Der bestehende Umweltthesaurus des Umweltbundesamtes soll fuer die im Geschaeftsbereich des BMU befindlichen nachgeordneten Behoerden BFANL (Bundesforschungsanstalt fuer Naturschutz und Landschaftsoekologie), BfS (Bundesamt fuer Strahlenschutz), UBA (Umweltbundesamt) sowie fuer den BMU selbst an bereits existierende Wortlisten angepasst und um relevante Fachtermini erweitert werden. Gleichzeitig ist eine entsprechende Harmonisierung und Hierarchisierung der Begriffe erforderlich. Das Vorhaben soll die bereits existierenden Hilfsmittel zum Aufbau von Thesauri (Programm aDIS (ASTTAL)) benutzen.
4it BMU-Erlass Z II 3 - 500211(88) vom 1.3.1988 wurde das Umweltbundesamt angewiesen, fuer wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch im Sinne der Erlaeuterungen zu Kap. 1602, Titel 53216 Mittel bereitzuhalten.
Im Einwirkungsbereich von Truppenuebungsplaetzen treten impulsfoermige Geraeusche sehr hoher Intensitaet (130 dB peak in 1 km Entfernung) bei teilweise sehr tiefen Frequenzen (um 10 Hz) auf. Der BMU bereitet zusammen mit BmVg und BMF eine Richtlinie fuer baulichen Schallschutz gegen Schiesslaerm von Truppenuebungsplaetzen vor (BMU-Arbeitsprogramm III.1). Zweck der Richtlinie ist es, in besonders belasteten Gebieten durch bauliche Massnahmen wenigstens den Wohnbereich gegen Geraeusch-Immissionen zu schuetzen. Bisher liegen jedoch keine gesicherten Daten zur Wirksamkeit ueblicher Gebaeudebauteile gegenueber tieffrequenten, impulsfoermigen Geraeuschen und ueber die technischen Anforderungen an die Bauteile zum Erzielen eines optimalen Schutzes vor. Die Daten sollen im Vorhaben erarbeitet werden. Die Ergebnisse werden dringend fuer die vorbereiteten Richtlinien benoetigt.
Bei den vom Umweltbundesamt gefoerderten Pyrolyseuntersuchungen bei flammgeschuetzten Kunststoffen wurden vor allem bei Proben, die mit polybromierten Diphenylethern ausgeruestet waren, hohe Furan- und Dioxinmengen gemessen. Ziel des weiterfuehrenden Vorhabens ist es, die Entstehung von bromierten Furanen und Dioxinen beim Brand von Elektrogeraeten, z.B. Fernseher, Monitoren, Druckern, die mit diesen Kunststoffen flammengeschuetzt sind, zu ermitteln. Darueber hinaus werden flammengeschuetzte Kunststoffproben analysiert, um festzustellen, ob darin bereits bromierte Furane und Dioxine z.B. durch die thermische Belastung bei der Herstellung enthalten sind, die z.B. waehrend der thermischen Belastung der Kunststoffe bei der Herstellung entstanden sein koennen.
Das Vorhaben dient der Unterstuetzung der Arbeiten der AG 7 TA-Abfall, die das Ziel haben, die im Abfallgesetz und im Bundes-Immissionsschutzgesetz genannten Kriterien fuer die Vermeidung und Verwertung von Reststoffen und Abfaellen auszufuellen. Hierbei is neben rein technischen Verfahrensbeschreibungen u.a. auch die Konkretisierung des Kriteriums 'wirtschaftliche Zumutbarkeit' erforderlich. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung einer Methodik, die 'wirtschaftliche Zumutbarkeit' differenziert nach Abfall-/Reststoffgruppen zu ermitteln, um damit die Arbeiten der AG 7 zu vereinheitlichen und die Pruefung im Einzelfall zu ermoeglichen. Das Vorhaben geht von den Produktionsverfahren der metallverarbeitenden Industrie aus, da dieser Bereich stark zum Sonderabfallaufkommen beitraegt. Typische Sonderabfaelle dieses Bereichs sind verbrauchte Oel- und Schleifemulsionen, CKW-haltige Loesemittelabfaelle, Galvanikschlaemme, Lackschlaemme, Giessereialtsande. Entwicklung und Erprobung der Methodik sollen durch empirische Befragungen von Industriebetrieben dieser Bereiche erfolgen, wobei vorzugsweise auf Betriebe in Niedersachsen zurueckgegriffen wird. Eine Ausweitung der Befragung auf Betriebe der ehemaligen DDR ist beabsichtigt.
Es wurden zwei PSM (Dichlorprop, Trifluralin) in kuenstlichen Testsystemen im Freiland auf ihre Oekotoxizitaet untersucht wobei, sowohl die Auswirkungen der Chemikalien auf strukturelle und funktionelle Parameter der Testsysteme, als auch der Verbleib der Chemikalien im System erfasst wurde. Es wurden methodische Probleme wie Schwankungsbreite bzw. Reproduzierbarkeit von Testergebnissen, Dauer der Vorlaufzeit, Auswertungsverfahren und Systemgroesse untersucht.
Die Vorstudie traegt den Titel 'Bewertende Zusammenstellung konkurrierender Methoden im geowissenschaftlichen Bereich im Hinblick auf ihre Eignung fuer das Forschungsprojekt'. Auf Grundlage des BIS-Katalogs der Konzeption zum Aufbau eines BIS von der Sonderarbeitsgruppe Informationsgrundlagen Bodenschutz (28. UMK, Mai 1987) wurde dargelegt, welche Methoden und Daten im Rahmen des vorgesehenen Forschungsvorhabens zur Anwendung kommen sollten und ein DV-Konzept vorgestellt. Inhaltlich erfolgte eine Auflistung und ein Vergleich der anzuwendenden Untersuchungsmethoden des BIS-Kataloges mit denen der Institute der Technischen Hochschule Aachen und es wurde das Untersuchungsgebiet fuer eine Rasterbeprobung vorbereitend vorgestellt. Das DV-Konzept zeigt die derzeit bestehende Konfigurationen der RWTH auf und Moeglichkeiten der Erweiterung. Desweiteren werden Institutionen sowie Literaturangaben aufgefuehrt, die im Rahmen der Arbeiten fuer das Vorhaben von Bedeutung sein koennten.
Ausgehend von hohen Tensidegehalten im Klaerschlamm und dadurch bedingter Bodenbelastungen bei der landwirtschaftlichen Klaerschlammanwendung besteht der Verdacht, dass dadurch phytotoxische Wirkungen verursacht werden koennen. Es gibt Hinweise darauf, dass geringe Tensidegehalte im Boden eine Wachstumshemmung bewirken. Aufgrund ihrer grenzflaechenaktiven Eigenschaften wird vermutet, dass durch die Tenside lipophile organische Schadstoffe im Boden fuer Pflanzen leichter verfuegbar gemacht werden koennen. Mit einfachen Pflanzentests (erweiterter OECD-Test) sollen die direkten und indirekten Wirkungen von Tensiden im Klaerschlamm auf Pflanzen untersucht werden. Die Untersuchung dient damit der Novellierung der Klaerschlammverordnung.
Es soll das Konzept fuer eine grossflaechige integrierte regionalisierende Umweltbeobachtung am Beispiel des Bundeslandes Schleswig-Holstein erarbeitet und erprobt werden. Dabei sollen Merkmale von Oekosystemkompartimenten in Wirkungs-, Element- und Ursachenkatastern erfasst und als die Umweltqualitaet beschreibende Groessen in ein EDV-gestuetzes Geographisches Informationssystem integriert werden. Das Geographische Informationssystem soll verfuegbare und neu zu erhebende Flaechen-, Punkt- und Linieninformationen aufnehmen und verarbeiten und eine raeumlich valide Datenbasis fuer Folgeabschaetzungen von Eingriffen in die Umwelt des Menschen und fuer die Feststellung von Entwicklungstrends sowie deren Bewertung liefern. Im Zusammenhang damit sollen Konzepte fuer wissenschaftlich fundierte Bewertungsmodelle entwickelt werden.
Die Datensaetze zu gewaesserschutzrelevanten Merkmalen im Informationssystem INFUCHS/GSA sind fuer viele wasserwirtschaftlich wichtigen Stoffe noch lueckenhaft und aktualisierungsbeduerftig. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen Datenerhebungen, -korrekturen und -aktualisierungen zu ausgewaehlten gewaesserschutzrelevanten Stoffen und -Merkmalen von INFUCHS durchgefuehrt werden, um den Datenbestand und damit auch die Auskunftsmoeglichkeit im Bereich des Gewaesserschutzes in der Gefahrstoff-Schnellauskunft zu erweitern.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 543 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 543 |
| License | Count |
|---|---|
| offen | 543 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 543 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 538 |
| Webseite | 5 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 321 |
| Lebewesen und Lebensräume | 487 |
| Luft | 316 |
| Mensch und Umwelt | 542 |
| Wasser | 325 |
| Weitere | 543 |