Die europäische Initiative HBM4EU hat zum Ziel, die Datenlage zum Human-Biomonitoring in der EU anzugleichen und die gesundheitlichen Folgen der Schadstoffbelastung besser zu verstehen - durch Zusammenführung bereits vorhandener Daten und Durchführung gemeinsamer Studien. So sollen Informationen zum sicheren Chemikalienmanagement gewonnen werden, um die Gesundheit der Europäer zu schützen. Ziel des Vorhabens ist es, Substanzen der in der Initiative als prioritär benannten Stoffgruppen der aprotischen Lösungsmittel und UV-Filter in Humanproben aus GerES und der Umweltprobenbank des Bundes zu messen. Dadurch sollen Datenlücken für den europäischen Bereich geschlossen werden und länderübergreifende Studien und Auswertungen ermöglicht werden. Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zum Aufbau eines europäischen Systems des Human-Biomonitoring zu leisten, das langfristig der besseren Kontrolle und Unterstützung der Chemikalienregulierung in Europa dient.
Für die Identifizierung persistenter, bioakkumulierender und toxischer Stoffe (PBT-Stoffe) sowie für die Einstufung und Kennzeichnung ist die Beurteilung von Stoffen hinsichtlich ihrer Toxizität (T) ein entscheidendes Kriterium. Für die Ermittlung von für die Umwelt gefährlichen Eigenschaften werden in der CLP-Verordnung und zur Bewertung des T-Kriteriums (PBT-Stoffe) ausschließlich Effekte auf aquatische Organismen herangezogen. Die Exposition von Stoffen in die Umwelt erfolgt jedoch nicht nur über das aquatische Kompartiment sondern über verschiedene Eintragswege auch in den Boden. Effekte auf terrestrische Organismen werden in den Stoffregulierungen (z.B. REACH, Pflanzenschutzmittel, Biozide) für die Risikobeurteilung ermittelt. Diese werden jedoch bei der PBT-Bewertung und in der CLP-Verordnung nicht betrachtet, da keine Kriterien für die terrestrische Toxizität festgelegt sind. In diesem Vorhaben soll untersucht werden, ob terrestrische Organismen ausreichend durch die gewässerbezogenen Toxizitätskriterien geschützt werden, welche terrestrischen Toxizitätskriterien abgeleitet werden können und wie diese in Verordnungen und Leitfäden implementiert werden können.
Der Stadtplan der Stadt Leipzig enthält aktuelle Karten und Luftbilder, sowie viele wissenswerte Informationen in den folgenden Kategorien: Verwaltungsgrenzen; Bürger und Verwaltung; Familie, Bildung und Soziales; Freizeit, Kultur und Tourismus; Wirtschaft und Wissenschaft; Bauen und Wohnen; Umwelt und Verkehr. Er ist für die Touch-Bedienung an mobilen Endgeräten optimiert und bietet Bürgerinnen und Bürgern viele Mehrwerte zur Informationsgewinnung.
Here we report the raw data of the physical properties of carbonate samples collected along the Monte Maggio normal Fault (MMF), a regional structure (length ~10 km and displacement ~500 m) located within the active system of the Apennines (Italy). In particular, we report results coming from large cores (100 mm in diameter and up to 20 cm long) drilled perpendicular to the fault plane made of Calcare Massiccio (massive limestone) and Bugarone fm (limestone with 8.3 % of clay). From these large cores, we obtained smaller cores, 38 mm in diameter both parallel and perpendicular to the fault plane, that have been used for experiments. We have divided the rock samples in four categories following the fault architecture. The four structural domains of the fault are:1) the hangingwall (HW) made of Bugarone fm that is still preserved in some portions of the fault, 2) a Cemented Cataclasite (CC) and 3) a Fault Breccia (FB) that characterize the cataclastic damage zones and 4) the correspondent undeformed protolith of the footwall block made of Calcare Massiccio. Raw data reported here are those used for drawing Figures 5, 6, 8 and 9 of the paper “Physical and transport property variations within carbonate- bearing fault zones: Insights from the Monte Maggio Fault (central Italy)”, http://doi.org/10.1002/ 2017GC007097 by Trippetta et al. Dataset_Fig05.txt reports P- and S-wave velocities (in km/s) of the described samples at pressure from 0.1 MPa (ambient pressure) up to 100 MPa at ambient temperature in dry conditions and the corresponding Vp/Vs ratio. Experiments have been performed by using the permeameter at the HP-HT Laboratory of experimental Volcanology and Geophysics at INGV (Rome).Dataset_Fig06.txt reports permeability data (in m^2) on the same type of samples of fig05 for the same range of confining pressure at ambient temperature. Pore pressure values athletes each confining pressure step are indicated in the file. Data have been again acquired with the permeameter.Dataset_Fig08.txt reports P-wave velocity data (in km/s) vs depth (in m), recorded on the portion that crossed the Calare Massiccio fm of three boreholes drilled in the Apennines: Varoni 1, Monte Civitello 1 and Daniel1. Data have been obtained by digitalizing each pdf file of the boreholes mentioned above, that are available at http://unmig.sviluppoeconomico.gov.it/videpi/videpi.asp. Once digitalized, respect to the original pdf file, velocity data have been simply converted from um/f to km/s.Dataset_Fig09.txt reports values of the maximum, minimum and average values of Critical fault nucleation length (in m) at each corresponding depth (in m) and applied confining pressure (in MPa). Critical nucleation lengths have been calculated by using the equations described in the text of the Trippetta et al paper and by using the elastic parameters calculated from data reported here. Data on earthquakes-depth distribution of the 2009 L'Aquila sequence can be found on Chiaraluce et al. (2011).
<p>Wozu dient Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien? Was genau bedeutet Einstufung und Kennzeichnung? Welche Vorschriften gibt es zu beachten und wo sind diese zu finden?</p><p>Chemikalien spielen in unserem Alltag eine wichtige Rolle, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Der mit der Verwendung von Chemikalien und chemischen Produkten verbundene Nutzen geht jedoch oft mit schädlichen Wirkungen auf Mensch und Umwelt einher. Indem gefährliche Eigenschaften erkannt und durch Gefahrensymbole gekennzeichnet werden, sollen Mensch und Umwelt beim Umgang mit Chemikalien vor nachteiligen Auswirkungen geschützt werden.</p><p>Zweck der Einstufung ist es festzustellen, welche Gefahren von Chemikalien ausgehen. Zur Gefahrenermittlung müssen daher Kriterien und Grenzwerte festgelegt werden. Mit ihnen können die gefährlichen physikalisch-chemischen Eigenschaften sowie Gesundheits- und Umweltgefahren bestimmt werden.</p><p>Die Kennzeichnung visualisiert die festgestellten Gefahren. So können Anwenderinnen und Anwender die Gefahren beim Umgang mit Chemikalien schneller erfassen und beachten. Die Kennzeichnung ergibt sich in erster Linie aus der Einstufung. Für jede festgestellte Gefahr sind bestimmte, standardisierte Kennzeichnungselemente (z.B. Gefahrenpiktogramme, Sicherheitshinweise) festgelegt.</p>
Das Ziel einer weltweit einheitlichen Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien ist es, die Gefahren für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt bei der Herstellung, Verwendung und beim Transport von chemischen Stoffen und Gemischen zu reduzieren. Die Grundlage dafür ist ein weltweit einheitliches System für die Einstufung der Gefahren, die von Chemikalien ausgehen können, und für die Gefahrenkommunikation durch die Verwendung gleicher Kennzeichnungssymbole.
<p>Bis zum 1. Juni 2015 wird in der EU das alte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien schrittweise durch ein neues ersetzt. Mit dem „Globally Harmonised System“, kurz GHS, wollen die Vereinten Nationen ein weltweit einheitliches System etablieren. In der EU wird es durch die CLP-Verordnung eingeführt, die 2009 in Kraft trat. Der UBA-Leitfaden zu ihrer Anwendung ist nun aktualisiert.</p><p>Die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>-Broschüre unterstützt zum Beispiel Lieferanten, die ihre Stoffe und Gemische nun nach dem neuen System einzustufen und zu kennzeichnen haben, aber auch alle, die beruflich Chemikalien verwenden, Behörden und Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Gefahrenklassen wurden aktualisiert und dabei die Neuerungen durch die mittlerweile drei Änderungsverordnungen (ATP) zur <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/c?tag=CLP#alphabar">CLP</a>-Verordnung berücksichtigt. Neu sind auch die Informationen über das GHS der Vereinten Nationen und die Grundprinzipien der Einstufung und Kennzeichnung in den Kapiteln 1 bis 4.</p>
Vergabestelle für Bauleistungen im Küstenschutz und Gewässern I.Ordnung Informationen zu Vergaberecht und Bauvertragsrecht. VOB A/B; VOL A/B; VOF; HOAI; VgV;
Vulkanausbrüche können große Mengen von vulkanischen Aschen und Gasen in die Atmosphäre einbringen, in Höhen die vom Gipfel des Vulkans bis zu 50 km reichen. Winde können die Asche und die Gase rasch transportieren, in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit und der sich mit der Höhe ändernden Windrichtung. Die Asche kann ausgedehnte Schäden an Flugzeugen verursachen. Vulkanische Gase, insbesondere SO2, können ebenfalls eine Gefährdung für Flugzeuge darstellen. Die Abgelegenheit der Vulkane, das sporadische Ausbrechen und die Fähigkeit der Winde in den höheren Atmosphärenschichten, Asche und Gase in kurzer Zeit auszubreiten, macht Satelliten-Fernerkundung zum Schlüsselwerkzeug für die Entwicklung von Warnsystemen. Volcanic Ash Advisory Centres (VAACs, Zentren für Vulkanasche-Warnungen) sind die primären Einrichtungen, die für das Sammeln und Verbreiten von Informationen in Bezug auf Vulkanasche und Luftfahrt zuständig sind. Volcanic ash advisories (VAAs, Vulkanasche-Bulletins) werden von den VAACs an die Luftfahrtindustrie herausgegeben. Andererseits stützen sich die VAACs auf ein komplexes System von Datensammlung einschließlich Wetterbeobachtungen, Beobachtungen von Vulkanobservatorien, Satellitendaten, Berichte von Augenzeugen und von Piloten, und auch Nachrichten. Es wird ein System entwickelt werden um die VAACs zu unterstützen. Zwei Lösungen werden vorgeschlagen: (1) ein Webportal das den VAACs Zugang zu Datenprodukten und Dienstleistungen gibt, die in diesem Projekt entwickelt werden, und (2) ein System (VAS), das demonstriert, wie Echtzeit-Satellitendaten aufgenommen, verarbeitet und dann mit FLEXVOL dazu verwendet werden können, zeitgerecht Analysen und Vorhersagen von Vulkandaten zu produzieren. Einige Eigenschaften von VAS sind seine Fähigkeit, Daten und Services von existierenden Quellen (z. B. SACS und das neue OMI System) zu verwenden, und auch seine Flexibilität hinsichtlich der Verwendung anderer Ausbreitungsmodelle. FLEXVOL verwendet zum Beispiel FLEXPART als Kern für atmosphärische Ausbreitungsrechnung, aber es könnte auch durch HYSPLIT, PUFF, NAME, etc. ersetzt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Integration von Satellitenprodukten, Ausbreitungsrechung und inverser Modellierung, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der VAACs.
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