Untersuchung von Leistungen und Grenzen zivilgesellschaftlicher Arrangements (Stakeholder-Verfahren) im Bereich der Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitspolitik.
Bereits zum sechsten Mal führt die Internationale Naturschutzakademie des Bundesamts für Naturschutz (BfN) das berufsbegleitende Klaus Töpfer Fellowship auf der Insel Vilm durch. Es ist ein internationales Weiterbildungsangebot für Nachwuchsführungskräfte im Naturschutz aus Osteuropa, dem Kaukasus und Zentralasien. Sie werden zu Gefährten, die sich in ihrer Arbeit für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen gegenseitig unterstützen. Das Programm entstand unter Schirmherrschaft von Klaus Töpfer, eines Pioniers deutschen Engagements im Umweltschutz und starken Förderers der Umweltzusammenarbeit mit Ländern der Programmregion.
Die Abfallwirtschaft birgt insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern große Potenziale für Treibhausgasminderungen: Dort können 15-20% der gesamten THG-Emissionen durch abfallwirtschaftliche Maßnahmen gemindert werden. Um dieses Potenzial zu erschließen, muss eine integrierte Abfallwirtschaft aufgebaut werden mit dem Ziel, die Deponierung nicht vorbehandelter Siedlungsabfälle zu beenden und stattdessen getrennt zu erfassende Abfälle stofflich und energetisch zu verwerten. Mittels neuer Finanzierungsmechanismen wie z.B. NAMAs (Nationally Appropriate Mitigation Actions) können diese Potenziale erschlossen werden. Sie gewinnen immer mehr an Bedeutung, u.a. durch die Germany/UK-NAMA-Facility, die international große Aufmerksamkeit erhält. Ziel des Vorhabens ist es, am Beispiel ausgewählter indischer Bundesstaaten, Regionen und/oder Städte die Potentiale zum Klimaschutz aufzuzeigen, die eine integrierte Abfallwirtschaft bietet. Neben den Schlussfolgerungen für die betrachteten Untersuchungsgebiete in Indien, sollen allgemeine Empfehlungen für eine klimaoptimierte Abfallwirtschaftsplanung und Projektkonzeption (z.B. NAMAs) für S+E-Ländern abgeleitet werden. Hierfür soll auf vorhandenen Ansätzen aufgebaut werden und alle für den Abfallsektor relevanten THG-Emissionen berücksichtigt werden. Das Vorhaben bettet sich in den Gesamtrahmen der deutsch-indischen Umweltzusammenarbeit ein.
Deutschland und Ecuador wollen ihre seit Dezember 2014 ruhende Zusammenarbeit im Umwelt- und Klimaschutz wieder aufnehmen. Dies sieht eine Vereinbarung vor, die Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth und die ecuadorianische Umweltministerin Lorena Tapia Nunéz am 11. September 2015 in Berlin trafen. Das BMUB unterstützt aus seiner Internationalen Klimaschutzinitiative unter anderem Projekte zu Waldschutz und Naturschutzgebieten in Ecuador sowie auf den Galapagosinseln. Im Dezember 2014 hatte die ecuadorianische Regierung Mitgliedern des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages die Einreise verweigert und die Umweltzusammenarbeit mit Deutschland für beendet erklärt.
<p>Seit mehreren Jahren unterstützt das UBA im Rahmen des Beratungshilfeprogramms die Länder der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) bei der Entwicklung effektiver Abfallmanagementstrukturen. Im Rahmen von Seminaren und Workshops im Mai und Juni 2017 wurden gezielt Akteure aus Politik, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen beraten und fortgebildet.</p><p>Seit über 15 Jahren führt das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a> Projekte zum Thema Kreislaufwirtschaft im Rahmen des Beratungshilfeprogramms für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens sowie weiteren an die EU angrenzenden Staaten durch. Dazu gehört auch der Umgang mit Elektro- und Elektronikaltgeräten. Vom 15. bis 19. Mai 2017 veranstaltete das UNIDO-Zentrum Moskau mit Unterstützung des UBA die „E-Waste Academy for Manager and Policy Makers“. Dabei nutzten Repräsentanten von Ministerien, Behörden, Wirtschaftsverbänden sowie Nichtregierungsorganisationen der GUS-Länder Aserbaidschan, Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan die Möglichkeit, sich über internationale Regelungen zu informieren und praxisbezogene Kenntnisse zu erwerben. In Vorträgen, Seminaren und praktischen Übungen lernten die über 30 Teilnehmenden, wie man z.B. ein Unternehmen zur Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten in Übereinstimmung mit jeweiligen gesetzlichen Anforderungen etablieren kann oder grenzübergreifende Transportketten effektiv vernetzt. Eines der wichtigsten Ergebnisse dieses Projektes bildeten die erarbeiteten beispielhaften Aktionspläne zur Entwicklung eines umweltschonenden und Sammel- und Verwertungssystems.</p><p>Am 28. Juni 2017 veranstaltete das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen der Russischen Föderation in Moskau das internationale Seminar „Russian legal framework and best European practice on waste management: possible combination of approaches to environmental protection”. Gemeinsam mit den Partnerländern Deutschland, Frankreich und den Niederlanden sowie der EU-Vertretung lud es Vertreterinnen und Vertreter föderaler und regionaler mit Abfallwirtschaftsfragen befasster Institutionen sowie Unternehmen zu diesem Expertentreffen, um aktuelle europäische Entwicklungen und Erfahrungen sowie zukünftige Kooperationen im Abfallbereich zu besprechen. In einem Fachvortrag erläuterte ein Mitarbeiter des UBA die Grundprinzipien der Organisation der deutschen Abfallwirtschaft. Die Veranstaltung fand im Rahmen der auf Umweltzusammenarbeit im Ostseeraum ausgerichteten St. Petersburg-Initiative statt (<a href="http://www.spbinitiative.ru/">www.spbinitiative.ru</a>). Flankierend fanden Gespräche zwischen den deutschen und russischen Umweltexperten statt, um zukünftige gemeinsame Aktivitäten insbesondere zur Beratung der Regionen der Russischen Föderation zu besprechen. Diese haben vertieftes Interesse an organisatorischen und finanziellen Fragen der Abfallwirtschaft.</p><p>Solche Expertentreffen, Fachworkshops sowie die dabei stattfindenden bilateralen Gespräche tragen zu einer intensiveren Zusammenarbeit auch zwischen den Fachleuten in den Partnerländern des Beratungshilfeprogramms bei und fördern so ihren Austausch von Wissen und Erfahrungen.</p>
<p>Luftverschmutzung gehört zu den größten, auf Umweltfaktoren basierenden Gesundheitsrisiken. Wie die internationale Gemeinschaft schnell und wirkungsvoll Luftverschmutzung eindämmen kann ist Thema der 8. „Umwelt für Europa“ Ministerkonferenz vom 8. bis 10. Juni 2016 in Batumi, Georgien. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamts (UBA) leitet die deutsche Delegation.</p><p>Laut <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/w?tag=WHO#alphabar">WHO</a> ist Luftverschmutzung die Ursache für sieben Millionen Tote weltweit, jedes Jahr. Allein in Europa sind 600.000 Todesfälle jährlich auf verschmutze Luft zurück zu führen. Schlechte Luft ist für zahlreiche Umweltprobleme verantwortlich, die durch Luftverschmutzung verursachten Gesundheitskosten liegen weit über einer Billion US-Dollar (eine Übersicht der Kosten für die einzelnen Länder gibt es <a href="http://www.unece.org/fileadmin/DAM/Photos_Info_Unit/PR_Economics-Annex_en_1_.pdf">hier</a>).</p><p>Mit der Initiative „Batumi Action for Cleaner Air (2016-2021)“ verständigen sich die Delegierten aus 56 Mitgliedsstaaten der „Wirtschaftskommission für Europa“ der Vereinten Nationen (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UNECE#alphabar">UNECE</a>) auf ein Paket konkreter Aktionen und Maßnahmen um Luftverschmutzung in der UNECE-Region zu reduzieren. Das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a> wird im Rahmen der Initiative drei Beratungsprojekte zu „besten verfügbaren Techniken“ (BVT) für integrierte Industrieanlagenzulassung in Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien umsetzen.</p><p>Neben Luftreinhaltung sind die Förderung einer grünen Wirtschaftspolitik in der UNECE-Region sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung die Schwerpunktthemen der Ministerkonferenz, zu der etwa 800 Delegierte aus den Ländern Europas, Zentralasiens, des Kaukasus sowie aus Russland, den USA und Kanada beitragen.</p><p>Die erste Ministerkonferenz „Umwelt für Europa“ wurde 1991 von der UNECE ausgerichtet. Ziel war und ist, die europäische Zusammenarbeit im Umweltbereich zu stärken. In den ersten Jahren des „Umwelt für Europa“-Prozesses stand die Anpassung der Umweltgesetzgebung der Länder des ehemaligen Ostblocks im Vordergrund. Seitdem wurde der Prozess auf die Staaten der früheren Sowjetunion ausgeweitet. Ziel ist, die Umweltqualität im gesamten europäischen Raum zu verbessern und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der UNECE-Region zu fördern. Die letzte Ministerkonferenz fand 2011 in Astana, Kasachstan statt. Mit Georgien ist nun erstmals ein Staat des Südkaukasus Gastgeber.</p>
Ziel des Projektes ist daher, vorrangig die deutsch-polnische (und punktuell die deutsch-ukrainische) Zusammenarbeit im Umweltbereich durch Entwicklung und Begleitung von Gemeinschaftsprojekten zur Lösung von Umweltproblemen in Polen zu intensivieren. Dabei sollen zwischen Polen und Deutschland Kontakte und Zusammenarbeit regionaler, kommunaler und sonstiger Institutionen, Vereinigungen und Einrichtungen aufgebaut, förderfähige Initiativen ergriffen und bis zur Antragstellung beratend begleitend werden. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden - Durch persönliches Engagement vor Ort die Kontakte und die Zusammenarbeit zwischen regionalen, Zu den Aufgaben des Projektes gehört es: - durch persönliches Engagement vor Ort die Kontakte und die Zusammenarbeit zwischen regionalen, kommunalen und sonstigen Institutionen aufzubauen und zu pflegen und weiterführende Umweltinitiativen anzuregen - Die in der Vergangenheit durch die DBU geförderten Projekte weiter zu begleiten und die Akteure der Projektumsetzung in die weitere Arbeit der DBU einzubeziehen - Potentielle Projektpartner im Sinne der DBU- Förderleitlinien und DBU -Verfahrensbestimmungen zu beraten - Beschaffung bedarfsgerechter Informationen - Akquirierung, Entwicklung, Betreuung und Kontrolle grenzüberschreitender deutsch-polnischer Stiftungsprojekte mit enger Abstimmung mit der DBU -Geschäftsstelle - Stellungnahmen zur Projekten und Kurzgutachten über bestimmte Umweltsituationen und Umweltproblembereiche in Polen - Recherche und Vermittlung von Projektpartnern in Deutschland und Polen, Hilfestellung bei der Überwindung sprachlicher Barrieren - Koordination des Stipendienprogramms in Polen in enger Zusammenarbeit mit dem SdS-Verein (Informationsverteilung und Öffentlichkeitsarbeit, Durchführung jährlichen des Wettbewerbs in Polen, Jurysitzung, feierliche Stipendienverleihung, Stipendiatenbetreuung, Jahresseminar u.ä.) - Durchführung des Stipendienprogramms in Ukraine - Mitentwicklung und Betreuung von einzelnen deutsch-ukrainischen bzw. trilateralen Projekten - Zusammenarbeit mit polnischem und deutschem Umweltministerium und anderen Umwelteinrichtungen beider Länder
Brisanz angesichts des Klimawandels: Je kleiner und isolierter eine bestimmte Fläche ist, desto weniger Tier- und Pflanzenarten können darin überleben. Insbesondere für Arten mit großräumigen und differenzierten Lebensraumansprüchen ist es wichtig, Biotope miteinander zu vernetzen. Dies gewinnt auch vor dem Hintergrund des Klimawandels zunehmende Bedeutung. So werden viele Tier- und Pflanzenarten nur überleben können, wenn sie ihre Areale in Richtung der Pole oder in höher gelegene Gebiete verlagern. Um diese Anpassung praktisch zu ermöglichen, sind großräumige Wanderungs- und Ausbreitungskorridore erforderlich, die im Falle grenzüberschreitender Arealverschiebungen international koordiniert werden müssen. Grenzüberschreitender Biotopverbund stellt - wie viele andere grenzüberschreitende Umweltschutzaufgaben auch - eine so komplexe Herausforderung dar, dass sie durch staatliches Handeln allein entweder gar nicht oder nicht besonders effizient zu bewältigen ist. Dies ist in Verbindung mit der allgemein zu beobachtenden funktionalen Differenzierung moderner Gesellschaften und der Entstehung relativ autonomer Subsysteme ein Grund dafür, dass die Nationalstaaten in den letzten Jahrzehnten sowohl in Nordamerika als auch in Europa ihre Schlüsselrolle in der grenzüberschreitenden Umweltzusammenarbeit verloren haben. Im Ergebnis entstehen vielfältige institutionelle Arrangements, in die öffentliche, private und intermediäre Akteure verschiedener Systemebenen einbezogen sind. Charakteristisch für diese neuartigen Kooperationsformen ist auch die Veränderung der Kooperationsmodi: weg von staatlich-hierarchischer Koordination und hin zu netzwerkartigen Verhandlungs- und Austauschbeziehungen. Komplexe Kooperationsformen: Vor diesem Hintergrund stellen sich zwei deskriptive und zwei kausalanalytische Forschungsfragen: Welche Formen der Kooperation werden bei der Schaffung grenzüberschreitender Biotopverbundsysteme angewandt? Welche Ergebnisse werden damit erzielt? Wie lässt sich die Entstehung unterschiedlicher Kooperationsformen für grenzüberschreitende Biotopverbundsysteme erklären? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Kooperationsform und Kooperationsergebnissen? Ziel des Projekts ist es zu ermitteln, welche Kooperationsformen bei der grenzüberschreitenden Umsetzung von Biotopverbundmaßnahmen an Deutschlands Außengrenzen praktiziert werden und zu welchen Ergebnissen diese führen. Außerdem sollen Erkenntnisse über die Entstehung, die Funktionsweise und die Ergebnisse grenzüberschreitender Kooperationsformen im Umweltbereich am Beispiel des Biotopverbunds gewonnen werden.
Diese Handreichung fasst Erkenntnisse eines Forschungsprojekts zu Einflussfaktoren auf (Umwelt-)Politiktransfer zusammen. Sie richtet sich an Mitarbeitende in Ministerien, in nachgeordneten Behörden und in Durchführungsorganisationen. Es werden Empfehlungen für die bi- und multilaterale (umwelt-)politische Zusammenarbeit, z.B. in Dialogformaten, in einzelnen Projekten und in übergreifenden Programmen, gegeben. Quelle: umweltbundesamt.de
The FuE-Gesamtvorhaben together with a total duration of 15.5 months was accomplished by Adelphi Research and AFES-PRESS. Worked on within the framework of the project altogether 8 thematic components, to which written short contributions as well as lectures were developed, into different international and national political processes gained access. Of AFES-PRESS three subjects were worked on: 1. to the safety dimension within the framework of the EU/ESA-Initiative to globally the monitoring on Environment and Security (GMES); 2. to the safety dimension of the climatic protection; 3. the catastrophe precaution within the framework of UNISDR. The project covered the active participation and observation of conferences to questions of the environment and security policy under construction as well as the consolidation of contacts to national and international organisations in the area of the catastrophe precaution.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 27 |
| Land | 2 |
| Weitere | 6 |
| Wissenschaft | 1 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 19 |
| Text | 8 |
| unbekannt | 7 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 10 |
| Offen | 20 |
| Unbekannt | 5 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 31 |
| Englisch | 10 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 4 |
| Keine | 20 |
| Webseite | 15 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 10 |
| Lebewesen und Lebensräume | 30 |
| Luft | 12 |
| Mensch und Umwelt | 35 |
| Wasser | 8 |
| Weitere | 33 |