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Staudenmischpflanzungen in den Lebensbereichen Gehölz und Gehölzrand

Das Prinzip der pflanzplanlosen Staudenverwendung stellt für den Anwender sowohl im Privatgarten als auch im öffentlichen Grün eine wesentliche Vereinfachung dar, um vielgestaltige und dynamische, naturnahe Staudengemeinschaften ohne weiteres 'Expertenwissen' erfolgreich zu etablieren. In der Vergangenheit lag der Schwerpunkt dieser Arbeit eindeutig in der Erprobung von Staudenmischungen für den Lebensbereich Freifläche und sonnigen Gehölzrand. Welche Stauden bzw. Staudenkombinationen eignen sich für die Unterpflanzung von Gehölzen für ausgeprägte trockene Schattenpartien? Die Mischungen sollen hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten für halbschattige bis schattige, unbewässerte Standorte im Hausgarten und öffentlichen Grün (reife Parkanlagen, Baumscheiben eingewachsener Bäume, etc.) unter Verwendung verschiedener Mulchstoffe erprobt werden.

Staudenansaat-Mischungen für das öffentliche Grün - Vergleich eigener und Fremdmischungen

Aufgrund geringer Mittel für öffentliche Bereiche sind Ansaatmischungen mit dauerhaften Arten zunehmend gefragt, um kostengünstig attraktive Flächen zu etablieren. Die meisten Blumenwiesen verlieren im Laufe der Jahre an Attraktivität und entwickeln sich optisch überwiegend zu Grasbeständen. Mit Sommerblumenansaaten ist es bereits möglich, mit geringem Mittelaufwand über einen längeren Zeitraum blütenreiche Bestände zu erzeugen. Allerdings müssen diese jährlich neu angelegt werden. Eine Alternative hierzu können Ansaatmischungen mit Ein-, Zwei- und Mehrjährigen bieten. Im Versuch soll auf der Grundlage des Versuches L076-11 die Leistungsfähigkeit derartiger Ansaatmischungen in Bezug auf Optik, Dauerhaftigkeit und Kostenaufwand für den öffentlichen Bereich getestet werden.

Teilprojekt: Kommunale Praxis Leipzig, Teilprojekt: Nutzung, Planung, Kooperation

Teilprojekt: Artenvielfalt von Insekten und Vögeln, Teilprojekt: Kommunale Praxis Leipzig

Zukunftsstadt (Definitionsphase): KlueQ: Klimaresiliente grüne Quartiere - Verbesserung der Umwelt- und Lebensqualität in städtischen Quartieren, Teilprojekt: Gesundheit, Umweltgerechtigkeit, Nutzerinnen- und Nutzerperspektive

BiotopeCity is smart - Umfassende Begrünung im Geschoßwohnungsneubau gemäß dem Konzept der 'Biotope City'

Klimawandel, Schadstoffbelastung und zunehmende soziale Heterogenität setzen die österreichischen Städte wachsenden Belastungen aus. Insbesondere die Anpassung der Infrastruktur verursachen enorme Kosten. Auch wirtschaftliche und soziale Kosten aufgrund immer zahlreicherer Hitzetage, hoher Feinstoffbelastung und sozialen Spannungen nehmen zu. Welche Lösungen gibt es? 'Biotope City' ist ein Leitbild, das diese Zielsetzungen verfolgt. In Wien ist mit der Planung eines Wohnquartiers auf dem CocaCola-Areal (CCA) mit ca. 950 WE ein Projekt gestartet, das erstmals in seinem Masterplan dieses Leitbild der 'Biotope City' zur Grundlage nimmt. Alle Akteure von Planung, Realisierung und (späterer) Nutzung dieses Projekts sind dahin übereingekommen, dieses Leitbild in einem differenzierten, koordinierten Einsatz von Maßnahmen der Begrünung zu realisieren. Diese Zielsetzung gibt dem Projekt einen modellhaften Charakter, dessen Bedeutung weit über Wien hinausreichen kann. Dabei geht es um die Umsetzung eines Bündels von Begrünungsmaßnahmen, die zwar hier und da als einzelne bereits praktiziert worden sind, jedoch nie als Teil eines systematischen und aufeinander abgestimmten Vorgehens: mit innovativen Methoden zur Abschätzung von Effekten und Kosten von Grünbewuchs, integralen, kooperativen Planungsverfahren, Anpassung des Regelsystems von Stadt- und Bauplanung auf 'lebendige' Baukomponenten, neuen Verfahren der Pflege von Begrünung unter Einbezug von BewohnerInnen. Die Sondierung untersucht die Hemmnisse, die sich dem Leitbild 'Biotope City' in den Weg stellen, und arbeitet Vorschläge aus, wie sie strukturell beseitigt werden können. Es wird untersucht, inwieweit Streichungen von Begrünungsmaßnahmen vermieden werden können, auch durch den Einsatz neuer numerischer Berechnungsmethoden zur Abschätzung klimatischer Effekte und Kosten von Begrünung bereits im Entwurfsstadium.

Towards the opeRAtioNal Surface Fluxes and sOil Moisture Retrievals from Earth Observation data (TRANSFOrM-EO)

Ansaat von Staudenmischungen für das öffentliche Grün

Aufgrund geringer Mittel für öffentliche Bereiche sind Ansaatmischungen zunehmend gefragt, um kostengünstig attraktive Flächen zu etablieren. Die meisten Blumenwiesen verlieren im Laufe der Jahre an Attraktivität und entwickeln sich optisch überwiegend zu Grasbeständen. Mit Sommer-blumenansaaten ist es bereits möglich, mit geringem Mittelaufwand über einen längeren Zeitraum blütenreiche Bestände zu erzeugen. Allerdings müssen diese jährlich neu angelegt werden. Eine Alternative hierzu können Ansaatmischungen mit Ein-, Zwei- und Mehrjährigen bieten. Versuchsfläche im Betrieb L 4, ca. 10 - 15 Prozent Gefälle nach Süd / Südwest; vollsonnig, Oberboden: lehmiger Sand. Vor Versuchsbeginn wurde die Fläche mehrmals umgebrochen und kurz vorher flach gekreiselt. Vor der Aussaat erfolgt ein Auftrag von ca. 3 cm Beet & Balkonpflanzensubstrat ( VillaFlora=GEPAC der Firma Patzer) mit mittlerem Nährstoffgehalt.

Staudenmischpflanzungen im Lebensbereich Gehölz und Gehölzrand im städtischen Bereich - Tastversuch mit fünf unterschiedlichen Mischungen

Bei der derzeitigen Pflanzenverwendung im öffentlichen Grün wie auch im Hausgarten wird unter Bäumen und in sonstigen schattigen, trockenen Lagen sehr häufig mit flächendeckenden Gehölzen wie Efeu oder Stauden gearbeitet. Diese Flächen wirken häufig sehr monoton. Mit der Idee von Staudenmischpflanzungen lassen sich heute attraktive Pflanzungen mit geringem Aufwand an Planung und Pflege realisieren. Die Versuchsreihe soll Aufschluss geben über die Staudenverwendung in den Lebensbereichen Gehölz und Gehölzrand für ausgeprägte trockene Schattenpartien im öffentlichen Grün. Ergänzend zu den Versuchen L060-09 und L070-10 werden fünf Staudenmischungen bei einer Mulchart auf ihre Leistungsfähigkeit in der Stadt getestet.

Staudenmischpflanzungen in den Lebensbereichen Gehölz und Gehölzrand: Tastversuch mit acht unterschiedlichen Mischungen

Bei der derzeitigen Pflanzenverwendung im öffentlichen Grün wie auch im Hausgarten wird unter Bäumen und in sonstigen schattigen, trockenen Lagen sehr oft mit flächendeckenden Gehölzen wie Efeu oder Stauden gearbeitet. Diese Flächen wirken häufig sehr monoton. Mit der Idee von Staudenmischpflanzungen lassen sich heute attraktive Pflanzungen mit geringem Aufwand an Planung und Pflege realisieren. Die Versuchsreihe soll Aufschluss geben über die Staudenverwendung in den Lebensbereichen Gehölz und Gehölzrand für ausgeprägte trockene Schattenpartien. Ergänzend zum Exaktversuch L060-09 werden acht weitere Staudenmischungen bei einer Mulchart getestet.

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