s/unweltkommunikation/Umweltkommunikation/gi
Zielsetzung: Mit der Einführung moderner Fahrgastunterstände in Leipzig wurde ein erster Schritt in Richtung klimagerechter Stadtgestaltung getan. Allerdings blieb bislang weitgehend unbeantwortet, inwieweit diese Strukturen mit Dachbegrünung tatsächlich zur Verbesserung des Mikroklimas und zur Förderung der urbanen Biodiversität beitragen. Erste Forschungsarbeiten und lokale Beobachtungen deuten darauf hin, dass Standortfaktoren wie Beschattung, Bebauungsdichte oder umliegende Vegetation erheblichen Einfluss auf die Vegetationsentwicklung und die Funktionalität der begrünten Dächer nehmen. Gleichzeitig zeigen Erfahrungen aus anderen Städten wie Hamburg, dass begrünte Haltestellen wertvolle Rückzugsräume für Insektenarten bieten können. Vor diesem Hintergrund nimmt das Vorhaben „FaGULab - Fahrgastunterstände Leipzig Reallabor“ eine bestehende Wissenslücke in den Blick: Es fehlen belastbare Daten zur ökologischen Wirksamkeit der bereits umgesetzten Dachbegrünungen in Leipzig sowie zur Frage, wie Pflege, Nachsteuerung und Standortanpassung gestaltet sein müssten, um die Wirksamkeit dieser kleinen grünen Infrastrukturelemente langfristig zu sichern. Zudem ist bislang unklar, welche wirtschaftlichen und sozialen Potenziale ein zivilgesellschaftlich unterstützter Pflege- und Erhaltungsansatz bieten könnte - beispielsweise durch Patenschaften oder Bildungspartnerschaften. Ziel des Projekts ist es daher, in einem transdisziplinären Ansatz datenbasierte Erkenntnisse über ökologische, soziale und ökonomische Effekte begrünter Fahrgastunterstände zu gewinnen. Dabei sollen Schüler:innen, Wissenschaftler:innen, Verwaltungsakteur:innen und zivilgesellschaftliche Gruppen gemeinsam in einem Reallaborformat kooperieren. Zunächst stehen schulische Arbeitsgemeinschaften im Mittelpunkt, in denen Jugendliche unter fachlicher Anleitung Daten erheben, Biodiversität erfassen und Messreihen durchführen. Im Anschluss wird in einem Reallabor gemeinsam mit weiteren Mitwirkenden eine Strategie für eine nachhaltige Stadtbegrünung entwickelt. Das Projekt zielt darauf ab, begrünte Haltestellen nicht nur als technische Infrastruktur, sondern als ökologische Lernorte und Experimentierfelder zu begreifen - mit der Vision, dass jede begrünte Fläche zählt. Langfristig sollen daraus Handlungsempfehlungen für eine wirksamere, insektenfreundlichere und sozial tragfähige Umsetzung städtischer Begrünungsmaßnahmen abgeleitet und idealerweise in das Verwaltungshandeln integriert werden.
Zielsetzung: HebPlanet - Hebammen für Planetare Gesundheit: In den letzten Jahren sieht sich die Menschheit mit einer planetaren Dreifachkrise von enormen Ausmaßen konfrontiert. Der Klimawandel, der Verlust der biologischen Vielfalt und die zunehmende Umweltverschmutzung gehen mit zahlreichen negativen Gesundheitsfolgen einher - insbesondere für vulnerable Gruppen wie Schwangere, Stillende, ungeborene Kinder und Säuglinge. Hebammen spielen für diese Bevölkerungsgruppen eine wesentliche Rolle, da sie Familien in einer sehr sensiblen Lebensphase eng - und auch in ihrem häuslichen Umfeld aufsuchend - über einen längeren Zeitraum begleiten. Dabei arbeiten Hebammen auch interdisziplinär, können durch ihre Tätigkeit in sensiblen Lebensphasen als Change Agents und Multiplikator*innen für Planetary Health fungieren und damit zu Gesundheitsförderung und Umweltentlastung bei jungen Familien beitragen. Die Akademisierung der Hebammenausbildung und die damit einhergehende Neugestaltung von Lehrmodulen in den primärqualifizierenden wie auch in den Masterstudiengängen bietet eine optimale Gelegenheit für die Implementierung von Planetary Health Lehrinhalten, auch im Hinblick auf die studiengangübergreifenden Veranstaltungen, z.B. mit Medizinstudierenden. Jedoch sind Planetary Health Themen im Studium zur Hebamme bislang nicht oder nur unzureichend systematisch integriert. Zudem erfolgte bislang keine Erhebung des Wissens- und Kompetenzzuwachses zu Planetary Health und nachhaltiger Gesundheitsversorgung bei Hebammenstudierenden. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Verankerung eines Planetary Health Curriculums für, bzw. in, das Studium zur Hebamme. Das übergeordnete Ziel ist, künftige Hebammen zu planetarer Gesundheitskompetenz in ihrem beruflichen Handeln zu befähigen. Dadurch soll ihr Wissen und ihre Kompetenzen zu Planetary Health gestärkt werden, um das Finden, Verstehen, Bewerten und Anwenden, bzw. die Integration in den (beruflichen) Alltag von Informationen zu Planetary Health zu fördern. Somit sollen Hebammen zu transformativen Handlungs- und Nachhaltigkeitskompetenzen ausgebildet werden um Gesundheit und Umwelt in der jetzigen wie in künftigen Generationen zu fördern. Themen und Handlungsfelder wie klimasensible Gesundheitsberatung von Schwangeren und jungen Familien zu nachhaltiger Ernährung, aktiver Mobilität und Konsumverhalten sowie eine nachhaltige und ressourcenschonende Berufspraxis von Hebammen stehen dabei im Vordergrund.
Zielsetzung: Nachhaltige Entscheidungen sind oft mit Herausforderungen verbunden. Zielkonflikte zwischen den ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen der Nachhaltigkeit können in sogenannte Nachhaltigkeitsdilemmata münden. Das Projekt „Smarte Technik braucht kluge Köpfe - forschend-entdeckendes MINT-Planspiel zur nachhaltigen Entscheidungsfindung im Alltag“ hat das Ziel, im Rahmen eines halbtägigen Workshops das Nachhaltigkeitsbewusstsein und die Entscheidungsfindungskompetenz junger Menschen zu stärken - und zwar ganz konkret in der Lebenswirklichkeit des eigenen (technologisierten) Haushalts. Der Fokus des Projekts liegt auf wiederkehrenden alltäglichen Entscheidungen, die das Einsparpotenzial bei Energie, CO2 und Ressourcen aufzeigen und maximieren können. Themen wie die Müllvermeidung, Mikroplastik in Produkten, der Energieverbrauch durch digitale Technologien oder die ökologische Optimierung von Waschvorgängen machen eines deutlich: Individuelle Handlungen haben einen ganz realen Einfluss auf die Umweltentlastung. Das MINT-Planspiel kombiniert Storytelling mit experimentellem Lernen rund um vier Smart-Home-Geräte - Kühlschrank, Laptop, Waschmaschine und Mülleimer. Jede Gruppe übernimmt dabei eine spezifische Rolle und löst Experimente zu Energieverbrauch, Mikroplastik, Müllvermeidung oder Datenströmen. Dabei wenden die Teilnehmenden MINT-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in der Praxis an. Sie reflektieren dabei nicht nur den Einfluss individueller Handlungen (z.B. Herkunft und Verpackung von Lebensmitteln) auf globale Herausforderungen, sondern entwickeln auch systemisches Denken, Problemlösungskompetenzen und ein Bewusstsein für nachhaltige Handlungsspielräume. Das Projekt verbindet Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und MINT-Bildung. Es richtet sich an alle Menschen ab 14 Jahren. Im Fokus stehen vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, da sie sich in einer Phase der zunehmenden Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen befinden. Das bildungsplanbezogene MINT-Planspiel kann in Schulen und außerschulischen Orten (z.B. Mehrgenerationenhäuser, Büchereien) im süddeutschen Raum durchgeführt werden. Durch bundesweite digitale Schulungen von Lehrkräften und weiteren Multiplikator*innen sowie der Bereitstellung einer umfassenden Dokumentation zur Durchführung des MINT-Planspiels erreicht das Projekt einen großen Kreis von Teilnehmer*innen.
Zielsetzung: Die auch hierzulande zunehmenden Dürreperioden und sinkenden Grundwasserstände rücken das Thema wassereffiziente Nahrungsmittelproduktion vermehrt in den Fokus. Dennoch fehlt im laufenden Schulbetrieb häufig der Bezug oder die Möglichkeit, zusammenhängende Prozesse praxisnah zu erkunden, zu erleben und zu verstehen. Schülerinnen und Schülern diese wichtigen Lernprozesse zu ermöglichen und im Sinne des BNE-Ansatzes interdisziplinäre, reflexive und forschende Gestaltungskompetenzen an Schulen zu fördern, ist wesentlicher Inhalt des vorliegenden Projekts 'WasserFarm'. Zentrale Bestandteile der 'WasserFarm' sind die Schulung von Lehrpersonal, die Vermittlung von Basiswissen der hydroponischen Kultivierung und systemspezifischer Inhalte mit MINT-Bezug sowie die Unterstützung eines partizipativen Lern- und Verständnisprozesses von Schülerinnen und Schülern bezüglich globaler Nachhaltigkeit. Hydroponik ist eine erdlose und damit standortunabhängige Anbaumethode von Pflanzen. Die Pflanzen werden dabei durch eine Nährstofflösung mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Durch die kontinuierliche Wiederverwendung des Wassers, also die Kreislaufführung dieser wasserbasierten Nährstofflösung, zeichnet sich der hydroponische Anbau durch eine hohe Ressourceneffizienz und die Vermeidung von umweltbelastenden Nährstoffüberschüssen, Pestiziden, Insektiziden und Herbiziden aus. Ziel des Projektes ist es, durch ein objektbezogenes interdisziplinäres Schulungskonzept einen Lernrahmen zu schaffen, in dem Schülerinnen und Schülern durch Partizipation und Mitgestaltung fächerübergreifende Themen wie die nachhaltige Lebensmittelproduktion, Funktionsweisen von Kreislauftechnologien, Nährstoff- und Wasserkreisläufe, Ressourceneffizienz erlernen und so ein Bewusstsein für globale Herausforderungen und Lösungsansätze im Sinne der Sustainable Development Goals entwickeln können. Darüber hinaus soll den Schülerinnen und Schülern das Wissen und die Mittel mitgegeben werden, um auch eigenständig eine Hydroponikanlage einrichten und betreiben zu können. Dadurch sollen deren Nachhaltigkeits- und Gestaltungskompetenzen gefördert und ein Bewusstsein für globale Herausforderungen und Lösungsansätze in Zeiten des Klimawandels geweckt werden. Das Projekt wird an drei Pilotschulen in zwei Bundesländern (Brandenburg, Schleswig-Holstein) durchgeführt.
<p> <p>Die Klimawaage ist zurück – umfassend überarbeitet mit aktuellen Daten, zusätzlichen Handlungen, mit mehr „ökologischer Handabdruck“ sowie verbesserten Materialien für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. Auch das Kartenspiel wurde aktualisiert und ist nun auch auf Englisch verfügbar. Nutzer*innen können ihre bestehende Klimawaage ohne großen Aufwand aktualisieren.</p> </p><p>Die Klimawaage ist zurück – umfassend überarbeitet mit aktuellen Daten, zusätzlichen Handlungen, mit mehr „ökologischer Handabdruck“ sowie verbesserten Materialien für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. Auch das Kartenspiel wurde aktualisiert und ist nun auch auf Englisch verfügbar. Nutzer*innen können ihre bestehende Klimawaage ohne großen Aufwand aktualisieren.</p><p> <p>Die Klimawaage zeigt spielerisch, wie Alltagsentscheidungen das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> beeinflussen. Im letzten Jahr konnte man die Klimawaage bereits auf Stadtfesten, in Workshops und Schulklassen in ganz Deutschland erleben. Durch wertvolles Nutzerfeedback wurde das innovative Mitmach-Tool nun umfassend überarbeitet und kann flexibel eingesetzt werden in der Schule, als Hingucker bei Infoständen und Ausstellungen oder als interaktives Element bei Seminaren und Workshops. </p> <p><strong>Aktualisierte Daten und mehr Handlungen</strong></p> <p>Für die Version 2.0 wurden alle Berechnungen und Quellen durch Wissenschaftler*innen des Umweltbundesamtes (UBA) und des Öko-Instituts im Rahmen eines Forschungsvorhabens überprüft und aktualisiert. Die Auswahl wurde auf 49 Handlungen erweitert – darunter viele neue Vorschläge von bisherigen Nutzer*innen wie beispielsweise die Nutzung von KI-Tools, Reparatur vs. Neukauf, Einbau einer Wärmepumpe oder die Reduzierung von Lebensmittelabfällen. Erstmals gibt es zudem eine Empfehlung für ein kompaktes Basis‑Set mit 30 Handlungen, das je nach Zielgruppe flexibel ergänzt werden kann.</p> <p><strong>Neue Kategorie: Der Handabdruck</strong></p> <p>Neben der Reduktion des eigenen CO₂‑Fußabdrucks rückt die Klimawaage 2.0 stärker die gesellschaftliche Wirkung des Handelns in den Mittelpunkt. Die neue Kategorie „Handabdruck“ umfasst Aktivitäten, die gemeinschaftliches Engagement fördern – etwa die Einführung von Recyclingpapier an Schulen, das Mitwirken an einer lokalen Naturschutzinitiative oder andere Menschen für Klimaschutzmaßnahmen zu begeistern. Da viele dieser Wirkungen nicht exakt berechnet werden können, setzt die Klimawaage auf kreative Lösungen: Einige Dosen enthalten akustische Überraschungen oder bleiben leer und laden Nutzer*innen dazu ein, selbst Gewicht zuzuordnen und ins Gespräch zu kommen.</p> <p><strong>Neue Materialien und Kommunikationshilfen</strong></p> <p>Auf Basis zahlreicher Rückmeldungen wurden viele Materialien überarbeitet. Dazu gehören:</p> <ul> <li>Handreichung mit Tipps und Tricks für den Praxiseinsatz und Gespräche am Infostand</li> <li>überarbeitete Dosen-Etiketten mit visuell ansprechenden Kategorien und aktualisierten Daten</li> <li>eine nutzerfreundliche DIY-Bastelanleitung</li> <li>eine verbesserte Unterrichtseinheit nach BNE-Standards</li> </ul> <p>Weitere Materialien – darunter eine Take‑Home‑Postkarte, Flipchart‑Vorlage und Spezial-Versionen für weitere Zielgruppen – sind für zukünftige Versionen der Klimawaage bereits in Planung.</p> <p><strong>Klimawaage Kartenspiel 2.0: Mehr Varianten und neue Impulse</strong></p> <p>Auch das beliebte Klimawaage‑Kartenspiel wurde umfassend aktualisiert. Es enthält nun zusätzliche Handlungen, neue Spielvarianten und neun Impulskarten, die Diskussionen in Gruppen oder Workshops anregen. Das Kartenspiel ist außerdem erstmals in englischer Sprache verfügbar – hervorragend geeignet, um beispielsweise die Sustainable Development Goals (SDGs) der United Nations im Englischunterricht zu thematisieren. Das Spiel kann <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawaage-kartenspiel">kostenfrei über die UBA‑Website bestellt</a> werden, solange der Vorrat reicht. Zudem wird es auf der UBA-Website auch weiterhin eine PDF-Version für den Selbstdruck geben. </p> <p><strong>Verbesserter Webauftritt </strong></p> <p>Die neue Website <a href="https://nachhaltigerkonsum.info/klimawaage">www.klimawaage.de</a> bietet eine übersichtliche Struktur, zielgruppenspezifische Unterseiten und digital aufbereitete Hintergrundinformationen. Alle Berechnungen, FAQ und Interpretationshilfen sind künftig per QR‑Code direkt am Infostand abrufbar. Ein neuer Bereich unterstützt Multiplikator*innen, die die Klimawaage nutzen, verleihen oder selbst bauen möchten.</p> <p><strong>Für bestehende Nutzer*innen: Einfach aktualisieren</strong></p> <p>Wer bereits eine Klimawaage oder das Kartenspiel besitzt, kann diese problemlos weiterverwenden. Ein Update ist nicht verpflichtend. Für alle, die ihre Materialien aktualisieren möchten, stehen neue Etiketten und verständliche Bastelhinweise online zur Verfügung. Die Gewichte lassen sich durch Öffnen der Schraubdeckel leicht anpassen. Registrierte Verleihstationen erhalten auf Wunsch neue Dosen, Etiketten und weitere Materialien kostenfrei zugeschickt.</p> <p><strong>Für neue Nutzer*innen: Kostenfrei ausleihen oder selbst bauen</strong></p> <p>Die Klimawaage kann bereits bundesweit an rund 30 Orten kostenfrei ausgeliehen werden. Eine Liste der Verleihorte <a href="https://nachhaltigerkonsum.info/media/1625">finden Sie hier</a>. Dank ihres einfachen Aufbaus lässt sich die Klimawaage zudem mit geringem Kosten- und Zeitaufwand selbst herstellen (ca. 70 € Materialkosten, etwa 2 Stunden Arbeitszeit). Eine detaillierte Bastelanleitung sowie Druckdateien für alle Etiketten stehen zum Download bereit. Wenn Sie selbst als Verleihstation aktiv werden möchten, unterstützen wir Sie gern: Materialien können auf Wunsch bereitgestellt werden. Melden Sie sich einfach bei uns für weitere Informationen. Der Kauf eines fertigen Sets ist derzeit nicht möglich.</p> <p><strong>Das Klimawaage-Webseminar für alle bestehenden und zukünftigen Nutzer*innen: Jetzt anmelden! </strong></p> <p>Lernen Sie die Klimawaage als vielseitiges Werkzeug für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit rund um <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> im Alltag kennen. Neben theoretischen Grundlagen stehen in den Klimawaage-Webseminaren praktische Anleitungen im Fokus – etwa zum einfachen Selbstbasteln des Dosen-Sets und des begleitenden Kartenspiels für den Einsatz an Infoständen, in Workshops oder im Unterricht.</p> <p>Alle Termine und Informationen zur Anmeldung gibt es <a href="https://nachhaltigerkonsum.info/klimawaage-webseminar-2026">hier</a>.</p> <p> </p> <p>Bei Fragen oder Feedback können Sie das KNK unter <a href="mailto:mail@nachhaltigerkonsum.info">mail@nachhaltigerkonsum.info</a> erreichen. <br> </p> </p><p>Informationen für...</p>
Zielsetzung: Starkregenereignisse und Hitzewellen: Die Klimakrise stellt bereits heute viele Städte vor große Herausforderungen. Insbesondere stark versiegelte Innenstadtbezirke mit wenigen Grünflächen und Gebäuden aus Stein, Beton, Glas und Stahl können sich extrem aufheizen. Zudem können durch die starke Versiegelung Niederschläge nur eingeschränkt versickern. Dies hat Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit: Hitze kann das körpereigene Kühlsystem überlasten und u.a. zu Herz-Kreislaufproblemen führen. Starkregenereignisse können mit einem erhöhten Unfallrisiko einhergehen und beeinträchtigen zunehmend die psychische Gesundheit. Um die vielfältigen negativen Auswirkungen der Klimakrise auf Umwelt und Gesundheit abzufedern, braucht es insbesondere strukturelle Veränderungen urbaner Räume - wie flächendeckende Verkehrsberuhigung als Grundlage für Flächenentsiegelungen und die Schaffung zusätzlicher Grünräume. Als vielversprechendes Konzept zur Klimafolgenanpassung werden immer häufiger die in Berlin gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelten Kiezblocks diskutiert. Ein Kiezblock ist ein städtisches Quartier ohne Durchgangsverkehr durch Autos. So können Straßen und Parkplätze umgenutzt werden - beispielsweise als Grünflächen, Fußgänger- oder Fahrradzonen. Bisher wurden vorrangig Verkehrseffekte von Kiezblocks untersucht. Wir verstehen jedoch nur unzureichend, wie sich Kiezblocks auf Umwelt, Gesundheit und das Zusammenleben im Kiez auswirken, wie die einzelnen Effekte zusammenwirken und wie Bürgerinnen und Bürger in Zusammenarbeit mit der Verwaltung zu einer raschen und flächendeckenden Umsetzung von Kiezblocks beitragen können. Es fehlt u.a. an konzeptuellen und methodischen Grundlagen, um ein komplexes städtebauliches Konzept wie Kiezblocks umfassend wissenschaftlich begleiten zu können. Das Pilotprojekt 'Planetary Health - Transdisziplinäre Evaluation von Kiezblocks als städtebauliches Konzept zur kommunalen Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeitstransformation' der Universität Heidelberg setzt genau an diesen Lücken an und bereitet die Untersuchung der Effektivität von Kiezblocks in Bezug auf Umwelt und Gesundheit und der damit einhergehenden Umsetzungsprozesse vor. Gemeinsam mit relevanten kommunalen Akteurinnen und Akteuren wie der Kommunalverwaltung, lokalen Unternehmen und der Zivilgesellschaft, werden mögliche Wirkweisen von Kiezblocks identifiziert, die Nutzung unterschiedlicher Datentypen zu Evaluationszwecken untersucht und mit hochauflösenden Citizen-Science-Daten experimentiert. Der multiperspektivische Forschungsansatz fördert darüber hinaus die Anwendbarkeit der Projektergebnisse im Kontext verwandter städtebaulicher Initiativen in Deutschland und international (u.a. Superblocks in Barcelona, Low Traffic Neighborhoods in London). Das Projekt wird in Kooperation mit Changing Cities und der Anlauf- und Koordinationsstelle für öffentliche Räume (AKöR) durchgeführt.
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat im Zusammenhang mit dem Aufbau der energieökologischen Modellstadt Ostritz-St. Marienthal mehrere Vorhaben finanziell gefördert. Dazu gehören u.a.: - Aufbau des Zentrums Mensch-Umwelt-Kultur; - Anlage eines Umwelt- und Lehrgartens; - Aufbau der Naturschutzstation Neißetal; - Dauerausstellung 'ENERGIE-WERK-STAD(T)T'; - Projekt 'Nachhaltiger Tourismus in der Region Ostritz-St. Marienthal'. Bei all den genannten Vorhaben ging es auch um Belange der Umweltbildung und der Umweltkommunikation. In diesem Zusammenhang wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen, die nun einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden sollten. Deshalb war geplant, in der Schriftenreihe des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal einen weiteren Band herauszugeben, der den Titel trägt: St. Marienthal: Aufbruch in die Zukunft. Der Band hat einen Umfang von 178 Seiten und enthält ca. 100 Abbildungen. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Die einzelnen Beiträge des Bandes wurden von verschiedenen Personen ehrenamtlich erstellt. Mit diesem Band zur Vermittlung von Erfahrungen und neuen Erkenntnissen von Umweltkommunikation und Umweltbildung wird ein breites Publikum angesprochen. Der Band richtet sich ganz bewusst nicht nur an Umweltpädagoginnen und Umweltpädagogen. Will Umweltkommunikation und Umweltbildung erfolgreich sein, müssen künftig zwangsläufig neue gesellschaftliche Gruppen für ökologische Fragestellungen interessiert werden. Um bei diesen Gruppen Interesse an dem Band zu wecken, wurden außer Umweltthemen weitere Themenbereiche aufgenommen, von denen zu erwarten ist, dass sie ein breites Publikum ansprechen. Die Verbreitung des Bandes wird aber auch bei den mehr als 20 Umweltbildungs-Veranstaltungen jährlich, die im IBZ stattfinden, gezielt an Multiplikatoren weitergegeben. Fazit: Das Projekt wurde wie beantragt durchgeführt. Druck und Gestaltung des Bandes sind gut gelungen. Über 500 Exemplare des Bandes wurden bereits kostenlos verteilt. Wichtige Ziele des Projekts wurden bereits erreicht.
Zielsetzung: Plastik ist überall! Kunststoffe finden sich nicht nur in Einweg-Verpackungen, sondern auch in Smartphones, ICEs und Operationssälen. Leider landet Plastik oft dort, wo es nicht hingehört. Für einen verantwortungsvollen Umgang sind Gesellschaft, Industrie und Politik gefordert. Kunststoffprodukte müssen zukünftig so gestaltet werden, dass sie gut recycelt und wiederverwendet werden können. Bildung spielt dabei eine wichtige Rolle, besonders bei der jungen Generation. 2021 haben wir am KUZ den RecyclingDay für GrundschülerInnen entwickelt, um ihnen spielerisch Ressourcenschonung und Recycling nahe zu bringen. Der Erfolg war überwältigend, und es gab zahlreiche Anfragen von Schulen zur Durchführung des Projekttages. Neben Grundschulen meldeten sich auch zahlreiche Sekundarschulen, Förderschulen, Gymnasien sowie studentische Gruppen. Dies zeigte den großen Bedarf und die Relevanz unserer Inhalte. Nun möchten wir den Projekttag weiterentwickeln und auf die nächste Stufe heben. Ziel des Projektes ist es, neue Lehrinhalte für Kinder und Jugendliche von weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I und II sowie Lehrlinge und StudentInnen für den Projekttag 'RecyclingDay' zu den Themen Kreislaufwirtschaft (Recycling) und nachhaltiger Umgang mit Kunststoffen zu erarbeiten und eine entsprechende Plattform für das praktische Erleben und selbst Entdecken dieser Inhalte zu bieten, um das Erlernte für einen sensiblen Umgang mit Kunststoffen zu nutzen. Es soll den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen demonstrativ und praktisch erlebbar das Thema Ressourcenschonung und damit auch die Reduktion klimaschädlicher Emissionen sowie die Reduzierung von Umweltbelastungen nähergebracht werden. Ein Fokus soll auf der Auseinandersetzung mit dem Plastikverbrauch in der heutigen Gesellschaft und der Notwendigkeit der Prävention liegen und damit ein Bewusstsein für die Problematik der Kunststoffverwendung schaffen. Ziel ist es den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Lösungsansätze für die Müllvermeidung zu bieten, diese mit Ihnen zu diskutieren und auch neue Ansätze mit Ihnen gemeinsam zu entwickeln. Kreatives Tüfteln, Forschen und Experimentieren sollen die Kinder und Jugendlichen an MINT-Wissen heranführen und eine lösungsorientierte Herangehensweise geweckt und geschult werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 241 |
| Kommune | 1 |
| Land | 4 |
| Weitere | 1 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 19 |
| Zivilgesellschaft | 134 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 180 |
| Text | 44 |
| unbekannt | 20 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 64 |
| Offen | 181 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 233 |
| Englisch | 22 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 4 |
| Bild | 9 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 35 |
| Keine | 119 |
| Webseite | 112 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 135 |
| Lebewesen und Lebensräume | 196 |
| Luft | 75 |
| Mensch und Umwelt | 245 |
| Wasser | 72 |
| Weitere | 234 |