Das Projekt "Forschergruppe (FOR) 456 degree of celsius: The role of Biodiversity for element cycling and trophic interactions: An experimental approach in a grassland community" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Jena, Institut für Ökologie durchgeführt.
Das Projekt "Teilvorhaben: Erforschung der Herstellung und großindustriellen Verwendung von elektrolytisch erzeugtem Wasserstoff in einem multivariaten Gesamtsystem" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hynamics Deutschland GmbH durchgeführt. Das übergeordnete Ziel von WESTKÜSTE100 ist die Dekarbonisierung des Energiesystems mittels innovativer Ansätze. Kernstück ist dabei die Errichtung und der Betrieb eines 30-MW-Elektrolysesystems zur Erzeugung, der anschließenden Speicherung und dem Transport von grünem Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien. Das zentrale Forschungsziel ist neben der Zusammenschaltung des Gesamtsystems, die Entwicklung nebeneinander tragfähiger Betriebs- und Geschäftsmodelle und die Erarbeitung eines Skalierungskonzeptes. Die Hynamics Deutschland GmbH wird die industrielle Herstellung und Verwendung von grünem Wasserstoff erforschen. Dafür werden Modelle zum Regelverhalten eines z.B. 700-MW-Elektrolysesystems und Modelle zur Gesamtsystemoptimierung des 30-MW-Elektrolysesystems erarbeitet sowie Wasserstofflösungen für die Industrie und der Einfluss des regulatorischen Rahmens erörtert. Ziel ist die Gewinnung von neuen Erkenntnissen für ein optimiertes Asset Management von Großelektrolyseanlagen. Der Arbeitsplan von WESTKÜSTE100 sieht 8 Hauptarbeitspakete (HAP) vor. Den Rahmen für den Arbeitsplan bilden HAP0 (Projektkoordination) und HAP7 (Transformation der Gesellschaft), die dem Projektmanagement sowie der wissenschaftlichen Untersuchung der sozioökonomischen Projektauswirkungen dienen. Die EDF ist an HAP1, in dem die Konzeption und der Testbetrieb eines 30-MW-Elektrolysesystems, und insbesondere an HAP 6 (Gesamtsystemintegration) beteiligt. In HAP6 wird unter Leitung der Partner EDF, ORS, RHG und HOL die Gesamtsystemintegration der beteiligten Anlagen erarbeitet. Hierbei fokussiert EDF u.a. auf die Erarbeitung eines IT- und Steuerungsmodells und eines Konzeptes für das z.B. 700-MW-Szenario und dessen leittechnische Konzeptionierung. Weitere Schwerpunkte der EDF liegen in der Untersuchung, Beschreibung, Modellierung und Optimierung der Schnittstellen der Systembaugruppen.
Das Projekt "Teilvorhaben der Inherent Solutions Consult GmbH & Co. KG: TV CF10_1.1, CF10_3.1, CF10_4.2 und CF11.2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Inherent Solutions Consult GmbH & Co. KG durchgeführt. Im Arbeitspaket CF10-1.1 werden zukünftige Bedarfe von potenziellen Verbrauchern bzw. Abnehmern von Grünem Ammoniak sowie von vorhandenen Lager- und Umschlagstrukturen untersucht, bestehende Transportmedien bzgl. ihrer Eignung analysiert und Konzepte für zukünftige Lager- und Umschlagstrukturen entwickelt. Übergreifend werden Risikokriterien sowie Sicherheits- und Standortanforderungen ermittelt und definiert. Im Arbeitspaket CF10-3.1 werden Anforderungen an landseitige Umschlagsanlagen untersucht und eine Umschlaganlage, die sowohl mit druckverflüssigtem als auch mit tiefkaltverflüssigtem Ammoniake betrieben werden kann, entwickelt. Darüber hinaus werden Steuerungs- und Sicherheitssysteme für die Umschlaganlage entwickelt. Im Arbeitspaket CF10-4.2 werden mögliche Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Medien und Einrichtungen und die Auswirkungen von Störungen auf die Nachbarschaft untersucht. Auf Grundlage systematischer Analysen und Risikobewertungen wird ein neuartiges Sicherheitskonzept entwickelt, damit Störungen und Ereignisse mit Auswirkungen auf andere Anlagen und die Nachbarschaft vermieden oder die Auswirkungen zuverlässig auf ein akzeptables Maß begrenzt werden. Das Arbeitspaket CF11.2 betrifft Untersuchungen zur Akzeptanz von Ammoniak als Transportlösung für Grünen Ammoniak im Rahmen des Umsetzungsprojekts CAMPFIRE. Dabei werden insbesondere Akzeptanzprobleme bei der Produktion und Nutzung des Ammoniaks erfasst und durch die Entwicklung eines Kommunikationskonzepts adressiert. Schwerpunkt der Untersuchungen sind Unternehmen und Behörden, die für Planung, Genehmigung und Überwachung von Anlagen und Einrichtungen zum Transport, Umschlag und zur Lagerung von Ammoniak beteiligt oder als Nutzer/ Verwender relevant sind. Eine ausführlichere Beschreibung der Arbeitspakete ist der Anlage zu entnehmen.
Das Projekt "Teilvorhaben 2: Bioenergetische Nutzung und P-Effizienz von Phalaris-Leguminosen-Anbausystemen - Evaluierung und Optimierung von Anbau, Fermentation, Verbrennung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Wärmetechnik und Thermodynamik, Lehrstuhl Gas- und Wärmetechnische Anlagen durchgeführt. Der Fokus des geplanten Projektes 'PhaNoMix' liegt auf der Untersuchung, züchterischen Optimierung und Etablierung von Mischanbausystemen mit Rohrglanzgras und Leguminosen (Rotklee, Steinklee), um eine Verbesserung der Ressourceneffizienz und Stressresilienz der Pflanzenbestände sowie Erhöhung der Bioenergieerträge pro Flächeneinheit und Biodiversität der Kulturlandschaft zu erreichen. In dem bearbeiteten Teilvorhaben werden die einzelnen Komponenten für den Mischanbau zunächst hinsichtlich ihrer Phosphor- und Spurenelementerschließungseffizienz charakterisiert und bewertet, worauf basierend eine Etablierung von Nährstoffeffizienten Mischbeständen erfolgt. Bei der energetischen Verwertung der Biomasse werden sowohl die Verbrennung als auch die anaerobe Fermentation berücksichtigt werden, wobei der Schwerpunkt der Untersuchungen in dem Vorhaben die anaerobe Fermentation einnehmen wird, da sich mit der Nutzung der Gärreste als Dünger Nährstoffkreisläufe schließen lassen, was insbesondere für den landwirtschaftlichen Phosphorkreislauf ökologische Vorteile bietet. Bei der Verfahrensentwicklung wird zunächst der generelle Einfluss von Kumarin auf die Prozessstabilität bei der anaeroben Fermentation untersucht und der Einfluss von Kumaringehalten in Steinklee evaluiert. Die Fermentation wird hinsichtlich des günstigsten Mischungsverhältnisses der Substratmischung und der höchsten Biogasausbeute optimiert werden. Im Zuge der Prozessentwicklung werden bei der Verbrennung und Fermentation die maximal mögliche Einsatzmenge von Rohrglanzgras, der Einfluss des Leguminosenanteils auf die Vergärung und Verbrennung, Gasmenge und -qualität, sowie entstehende Abgasemissionen ermittelt und wichtige Prozessparameter bewertet. Darauf aufbauend werden die günstigsten Komponenten für den Mischanbau in Feldversuchen im Hinblick auf Ressourceneffizienz in der Rhizosphäre bewertet und die Biomasse in die etablierten Verfahren eingeführt, was zur abschließenden Erfolgskontrolle dienen wird.
Das Projekt "Teilvorhaben DVGW: Wissenschaftliche Untersuchungen zu Aspekten der Gasbeschaffenheit und der Volumenstrommessung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie durchgeführt. Im Rahmen des Umsetzungsprojektes GET H2 TransHyDE sollen infrastrukturelle und operative Fragestellungen bearbeitet werden, die höchste Relevanz für den sukzessiven Aufbau einer sicheren und verlässlichen Wasserstofftransportinfrastruktur im öffentlichen Bereich haben. Zu nennen sind insbesondere sicherheitstechnischen Aspekte wie Materialfragen bei der Umstellung von bestehenden Erdgasleitungen oder der hubschraubergestützen Ferndetektion von Wasserstoffleckagen, der Umrüstung von Verdichteranlagen sowie betriebliche Aspekte wie die eichrechtlich zugelassene Mengenmessung oder die Einhaltung von Gasbeschaffenheitsanforderungen. Hierzu wird im Projekt ein Test- und Demonstrationsumfeld rund um eine Versuchspipeline aufgebaut und betrieben und neue Technologien und Methoden für den praktischen Einsatz entwickelt und getestet. Das Teilvorhaben von DVGW fokussiert sich einerseits auf wissenschaftlichen Untersuchungen zur Gasbeschaffenheits- und Volumenstrommessung, anderseits auf die Ergebnissynthese und -kommunikation für das gesamte Verbundvorhaben. Im Bereich der Gasbeschaffenheitsmessung werden verschiedene Probenahme- und Analyseverfahren konzeptioniert und unter realen Bedingungen getestet. Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchungen stellt die Nachreinigung des ausgespeisten Wasserstoffes zur Einhaltung von kundenspezifischen Qualitätsanforderungen dar. Außerdem erfolgt eine wissenschaftliche Auswertung der Untersuchungen zur Volumenstrommessung. Im Projektverlauf wird kontinuierlich eine systematische Ergebnissynthese durchgeführt und mit den anderen TransHyDE-Verbundprojekten kommuniziert. Zu nennen sind insbesondere die Verbünde 'Systemanalyse', 'Sichere Infrastrukturen' und 'Normung, Standardisierung, Zertifizierung'.
Das Projekt "Erweiterte experimentelle Untersuchungen der reaktiven Halogenchemie in Polarregionen (HALOPOLE III)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Heidelberg, Institut für Umweltphysik durchgeführt. Halogenradikale spielen eine Schlüsselrolle in der Chemie der polaren Grenzschicht. Alljährlich im Frühjahr beobachtet man riesige Flächen von mehreren Millionen Quadratkilometern mit stark erhöhten Konzentrationen von reaktivem Brom, welches von salzhaltigen Oberflächen in der Arktis und Antarktis emittiert werden. Dieses Phänomen ist auch als Bromexplosion bekannt. Des Weiteren detektieren sowohl boden- als auch satellitengestützte Messungen signifikante Mengen von Jodoxid über der Antarktis, jedoch nicht in der Arktis. Die Gründe für diese Asymmetrie sind nach wie vor unbekannt, aber das Vorhandensein von nur wenigen ppt reaktiven Jods in der antarktischen Grenzschicht sollte einen signifikanten Einfluss auf das chemische Gleichgewicht der Atmosphäre haben und zu einer Verstärkung des durch Brom katalysierten Ozonabbaus im polaren Frühjahr haben. Der Schwerpunkt der Aktivitäten im Rahmen von HALOPOLE III wird auf der Untersuchung von wichtigen Fragestellungen liegen, die im Rahmen der Vorgängerprojekte HALOPOLE I und II im Bezug auf die Quellen, Senken und Transformationsprozesse von reaktiven Halogenverbindungen in Polarregionen aufgetreten sind. Basierend sowohl auf der synergistischen Untersuchung der bislang gewonnen Daten aus Langzeit - und Feldmessungen sowie auf neuartigen Messungen in der Antarktis sind die wesentlichen Schwerpunkte: (1) Die Untersuchung einer im Rahmen von HALOPOLE II aufgetretenen eklatanten Diskrepanz zwischen aktiven und passiven Messungen DOAS Messungen von IO. (2) Eine eingehende Analyse der DOAS Langzeitmessungen von der Neumayer Station und Arrival Heights (Antarktis) sowie Alert (Kanada) bezüglich Meteorologie, Ursprung der Luftmassen, Vertikalverteilung, sowie des Einflusses von Schnee, Meereis und Eisblumen auf die Freisetzung von reaktiven Halogenverbindungen. (3) Die Untersuchung der kleinskaligen räumlicher und zeitlichen Variation von BrO auf der Basis einer detaillierten Analyse der flugzeuggebundenen MAX-DOAS Messungen während der BROMEX 2012 Kampagne in Barrow/Alaska. (4) Die Analyse der kürzlich in der marginalen Eiszone der Antarktis auf dem Forschungsschiff Polarstern durchgeführten Messungen im Hinblick auf die horizontale und vertikale Verteilung von BrO und IO, sowie den Einfluss der Halogenchemie auf den Ozon- und Quecksilberhaushalt. (5) Weitere detaillierte Untersuchungen des Einflusses von Halogenradikalen, insbesondere Chlor und Jod, auf das chemische Gleichgewicht der polaren Grenzschicht auf der Basis einer Messkampagne in Halley Bay, Antarktis. (6) Detailliertere Langzeit-Messungen von Halogenradikalen und weiteren Substanzen auf der Neumayer Station mittels eines neuen Langpfad-DOAS Instruments welches im Rahmen dieses Projektes entwickelt wird. Zusätzlich zu den bereits existierenden MAX-DOAS Messungen werden diese eine ganzjährige Messungen des vollen Tagesganges sowie die Untersuchung nicht nur der Brom- und Jodchemie, sondern auch der Chlorchemie ermöglichen.
Das Projekt "Teilprojekt: Paläoklimatologie - Stabile Sauerstoff-(18O/16O) und Wasserstoff-(2H/1H) Isotopensignaturen von Pflanzen, Böden und Niederschlag entlang von Höhentransekten, und von Paläoklimaarchiven auf den Bale Mountains" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften, Professur für Bodenbiogeochemie durchgeführt. Äthiopien erhält den Großteil seiner Niederschläge durch Winde aus dem Süden die der Ostafrikanische Sommermonsun in den Nordhemisphärischen Sommermonaten bringt. Die Stärke der Ostafrikanischen Monsunniederschläge variierte jedoch zum Teil erheblich im Verlaufe des Quartärs und auch der Anteil von Niederschlägen durch die Westerlies könnte in der Vergangenheit sehr variabel gewesen sein. Während der vergangenen Jahre entwickelten sich einige neue Biomarker- und Stabilisotopenmethoden zu hochinnovativen und viel versprechenden (semi-)quantitativen Paläoklima-Proxies. Durch die Entwicklung und Anwendung solcher Biomarker- und Stabilisotopenmethoden zielt das beantragte Projekt darauf ab, einen Beitrag zur (semi-)quantitativen Paläoklimarekonstruktion der Bale Mountains in Äthiopien zu leisten. Im Speziellen sollen Temperatur, relative Luftfeuchte, Niederschlagsmenge und Änderungen im Quellgebiet der Niederschläge rekonstruiert werden.Im Rahmen eines der Arbeitspakete wird der rezente Niederschlag räumlich und zeitlich aufgelöst auf seine Isotopensignatur (2H/1H and 18O/16O) untersucht. Diese Daten sollen u.a. helfen die für die Bale Mountains relevanten atmosphärischen Zirkulationssysteme und deren spezifische Isotopensignaturen besser zu verstehen. In einem zweiten Arbeitspaket wird untersucht wie akkurat sich die Isotopensignatur des Niederschlags wie auch die relative Luftfeuchte und Temperatur in den Biomarker- und Stabilisotopensignaturen von Pflanzen und Böden widerspiegeln. Hierzu werden Klimagradienten entlang von Höhentransekten auf die Bale Mountains untersucht. Der methodische Schwerpunkt wird auf der Untersuchung von komponenten-spezifischen 2H-Analysen von Pflanzenwachs-bürtigen n-Alkan- und Fettsäurebiomarkern, auf komponenten-spezifischen 18O-Analysen von Hemizellulose-bürtigen Zuckerbiomarkern und auf Bodenbakterien-bürtigen Glycerol Dialkyl Glycerol Tetraether (GDGT) Lipidbiomarkern liegen. Das dritte Arbeitspaket trägt zur Gewinnung von Sedimentbohrkernen und Aufstellung von dazugehörigen Chronostratigraphien bei. Diese Sedimentbohrkerne werden gemeinsam mit den Teilprojekten P2-Antrosole und P4-Paläoökologie als Archive genutzt um die menschliche Besiedelungsgeschichte wie auch die Spätquartäre Klima- und Landschaftsgeschichte der Bale Mountains zu rekonstruieren. Das Teilprojekt P5-Paläoklimatologie wird hierzu die oben spezifizierten Biomarker- und Stabilisotopenmethoden anwenden.
Das Projekt "Beobachtung von Peroxyradikalen in dem städtischen Wald und Vergleichsübung von Peroxyradikale- Messmethoden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bremen, Institut für Umweltphysik durchgeführt. Peroxyradikale sind kurzlebige Spezies, die an den meisten Oxidationsprozessen in der Atmosphäre beteiligt sind, die zur Bildung von langlebigeren und chemisch oder toxikologisch wichtigen Schadstoffen wie Ozon führen. Insbesondere in Gebieten, die von komplexen Emissionsquellen betroffen sind, sind Peroxyradikal-Messmethoden mit ausreichender Genauigkeit, Reproduzierbarkeit und Empfindlichkeit erforderlich, um die chemische Umwandlung der städtischen Umweltverschmutzung zu verstehen. In dieser Hinsicht ermöglichen Vergleiche von state-of-the-art Sensoren in chemischen Reaktorkammern deren Charakterisierung unter kontrollierten Bedingungen und verbessern das Vertrauen in die Messung von Peroxyradikalen.SPRUCE strebt ein besseres Verständnis der Rolle der Peroxyradikale bei atmosphärischen chemischen Umwandlungen an, die aus der Wechselwirkung zwischen urbanen anthropogenen und ländlichen biogenen Emissionen resultieren. Im Rahmen der vorgeschlagenen Arbeit wird das vorhandene PeRCEAS-Instrument (Peroxy Radical Chemical Enhancement and Absorption Spectrometer) an der Messkampagne des internationalen Projekts ACROSS (Atmospheric ChemistRy Of the Suburban Forest) zur Untersuchung des Schadstoffausflusses von Paris über ein Waldgebiet, und in der internationalen Vergleichsstudie ROxCOMP22 für wissenschaftliche Instrumente, die atmosphärische Peroxyradikale teilnehmen. Diese beiden Messkampagnen befassen sich mit zwei Hauptaspekten von SPRUCE. Sie bieten eine einzigartige Gelegenheit für a) die Messung von Peroxyradikalen in der spezifischen Umgebung von Interesse und in Verbindung mit einer umfangreichen Reihe von Beobachtungen, die für die Interpretation der Radikalchemie von wesentlicher Bedeutung sind, und b) die Bewertung der Datenqualität und Leistungsfähigkeit von PeRCEAS, insbesondere die Überprüfung der Sensitivität und Effizienz für die Speziation der Radikale unter kontrollierten Bedingungen.Ein Schwerpunkt der Studie wird auf der Untersuchung von Oxidationsreaktionen und Ozonausbeuten in Luftmassen mit unterschiedlicher anthropogener/biogener Signatur in Abhängigkeit von der Menge und Zusammensetzung von Peroxyradikalen liegen. Numerische Berechnungen und Modelle werden durch die Beobachtungen von Vorläuferspezies eingeschränkt, um die Budgets von Peroxyradikalen abzuschätzen. Der Vergleich mit den PeRCEAS-Messungen wird verwendet, um das Verständnis der Oxidationsmechanismen in urbanen Plumes gemischt mit biogenen Emissionen zu testen. Es wird erwartet, dass die Analyse des resultierenden Datensatzes das aktuelle Wissen über die chemische Transformation von Megacity-Emissionen während des atmosphärischen Transports ergänzt.
Das Projekt "Instrumente und Strategien zur Umsetzung und Aktivierung in der kommunalen Klimafolgenanpassung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von RWTH Aachen University, Lehrstuhl und Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr (ISB) durchgeführt. Der Klimawandel stellt durch spürbare Auswirkungen wie Starkregenereignisse und urbane Hitzeinseleffekte für Städte eine Herausforderung dar. Auf strategischer Ebene sind bereits viele Kommunen aktiv geworden und haben Klimaanpassungskonzepte erstellt. Evaluationen zeigen jedoch, dass von diesen Inhalten nur selten die Vielfalt der notwendigen Maßnahmen tatsächlich umgesetzt wird bzw. langfristig bestehen bleibt. Ohne Umsetzung bleiben diese jedoch wirkungslos. In dicht besiedelten urbanen Räumen ist der Ausbau von Bauwerks- und Grundstücksbegrünungen eine sinnvolle Maßnahme, mit deren Hilfe sich Klimawandelfolgen abschwächen lassen. Klimaanpassung auf gesamtstädtischer Ebene kann nur unter Beteiligung verschiedener Akteure, Bewohner und Investoren gelingen. Häufig werden jedoch weder gesetzliche Regelungen akzeptiert noch wird freiwillig gehandelt. Dies lässt sich nicht unbedingt auf mangelndes Wissen und fehlende Informationen zurückführen. Zudem verfügen Kommunen häufig nicht über entsprechende finanzielle und personelle Kapazitäten, um die Einhaltung der Vorschriften und somit die Realisierung und das langfristige Bestehenbleiben einer Maßnahme zu überprüfen. Ziel des Vorhabens ist es, wirkungsvolle und zielgruppenspezifische Instrumente zusammen zu tragen und Strategien für die Umsetzbarkeit zu entwickeln, um den Anteil an klimarelevanten Grünflächen (Dach-, Fassaden- und Grundstücksbegrünung) auf kommunaler Ebene zu erhöhen und bislang nicht genutzte Potentiale zur Anpassung an den Klimawandel zu aktivieren. Weiterhin sollen Hemmnisse, die einer Umsetzung entgegenstehen sowie Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Da die Motivation zur Eigeninitiative und das freiwillige Engagement im Sinne des Gemeinwohls verschiedener Akteure als zentraler Bestandteil gesehen werden kann, liegt ein Schwerpunkt auf der Untersuchung der Motivations- und Akzeptanzfaktoren verschiedener Zielgruppen (Eigentümer, Investoren) sowie auf dem Prozess der Kommunikation und Beteiligung.
Das Projekt "Instrumente und Strategien zur Umsetzung und Aktivierung in der kommunalen Klimafolgenanpassung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Stadt Aachen, Dezernat V Personal, Organisation, Stadtbetrieb, Feuerwehr und Umwelt - FB 36,000 Klima und Umwelt durchgeführt. Der Klimawandel stellt durch spürbare Auswirkungen wie Starkregenereignisse und urbane Hitzeinseleffekte für Städte eine Herausforderung dar. Auf strategischer Ebene sind bereits viele Kommunen aktiv geworden und haben Klimaanpassungskonzepte erstellt. Evaluationen zeigen jedoch, dass von diesen Inhalten nur selten die Vielfalt der notwendigen Maßnahmen tatsächlich umgesetzt wird bzw. langfristig bestehen bleibt. Ohne Umsetzung bleiben diese jedoch wirkungslos. In dicht besiedelten urbanen Räumen ist der Ausbau von Bauwerks- und Grundstücksbegrünungen eine sinnvolle Maßnahme, mit deren Hilfe sich Klimawandelfolgen abschwächen lassen. Klimaanpassung auf gesamtstädtischer Ebene kann nur unter Beteiligung verschiedener Akteure, Bewohner und Investoren gelingen. Häufig werden jedoch weder gesetzliche Regelungen akzeptiert noch wird freiwillig gehandelt. Dies lässt sich nicht unbedingt auf mangelndes Wissen und fehlende Informationen zurückführen. Zudem verfügen Kommunen häufig nicht über entsprechende finanzielle und personelle Kapazitäten, um die Einhaltung der Vorschriften und somit die Realisierung und das langfristige Bestehenbleiben einer Maßnahme zu überprüfen. Ziel des Vorhabens ist es, wirkungsvolle und zielgruppenspezifische Instrumente zusammen zu tragen und Strategien für die Umsetzbarkeit zu entwickeln, um den Anteil an klimarelevanten Grünflächen (Dach-, Fassaden- und Grundstücksbegrünung) auf kommunaler Ebene zu erhöhen und bislang nicht genutzte Potentiale zur Anpassung an den Klimawandel zu aktivieren. Weiterhin sollen Hemmnisse, die einer Umsetzung entgegenstehen sowie Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Da die Motivation zur Eigeninitiative und das freiwillige Engagement im Sinne des Gemeinwohls verschiedener Akteure als zentraler Bestandteil gesehen werden kann, liegt ein Schwerpunkt auf der Untersuchung der Motivations- und Akzeptanzfaktoren verschiedener Zielgruppen (Eigentümer, Investoren) sowie auf dem Prozess der Kommunikation und Beteiligung.
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Bund | 70 |
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Lebewesen & Lebensräume | 46 |
Luft | 36 |
Mensch & Umwelt | 70 |
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