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UMTHES® Umwelt-Thesaurus des Umweltbundesamtes

Umweltthesaurus UMTHES® mit über 50.000 untereinander vernetzten Begriffen (Deskriptoren und Nicht-Deskriptoren) einschließlich englischsprachiger Entsprechungen. (Stand: Februar 2018).

Das Umweltbundesamt feiert 50-jähriges Jubiläum

Rückblick auf 50 Jahre Umweltschutz mit Ausstellung, digitaler Zeitreise und Jubiläumsfest am 15. Juni 2024 in Dessau-Roßlau Vor über 50 Jahren brachte die sozial-liberale Koalition unter Kanzler Willy Brandt frischen Wind für den Umweltschutz. Mit dem Start des ersten Umweltprogramms der Bundesregierung und der Ernennung des ersten deutschen Umweltministers im Jahr 1971 wird Umweltpolitik zunächst im Bundesministerium angesiedelt. Kurze Zeit später gründet die Bundesrepublik Deutschland als erstes europäisches Land eine wissenschaftliche Umweltbehörde: Am 22. Juli 1974 nahm das Umweltbundesamt (UBA) im Berliner Westen mit rund 170 Mitarbeitenden seine Arbeit auf. Umweltthemen nahmen in Deutschland und Europa mehr und mehr Einzug in die politische Agenda. Seit dem Umzug des UBA an den Hauptsitz in Dessau-Roßlau im Mai 2005, ist die Zahl der Mitarbeitenden – heute über 1.800 an 16 Standorten in ganz Deutschland – mindestens genauso stark gewachsen, wie die Bandbreite seiner Themen. Anlässlich des 50. Jubiläums im Jahr 2024 führen eine neue Ausstellung am UBA-Hauptsitz und eine virtuelle Zeitreise Interessierte durch die Herausforderungen, Maßnahmen und Erfolge aus 50 Jahren UBA und zeigen eines ganz klar: In den vergangenen 50 Jahren hat sich in Sachen Umweltschutz vieles getan und das wird mit einem Jubiläumsfest am 15. Juni 2024 in Dessau auch öffentlich gefeiert. Aufgabe des ⁠ UBA ⁠ ist seit seiner Gründung, mögliche zukünftige Beeinträchtigungen von Mensch und Umwelt frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und Politik und Gesellschaft praktikable Lösungen vorzuschlagen. Dazu erhebt das UBA umfassende Daten über den Zustand der Umwelt und berät mit diesem Wissen die gesamte Bundesregierung. Es forscht dazu in eigenen Laboren oder vergibt Forschungsaufträge an wissenschaftliche Einrichtungen und Institute im In- und Ausland. Darüber hinaus vollzieht das UBA Umweltgesetze, beispielsweise für den Emissionshandel oder die Zulassung von Chemikalien, Arznei- und Pflanzenschutzmitteln. Weitere Aufgabe ist seit 1974 die Information der Öffentlichkeit in Umweltfragen. Wie facettenreich die Arbeit des UBA ist, zeigt ein Blick auf die Themenpalette: Die Mitarbeitenden arbeiten, forschen und informieren über unterschiedlichste Aspekte des Zusammenlebens von Mensch und Umwelt: vom Schutz der Weltmeere über die Abfallvermeidung und Ressourcenschonung, Auswirkungen unterschiedlicher chemischer Stoffe auf die Gesundheit der Menschen bis zur Mobilität und Ernährung von Morgen. Im Mittelpunkt der Arbeit stand und steht immer der Schutz von Mensch und Umwelt. Das UBA heute : Derzeit arbeiten hierzu 1.837 (Stand: Juni 2023) Mitarbeitende an 16 Standorten des UBA. Der Hauptsitz ist seit 2005 in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt). Weitere Standorte hat das UBA in Berlin, Bad Elster (Sachsen), Langen (Hessen), Merseburg (Sachsen-Anhalt), Salzgitter (Niedersachsen) und Cottbus (Brandenburg). Darüber hinaus betreibt das UBA ein Messnetz mit sieben Messstellen von Zingst bis zur Zugspitze. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes: „In aller Bescheidenheit können wir durchaus mit Stolz sagen, dass durch die Hingabe und Hartnäckigkeit unserer Kolleginnen und Kollegen über die Jahre einiges im Umweltschutz passiert ist. Wir haben nicht nur Veränderungen angestoßen, sondern sie auch aktiv mitgeprägt und umgesetzt – vom Asbest- und ⁠FCKW⁠-Halon-Verbot bis hin zum Start des Emissionshandels. Trotz der Erfolge richten wir den Blick im Jubiläumsjahr auf neue gesellschaftspolitische Herausforderungen. Um Umwelt- und ⁠ Klimaschutz ⁠ voranzutreiben und Wohlstand in den Grenzen der Ökosysteme weiterhin zu ermöglichen, ist eine verstärkte, interdisziplinäre Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene notwendig. Sie erfordert einen ganzheitlichen Blick auf den Klimaschutz und die Arbeit zum Schutz von Mensch und Umwelt – beispielsweise durch die konsequente Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft oder die Förderung der Zirkularität der Ökonomie, ohne die uns sozial gerechter und erfolgreicher Klimaschutz heute und in Zukunft nicht gelingen kann. Das 50-jährige Jubiläum markiert einen Meilenstein, gibt uns die Chance, Partnerschaften zu stärken und mit anderen Organisationen zusammenzuarbeiten, um globale Umweltziele zu erreichen – allen voran die Ziele des 2019 verabschiedeten European Green Deals, der Klimaneutralität bis 2045 und damit einer lebenswerten Zukunft, der wir als Gesellschaft durch unsere gemeinschaftliche Transformationsarbeit optimistisch entgegen gehen wollen.“ Jubiläumsfest am 15. Juni 2024: Mit seinem Jubiläumsfest am 15.06.2024 am Hauptsitz in Dessau-Roßlau lädt das UBA herzlich dazu ein, gemeinsam einen Blick auf die Herausforderungen, Meilensteine, Erfolge und Misserfolge der vergangenen 50 Jahre zu werfen und bei informativen Aktionen und Ständen der unterschiedlichen Fachleute und Mitarbeitenden des UBA einen Ausblick in die aktuellen Schwerpunkte und die Themen der Zukunft zu erhalten. Bei den unterschiedlichen Ständen und Mitmach-Aktionen ist für Groß und Klein von 10:00 bis 17:00 Uhr etwas dabei. Auch für musikalisches, kulturelles und kulinarisches Rahmenprogramm ist gesorgt. Der Eintritt ist frei, es ist keine Voranmeldung notwendig. UBAwegs in Dessau-Roßlau am 26. April 2024 : Einen Einstieg in das Jubiläumsjahr bietet neben der Ausstellung und virtuellen Zeitreise auf uba.de auch die am 26.04.2024 startende Veranstaltungsreihe „UBAwegs in Dessau-Roßlau für Mensch und Umwelt“. Ab 15:00 Uhr lädt das UBA zu einem geführten Spaziergang mit historischer Einordnung um das Quartier des Hauptgebäudes am ehemaligen Wörlitzer Bahnhof ein. Im Anschluss begrüßen UBA-Präsident Dirk Messner und der Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau, Robert Reck, zu einem Vortrag und Gespräch im UBA-Hörsaal. Weitere Informationen : Die Ausstellung „50 Jahre Umweltbundesamt“ ist am UBA-Hauptsitz zu sehen: Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau. Weitere Informationen hier . Die Inhalte der Ausstellung und darüber hinaus weitere interessante Anekdoten und Informationen sind als digitale Zeitreise hier zu finden. Die Tourenreihe „UBAwegs in Dessau-Roßlau für Mensch und Umwelt“ startet am 26.04.2024 um 15:00 Uhr in Dessau. Eine Anmeldung für die kostenpflichtige Teilnahme ist erforderlich. Weitere Informationen zu Anmeldung, Treffpunkt und Ablauf hier . Das Jubiläumsfest findet am 15.06.2024 in der Zeit von 10:00 -17:00 Uhr am Hauptsitz in Dessau-Roßlau statt. Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Weitere Informationen hier .  Details zum Programm werden in Kürze veröffentlicht.

Neue Köpfe beim Querschnittsvorhaben begleiten die Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus

Nadine Pannicke-Prochnow Im Querschnittsvorhaben der Stadt-Land-Plus-Fördermaßnahme gibt es neue Gesichter. Die Leitung des Querschnittsvorhabens wird seit Februar 2022 von Nadine Pannicke-Prochnow übernommen. Sie war zuvor im Bereich Umweltökonomie in der sozialwissenschaftlichen Umweltforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ in Leipzig tätig. In Kombination mit ihrem naturwissenschaftlichen Studium zur Ressourcenmanagerin bringt sie verschiedene Erfahrungen im Bereich der inter- und transdisziplinaren Zusammenarbeit mit. „ Ich freue mich darauf, vielen Themen, zu denen ich in den letzten Jahren gearbeitet habe, z.B. Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft oder nachhaltige multifunktionale Flächennutzung, in Stadt-Land-Plus wieder zu begegnen und sie miteinander verknüpfen zu können. Außerdem finde ich die Stadt-Land-Plus-Fördermaßnahme besonders reizvoll aufgrund Ihrer aktiven Einbindung von Praxispartnern, kommunalen Akteuren und Multiplikatoren, die die Arbeit in den Verbundprojekten direkt mitgestalten können und die Ergebnisse aus der Wissenschaft in die Praxis mitnehmen und anwenden können. “ Eine weitere Stelle zur Unterstützung der Leitung des Querschnittsvorhabens ist bis zum 14. April 2022 ausgeschrieben . Die Stellenausschreibung finden Sie hier . Der bisherige Leiter des Querschnittsvorhabens Dr. Stephan Bartke übernahm im September 2021 neue Aufgaben im Präsidialbereich des Umweltbundesamts. „ Für mich zeichnet sich die Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus als ganz besonders mutige Maßnahme aus, konkret in transdisziplinären Teams mit Kommunen und Wissenschaft Lösungen für die nachhaltige Entwicklung für starke Regionen zu schaffen. Die Verbindung aus konzeptioneller und vor Ort wirksamer Arbeit war ungemein spannend mit vielfältigen Facetten und engagierten Menschen. Diese Vielfalt zeigte sich auch in den Aufgaben des Querschnittsvorhabens von der Organisation von Vernetzungsveranstaltungen über die Ausrichtung der internationalen Konferenz URP2020 bis zur Editierung von Special Issues. Ich bin insbesondere dem Team des Querschnittsvorhabens und des Projektträgers dankbar für die erfolgreiche Zusammenarbeit. “ Ebenfalls ausgeschieden aus ihrer Mitarbeit im Querschnittsvorhaben sind Beatrice Wegener-Lange und Karl Eckert. Beatrice Wegener-Lange war im Fachgebiet Nachhaltige Raumentwicklung, Umweltprüfungen des Umweltbundesamtes als wissenschaftliche Mitarbeiterin vor allem für Themen des ländlichen Raums zuständig. Teil des Querschnittsvorhabens war sie seit dem Jahr 2018. Anfang des Jahres 2022 trat sie eine Stelle als Referentin am Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft an. „ Stadt-Land-Plus agiert an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Einzelne Forschungsvorhaben entlarven nun teilweise Ansätze, die nicht einwandfrei umgesetzt werden können. Ich nehme mit, dass die Kommunikation über gerade dieses Scheitern auch ein nachhaltiger Erfolgsfaktor sein kann .“ Karl Eckert Karl Eckert hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Umweltbundesamt die Leitung des Querschnittsvorhabens v.a. durch die vertiefte inhaltliche Aufbereitung der Ergebnisse aus den Verbundvorhaben zu den Querschnittsthemen der Fördermaßnahme wie z. B. „Digitalisierung“, „regionale Produkte“ und „regionale Nachhaltigkeitsziele“ unterstützt. Er übernimmt seit März 2022 neue Aufgaben im Themenfeld „Neues Europäisches Bauhaus“ am Umweltbundesamt. „ Die Arbeit im Stadt-Land-Plus-Projekt war für mich sehr interessant, weil ich gerade zu Beginn der Pandemie die Stelle angetreten bin und wir als Querschnittsvorhaben kurz darauf die internationale Urban Rural Partnerships 2020 Conference (URP2020) veranstaltet haben. Die digitale Umsetzung der internationalen Konferenz war für mich eine aufregende Aufgabe mit einer steilen Lernkurve. Danach hatte ich die Möglichkeit, das Querschnittsteam bei der Suche nach neuen Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Verbundvorhaben zu unterstützen, was für mich eine sehr abwechslungsreiche Aufgabe war. “ Arne Siemer Beim Projektpartner Stadtland GmbH ist Arne Siemer neu hinzugekommen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitet er vor allem an der Koordination des Schulungsmodules. Er hat Urbanistik an der Bauhaus Universität Weimar studiert. „ Ich interessiere mich besonders für die Vernetzung der Akteur*innen und Projekte sowie die Kommunikation zwischen allen Beteiligten in Stadt-Land-Plus. Ich freue mich auf gemeinsame Workshops und Konferenzen, sowie die Herausarbeitung verschiedener Ansätze für zukünftige und nachhaltige Stadt-Land-Beziehungen “

Daten zur Umwelt – Umweltindikatoren 2020 für Baden-Württemberg veröffentlicht

null Daten zur Umwelt – Umweltindikatoren 2020 für Baden-Württemberg veröffentlicht Treibhausgase gehen weiter zurück Mit knapp 76,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2)-Äquivalenten lagen die Treibhausgasemissionen im Land im Jahr 2018 um rund 14,2 % unter dem Wert von 1990 und 3,6 % niedriger als 2017. Dieser positive Trend setzte sich auch im Jahr 2019 fort. »Die erste Abschätzung des Statistischen Landesamtes zeigt für 2019 einen deutlich stärkeren Rückgang des Treibhausgasausstoßes als im Vorjahr«, sagte die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Anke Rigbers. Auch der bisher anhaltende Anstieg der Fahrleistungen des Straßenverkehrs, einer der Hauptverursacher von Treibhausgasen, schwächt sich seit 2015 zunehmend ab. Energieproduktivität gestiegen Bezogen auf den Endenergieverbrauch entwickelte sich die Energieproduktivität seit 2008 mit einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von mehr als 2 % ebenfalls positiv. Die Energieproduktivität gilt als Maßstab für die Effizienz einer Volkswirtschaft im Umgang mit Energie. Eine steigende Produktivität kann zu einer Senkung des Energieverbrauchs und des Treibhausgas-Ausstoßes beitragen. »Baden-Württemberg hält das in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie formulierte Ziel ein, die Energieproduktivität bis zum Jahr 2050 um 2,1 % jährlich zu steigern«, stellt Eva Bell, Präsidentin der Landesanstalt für Umwelt, fest. Rohstoffproduktivität rückläufig aufgrund wachsender Bautätigkeiten Dagegen ist die Rohstoffproduktivität in Baden-Württemberg rückläufig. Dies ist auf die gestiegene Entnahme von mineralischen Rohstoffen zurückzuführen. Die Steigerung beruht überwiegend auf dem hohen Bedarf von Baumineralien. Die Bautätigkeit spiegelt sich auch in der Flächeninanspruchnahme wieder. Im Jahr 2019 stieg die neu in Anspruch genommene Fläche gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Hektar auf 4,8 Hektar pro Tag an. »In einer längerfristigen Betrachtung zeigt sich die Flächeninanspruchnahme zwar insgesamt noch rückläufig, doch der Trend bewegt sich eher seitwärts«, warnt Bell. Faltblatt: Daten zur Umwelt erscheint jährlich neu Zehn auf Bundes- und Länderebene abgestimmte Umweltindikatoren dokumentieren seit dem Jahr 2005 jährlich die Entwicklung in zentralen umweltpolitischen Handlungsfeldern, wie Energie- und Rohstoffverbrauch, Verkehrsaufkommen, Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen sowie Luftqualität. In Baden-Württemberg veröffentlichen das Statistische Landesamt und die LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg diese Indikatoren gemeinsam im übersichtlichen Faltblatt »Daten zur Umwelt«. Die aktuelle Ausgabe 2020 wurde nun veröffentlicht. Aufgezeigt werden auch die langfristigen und aktuellen Trends beim Flächenverbrauch, in der Wasser- und Abfallwirtschaft sowie der Umweltökonomie. Weitere Informationen Hinweis Das Faltblatt » Daten zur Umwelt – Umweltindikatoren « steht kostenlos als PDF-Datei im Publikationsdienst der LUBW zum Herunterladen bereit unter der Webadresse: https://pudi.lubw.de/ Im begrenztem Umfang kann die Publikation auch in gedruckter Form beim Vertrieb des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg angefordert werden. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de

Initiative Re-Use startet Ideenwettbewerb

„Wiederverwenden statt wegwerfen“, unter diesem Motto geht die Initiative Re-Use Berlin der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in das dritte Jahr: Geplant sind wieder Markt-Sammeltage von Gebrauchtwaren in mehreren Berliner Bezirken und Verkaufstage für gesammelte Gebrauchtwaren sowie die Einrichtung eines Pop-up-Stores für 6 Monate. Außerdem wird es eine Kooperation mit Textilunternehmen zur Retourenrettung, Fachdialoge und zum dritten Mal einen Ideenwettbewerb geben. Zum Auftakt der diesjährigen Aktivitäten ruft Staatssekretär Stefan Tidow alle Berlinerinnen und Berliner auf, sich am Ideenwettbewerb der Initiative Re-Use zu beteiligen. Gesucht werden diesmal innovative Ansätze zur Wiederverwendung von Textilien sowie ein origineller Name und Slogan für den geplanten Re-Use-Store, in dem gut erhaltene Gegenstände verkauft werden. Einsendeschluss ist der 18. August 2020. Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz : „Wenn wir mehr gebrauchte Dinge wiederverwenden, entsteht weniger Müll und es werden weniger Ressourcen verbraucht. Das ist umwelt- und klimafreundlich. Die Initiative Re-Use gibt Impulse, den eigenen Alltag nachhaltiger zu gestalten und weniger Abfälle zu produzieren. Wir sind noch weit entfernt von einer ressourcenschonenden Ökonomie. Deshalb laden wir alle Berlinerinnen und Berliner ein, beim diesjährigen Wettbewerb mitzumachen, ihre innovativen Ideen und ihre Kreativität einzubringen für mehr Effizienz beim Umgang mit unseren wertvollen Ressourcen.“ Im ersten Wettbewerb werden innovative und kreative Ideen gesucht, die zur Wieder-, Weiter- und Verwertung von Textilien und somit zu veränderten Produkt- und Stoffkreisläufen in Berlin beitragen. Wie kann eine Veränderung entlang der Produktionskette von Textilien hin zu mehr Wiederverwendung erreicht werden oder gibt es Anregungen hinsichtlich innovativer Technologien, verwendeter Ressourcen oder der Art und Weise, wie Informationen kommuniziert werden? Ziel ist es, den extrem hohen Ressourcenverbrauch sowie die immensen Umweltbelastungen von Textilien deutlich zu senken. Die beste von einer Jury ermittelte Idee zur Wiederverwendung von Textilien soll mit 2.000 Euro prämiert werden, für den Zweitplatzierten werden 1.500 Euro und für den dritten Platz 1.000 Euro ausgelobt. Im zweiten Wettbewerb geht es um einen originellen, einprägsamen Namen sowie einen passenden Slogan für den geplanten Re-Use-Store. Der Re-Use-Store stellt einen weiteren Schritt in Richtung Berliner ‚Warenhaus der Zukunft‘ dar. Hier sollen gut erhaltene Gebrauchtwaren wie Hausrat, Kleinmöbel, Kleidung sowie Kommunikationsgeräte verkauft werden, die sonst allzu oft in der Mülltonne oder dem Recyclinghof landen. Zusätzlich sollen regelmäßig Workshops, Vorträge und Fachdialoge stattfinden. Bei der Namensfindung und dem Slogan sollen möglichst all diese Aspekte berücksichtigt werden. Der von einer Jury ermittelte originellste Namen für den Re-Use-Store wird mit einem Preisgeld von 1.500 Euro ausgelobt. Einsendeschluss ist jeweils der 18. August 2020. Re-Use Berlin ist eine Zero-Waste-Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft. Nach dem im März 2020 vom Berliner Senat beschlossenen Abfallwirtschaftskonzept 2020 verfolgt das Land Berlin das Ziel, durch die Wiederverwendung und das Recycling ökologische Stoffkreisläufe aufzubauen. Daher soll Re-Use Berlin dauerhaft in Berlin etabliert werden.

Daten zur Umwelt: Indikatoren dokumentieren seit über 25 Jahren die Entwicklung der Umwelt

null Daten zur Umwelt: Indikatoren dokumentieren seit über 25 Jahren die Entwicklung der Umwelt In der jährlich erscheinenden Kurzübersicht „Daten zur Umwelt – Umweltindikatoren Baden-Württemberg“ werden seit 25 Jahren zehn auf Bundes- und Länderebene abgestimmte Indikatoren zur Umweltentwicklung dokumentiert. Das gemeinsam von der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württembergund dem Statistischen Landesamt erstellte Faltblatt mit den Langzeittrends steht jetzt auch als gedruckte Version zur Verfügung. Der thematische Bogen reicht von Bevölkerungs- und Wirtschaftskennzahlen zu Verkehr, Energie- und Rohstoffthemen bis zur Umweltökonomie sowie Wasser- und Luftqualität. Zwei Kennzahlen stellt Eva Bell, Präsidentin der LUBW, anlässlich der diesjährigen Veröffentlichung in den Fokus: Haushaltsabfälle und Nitrat. Haushaltsabfälle „Die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg trennen ihren Müll besser. Die Aufklärungskampagnen der letzten Jahre haben Früchte getragen. Vor allem die Wertstoffsammlung und die Biotonne werden konsequenter genutzt. Das ist eine positive Entwicklung“, so Bell. Die Sammelmenge beim Biomüll wurde in den Jahren 1996 bis 2018 um 47 Prozent gesteigert und beim Wertstoff um 16 Prozent. „Um Biomüll bestmöglich weiterverwenden zu können, muss er frei von Fremdstoffen sein. Hier gibt es noch Verbesserungsbedarf. Dabei ist die Sorgfalt von jeder einzelnen Verbraucherin und jedem einzelnen Verbraucher gefragt“, so Bell und gibt zu bedenken: „Auf dem privaten Kompost würde man auch kein Plastik entsorgen, da man solche Stoffe nicht im Garten haben will. Die gleichen Regeln gelten für den Biomüll, der vom Abfallamt entsorgt wird.“ Abfall bedeute auch immer Ressourcenverschwendung. Bell bittet die Bevölkerung, bewusster mit Verpackungen umzugehen und die Hersteller, verstärkt auf die Langlebigkeit ihrer Produkte zu achten und von vornherein auf unnötige Verpackungen zu verzichten. Nitrat Die Nitratgehalte im Grundwassers sind seit vielen Jahren in Baden-Württemberg rückläufig. Vor zwanzig Jahren verzeichnete die LUBW noch an 14 Prozent aller Messstellen im Land Überschreitungen des Schwellenwertes der Grundwasserverordnung von 50 Milligramm pro Liter mit Nitrat. Dies ist auch der Grenzwert für das Trinkwasser. Vor zehn Jahren waren es 11 Prozent und heute sind es 7 Prozent. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung“, so die Präsidentin. „Hohe Nitrateinträge führen an den betroffenen Bächen und Flüssen zu einem Überangebot an Nährstoffen. Der Lebensraum der Gewässer verändert sich entsprechend für die dort vorherrschende Fauna und Flora. Zu erkennen ist das oft an einem übermäßigen Wachstum von Algen“, erläutert die Präsidentin und betont deshalb die Notwendigkeit, in den betroffenen Gebieten mit den Anstrengungen nicht nachzulassen. Daten zur Umwelt: Herunterladen oder Bestellen Das Faltblatt „Daten zur Umwelt – Umweltindikatoren 2019“ steht kostenlos zum Herunterladen als PDF-Datei im Internetauftritt der LUBW zur Verfügung: https://pd.lubw.de/10055 In begrenztem Umfang kann die Publikation in gedruckter Form über die oben genannte Webseite oder beim Statistischen Landesamt Baden-Württemberg, Böblinger Straße 68, 70199 Stuttgart, E-Mail-Adresse: vertrieb@stala.bwl.de angefordert werden. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de

Perspektiven für Umweltpolitik

Der Bericht führt Ergebnisse aus fünf Studien zusammen, die im Ressortforschungsplan-Vorhaben "Umweltpolitik im 21. Jahrhundert - Ansätze zur Bewältigung neuartiger Herausforderungen" (FKZ 3715 11 102 0) durchgeführt wurden. Im Vorhaben wurden ausgewählte Herausforderungen und Ansatzpunkte von Umweltpolitik betrachtet, die einer vertieften Auseinandersetzung und strategischen Abwägung von Handlungsmöglichkeiten bedürfen. Konkret wurden folgende Herausforderungen bzw. Ansatzpunkte adressiert: Dynamiken und Lehren von Umweltpolitik; Narrative und Diskurse in der Umweltpolitik; Ökonomisierung von Umwelt(politik); Konsum und Verantwortung; Umweltpolitik im entwicklungspolitischen Kontext. Zur Analyse dieser Themenbereiche wurden (in unterschiedlicher Gewichtung) drei Perspektiven eingesetzt: auf Akteure und Institutionen, auf Diskurse und auf Ethik. Diese Perspektiven spielten auch für die Entwicklung von Handlungsansätzen in den jeweiligen Themenbereichen eine Rolle. Es werden einige themenfeldübergreifende Handlungsansätze präsentiert, die helfen können, die Legitimation von Umweltpolitik zu stärken. Abschließend wird weiterer Forschungsbedarf benannt. Quelle: Forschungsbericht

Daten zur Umwelt - Umweltindikatoren Baden-Württemberg

null Daten zur Umwelt - Umweltindikatoren Baden-Württemberg GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES STATISTISCHEN LANDESAMTES UND DER LUBW LANDESANSTALT FÜR UMWELT BADEN-WÜRTTEMBERG Zehn auf Bundes- und Länderebene abgestimmte Umweltindikatoren beschreiben kurz und bündig die Entwicklung in zentralen umweltpolitischen Handlungsfeldern, wie Energie- und Rohstoffverbrauch, Verkehrsaufkommen, Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen sowie Luftqualität. Aufgezeigt werden auch die langfristigen und aktuellen Trends beim Flächenverbrauch, in der Wasser- und Abfallwirtschaft sowie der Umweltökonomie. Das neue Faltblatt mit Daten bis einschließlich zum Jahr 2018 wurde nun veröffentlicht. Mit dieser Veröffentlichung setzen das Statistische Landesamt und die LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg ihre Kooperation bei der kontinuierlichen Berichterstattung über die aktuellen Umwelttrends in Baden-Württemberg fort. „Mit knapp 78,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten lagen die Treibhausgasemissionen im Land im Jahr 2016 um gut 12 % unter dem Niveau von 1990“, so die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner. Mit rund 30 % machen die verkehrsbedingten Emissionen auch im Jahr 2016 den Großteil der Treibhausgasemissionen aus. Gegenüber dem Vorjahr sind die Emissionen des Verkehrs um 1,3 % gestiegen. Während die Emissionen des PKW-Verkehrs nahezu unverändert blieben, hat der Güterverkehr 4 % mehr Treibhausgase gegenüber 2015 emittiert. Baden-Württemberg konnte seinen Anteil an erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung seit dem Jahr 1991 von 8 % auf 27 % im Jahr 2017 steigern. "Dieser deutliche Zuwachs ist ein großer Schritt, aber noch nicht das Ziel", so Eva Bell, Präsidentin der LUBW. Laut Klimaschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg sollen bis Ende des Jahres 2020 36 % der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bezogen werden. Um das gesteckte Ziel zu erreichen, wurde und wird der Ausbau weiter vorangetrieben. "Baden-Württemberg ist auf einem guten Weg", so Bell. Das Faltblatt „Daten zur Umwelt – Umweltindikatoren“ steht kostenlos als PDF-Datei unter https://www.statistik-bw.de/ oder https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/startseite zur Verfügung. In begrenztem Umfang kann die Publikation auch in gedruckter Form beim Statistischen Landesamt Baden-Württemberg, Böblinger Straße 68, 70199 Stuttgart, vertrieb@stala.bwl.de , angefordert werden. Fachliche Rückfragen Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW oder des Statistischen Landesamtes. LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Postfach 10 01 63, 76231 Karlsruhe Telefon +49(0)721/5600 -1300 Telefax +49(0)721/5600 -1324 E-Mail pressestelle@lubw.bwl.de Statistisches Landesamt Baden-Württemberg Böblinger Straße 68, 70199 Stuttgart Telefon +49(0)711/641-2451 Telefax +49(0)711/641-2940 E-Mail pressestelle@stala.bwl.de

Product Labelling Body for the promotion of product resource efficiency and recyclability

This paper correlates closely with the previous position paper of the Resources Commission which was published in 2016: Ein ressourceneffizientes Europa – Ein Programm für ⁠ Klima ⁠, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (A resource-efficient Europe - a programme for the climate, competitiveness and employment). This paper highlights the fact that an effectively driven resources policy results in economic and social benefits for the societies and economies which implemented it. In this respect, this paper focuses on the necessary steps in the area of environmental product policy for anchoring resource-conserving and resource-efficient products and services on a broad basis in both society and the economy. This is one of the key requirements for realistically implementing a changeover in terms of both our climate and resources (KRU 2016). Veröffentlicht in Position.

International Yearbook of Soil Law and Policy 2017

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