Die praktische Anwendung von Kompensationsloesungen und Lizenzloesungen wurde bisher aufgrund vermeintlich fehlender oekologischer und rechtlicher Anwendungsvoraussetzungen zu wenig in Betracht gezogen. Unter geeigneten Rahmenbedingungen koennen jedoch diese Instrumente die Erreichung umweltpolitischer Ziele erleichtern. Fuer bestimmte Bereiche der Umweltpolitik, z.B. fuer Teilbereiche der Abfallwirtschaft, Gefahrstoffvermeidung, grenzueberschreitende und insbesondere globale Problembereiche sowie bezueglich ihrer Anwendbarkeit im Rahmen einer EG-Umweltpolitik sind diese Instrumente umfassend zu analysieren. In einer ersten Vorhabenphase sollen moegliche derartige Loesungen evaluiert und die unter den Rahmenbedingungen am ehesten in Frage kommenden Einsatzmoeglichkeiten in Absprache mit dem Auftraggeber ausgewaehlt werden. In einer zweiten Phase sollen an zwei-vier Beispielen solche Loesungen auf ihre oekologische Wirksamkeit, administrativ-rechtliche Machbarkeit, oekonomische Effizienz und politische Realisierbarkeit untersucht und zur moeglichen Einsatzreife gebracht werden.
A) Problemstellung: Infektiöse Biomoleküle (Prionen) stehen im Verdacht die Erreger für Krankheiten wie Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) bei Rindern oder einer neuen Art des Creutzfeldt-Jacob-Syndroms beim Menschen zu sein. Nach dem gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse bleibt die letale Form der Prionen in Böden persistent und damit möglicherweise infektiös, nachdem sie durch Ausscheidungen von Tieren auf Acker und Grünland gelangt ist. B) Handlungsbedarf (BMU; ggf. auch BfS, BfN oder UBA): Das BBodSchG fordert in Paragraph 7 Maßnahmen zum vorsorgenden Bodenschutz. Dem folgend hat der Wissenschaftliche Beirat Bodenschutz beim BMU in seinem Gutachten 'Wege zum vorsorgenden Bodenschutz' auf den Verdacht der Persistenz der BSE/TSE Erreger in Böden und einer möglichen Wiederinfektion von Weidetieren hingewiesen. Zugleich betonte er den sehr geringen Kenntnisstand hinsichtlich des Eintrages und des Verhaltens von Prionen in Böden. Im Dezember 2000 fand ein internationales Expertengespräch zu diesem Thema statt. Auch dort wurde auf den sehr geringen Kenntnisstand hingewiesen und dringend Forschungsaktivitäten zur Entwicklung einer Nachweismethode und zur Gewinnung von Kenntnissen hinsichtlich des Verhaltens von BSE/TSE Erregern in Böden gefordert. C) Ziel des Vorhabens ist die experimentelle Untersuchung des Verhaltens der BSE/TSE Erregern in Böden mit Lysimeterversuchen. Dabei soll die Nachweismethode für BSE/TSE Erreger im Boden, die im Vorläufervorhaben 2001 entwickelt worden ist, erprobt werden. Begleitend werden die vorhandenen Arbeiten (national und international) im Hinblick auf die Eintragspfade, das Verhalten der BSE/TSE Erregern in Böden, die Wirkung auf Bodenorganismen und das Potenzial schädlicher Wirkungen bei Aufnahme von infektiösen Biomolekülen bewertet. Ferner soll mit den gewonnenen Daten und Erfahrungen eine erste Gefährdungsabschätzung versucht werden.
In Deutschland werden in der Landwirtschaft in großem Maßstab Düngemittel eingesetzt. Neben Nährstoffen und organischer Substanz werden jedoch auch Schwermetalle und organische Schadstoffe eingetragen. deren Frachten aus Vorsorgegründen auf solch ein Maß begrenzt werden müssen, dass es zu keiner Anreicherung kommen kann. Ziel des Gesamtvorhabens war zum einen die Bereitstellung aktueller Datensätze zu organischen und anorganischen Schadstoffen in Düngemitteln und ein Abgleich der ermittelten Konzentrationen mit bestehenden Grenz- und Richtwerten. Zum anderen sollten ausreichende Datensätze zu über Dünger in landwirtschaftlich genutzte Böden eingetragenen und sich dort ggf. anreichernden Schadstoffen erhoben werden. Beprobt wurden insgesamt 32 verschiedene Flächen. Dabei handelte es sich um mit Klärschlamm gedüngte Flächen mit verschiedenem Anbau sowie entsprechende Kontrollflächen ohne Klärschlammaufbringung, jedoch mit anderen Düngevarianten. Für die analysierten Metalle und ihre Verbindungen wurde festgestellt, dass die Bodenbeaufschlagungen mit Klärschlämmen in einigen Fällen zu einer geringfügigen Erhöhung der Mittelwerte im Vergleich zu den nicht mit Klärschlamm aber größtenteils mit Wirtschaftsdüngern beaufschlagten Flächen geführt haben. Entsprechend den Ergebnissen der Stoffgehaltsermittlung können Wirtschaftsdünger durchaus auch hohe Gehalte an Schwermetallen enthalten, insbesondere Kupfer und Zink. Die Klärschlammdüngungen führten bisher jedoch nur in Einzelfällen zu einer solchen Erhöhung der Stoffgehalte, dass Belastungen oberhalb der Vorsorgewerte entstanden. Bei den organischen Schadstoffen in Düngern liegen die Gehalte an ubiquitär vorkommenden Kontaminanten wie PCBs in Klärschlämmen nicht wesentlich über den für Böden abgeleiteten Vorsorgewerten, die für PAKs im Mittelwert doppelt so hoch wie die Vorsorgewerte nach BBodSchV. Für PCB wurden keine erhöhten Gehalte im Boden bei den mit Klärschlamm gedüngten Flächen gefunden, für PAK teilweise höhere Gehalte als bei den Kontrollflächen. Die Gehalte von im Boden leicht abbaubaren Stoffen auf den mit Klärschlamm gedüngten Flächen unterschieden sich im Gegensatz zu den ursprünglichen Stoffgehalten der Klärschlämme nicht signifikant von denen der Kontrollflächen, da nur in einem Fall die Probenahme relativ zeitnah nach der Klärschlammausbringung erfolgen konnte. Diese Kontaminanten waren also bereits weitgehend abgebaut. Dies betrifft die Detergentien LAS und NP/NPEO sowie die Phthalate. Im Boden der mit Klärschlamm gedüngten Flächen wurden gegenüber den Kontrollflächen in signifikanten Mengen vor allem persistente Kontaminanten identifiziert, die bisher nicht ubiquitär in Böden verteilt sind. Dies sind die im Projekt bestätigten Stoffe aus den Gruppen der Zinnorganika und Moschusverbindungen.
A) Problemstellung: Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen von Pkw werden nach EU-Richtlinie 93/116/EWG bestimmt. Nach der heute gültigen Fassung dieser Richtlinie werden die Auswirkungen von leistungsintensiven Nebenaggregaten wie Servoanlagen, Klimaanlage etc. sowie der Einfluß spezieller Getriebeausführungen (sogenannter 'Economy-Schaltungen' wie beim VW Lupo) nicht berücksichtigt. Die C02-Emissionen von Hybridfahrzeugen können damit überhaupt nicht abgebildet werden. Eine realistische Einschätzung von Verbrauch und CO2-Emission auch durch den Käufer ist so nicht möglich. Die Änderung der C02-Emissionen der Pkw über die Zeit kann ohne die Darstellung des Effektes dieser Parameter nicht realistisch berechnet werden. Die realen C02-Emissionen können beim Einsatz zusätzlicher Aggregate um mehr als 30 Prozent höher sein und damit kann der Kraftstoffverbrauch um mehrere Liter/100 km höher liegen als er nach Richtlinie 93/116/EWG gemessen wird. B) Handlungsbedarf(BMU; ggf. auch BfS, BfN oder UBA): Ohne eine realistische Verbrauchserfassung können die Maßnahmen zur Erreichung der CO2-Minderungsziele nicht überprüft werden. C) Ziel des Vorhabens ist es, die Wirkung verschiedener technischer Parameter und Verbraucher im Fahrzeug auf Verbrauch und C02-Emission im realen Fahrbetrieb zu bestimmen und die Abweichung von der Messung entsprechend Richtlinie 93/116/EWG zu bestimmen. Die Ergebnisse dienen einerseits dazu, die Entwicklung des Gesamtverbrauch und der gesamten C02-Emission von Pkw über die Zeit realistisch darzustellen (z.B. im nationalen Emissionsmodell TREMOD), andererseits Vorschläge für eine Modifikation der Richtlinie 93/116/EWG zu machen, damit der tatsächliche Verbrauch und die C02-Emission der Pkw mit den genannten Aggregaten und Konzepten realistischer gemessen werden kann.
Stoffausträge in die Umwelt aus korrodierenden Materialien, wie z.B. Dächer, Regenrinnen usw. belasten zunehmend alle Umweltmedien. Deshalb besteht die dringenden Notwendigkeit, die verschiedenen Eintragspfade in die Umwelt zu quantifizieren. In diesem Projekt werden dazu zwei Wege beschritten. Teilvorhaben 1 ermittelt die Stoffausträge aus Materialien durch atmosphärische Korrosion, vor allem von Blei, Kupfer und Zink, experimentell. Teilvorhaben 2 quantifiziert die Stoffeinträge in die Umwelt beispielhaft für die gleichen Schwermetalle anhand vorhandener Daten aus der Literatur mit der weiteren Zielsetzung, eine Empfehlung für Bauherren und Architekten zu entwickeln. Zu Teilvorhaben 1: Problemstellung: Zahlreiche metallische Werkstoffe, wie feuerverzinkte Stähle, Zink- und Kupferbleche mit unterschiedlichen Schutzbeschichtungen, Legierungswerkstücke sind der Wirkung von Luftschadstoffen ausgesetzt und geben wegen der ablaufenden Korrosionsprozesse Schwermetallionen in die Umwelt ab. Es wird vermutet, dass die dabei auftretenden Konzentrationen im Ablaufwasser von Niederschlägen in höher schadstoffbelasteten Gebieten die zulässigen Grenzwerte überschreiten. Eine der Quellen von Schwermetallen in Böden und Oberflächengewässern ist deren Freisetzung als Folge atmosphärischer Korrosion von Werkstoffen. Erste Grundlagen für die quantitative Erfassung des daraus resultierenden Gefährdungspotentials ist mit der Aufstellung von Dosis-Wirkungs-Funktionen für einige ausgewählt Werkstoffe (Zink, Kupfer, Bronze) geschaffen worden. Diese Funktionen geben jedoch lediglich den korrodierten Anteil der Werkstoffe an, nicht die Menge der in die Umwelt freigesetzten Schwermetalle, da stets Teile als unlösliche Korrosionsprodukte gebunden bleiben. Ziel des Teilvorhabens 1 ist die zuverlässige Abschätzung der tatsächlichen Schwermetallabgabe von Werkstoffoberflächen in unterschiedlich belasteten Gebieten. Dieses soll unter Einbeziehung der vorhandenen Datenlage erfolgen und ergänzend durch zielgerichtete Durchführung begleitender experimenteller Arbeiten gestützt werden. Die Freisetzungsraten von Schwermetallen von Testflächen sind sowohl in Abhängigkeit von Art der Schadstoffdeposition (naß/trocken), als auch von der Exposition und der Auslaugungsform in realen Belastungssituationen zu untersuchen.
A) Bundesbehörden und andere öffentliche Einrichtungen des Bundes spielen bislang eine eher untergeordnete Rolle in der Diskussion über eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Die Umsetzung des Leitbilds einer nachhaltigen und dauerhaft umweltgerechten Entwicklung ist aber eine Herausforderung, der sich auch und gerade die öffentliche Hand stellen muss. Denn zum einen sind die Umweltwirkungen, die mit dem Handeln des öffentlichen Sektors verbunden sind, beträchtlich. Zum anderen beeinflussen staatliche Entscheidungen auch maßgeblich umweltrelevante Handlungen in der Gesellschaft und haben somit auch eine besondere Vorbildfunktion. B) Der Aufbau und die Nutzung von Umweltmanagementsystemen können einen wichtigen Beitrag zur Realisierung eines umweltgerechten und effizienten Verwaltungshandelns leisten. Insbesondere mit dem anspruchsvollen europäischen EMAS II-System können auch für öffentliche Einrichtungen die Voraussetzungen für eine systematische Identifikation umweltbezogener Handlungspotentiale und deren effektive Realisierung geschaffen werden. C) Ziel des Vorhabens ist die Koordinierung und Unterstützung eines Implementierungsprozesses zum Aufbau von Umweltmanagementsystemen in einer Pilotgruppe von Bundesbehörden. Dies umfasst die Vorbereitung von gemeinsamen Arbeitssitzungen und die Wahrnehmung einer Beratungsaktion für die teilnehmenden Behörden sowie die parallele Erarbeitung eines Leitfadens für die Übertragung der erworbenen Managementkompetenzen auf weitere Behörden ('Schneeballsystem'). Bei der nachfolgenden Implementierung eines EMAS-Systems in der Dienststelle Heinrich-von-Stephan-Strasse des BMU ist darüber hinaus der Aufbau des Umweltmanagements durch Beratung vor Ort und Hilfestellungen bei wesentlichen Arbeitsschritten zu unterstützen. Dies umfasst insbesondere die Entwicklung des Managementsystems i.e.S. und die Unterstützung bei der Durchführung von Umweltprüfung und Umweltbetriebsprüfung sowie notwendiger Datenauswertungen.
Problemstellung: Für die Risikoabschätzung von Stoffen im Rahmen verschiedenster Umweltgesetze ist das Bioakkumulationsverhalten von großer Wichtigkeit. Zur Zeit gibt es nur eine anerkannte OECD Richtlinie zur Messung der Bioakkumulation in Fischen (OECD 305), jedoch keine für den Bereich der Sedimentorganismen. Handlungsbedarf: Eine Übertragbarkeit des Tests mit Fischen ist nicht gegeben, da die Aufnahmeprozesse aus dem freien Wasser bzw. dem Sediment andere sind. Außerdem bilden die Sedimentbewohner einen anderen Teil der Ökosysteme ab und stellen ein weiteres Glied der Nahrungskette dar. Viele Chemikalien, besonders lipophile, haben die Eigenschaft an das Sediment zu adsorbieren, sie werden damit für die Sedimentbewohner verfügbar und eventuell zu einer Gefahr. Zur Messung der Bioakkumulation in diesem wichtigen Bereich wurde deshalb im Auftrag des UBA eine Methode entwickelt und ein Richtlinienentwurf erstellt (FuE-Vorhaben 10603106). 1999 wurde dieser Entwurf auf einem internationalen Workshop den Experten vorgestellt (FuE-Vorhaben 29867419). Die Diskussion bestätigte einerseits den Bedarf für eine solche Methode und andererseits die Notwendigkeit für einen Ringtest zur Validierung der Methode. Ziel: Der Ringtest soll nach dem Testrichtlinienentwurf mit mindestens 5 Laboratorien durchgeführt und ausgewertet werden.
A) Problemstellung: Mit Dung von Weidetieren gelangen neben Nährstoffresten auch Arzneimittel von behandelten Tieren direkt in die Umwelt. Dungkäfer leben von und im Dung, können durch ausgeschiedene Pharmaka geschädigt werden und nehmen im Ökosystem Weide eine zentrale Rolle ein: Sie zerteilen den Dung, räumen ihn von der Bodenoberfläche und vergraben ihn in bis zu l m Tiefe. Dadurch wird allein 90 Prozent des in den Exkrementen enthaltenen Stickstoffs (ohne Käfer 20 Prozent) dem Boden zurückgeführt. In der Nähe von Dunghaufen steigen Nährstoffumsatz und Wachstum der benachbarten Pflanzen deutlich. Durch unterirdische Gänge der Käfer werden Nährstoffe aggregiert, Feuchte zurückgehalten und der Boden aufgelockert sowie belüftet. Durch das schnelle Abräumen der Ausscheidungen wird das Grasland von Weidetieren, die verschmutzte Flächen meiden, gleichmäßig genutzt. Die Wirkung von zahlreichen Tierarzneimitteln beruht insbesondere bei Ekto-/Endoparasitika auf deren insektizider Wirkung. Die Umweltbewertung von Arzneimitteln für Weidetiere erfolgt ohne standardisierten Dungkäfertest bislang nur ungenügend und vernachlässigt die wichtige Rolle der Dungkäfer für die Bodenfunktion. B) Handlungsbedarf (BMU; ggf. auch BfS, BfN oder UBA): UBA hat im Rahmen des Konzeptes der Europäischen Arzneimittelagentur zur Umweltbewertung von Tierarzneimitteln die Entwicklung eines standardisierten Dungkäfertests gefordert. Nach Paragraph 28 AMG muss die Zulassung eines umweltgefährdenden Arzneimittels mit Umweltschutzauflagen verbunden werden. Um dem Artenschutz, aber auch speziell dem Bodenschutz gerecht zu werden, muss eine entsprechende Auflage für Anwendungen in Deutschland durch valide und plausible Testergebnisse begründet sein. C) Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines standardisierten Labortests mit einem repräsentativen Dungkäfer der gemäßigten Klimazone. Das Vorhaben soll die Testspezies, die -parameter und die -bedingungen für eine entsprechende Prüfrichtlinie ermitteln.
Im vergangenen Jahr hat die 3M Corporation, einer der Hauptproduzenten von Fluorchemikalien, die Einstellung der auf Perfluorooctanylverbindungen basierenden Produktlinie beschlossen. Darunter fallen Verbindungen wie Perfluorooctylsulfonat (PFOS), Perfluorooctylsulfonamid (PFOSA) und Perfluorooctansäure (POAA). Als Grund wurde ein mögliches Risiko für Mensch und Umwelt durch diese Verbindungen angegeben. PFOS ist in relativ hohen Konzentrationen in der Umwelt nachgewiesen worden. Analysen von Seeadlerblut ergaben z.B. mittlere PFOS-Konzentrationen, die viermal höher als DDT-Werte und zweimal höher als PCB-Werte waren. Ziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung und Validierung einer Methode zur Bestimmung von polyfluorierten organischen Substanzen in Meerwasser, Sedimenten und Biota. Mit dem entwickelten Verfahren sollen des weiteren Untersuchungen zum Vorkommen dieser Schadstoffe in der Nord- und Ostsee durchgeführt werden. Dies umfasst folgende Aufgaben: 1. Entwicklung einer LC/MS-Methode (NCI-Detektion) zur Bestimmung dieser Verbindungen in verschiedenen Matrizes der marinen Umwelt (Wasser, Sediment, Biota) - 2.. Validierung der Methode durch experimentelle Ermittlung ausgewählter analytischer Kenndaten - 3. Untersuchungen zum Vorkommen dieser Verbindungen in der Nord- und Ostsee.
A) Problemstellung: Im Artikel 5.1 des Kioto-Protokolls wird die Implementierung eines Nationalen Systems zur Sicherstellung der für die Inventarerstellung notwendigen Berechnungsgrundlagen und Methoden bis spätestens 2007 vorgeschrieben. Durch die Anwendung der 'IPCC Guidance on Good Practice in Inventory Preparation' und den Aufbau eines 'National System' entsprechend des o.a. Artikels soll die Qualitätssicherung der Emissionsinventare von Klimagasen erfolgen. B) Handlungsbedarf: In den vergangenen 2 Jahren wurde im Auftrag des SBSTA (wissenschaftliche Begleitbehörde) der Klimarahmenkonvention der Leitfaden 'Good practice guidance and uncertainty management in national greenhouse gas inventories' erarbeitet. Dieser Leitfaden schreibt für die zukünftigen Berechnungen der nationalen Treibhausgasemissionen und -senken Methoden und Qualitätssicherungsprozeduren zwingend vor. Wenn Vertragsstaaten dieser Aufforderung nicht folgen, ergeben sich Konsequenzen hinsichtlich der Akzeptanz der veröffentlichten nationalen Treibhausgasinventare (Nachweis erreichter Emissionsminderungen) sowie der zukünftigen Teilnahme am Emissionshandel. C) Ziel des Vorhabens ist, im Rahmen dieses Vorhabens sollen die methodischen Vorarbeiten für die Anwendung des Leitfadens und notwendige Vorarbeiten für das Nationale System geleistet werden (Recherche der möglichen Einrichtungen, Information der beteiligten Kreise, Vorstellungen zur institutionellen Zusammenarbeit usw.), dessen erste Erfolge zum Vorhabensende (2005) nachzuweisen sind. Das Nationale System ist als Netzwerk aller Bundes- und Landeseinrichtungen, Forschungsinstitute, Verbände und Organisationen zu verstehen, die zur Verbesserung der Inventarberechnungen beitragen können.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 1496 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 5 |
| Land | 26 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 211 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 1496 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 1496 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 1496 |
| Englisch | 31 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 1121 |
| Webseite | 375 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 983 |
| Lebewesen und Lebensräume | 1256 |
| Luft | 925 |
| Mensch und Umwelt | 1481 |
| Wasser | 936 |
| Weitere | 1496 |