIN-Vorschriften).
Die Einwirkung von SO2 auf Beton wird vermutet, ist aber bislang nicht quantifiziert. In dem F+E-Vorhaben sollen in einem ersten Teil die Wirkungsmechanismen an verschiedenen Betonsorten in Abhaengigkeit verschiedener SO2-Konzentrationen und unter Beruecksichtigung der gleichzeitigen Wirkung anderer Luftschadstoffe sowie in einem zweiten Teil Loesungswege zur Schadensminimierung von Beton durch SO2 erarbeitet werden.
Die Veroeffentlichung des F+E Vorhabens Nr.: 101 020 58/02 hat sich aus verschiedenen Gruenden verzoegert. Inzwischen sind die Daten zur Umwelt '86/'87 veroeffentlicht worden und das Baugesetzbuch ist in Kraft getreten. Das Vorhaben soll sowohl in Bezug auf die Daten zur Umwelt als auch die Inhalte des Baugesetzbuches auf den neuesten Stand gebracht werden.
Bund und Laender haben die Einrichtung eines gemeinsamen Fruehwarnsystems fuer advehierten Smog beschlossen. Dabei kommt der zentralen Erfassung und Auswertung der von den Messzentralen fernuebertragenen Daten eine besondere Bedeutung zu. Aus Gruenden der Aktualitaet muessen Uebertragung, Erfassung und Auswertung der Daten so schnell wie moeglich erfolgen. Im Rahmen des Vorhabens soll beim UBA in Berlin die Zentrale fuer die Erfassung und Verarbeitung der Daten konzipiert und erprobt werden. Hierzu muss ein Konzept erarbeitet, die erforderliche Hardware beschafft, installiert, in Gang gebracht und erprobt werden. Weiterhin sind Verfahrensweisen fuer den Routinebetrieb zu entwickeln und zu optimieren.
Die Bundesrepublik hat sich mit UNO Beschluss verpflichtet, beim Export und Import gefaehrlicher Chemikalien, Informationen ueber diese Stoffe auszutauschen. Weltweit werden in grossem Umfang Untersuchungen ueber gefaehrliche Stoffe durchgefuehrt. Die Informationen hierueber koennen z.Z. nur in begrenztem Umfang genutzt werden, da sie nur in geringem Umfang ausgetauscht werden und fuer die Zwecke der Gefaehrlichkeitsbewertung im Bereich Umweltschutz aufbereitet sind. Im Rahmen des Vorhabens sollen diese Datenquellen (insbesondere IRPTC, ECDIN) auf die Anwendbarkeit im taeglichen Gesetzesvollzug hin untersucht werden. Gleichzeitig sind Verbindungen aufzubauen, die es ermoeglichen, die Datensammlung dieser Organisationen mehr auf das Gebiet 'Umweltschutz' zu lenken. Mit diesem Vorhaben koennte die Bundesrepublik Deutschland gleichzeitig ihren Verpflichtungen auf dem Gebiet des Datenaustausches ueber 'beschraenkte und verbotene' Stoffe (z.B. UN Resolution hierzu) erfuellen.
Mit dem Vorhaben FKZ 107 03 001 ist ein Leitfaden zur beprobungslosen Erst-Ermittlung von altlast-verdaechtigen Flaechen entwickelt worden. In einem altindustrialisierten Gebiet wurde nun in Zusammenarbeit mit dem KVR Essen diese Methode angewendet und fuer die Aufgabe der flaechendeckenden Suche nach Altlasten und ihrer Bewertung spezifiziert. Dabei stand die Erarbeitung und Erprobung von einheitlichen Kriterien zur Ermittlung, Bewertung und Folgenutzung von Altlasten im Vordergrund.
Durch die zunehmende Belastung des Regenwassers mit geloest. chem. Substanzen u. suspendierenden Feststoffen werden nicht nur das Pflanzenwachstum, sondern Boeden mit geringerer Filter- u. Puffereigenschaft und damit das Sickerwasser im Rahmen der Grundwasserneubildung zunehmend veraendert. Zur Sicherung der Trinkwasserversorgung ist es deshalb wichtig, diese Auswirkungen auf die Grundwasserqualitaet zu erkennen. Neben der Analyse chem. Parameter sollen vor allem organische (TOC, AOX) eingeschlossen werden. Leicht- u. schwerfluechtige Organohalogenverbindungen sowie niederigsiedene aliphatische u. aromatische Kohlenwasserstoffe sollen vor allem betrachtet werden. Die Untersuchungen sollen auf den Versuchsflaechen der Hess. Forstl. Versuchsanstalt mit bestehenden klimatolog. u. hydrolog. gekoppelt werden.
In Quer- und Laengsschnittanalysen wurden statistische Zusammenhaenge zwischen dem Verkehrslaermpegel (aussen) und Risikofaktoren fuer ischaemische Herzkrankheiten (IHK) und der Praevalenz und Inzidenz von IHK untersucht. Die Studien sind Teil der 'Caerphilly and Speedwell Collaborative Heart Disease Studies' in Caerphilly (Wales) und Bristol (England). Die Caerphilly-Stichprobe umfasste 2512, die Speedwell-Stichprobe 2348 Maenner im Alter von 45-59 bzw 45-63 Jahren. Die Maenner der am staerksten verkehrslaermexponierten Kategorie (L(ind=AFm, 6-22 h)= 66-77 dB) hatten gegenueber den am wenigsten Exponierten (L(ind=AFm, 6-22 h)= 51-55 dB) andeutungsweise ein 'unguenstigeres' Risikofaktorprofil im Hinblick auf 9 identifizierte endogene Risikofaktoren fuer den Herzinfarkt. Hauptsaechlich Blutfette und haemostatische Faktoren waren betroffen, weniger der Blutdruck. Modellrechnungen auf der Grundlage der Risikofaktoren fuehrten auf ein geringfuegig erhoehtes relatives Herzinfarktrisiko (RR) fuer die Maenner dieser Verkehrslaermkategorie (ca RR=1,1). Die Praevalenz von ischaemischen Herzkrankheiten war ebenfalls leicht erhoeht (ca RR=1,2). Die Inzidenz von Herzinfarkt hingegen war geringer (ca RR=0,7). Diese Ergebnisse waren statistisch nicht signifikant. Fuer die Maenner in Wohngebieten unterhalb eines Tagesmittelungspegels von 66 dB(A) ergab sich kein Hinweis auf ein erhoehtes Herzinfarktrisiko, der Pegelbereich darueber bedarf weiterer Klaerung. Ein relatives Risiko von RR=1,5 fuer die Maenner in der 66-70 dB(A)-Kategorie waere statistisch signifikant nachweisbar gewesen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 278 |
| Europa | 2 |
| Kommune | 8 |
| Land | 7 |
| Wissenschaft | 57 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 278 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 278 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 278 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 277 |
| Webseite | 1 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 161 |
| Lebewesen und Lebensräume | 219 |
| Luft | 167 |
| Mensch und Umwelt | 277 |
| Wasser | 169 |
| Weitere | 278 |