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Einsatzmoeglichkeiten von Kompensations- und Lizenzloesungen fuer ausgewaehlte Bereiche der Umweltpolitik

Die praktische Anwendung von Kompensationsloesungen und Lizenzloesungen wurde bisher aufgrund vermeintlich fehlender oekologischer und rechtlicher Anwendungsvoraussetzungen zu wenig in Betracht gezogen. Unter geeigneten Rahmenbedingungen koennen jedoch diese Instrumente die Erreichung umweltpolitischer Ziele erleichtern. Fuer bestimmte Bereiche der Umweltpolitik, z.B. fuer Teilbereiche der Abfallwirtschaft, Gefahrstoffvermeidung, grenzueberschreitende und insbesondere globale Problembereiche sowie bezueglich ihrer Anwendbarkeit im Rahmen einer EG-Umweltpolitik sind diese Instrumente umfassend zu analysieren. In einer ersten Vorhabenphase sollen moegliche derartige Loesungen evaluiert und die unter den Rahmenbedingungen am ehesten in Frage kommenden Einsatzmoeglichkeiten in Absprache mit dem Auftraggeber ausgewaehlt werden. In einer zweiten Phase sollen an zwei-vier Beispielen solche Loesungen auf ihre oekologische Wirksamkeit, administrativ-rechtliche Machbarkeit, oekonomische Effizienz und politische Realisierbarkeit untersucht und zur moeglichen Einsatzreife gebracht werden.

Ermittlung und Bewertung von Immissionen - Fortschreibung des Leitfadens zur Immissionsueberwachung (3. Auflage)

Mit den beiden ersten Auflagen 1992 (Vorhaben 10402267 und 1997 (Vorhaben 10402357) des Leitfadens zur Immissionsueberwachung in deutscher und englischer Sprache wurde eine seit langem bestehende Luecke geschlossen. Hier wurde das Gebiet der Immissionsueberwachung mit dem Schwerpunkt der kontinuierlichen Messung als ein wichtiges Instrument der deutschen Luftreinhaltung und wesentliches Element der Qualitaetssicherung von Immissionsdaten dargestellt. Die auf Anregung des BMU zurueckgehende erste Auflage (UBA Texte 28/93) und die zweite Auflage (UBA Texte 34/97 und 35/97 - englisch) fanden im In- und Ausland grosses Interesse und vielfaeltige Zustimmung, so dass die verfuegbaren Auflagen in Kuerze vergriffen sein werden. Aufbauend auf diesen Ergebnissen soll die zweite Auflage aktualisiert und fortgeschrieben werden. Hierbei sollen besonders die juengsten Entwicklungen der Messtechnik (VDI-Richtlinien, CEN- und ISO-Normen) sowie neue europaeische Regelungen zur Luftqualitaet (EU-Rahmen-Richtlinie, EU-Tochterrichtlinien) beruecksichtigt werden.

Quantifizierung der Verkehrsentstehung und deren Umweltauswirkungen durch Entscheidungen, Regelwerke und Massnahmen mit indirektem Verkehrsbezug

Exemplarische Quantifizierung der Verkehrsentstehung und deren Umweltwirkungen durch Regelwerke, Massnahmen und Entscheidungen. Es sollen Beispiele ausgewaehlt werden, bei denen eine Auswirkung auf die Verkehrsentstehung nicht direkt offensichtlich ist und dabei die komplexen Zusammenhaenge zwischen planerischen Entscheidungen - insbesondere im finanz-, wirtschafts- oder sozialpolitischen Bereich des Bundes- und der Verkehrsentstehung aufgezeigt und quantitativ geschaetzt werden.

Untersuchungen zur Verbreitung und Anreicherung von Transgensequenzen in der Umwelt ueber Auskreuzung und Bodeneintrag am Beispiel von HR-Raps: Pilotprojekt zur Entwicklung und Erprobung von Monitoringmethoden an definierten Freilandstandorten

Zur Methodenentwicklung und -erprobung wurden in diesem F+E die Verbreitung und Anreicherung von Transgensequenzen in der Umwelt über Auskreuzung und Bodeneintrag am Beispiel von HR-Raps untersucht. Potenzielle Zielarten bzw. Kreuzungspartner wurden kartiert und die Erfassung der Auskreuzung in verwandte Wildarten erprobt. Weiter wurden Methoden zum Nachweis transgener DNA im Boden und zur Analyse der mikrobiellen Diversität im Boden evaluiert.

Quantifizierung der Dieselmotorexposition im Innen- und Aussenraum - Charakterisierung verkehrsbedingter Aerosole

Die EU legt in der l. Tochterrichtlinie 99//EG zur Luftqualitaet strenge Immissionsgrenzwerte fuer Feinstaub (PM10) fest, die bis 2003 hinsichtlich der Definition des Messobjektes und des Zahlenwertes ueberprueft werden sollen. Neue Wirkungsbefunde geben Hinweise, dass die Anzahlkonzentration feiner Partikel (kleiner 2,5 pm) wirkungsrelevanter sein koennen als die bisher uebliche Massenkonzentration. Fuer einen fundierten deutschen Beitrag zu dieser EU-Diskussion sind weitere gezielte Untersuchungen an feinen Partikeln (0,01-2,5 mym) erforderlich. Hier soll die GSF (Prof. Wichmann) in Erfurt an einer bereits bestehenden verkehrsnahen Messstelle umfassende Untersuchungen zur Charakterisierung der verkehrsbedingten Aerosole und zeitgleich dazu entsprechende Innenraumluftuntersuchungen im Hygieneinstitut, das in unmittelbarer Naehe der Verkehrsmessstelle liegt, durchfuehren, um die Dieselmotorexposition im Aussen- und Innenraum zu quantifizieren. Hierzu sollen Massen- und Anzahlkonzentrationen der Aerosole, Groessenverteilungen von Inhaltsstoffen (Schwermetalle, Sulfate, organische Verbindungen, Russ) und die Verkehrsdichte ermittelt werden.

Bestimmung, Quantifizierung und Bewertung der Oeleintraege in der Nord- und Ostsee zur Beurteilung der Schiffsentsorgung in deutschen Seehaefen

Mit Hilfe der Untersuchung der veroelten Seevoegel an Spuelsaeumen soll fundiert gezeigt werden, ob jetzt erneut eine Zunahme der Oelverschmutzung auf See und an der Kueste zu verzeichnen ist. Parallel hierzu soll mit Hilfe von Quellenbilanzen und in Zusammenarbeit mit anderen Anliegerstaaten der Nord- und Ostsee der Eintrag von Oel mit Hilfe der Untersuchung von veroelten Seevoegeln analysiert, quantifiziert und bewertet werden.

Modellprojekt zum Monitoring von gentechnisch veraenderten Pflanzen als erster Schritt einer anwendungsbezogenen Umsetzung eines Monitoringkonzeptes - Teilprojekt Bayern

Ziel des Vorhabens war es Methoden zu entwickeln und zu erproben, die im Rahmen des GVO-Monitoring mögliche Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch verändertem HR-Raps auf die einheimische Flora zu ermitteln. Dazu wurden anhand eines repräsentativen Landschaftsausschnittes in der Region Kehlheim einkreuzungsrelevante Kreuzblütlerarten kartiert und die Schwankungsbreiten in ihrem Auftreten dargestellt. Es wurden Nachweismethoden für Fremdgene in Blattproben der Kreuzblütlerarten und in Honig erprobt.

Beschaeftigungspotenziale einer dauerhaft umweltgerechten Entwicklung

In den vergangenen drei Jahren wurden verschiedene Studien und Positionen zu den Beschaeftigungspotentialen im Umweltschutz entwickelt (z.B. UBA/BUND/OT/OECD/ZEW/Prognos/DGB/BDI). Dabei wird dreierlei deutlich: 1. Die beschaeftigungspolitische Relevanz des Umweltschutzes wird aus konvergierenden Blickwinkeln diskutiert 2. Es gibt unterschiedliche Auffassungen ueber die absolute Zahl der Umweltschutzarbeitsplaetze. 3. Der begonnene Dialog ueber Beschaeftigungspotentiale im Umweltschutz als Teil des Buendnisses fuer Arbeit muss nunmehr in konkreten Handlungsvorschlaegen muenden. Das Ziel des Vorhabens besteht darin, diese Gesichtspunkte aufzuarbeiten: - Zunaechst sollen die unterschiedlichen Facetten diskutiert und in einem fuer die Politikberatung nutzbaren Gesamtzusammenhang dargestellt werden. - Daraufhin soll eine Aktualisierung der vorliegenden Beschaeftigtenzahlen aus dem Jahre 1994 erfolgen. Zuletzt sollen als Schwerpunkt der Studie konkrete Handlungsvorschlaege erarbeitet werden, wie die Synergien zwischen Umwelt und Beschaeftigung verstaerkt genutzt werden koennen. Von besonderer Bedeutung sind: rationelle Energienutzung erneuerbare Energien, Technologietransfer, umweltorientierte Dienstleistungen. Richtungsweisend sollte das anvisierte neue 'Buendnis fuer Arbeit' sein.

Fallstudie zu erheblich beeintraechtigten Gewaessern in Deutschland

Das Vorhaben dient der Unterstuetzung der zur Zeit im Rahmen der EU laufenden Arbeiten fuer die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie fuer 'kuenstliche/stark veraenderte' Gewaesser. Anhand eines strukturell beeintraechtigtem Fliessgewaessers, das repraesentativ fuer Fliessgewaesser mit einem groesserem Einzugsgebiet ist, und anhand eines stofflich belasteten Fliessgewaessers in einem intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebiet, das repraesentativ fuer Fliessgewaesser mit einem kleineren Einzugsgebiet ist, sollen die allgemeinen Bestimmungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie konkretisiert werden. Dazu sollen - ausgehend von der Zielstellung der Richtlinie, den 'guten oekologischen Zustand' in den Gewaessern zu erreichen, die Massnahmen identifiziert werden, die erforderlich sind, um diesen Status fuer die ausgewaehlten Gewaesser zu erreichen - die Effekte abgeschaetzt werden, die die Durchfuehrung dieser Massnahmen auf die Nutzungen an den betrachteten Fliessgewaessern haette - Kriterien fuer die Definition derjenigen Massnahmen erarbeitet werden, die zu einer nicht akzeptablen Beeintraechtigung der Nutzungen fuehren wuerden und - vor diesem Hintergrund das 'maximale oekologische Potential' dieser Fliessgewaesser definiert und die zum Erreichen dieses Zustandes erforderlichen Massnahmen heraus gearbeitet werden.

Integrierter Umweltschutz: Modellstudie zur Darstellung von Abwasseremissionen bei integrierter Emissionsberichterstattung gemaess Art. 15 (3) der IVU-Richtlinie

Die konkrete Ausgestaltung des European Pollution Emission Registers (EPER) nach Art. 15.3 wird zur Zeit entwickelt. Dabei sind eine Vielzahl von Punkten fachlich schwierig und auch zwischen der Kommission und den verschiedenen Mitgliedslaendern strittig. D hat bereits eigene Vorschlaege z.B. bezueglich Stofflisten in die Diskussion eingebracht. Um die Erarbeitung des europaischen Vorschlages fachlich zu begleiten und die deutsche Verhandlungsposition durch die Vorlage von bereits erprobten Methodiken (aufgrund europaeischer und deutscher Erfahrungen) zu unterstuetzen wird die Durchfuehrung dieses Vorhabens vorgeschlagen. Ziel dieses Vorhabens soll es sein, beschraenkt auf einen repraesentativen Teil der Bundesrepublik (z.B. Bundesland, ausgewaehlte Kreise oder Reg. Bez. mehrerer Bundeslaender), die Datenerhebung gemaess den verschiedenen Vorstellungen auf europaeischer Ebene (z.B EG-Kommission, Eurostat, EUA) durchzufuehren, um so - Erhebungsaufwaende beurteilen zu koennen. - moegliche fachlich, sinnvolle Aggregationsschritte zu erproben, - ggf. zum Ende des Vorhabens bereits Methodiken fuer die dann europaweit geforderte Berichterstattung zu erstellen.

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