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Querbeet-Gemeinschaftsgärten

Urbanes Gärtnern in Dortmund.Das Projekt Querbeet Dortmund unterstützt das gemeinschaftliche Gärtnern zur Produktion von Lebensmitteln und Nutzpflanzen im Sinne der "Essbaren Stadt" und fördert Sachkosten für Gemeinschaftsgärten. Mehr Informationen zum Projekt und zur Förderung gibt es unter [ https://www.dortmund.de/themen/foerderungen/querbeet-dortmund/](https://www.dortmund.de/themen/foerderungen/querbeet-dortmund/)

Urban Gardening / Stadtfrüchte

<p>Stadtfrüchte in Bielefeld. Wir möchten motivieren vorhandene Ressourcen wahrzunehmen und zu nutzen und ein Bewusstsein schaffen für essbare Landschaften, Regionalität und Saisonalität. Es werden öffentliche Baumstandorte mit essbaren Früchten in sechs Kategorien (Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume, Nüsse und Sonstige) aus dem Baumkataster der Stadt Bielefeld automatisch generiert und dargestellt. Zusätzlich werden öffentliche Rebstöcke mit essbaren Früchten dargestellt. Es sind die örtlichen Begebenheiten zu berücksichtigen, z.B. Einfriedungen an Schulen.</p>

Gärtnern in der Stadt

Bild: SenUVK Kleingärten Die rund 890 Berliner Kleingartenanlagen sind ein wesentlicher Bestandteil des Grünflächensystems der Stadt. Weitere Informationen zum Bestand, zur Kleingartenentwicklung und zu den rechtlichen Vorschriften finden Sie hier. Weitere Informationen Bild: Toni Karge / SenUVK Gemeinschaftsgärten Die Plattform informiert über die Vielzahl der Berliner Gemeinschaftsgärten. Sie soll die Vernetzung der Gemeinschaftsgärten und Gemeinschaftsgärtnerinnen und Gemeinschaftsgärtner in Berlin weiter unterstützen. Weitere Informationen

Stadtgrün

Bild: sp4764 - Fotolia.com Daten und Fakten Daten zum Bestand an öffentlichen Grünflächen, Kleingärten, Friedhöfen und Stadtbäumen werden angeboten. Weitere Informationen Bild: SenUVK Öffentliche Grün- und Erholungsanlagen Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zur Benutzung der Anlagen sowie Hinweise zu den einschlägigen Gesetzen und den Ansprechpartnern in den Behörden. Weitere Informationen Bild: Manuel Frauendorf Stadtgrün-Projekte Erfahren Sie mehr zu aktuellen und besonderen Projekten des Berliner Stadtgrüns – vom Tempelhofer Feld bis zu Berlins grünen Dächern. Weitere Informationen Bild: SenUVK Gärtnern in der Stadt Gärten in der Stadt – ein wesentlicher Teil des städtischen Grünflächensystems. Informationen zur Kleingartenentwicklung und über die Vielzahl der Berliner Gemeinschaftsgärten. Weitere Informationen Bild: SenUMVK Kinderspielplätze Hier finden Sie Informationen zu öffentlichen und privaten Spielplätzen in Berlin sowie die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den bezirklichen Gartenämtern. Weitere Informationen Bild: spuno - Fotolia.com Stadtbäume Bäume in der Stadt haben viele positive Wirkungen. Ihr Erhalt ist wichtig. Informationen zu Schutz und Pflege werden angeboten. Über die Spendenkampagne können mehr Straßenbäume gepflanzt werden. Weitere Informationen Bild: Dagmar Schwelle / SenUMVK Gebäudegrün Grüne Dächer und Fassaden sind gute Maßnahmen zur Klimaanpassung, denn sie speichern und verdunsten das Regenwasser genau wie es hochverdichtete Startquartiere brauchen, um trotz des Klimawandels eine gute Aufenthaltsqualität zu haben. Weitere Informationen Bild: SenUMVK Friedhöfe und Begräbnisstätten Die Friedhöfe sind ein bedeutendes Potenzial des Stadtgrüns und der Kulturgeschichte Berlins. Informationen über die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft einschließlich der drei sowjetischen Ehrenmale ergänzen diesen Themenkomplex. Weitere Informationen Bild: Philipp Eder Planen und Bauen Der Landschaftsbau bei der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt umfasst das Spektrum von Freiflächen an Gebäuden, Grün an Straßen und Plätzen sowie von besonderen Bauvorhaben. Weitere Informationen Bild: SenUVK Pflegen und Unterhalten des Berliner Stadtgrüns Rund 12 % der Berliner Stadtgebietsfläche sind öffentliche Grünflächen. Die Pflege und Unterhaltung dieser Flächen sowie der weit über 430.000 Straßenbäume sind eine anspruchsvolle und sehr vielgestaltige Aufgabe. Weitere Informationen Bild: SenUVK Grünflächeninformationssystem (GRIS) Das GRIS ist ein DV-Fachverfahren der 12 Gartenämter und der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Es umfasst die fünf Module: "Fachdatenbank", "Geo-Informationssystem (GIS)", "Bestandsstatistiken", "Internetauskunft" und digitale "Bilddatenbank". Weitere Informationen Bild: SenUMVK / Dagmar Schwelle Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin Der seit 1965 verliehene Lenné-Preis ist ein Ideenwettbewerb zur Landschaftsent­wicklung und Freiraum­planung. Er richtet sich an junge Landschaftsarchitekten, Planer, Wissen­schaftler, Architekten und Künstler. Weitere Informationen Bild: SenUMVK Geschichte des Berliner Stadtgrüns Zur Geschichte Berlins gehört auch die städtische Grünentwicklung. Diese wird in sechs Kapiteln, beginnend mit den kurfürstlichen und königlichen Garten- und Alleeplanungen im Zentrum der Stadt bis heute beschrieben. Weitere Informationen Wässern von Stadtbäumen Richtiges Gießen ist einfach, dennoch sollten einige Hinweise beachtet werden. Weitere Informationen Stadtbäume für Berlin Spenden Sie für Straßenbäume. Jeder Euro zählt. Weitere Informationen Kleingarten­entwicklungs­plan Berlin 2030 Der Plan beschreibt die Entwicklungs­perspektive der knapp 880 Klein­garten­anlagen Berlins. Weitere Informationen GründachPLUS Das Land Berlin bietet zur Förderung der Gebäudebegrünung von Bestandsgebäuden das Berliner Programm „GründachPLUS“ an. Weitere Informationen Immer aktuell Kein Müll im Park Weitere Informationen Plattform Produktives Stadtgrün Die Plattform informiert über die Vielzahl der Berliner Gemeinschaftsgärten. Weitere Informationen Das Touristische Informationssystem besteht aus zwei Komponenten: Den saphirblauen Wegweisern und den Informationsstelen. Start der Pilotphase: Neue Informationsstelen bieten bessere Orientierung für Tourist*innen und Berliner*innen Weitere Informationen: Grün Berlin Rechtsvorschriften zum Stadtgrün Urban Green Space – Information in English Karten online Grünanlagen-, Spielplatz-, Friedhofs- und Kleingartenbestand Radfahren, Grillen, Hundefreilauf Benutzung von Grünanlagen – Regeln und Angebote Berliner Kulturlandschaften Ein Projekt des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla). Machen Sie sich auf den Weg durch die Stadt, um das grüne Berlin zu erleben…

Gemeinschaftsgärten in Berlin

Berlin gilt als Hauptstadt urbanen Gemeinschaftsgärtnerns. Seit den 1980er-Jahren wächst die Zahl derer, die in der Stadt produktive und grüne Orte schaffen. Die Gärten sind vielfältig. Die Palette reicht von Nachbarschaftsgärten und interkulturellen Gärten in den Kiezen (wie dem Lichtenberger Stadtgarten oder dem Charlottenburger Gemeinschaftsgarten Die Wilde 17) bis zu Selbsterntegärten am Stadtrand (wie dem Projekt bauerngarten). Gemeinschaftsgärten haben viele Funktionen. Sie sind Orte sozialen Austauschs und der Umweltbildung. Sie helfen, Ressourcen nachhaltiger zu nutzen. Vor allem aber tragen sie dazu bei, dass vielfältige und kleine Grünräume mit unterschiedlichsten Böden und Pflanzenwelten entstehen. Das fördert die Biodiversität. Für eine große Insektenvielfalt ist es zum Beispiel wichtig, dass ein ganzjähriges Nahrungsangebot durch Blüten und Früchte vorhanden ist. Außerdem stellen viele Gärtnerinnen und Gärtner Insektenhotels oder Brutkästen für Vögel auf und bieten so zusätzliche Rückzugsorte für die Tiere. Nicht zuletzt geht es beim Gärtnern um gute Erde und Böden. Ein reichhaltiges Vorkommen an Kleinstlebewesen wie Bakterien oder Würmern verspricht nicht nur reiche Ernte. Es ist auch ein Teil von Biodiversität. Viele, die in Berlin gärtnern, haben sich der Pflege alter Kultursorten verschrieben – und erhalten so die genetische Vielfalt. Ein Beispiel ist der Gemeinschaftsgarten himmelbeet im Stadtteil Wedding. In seinen Hochbeeten wird unter anderem die Speiserübe ‚Teltower Rübchen‘ oder die Gurke ‚Berliner Aal‘ angebaut. Außerdem wachsen hier Cosmea, Borretsch und Ringelblume. Das sind typische Kultursorten alter Bauerngärten, deren Blüten auch Wildbienen, Schmetterlingen & Co. reichlich Nahrung bieten. Berlin will das Grün und das gemeinsame Gärtnern in der Stadt ausbauen und unterstützt deshalb seit 2019 insbesondere das gesellschaftliche Engagement in Gemeinschaftsgärten. Das Berliner Gemeinschaftsgarten-Programm ist in Arbeit. Es wird mit den Aktiven aus den Gemeinschaftsgärten entwickelt. Die Plattform Produktives Stadtgrün bündelt das Wissen zu Beteiligten und Orten, liefert wertvolle Informationen und vereinfacht den Austausch. Interessierte finden dort eine Karte, die zeigt, welche Gemeinschaftsgärten es gibt, und welcher in ihrer Nähe liegt. Plattform Produktives Stadtgrün

Digitale Anlaufstelle für Stadtgärtner und -gärtnerinnen

Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lädt zur Mitwirkung ein. Unter dem neuen Namen “Berlin gärtnert!” soll die bisherige Gemeinschaftsgarten-Plattform auf der berlin.de-Website aktualisiert werden. Mit dem partizipativen Relaunch wird auf aktuelle Bedarfe reagiert und entsprechend nachgesteuert. Das Ziel: Über die Gemeinschaftsgärten hinaus der Vielfalt urbaner Gärten und gärtnerischer Projekte in Berlin gerecht zu werden. Engagierte Berlinerinnen und Berliner brachten bereits in einer ersten Werkstatt am 20. März dieses Jahres Bedarfe, Ideen und Visionen ein. Aus den Ergebnissen ist ein erster Entwurf für die Plattform 2.0 geworden, der nun vorgestellt und zur Diskussion gestellt wird. 2. Öffentliche Werkstatt „Berlin gärtnert!“ am Freitag, den 06.09.2024 von 17 bis 19 Uhr auf dem Frieda-Süd-Gelände der Bauhütte Kreuzberg e.V., Friedrichstraße 18/19 (U-Bhf. Kochstraße) Bereits aktive Gärtnernde wie auch Neuinteressierte sind eingeladen, sich an verschiedenen Stationen durch die neue Struktur der Seite zu bewegen und die wesentlichen Inhalte kennenzulernen. Das Projektteam freut sich über Anregungen und Hinweise. Ende dieses Jahres soll die neue Plattform „Berlin gärtnert!“ online gehen und noch bis Januar 2026 getestet und stetig verbessert werden. Der partizipative Umgestaltungsprozess wird durch ein interdisziplinäres Team aus den Büros gruppe F | Freiraum für alle GmbH und georg + georg im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt durchgeführt.

Modellprojekt „Zukunft Straße“

Gründe für das Modellprojekt In Berlin wurden in den Neunzigerjahren in vielen Wohngebieten, insbesondere in Kreuzberg und Moabit, verkehrsberuhigte Bereiche eingerichtet. In verkehrsberuhigten Bereichen gelten besondere Verkehrsregeln: Kraftfahrzeuge und Radfahrende dürfen nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Es gibt (theoretisch) keine Trennung mehr in Fahrbahn und Gehwege. Der gesamte Bereich der Straße ist für alle Verkehrsteilnehmende zur Nutzung freigegeben. Es darf nur in besonders gekennzeichneten Bereichen geparkt werden. In der Praxis funktionieren diese alten verkehrsberuhigten Bereiche jedoch nicht. So werden Tempolimits von nahezu allen Verkehrsteilnehmenden stark überschritten. Im Graefekiez liegt die vor Ort gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit von Kraftfahrzeugen bei ca. 30-40 Kilometern pro Stunde. Auch nutzen Zufußgehende nur in Ausnahmefällen den immer noch als Fahrbahn wahrgenommenen Bereich in der Mitte der Straße und werden meist von Kraftfahrzeugfahrenden aus dem Weg gehupt. Dies liegt vor allem an den nicht den aktuellen Richtlinien entsprechenden Standards der verkehrsberuhigten Bereiche. Infrastrukturell sind sie nicht von normalen Tempo 30-Zonen zu unterscheiden, was dann die Verkehrsteilnehmenden zu Geschwindigkeitsüberschreitungen verleitet. Mit dem Projekt „Zukunft Straße“ soll der heutige unbefriedigende Ist-Zustand mit einfachen Mitteln verbessert werden. Die heute noch vorhandene klare Trennung in Gehweg und Fahrbahn soll mit Pflanzbeeten, Sitzgelegenheiten und weiteren funktionalen Anpassungen zukünftig aufgehoben werden. Zugleich soll die Aufenthaltsqualität für die Anwohnenden stark erhöht werden. Kraftfahrzeugnutzende und Radfahrende sollen durch das neue ungewohnte Erscheinungsbild zum regelkonformen Langsamfahren animiert werden. Wo heute noch eine freie „Fahrbahn“ zu Tempoüberschreitungen verlockt, sollen die funktionalen Anpassungen für ein Fahren im Schritttempo sorgen. Die Straße wird dabei nicht autofrei, aber autoreduziert. Statt Platz für parkende Autos, der nur Wenigen zugutekommt, entsteht begrünter Raum für Viele. Für mehr Biodiversität, Gemeinschaft, Gesundheit und Sicherheit. Für die neue und gemeinschaftliche Nutzung werden einige Parkplätze temporär umgewandelt und teilweise entsiegelt. Die Erreichbarkeit bleibt vollständig gewährleistet. Böckhstraße im Kreuzberger Gräfekiez als neue Straße der Zukunft Kinderfreundliche Straßen legen den Grundstein für eine zukunftsfähige Stadt. Daher stehen die Bedürfnisse der Kinder bei diesem Modellprojekt klar im Vordergrund. Kinder brauchen ein gesundes Umfeld, in dem sie sich frei und sicher bewegen, sich treffen, spielen und lernen können. Für das Modellprojekt wurde aus diesem Grund die erste anerkannte Spielstraße Berlins, die westliche Böckhstraße im Kreuzberger Graefekiez zwischen Graefe- und Grimmstraße, ausgewählt. In der Straße sind mehrere Schulen und Kindergärten zu finden, die wiederum für einen sehr hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen sorgen, die die Straße nutzen. Insbesondere die Kinder sind durch die permanenten Tempoüberschreitungen stark gefährdet und sollen durch die Umbaumaßnahmen besonders geschützt werden. Um die Schülerinnen und Schüler der Lemgo-Grundschule und des Robert-Koch-Gymnasiums besser zu schützen und die Schulwegsicherheit zu erhöhen, wird die Böckhstraße zur Einbahnstraße mit erweiterten Sichtachsen. Im Schritttempo dürfen Autos und Fahrräder die Straße weiter befahren. Erstmalig in Berlin soll eine Nebenstraße kollektiv zu einem gemeinwohlorientierten Ort umgewandelt werden. Der Verkehr wird sicherer, die Straße attraktiver und nachhaltiger. Neues Stadtgrün entsteht als wichtiger Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt und zur Klimaanpassung. Dabei im Fokus: Die Bedürfnisse der Kinder. Denn Straßen, die für Kinder sicher sind, sind für alle sicher. Die ansässigen Kitas, Schulen und Nachbarschaftsinitiativen wurden aktiv in die Planung einbezogen. Sie haben die neuen Nutzungsmöglichkeiten gemeinsam mit Unterstützung der beiden das Projekt begleitenden Vereine NaturFreunde Berlin e.V. und Berlin 21 e.V. entwickelt. In begleitenden Formaten und Workshops konnten die Akteurinnen und Akteure ihre Ideen umsetzen. Entstanden sind: Ein öffentliches Klassenzimmer auf der Straße, das von den Schulen in das Unterrichtskonzept miteinbezogen wird. Vor den Kitas sind Kiez-Terrassen als Aufenthaltsflächen entstanden. Eine neue Boulebahn auf einer neu entsiegelten Fläche erhöht die Aufenthaltsqualität auch für Erwachsene. Barrierefrei gestaltete Urban Gardening Bereiche verbessern das Zusammengehörigkeitsgefühl im Kiez und ermöglichen auch Menschen im Rollstuhl die Teilhabe am öffentlichen Gärtnern in der Straße. Die Straße der Zukunft wird mit einer Mischung aus baulichen Elementen, Farben und freien Flächen zu einem Lern- und Inspirationsort. Die funktionalen und begrünten Inseln laden zum Verweilen, Lernen und Spielen ein und bilden Plattformen für ein entspanntes, nachbarschaftliches Zusammenleben, wie die Berliner Parkletförderung erfolgreich zeigt. Nun wird dieser Ansatz in der Umgestaltung eines gesamten Straßenabschnitts erprobt. Dies eröffnet die Chance, dem Kiez ein neues Gesicht zu geben. Daraus erschließt sich auch, welche künftigen Gestaltungsformen und -formate für ein großflächiges Konzept geeignet wären. Alle beteiligten Akteurinnen und Akteure können so das zukunftsweisende Straßenbild ihres Kiezes dynamisch mitgestalten. Das Vorhaben ist eingebettet in das “Projekt Graefekiez“ des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, in dem ein Freiraumkonzept für den Kiez erarbeitet wird. Inspiriert wurde das Projekt „Zukunft Straße“ durch ein vorab in Auftrag gegebenes Kurzkonzept der Architektin Katja Pfeiffer. Zeitdauer des Projektes Die Straße der Zukunft wurde am 27.09.2023 mit einem Straßenfest eröffnet. Bis Ende Oktober werden noch kleinere Restarbeiten erfolgen (z.B. in Abstimmung mit rollstuhlnutzenden Anwohnenden die Errichtung des barrierefreien Urban Gardening Bereichs). Das Projekt ist auf eine Zeitdauer von 12 Monaten angelegt. Im Anschluss wird die BVV entscheiden, ob die temporären Maßnahmen dauerhaft vor Ort bleiben. Verantwortliche Projektteilnehmer Das Projekt wird im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt mit Unterstützung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg durch die Vereine Berlin 21 e.V. und NaturFreunde Berlin e.V. umgesetzt. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier: Projekt Graefekiez – Schrittweise mehr Platz

Partizipationsprozess startet

Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lädt zur Mitwirkung ein. Die Gemeinschaftsgarten-Plattform auf der berlin.de-Website wird aktualisiert. Die Plattform „Produktives Stadtgrün“, so der derzeitige Titel, wurde im Jahr 2019 partizipativ erarbeitet und ist seit Frühjahr 2020 aktiv, um die zahlreichen Berliner Gemeinschaftsgärten auf gesamtstädtischer Ebene sichtbar zu machen. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre soll das Projekt nun weiterentwickelt werden, mit einem partizipativen Relaunch der Plattform wird dem Bedarf entsprechend nachgesteuert. Den Startschuss für diesen Prozess gibt die erste öffentliche Werkstatt. 1. Öffentliche Werkstatt „Gemeinschaftsgarten-Plattform Berlin“ am Mittwoch, den 20.03.2024 von 18 – 20 Uhr in den Räumen der Stadtwerkstatt, Karl-Liebknecht-Straße 11 (S+U Alexanderplatz) Im Ergebnis soll ein digitales Informationsportal für bereits aktive Stadtgärtnerinnen und -gärtner wie auch für Neuinteressierte entstehen, das über die Gemeinschaftsgärten hinaus der Vielfalt urbaner Gärten und gärtnerischer Projekte in Berlin gerecht wird. Der partizipative Umgestaltungsprozess wird bis Januar 2026 durch ein interdisziplinäres Team aus den Büros gruppe F | Freiraum für alle GmbH und georg + georg im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt durchgeführt. Für September 2024 ist eine zweite Werkstatt geplant.

Erste Aktionstage „Umwelt im Quartier“ machen nachhaltiges Engagement vor Ort erlebbar

Gemeinsame Pressemitteilung von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und Umweltbundesamt (UBA) Steffi Lemke und Dirk Messner eröffnen die Aktionstage mit einem Spaziergang durch den Dessauer Stadttteil Am Leipziger Tor Am 2. September starten die bundesweit ersten Pilotaktionstage „Umwelt im Quartier“ in vier Bundesländern. An insgesamt fünf Standorten können Bürgerinnen und Bürger vielfältige Beispiele für nachhaltiges Engagement vor Ort erleben: Urban Gardening in Dessau, Müllsammelaktionen in Bremen oder verschiedene nachbarschaftliche Kiezveranstaltungen in Berlin und Bochum. Mit den neuen Aktionstagen möchten BMUV und UBA das Engagement jener Menschen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, die die sozial-ökologische Transformation in städtische Quartieren gestalten. Die Pilotaktionstage sollen dieses Engagement sichtbar machen, Akteur*innen und Bürger*innen stärker vernetzen und zugleich ein neues Format der Beteiligung erproben. Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Das städtische Quartier kann der Klimakrise, dem Artenaussterben und der Verschmutzungskrise besonders effektiv entgegentreten. Die Umwelt- und Klimapolitik ist auf das Engagement aller Menschen angewiesen, die sich vor Ort mit vielfältigen und zahlreichen Aktivitäten für den Umweltschutz stark machen und zugleich mehr Lebensqualität in der Stadt schaffen. Ich freue mich daher ganz besonders, dass viele Menschen an vielen Orten mit guten Ideen und Gestaltungswillen dazu beitragen, Quartiere gemeinschaftlich schöner und nachhaltiger zu gestalten und damit die Umwelt- und Lebensqualität in unseren Städten zu verbessern.“ ⁠ UBA ⁠-Präsident Dirk Messner: „Alle unsere großen Themen – ⁠ Klimaschutz ⁠ und Klimaanpassung, Ressourcenschutz, die Mobilitäts- und Bauwende – kommen im städtischen Quartier zusammen und werden dort für die Menschen konkret erlebbar. Wir wollen das starke Engagement der Menschen für Umweltschutz in ihrem eigenen Wohn- und Arbeitsumfeld sichtbar machen und damit das Quartier als Handlungsebene von Umwelt- und Klimaschutz stärken.“ Die Aktionstage „Umwelt im Quartier“ finden erstmals in der Woche vom 2. bis 10. September probeweise bundesweit in fünf Quartieren statt: In Berlin-Wedding in der Badstraße und im Soldiner Kiez, in Bochum-Wattenscheid, in Bremen-Gröpelingen und im Quartier am Leipziger Tor in Dessau. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und Aktivitäten unterstreichen die Quartiere die lokale Bedeutung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen: vom leckeren Gartendinner für die Nachbarschaft und Upcycling-Aktionen über Müllvermeidung, Stadtführungen und mobile Stadtlabore bis hin zu Repaircafés und anschaulicher Umweltbildung. „Umwelt im Quartier“ ist ein wichtiges Schaufenster des Umweltengagements vor Ort.

Sächsische Gartenakademie

Die Sächsische Gartenakademie dient der Übermittlung von Informationen zur umwelt- und standortgerechten Nutzung und Gestaltung der Klein- und Hausgärten sowie Sonderformen des Gärtnerns wie Urban Gardening oder Tafelgartenanbau. Vor allem Freizeitgärtner und Gartenfachberater bekommen hier wertvolle Tipps. Die Hinweise und Empfehlungen der Sächsischen Gartenakademie basieren auf den Ergebnissen der Fach- und Forschungsarbeiten des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Zu den Angeboten der Gartenakademie gehören: - die Organisation und Koordinierung von Lehrgängen, Schulungen, Seminaren und Vortragsveranstaltungen zum Freizeitgartenbau - das 150-Stunden-Schulungsprogramm für Gartenfachberater - die fachliche Unterstützung bei Wettbewerben, die der Freiraumgestaltung dienen wie der Wettbewerb "Gärten in der Stadt" - Organisation und Koordinierung von Lehrgängen, Schulungen, Seminaren und Vortragsveranstaltungen zur Sicherung der Insektenvielfalt und Imkerei - Informationsschriften und Merkblätter für den Freizeitgartenbau, die über die Publikationsdatenbank des Freistaates Sachsen https://publikationen.sachsen.de/bdb abrufbar sind - die aktuellen Gartentipps im Internet und in der Fachpresse - der Gartenpodcast

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