An Hand der gezaehlten Kolonien und Brutroehren laesst sich die Entwicklung dieser auf der Roten Liste aufgefuehrten Vogelart verfolgen. Unsere Beobachtungen koennen als Entscheidungsgrundlage fuer geplante Schutzbemuehungen gelten und geben uns ein klareres Bild der Nistortwahl und der Verteilung der Uferschwalben im Kanton.
Der INSPIRE Dienst Verteilung der Vogel-Arten (T-U) in Deutschland - Vorkommen stellt bundesweite Vorkommensdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Die Vorkommensdaten wurden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zusammengestellt und mit den Vogelschutzwarten und Fachverbänden der Bundesländer abgestimmt. Die Vorkommensdaten wurden im nationalen Vogelschutzbericht 2019 nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie der EU übermittelt. Für die Vorkommensdaten wurden Daten des Atlas deutscher Brutvogelarten (Gedeon et al. 2014), Angaben aus dem Internetportal www.ornitho.de sowie einzelne ergänzende Daten aus einzelnen Bundesländern zusammengeführt. Die Angaben sind methodisch unterschiedlich erhoben worden. Die Erhebungsdaten stammen aus dem Zeitraum 2005 – 2016. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.
Der INSPIRE Dienst Verteilung der Vogel-Arten (T-U) in Deutschland - Verbreitung stellt bundesweite Verbreitungsdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Die Verbreitungsdaten wurden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zusammengestellt und mit den Vogelschutzwarten und Fachverbänden der Bundesländer abgestimmt. Die Verbreitungsdaten wurden im nationalen Vogelschutzbericht 2019 nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie der EU übermittelt. Für die Verbreitungsdaten wurden Daten des Atlas deutscher Brutvogelarten (Gedeon et al. 2014), Angaben aus dem Internetportal www.ornitho.de sowie einzelne ergänzende Daten aus einzelnen Bundesländern zusammengeführt. Die Angaben sind methodisch unterschiedlich erhoben worden. Die Erhebungsdaten stammen aus dem Zeitraum 2005 – 2016. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] NATÜRLICH NATUR ERLEBEN Viele Menschen zieht es während der Corona-Pande- mie in die Natur in ihrer Umgebung – sei es um Sport zu machen oder zu entspannen. Der Aufenthalt in Wäldern und Landschaften steigert das körperliche und mentale Wohlbefinden. Daher ist die „Neuentde- ckung“ der Natur vor der Haustür zu begrüßen! Um die Natur dabei gut zu schützen ist es wichtig, dass sich alle Besucherinnen und Besucher verant- wortlich verhalten. „Wir begrüßen alle herzlich, die in Corona-Zeiten achtsam und verantwortungsbewusst Natur erle- ben wollen.“ Sabine Riewenherm, Präsidentin des Landesamtes für Umwelt Tipps, wie Sie die Tier- und Pflanzenwelt genießen können – ganz ohne Stress für Sie und die Umwelt: ■■ Informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über Meldungen zu Hotspots, also stark besuchten Ausflugszielen. Dann haben Sie mehr von Ihrem Ausflug. Häufig wird im Internet oder Radio schon morgens vor großem Andrang gewarnt. ■■ Gerade bei schlechtem Wetter ist in Hotspots weniger los. Mit der richtigen Ausrüstung können Sie auch bei nassem und kaltem Wetter besonde- re Naturerlebnisse erfahren. ■■ Es gibt im Wald keine Müllei- mer. Nehmen Sie eine kleine Mülltüte zum einfacheren Transport mit. Ansonsten nutzen Sie Mehrweg-Besteck und -behälter. Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz Kaiser-Friedrich-Str. 1, 55116 Mainz Telefon: 06131 16-0 Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz Kaiser-Friedrich-Str. 7, 55116 Mainz Telefon: 06131 6033 1917 Unsere Kooperationspartner ■■ Landeszentrale für Umweltaufklärung ■■ Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ■■ Bund Umwelt- und Naturschutz (BUND) ■■ DWA, Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/ Saarland ■■ Bioland Rheinland-Pfalz/Saarland e. V. ■■ Handwerkskammern Rheinland-Pfalz ■■ Energieagentur Rheinland-Pfalz ■■ Gartenakademie Rheinland-Pfalz ■■ Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz ■■ Landesforsten Rheinland-Pfalz ■■ SGD Nord und SGD Süd ■■ Landesuntersuchungsamt Weitere Informationen unter: www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de Impressum „Umweltschutz im Alltag“ ist eine Initiative des rheinland- pfälzischen Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, En- ergie und Mobilität sowie des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz für einen effizienten und nachhaltigen Umweltschutz. Redaktion: Milan Sell, Landesamt für Umwelt Fotos: Landesforsten RLP/Siegfried Weiter (Titel), Lesch- nig/HdN, Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, Sell © Landesamt für Umwelt (LfU); Mai 2021 UMWELTSCHUTZ IM ALLTAG NATUR ERLEBEN IN ZEITEN VON CORONA MIT DER APP DIE NATUR ERLEBENAUFPASSEN IN WALD UND WIESEAUGEN AUF IN DER NATUR Rheinland-Pfalz bietet viele Ausflugsmöglichkeiten in einer schönen und vielfältigen Natur. Besondere Orte sind z. B. die neun Nationalen Naturlandschaften mit ihren regionalen, naturverträglichen Erlebnisangebo- ten. Neben dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvoge- sen gehören die sieben Naturparke mit ihrem hohen Waldanteil dazu. Einen Überblick finden Sie unter: www.nationale-naturlandschaften-rlp.deAuch wenn sich viele Menschen vorbildlich verhalten: Wenn der Freizeitdruck auf die Natur steigt und Leute ihre Wege verlassen, kann das für viele Tier- und Pflan- zenarten gravierende Folgen haben.■■ Picknick unter Vogelhorsten, Klettern an Steilwän- den usw. lassen Eulen und Greifvögel ihren Horst aufgeben, so z. B. beim Schwarzmilan oder Uhu. Bei rastenden oder ruhenden Vögeln (z. B. Mauersegler) erhöht sich deren Herzschlag immens, wenn sie angestrahlt oder plötzlich laut beschallt werden. Viel Spaß macht es, beim Spazierengehen die Natur besser kennenzulernen und Pflanzen und Tiere zu bestimmen – natürlich ohne sie zu gefährden. ■■ Packen Sie Lupe und Fernglas ein. ■■ Ein kompliziertes Bestimmungsbuch wird durch die Artenfinder-Apps auf dem Handy ersetzt. Es gibt inzwischen zahlreiche Apps (s. unten), die die Erkennung von Pflanzen und Tieren erleichtern. Ma- chen Sie vorsichtig ein Foto von Blüte und Blatt mit dem Smartphone – und schon werden Artname und Vergleichsfotos angezeigt. Vor allem für die verbrei- teten Pflanzenarten funktioniert das erstaunlich gut. Vögelgesänge oder Zirptöne von Heuschrecken können so abgehört und verglichen werden. Wenn man die Arten sicher erkennt, kann man die Fundorte per App an die Naturschutzbehörden oder Verbände weiterleiten. (speziell für RLP) App artenfinder: https://artenfinder.rlp.de (Pflanzenbestimmung) App Flora incognita: https://floraincognita.com/de ■■ Beispiel Rotwild: Die Tiere fahren den Stoffwechsel während der Ruhephase herunter. Wenn sie aufge- schreckt werden, wechseln sie in den Fluchtmodus. Dies bedeutet für sie einen ungeheuren Energie- verbrauch. Deshalb: Achtsam bleiben und Hunde anleinen! ■■ Wenn Fledermäuse in Höhlen durch Menschen geweckt werden (Wärme, Licht), verbrauchen sie für den Aufwachvorgang und das Herumfliegen sehr große Energiemengen. Passiert das mehrfach, kön- nen die Tiere sogar sterben. Lassen Sie daher den Fledermäusen ihre Höhlen alleine. ■■ Augen auf beim Wandern und Radeln: Auf stark frequentierten Radwegen, wie z. B. an der Nahe, kam es in der Vergangenheit immer wieder zur unbe- absichtigten Tötung von Ringelnatter, Würfelnat- ter und Mauereidechse. Die Tiere überqueren den Radweg und wärmen sich in den Vormittagsstunden auf ihm auf. Gleiches gilt für Laufkäfer oder Wildbienen. ■■ Orchideenwiesen bitte nur vom Rand anschauen, damit es nicht zu Trittschäden kommt. Weitere Informationen finden Sie auf www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de ■■ An Badeseen können durch störendes Verhalten an nicht-öffentlichen Stellen Gelege oder Brutkolonien von z. B. Flussregenpfeifern oder Uferschwalben zerstört werden bis hin zur Aufgabe des Nestes durch die Altvögel. Besucherinnen und Besucher sind auch in besonderen Schutzgebieten willkommen, jedoch dienen die Gebie- te vor allem dem Schutz der Tier- und Pflanzenwelt. Beispiel Naturschutzgebiete: In den 524 aktuell ausgewiesenen Ge- bieten ist ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft notwendig. Sie dienen zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Lebensgemein- schaften oder Biotopen bestimmter wildle- bender Tier- und Pflanzenarten. Oftmals sind sie wegen ihrer Seltenheit oder hervorragenden Schön- heit geschützt. Hier gilt es, auf den Wegen zu bleiben, Hunde anzuleinen und keinen Lärm zu verursachen. Eine Übersicht über die weiteren Schutzgebiete und was sie bedeuten: www.naturschutz.rlp.de
EU-Nr.: DE 4239 302 und DE 4139 401 Landes-Nr.: FFH0129LSA und SPA0001LSA Jahr der Fertigstellung: 2013 Managementplan (PDF) Maßnahmen (PDF) Karten: © GeoBasis-DE / LVermGeo LSA , [010312] Es gelten die Nutzungsbedingungen des LVermGeo LSA. Karte 1 Potentielle natürliche Vegetation (PDF) Karte 2 Schutzgebiete (PDF) Biotoptypen: Karte 3a (PDF) Karte 3b (PDF) Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie: Karte 4a (PDF) Karte 4b (PDF) Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie: Karte 5.1a (PDF) Karte 5.1b (PDF) Arten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie: Karte 5.2a (PDF) Karte 5.2b (PDF) Brutvögel (Arten des Anhangs I der VSRL): Eisvogel, Wachtelkönig, Kranich, Weißstorch, Fischadler, Rohrweihe, Rotmilan, Schwarzmilan Karte 5.3a (PDF) Karte 5.3b (PDF) Brutvögel (Arten des Anhangs I der VSRL): Neuntöter, Spoerbergrasmücke, Mittelspecht, Schwarzspecht, Grauspecht Karte 5.4a (PDF) Karte 5.4b (PDF) Brutvögel (sonstige wertgebende Arten): Drosselrohrsänger, Flussregenpeifer, Flussuferläufer, Uferschwalbe, Gänsesäge Karte 5.5 (PDF) Karte 5.6 Zug- und Rastvög (PDF) Maßnahmen: Karte 6a (PDF) Karte 6b (PDF) zurück zur Übersicht "Abgeschlossene Managementpläne" Letzte Aktualisierung: 22.01.2020
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Poster „Wasservögel in Rheinland-Pfalz“ INFORMATION Als Wasservögel werden die Art von Vögeln bezeichnet, die ihren Lebensraum auf und am Wasser haben. Sie haben meist Anpassungen ausgebildet wie Schwimmhäute, ein wasserabweisendes Gefieder oder sogar gestaltlich veränderte Schnäbel. Man kann sie häufig an Flüssen, Bächen und Seen beobachten, dabei aber auch im Stadtpark und an Dorfplätzen antreffen. Einige der auf dem Poster aufgeführten Vogelarten zählen jedoch im eigentlichen Sinne nicht zu den Wasservögeln, kommen jedoch an Gewässern und in Feuchtgebieten vor. Der wahrscheinlich bekannteste Wasservogel ist die Stockente (Anas platyrhynchos). Im Brutkleid sind die Männchen leicht an dem typisch flaschengrünen Kopf zu erkennen, während die Weibchen eher schlicht bräunlich gefiedert sind. Die Stockente gehört zu den Vertretern der „Köpfchen-unters-Wasser“-Enten. Bei diesem sogenannten „Gründeln“ suchen sie in seichten Gewässern mit ihrem Kopf unter Wasser nach Nahrung. Besonders faszinierend ist das Balzverhalten des Haubentauchers (Podiceps cristatus), das sich durch spektakulär synchronisierte Tänze auszeichnet. Der eher weniger scheue Vogel schüttelt dabei seinen Kopf oder richtet sich planschend auf. Zur Eiablage bauen die Haubentaucher schwimmende Nistplattformen, die an Wasserpflanzen verankert werden. Zu den kleinsten Tauchern gehört der Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis), der maximal 27 cm groß wird und mit seiner rundlichen Gestalt den Küken anderer Enten ähnelt. Er hält sich während der Brutzeit meist in dichter Ufervegetation auf, wobei er immer noch durch seine lauten Trillerrufe auffällt. Im Gegensatz zu anderen Wasservögeln ist das schwarze Gefieder des Kormorans (Phalacrocorax carbo) nicht wasserabweisend. Das macht ihn zu einem sehr guten Taucher, jedoch muss sein Gefieder nach jedem Tauchgang getrocknet werden, weswegen man ihn oft mit ausgebreiteten Flügeln auf Ästen, Pfählen und Felsen sitzen sieht. Der gesellige Wasservogel brütet in Kolonien und fischt auch oft gemeinschaftlich 10 bis 20 cm große Fische. Kraniche* (Grus grus) begeben sich zur Nahrungssuche nach Getreide, Früchten, Insekten und Regenwürmern oft auf Felder und Wiesen. Sie brüten auf feuchten bis nassen Flächen und nutzen Seichtwasser und Sumpfgebiete als Schlafplätze, die die bis zu 120 cm großen Tiere häufig in gewaltigen Ansammlungen aufsuchen. Sehr charakteristisch für das Teichhuhn (Gallinula chloropus) sind seine langen grünen Beine ohne Schwimmhäute. Es lebt eher versteckt in der Ufervegetation und auch sein Nest baut es gut geschützt in dichtem Gebüsch oder Schilf. Seine Nahrung sucht das Teichhuhn in offenen Bereichen in der Nähe von Wasser. Es gehört zu den Teilziehern – das sind Vogelarten, bei dem ein Teil in den Süden zieht, ein Teil aber auch im Brutgebiet bleibt. 1 „Fliegender Edelstein“ wird der kaum 18 cm große Eisvogel* (Alcedo atthis) genannt. Das liegt an seinem prächtig Türkis und Orange gefärbtem Gefieder, wodurch er schon mal einem Edelstein ähneln kann, wenn er pfeilschnell und dicht über der Wasseroberfläche vorbeischießt. Seine Beute, meist kleine Süßwasserfische, jagt er ausschließlich an klaren Gewässern. Die Fische erspäht er von Sitzwarten aus, um sie dann im Sturzflug mit seinem langen Schnabel zu fangen. Die sehr gesellige Uferschwalbe (Riparia riparia) brütet in Kolonien mit hunderten Paaren an sandigen Steilwänden von Flüssen oder Meeresküsten, aber auch in Kies- und Sandgruben. Dazu bauen die Pärchen eine bis zu ein Meter lange Brutröhre in die Steilwände, die die Jungen vor Feinden wie Dachs oder Fuchs schützen soll. Als Nahrung fangen die braun-weißen Vögel Insekten im Flug. Ihren Namen hat die Lachmöwe (Larus ridibundus) nicht etwa wegen ihrem Ruf, sondern von einem Feuchtgebiet namens Lachen, wo die Vögel gerne in Kolonien von 10 bis zu 100 Paaren brüten. In Deutschland ist sie die häufigste Möwe des Binnenlandes. Sie ernährt sich sehr vielseitig von Regenwürmern und Käfern, bis hin zu Aas und Abfällen – ihre Nahrung findet sie auf Wiesen, Äckern, Mülldeponien und in Städten. Die etwa haustaubengroße Möwe profitiert somit, im Gegensatz zu den meisten anderen Tieren, vom zunehmendem Ackerbau und den Mülldeponien. Ein besonderes Merkmal des Blaukehlchens* (Luscinia svecica) ist das blaue Gefieder an Kehle und Vorderbrust, das allerdings nur bei den Männchen und vor allem zur Brutzeit besonders ausgeprägt ist. Es gibt zahlreiche Unterarten, die auf der blauen Kehle noch einen weißen oder roten „Stern“ haben. Meist kann man Blaukehlchen in Feuchtgebieten beobachten, auch wenn sie oft gut versteckt unter Büschen auf Nahrungssuche gehen und schwer zu entdecken sind. Blaukehlchen sind Zugvögel, weshalb man sie hier nur während des Sommers antrifft. Das außergewöhnliche Nest der Beutelmeise (Remiz pendulinus) besteht aus einem Fasergerüst, das aus Pflanzenteilen, Haaren und Fasern gebaut und mit Samenwolle und Pappeln ausgestopft wurde. Dieses bauen sie bevorzugt überm Wasser, am äußeren Ende von biegsamen Baumzweigen. Interessanterweise übernimmt die Aufzucht der Jungen nur das Weibchen, während das Männchen in einem neuen Revier mit einem anderen Weibchen eine weitere Brut beginnt. Die Beutelmeise findet man hauptsächlich in Röhricht und Weidengebüsch. *nach Anhang der EU-Vogelschutzrichtlinie streng geschützt Quellen: - Frank & Katrin Hecker | 2013: Tiere und Pflanzen unserer Gewässer - 140 Arten aus Bach, Teich und Tümpel. Kosmos - Hecker, Frank; Dr. Dierschke, Volker; u.a. | 2016: Der Kosmos, Tier und Pflanzenführer, Kosmos- Naturführer, 1000 Arten- 4000 Abbildungen -Dierschke, Volker | 2006: Welcher Singvogel ist das? , Kosmos-Naturführer - https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogelkunde/gut-zu-wissen/14823.html - http://www.das-tierlexikon.de/wasservoegel-cat.htm - http://www.ortsmuseum-kuesnacht.ch/index.php/doku/natur/seevoegel/beschreibung - https://www.birdingtours.de/ 2
Anlass und Zielsetzung des Projektes Die Regulierung und Begradigung der meisten Gewässer hat dazu geführt, dass der Bestand an Vögeln, die auf Brutröhren angewiesen sind, stark zurückgegangen ist. Durch Ersatzbiotope wie z.B. Auskiesungen kann dieser Rückgang zum Teil aufgehalten werden. Weiterhin sind künstliche Brutröhren auf dem Markt, die mit mehr oder weniger gutem Erfolg eingesetzt werden. Zu den zu schützenden Zielarten gehören im Wesentlichen der Eisvogel, die Uferschwalben und in letzter Zeit auch der Bienenfresser. Alle genannten Vögel sind von den entsprechenden Standorten aber auch von bestimmten Materialien zur Anlage der Brutröhren völlig abhängig. Es ist bekannt, dass z.B. der Eisvogel nur Böden nimmt, die wenig durchwurzelt, nicht zu bindig und nicht felsig sind. Es kann also angenommen werden, dass angesprochene Vögel bestimmte Materialvorlieben haben, die durch bodenkundliche und bodenmechanische Untersuchungen eingrenzbar sind. Zu den wichtigsten Bodenparametern gehört ohne Zweifel die Korngrößenverteilung des Bodens. Diese kann durch standardisierte und relativ einfach durchzuführende Sieb- und Schlämmanalysen nach DIN 18123 festgestellt werden. Anhand von Ergebnissen dieser und anderer Versuche, die an sich für bautechnische Zwecke vorgesehen sind, lassen sich Böden auch klassifizieren in Hinblick auf ihre Eignung zur Anlage von Brutröhren. Durch entsprechende Qualitätsnormen können zum einen bestimmte Bereiche von Gewässern für den Vogelschutz priorisiert werden. Zum anderen lassen sich Ersatzbiotope und -maßnahmen leichter einrichten bzw. steuern. Das geeignete Material lässt sich durch Beprobung 'erfolgreicher' Standorte in kleinen Mengen nach der Brutzeit relativ leicht gewinnen. Aus diesen Proben werden Kornverteilungslinien generiert, die die Grundlage einer weiteren Beurteilung sein werden. Neben der reinen Beurteilung ist es auf Basis von idealen Korngrößenverteilungen ebenfalls möglich, entsprechende Böden künstlich zu mischen, um sie in Ersatzbiotopen oder Niströhren einzusetzen. Das Ziel des Vorhabens ist eine Entscheidungshilfe für die Förderung von Vögeln, die auf Brutröhren angewiesen sind. Weiterhin werden Handlungsanweisungen so erarbeitet, dass der Bau von Brutröhren z. B. durch biologische Stationen realisiert werden kann. Die Arbeiten beziehen sich im Wesentlichen auf den Eisvogel. Zielgruppe für die Ergebnisse sind alle Entscheidungsträger, die sich mit dem Schutz von Eisvögeln und den entsprechenden Gebieten beschäftigen (Landschafts- und Umweltbehörden, Biologische Stationen usw.).
Vogel des Jahres 1982 ist die Uferschwalbe (Riparia riparia).
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Wasservögel in Rheinland-Pfalz www.umweltstiftung.rlp.de Stockente Anas platyrhynchos | 49 - 61 cmKrickente Anas crecca | 38 cmLöffelente Anas clypeata | 52 cmReiherente Aythya fuligula | 47 cmTafelente Aythya ferina | 50 cm Schellente Bucephala clangula | 50 cmGänsesäger Mergus merganser | 58 - 68 cmHöckerschwan Cygnus olor | 110 - 140 cmGraugans Anser anser | 76 - 89 cm! Nilgans Alopochen aegyptiacus | 73 - 72 cm Sterntaucher ! Gavia stellata | 55 - 67 cmHaubentaucher Podiceps cristatus | 50 cmZwergtaucher Tachybaptus ruficollis | 27 cmBlässhuhn Fulica atra | 38 cmTeichhuhn Gallinula chloropus | 35 cm Wasserralle Rallus aquaticus | 27 - 29 cmKranich ! Grus grus | 120 cmPurpurreiher Ardea purpurea | 78 - 90 cmGraureiher Ardea cinerea | 100 cmSilberreiher ! Casmerodius albus | 90 cm Kormoran Phalacrocorax carbo | 45 - 100 cmEisvogel ! Alcedo atthis | 16 - 18 cmFlussuferläufer Actitis hypoleucos | 20 - 22 cmBekassine Gallinago gallinago | 28 cmFlussregenpfeifer Charadrius dubius | 15 - 18 cm Lachmöwe Larus ridibundus | 37 cmFlussseeschwalbe ! Sterna hirundo | 36 cmUferschwalbe Riparia riparia | 12 cmWasseramsel Cinclus cinclus | 17 - 20 cmGebirgsstelze Motacilla cinerea | 18 - 19 cm Rohrammer Emberiza schoeniclus | 15 cmTeichrohrsänger Acrocephalus scirpaceus | 19 cmBlaukehlchen ! Luscinia svecica | 14 cmBartmeise Panurus biarmicus | 17 cmBeutelmeise Remiz pendulinus | 11 cm ! nach Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie streng geschützt Wintergast Standvogel Fotos: Dieter Göbel-Berggold, Oliver Richter, Rosl Rössner, Mathias Schäf Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz | Gemeinnützige Stiftung des öffentlichen Rechts | Vorstandsvorsitzende: Staatsministerin Ulrike Höfken | Geschäftsführer: Jochen Krebühl Zugvogel Teilzieher Durchzieher ! Neozoen (nicht einheimische Arten) Mit freundlicher Unterstützung der GlücksSpirale und der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz
Jaehrliche Kontrolle moeglichst aller Kies-, Sand- und Lehmausbeutungsstellen. Erfassung von deren Zustand sowie der Uferschwalbenkolonien und ihrer Groesse. Ziel ist, gesicherte Aussagen ueber die Bestandesentwicklung einer Art der Roten Liste ueber ein fuer den gesamtschweizerischen Bestand repraesentatives Gebiet zu erhalten. Damit soll moeglich werden zu entscheiden, ob, wo und welche Artenschutzmassnahmen zu treffen sind.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 8 |
| Land | 15 |
| Weitere | 12 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 3 |
| Taxon | 1 |
| Text | 21 |
| unbekannt | 9 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 27 |
| Offen | 6 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 35 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 8 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 12 |
| Keine | 6 |
| Unbekannt | 1 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 18 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 20 |
| Lebewesen und Lebensräume | 35 |
| Luft | 9 |
| Mensch und Umwelt | 33 |
| Wasser | 21 |
| Weitere | 30 |