Kern des Forschungsprojekts war die Ermittlung der Potentiale für die Nutzung von Regenwasser zur Verdunstungskühlung. Im Fokus standen dabei vor allem intelligente Techniken und Verfahren für eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung, die im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen einen Beitrag zu einem naturnahen Wasserhaushalt, zur Überflutungsvorsorge und für ein gesundes Stadtklima und die Hitzevorsoge leisten. Inwieweit das thermische Wohlbefinden der Menschen und die energetische Einsparung, die sich aus der Nutzung der Verdunstungskühlung ergeben, wirksam werden können, wird für die Gebäude-, Quartiers und Gesamtstadtebene vorgestellt. Basierend auf diesen Ergebnissen und der Auswertung leitfadengestützter Interviews sowie eines Workshops mit Experten aus Wissenschaft und Praxis zu den Themen "Stand der Techniken und Verfahren" und "Verankerung und Umsetzung in der Stadtentwicklung" werden Handlungsempfehlungen zur Verdunstungskühlung für Politik und Wirtschaft auf Bundes- und Länderebene gegeben und der weitere Forschungsbedarf skizziert. Die Schwerpunkte der Handlungsempfehlungen liegen dabei zunächst in der Sensibilisierung und Beteiligung aller relevanten Fachbereiche, der Politik, der Betroffenen und der Planenden. Für eine zielführende Umsetzung von Maßnahmen zur Verdunstungskühlung sind Planungstools notwendig. Eine wesentliche Grundlage ist ebenso die Verankerung der Ziele und Maßnahmen in den einschlägigen Gesetzen und Regelwerken. Dabei wird es als notwendig erachtet, die Verdunstung im Wasserrecht verstärkt zu implementieren und intensiver die im Baugesetzbuch enthaltenen Möglichkeiten zu nutzen, um Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung zur Verdunstungskühlung planerisch abzusichern. Die Anpassung der Regelwerke zielt auf Techniken und Verfahren zur Niederschlagswasserbewirtschaftung und auf die Gestaltung der Oberflächen in der Stadt ab. Ziel ist es, in den Städten Standards und Anforderungen für Räume, technische Einrichtungen und Anlagen zur Nutzung des Niederschlagswassers für die Verdunstungskühlung zu entwickeln. Wesentliche Forschungsbedarfe liegen in der Ermittlung der Leistungsfähigkeit von blau-grünen Strukturen und anderen Maßnahmen im urbanen Raum, der Verdunstungsleistung von Pflanzenarten sowie von praktikablen Berechnungs- und Bewertungsverfahren. Quelle: Forschungsbericht
Das Projekt "Hochaufgelöste Messungen von Turbulenz, Wolkenmikrophysik, und Strahlungsabkühlungsraten in der Einmischungszwischenschicht von marinen Stratocumulus-Wolken" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e.V. durchgeführt. Obwohl bisher schon viele Fortschritte im allgemeinen Verständnis von Mischungs- und Strahlungsprozessen in Stratocumulus (Sc) gemacht wurden, verursachen wolkenbedingte Rückkopplungseffekte von Sc Wolken erhebliche Unsicherheiten in Klimaprojektionen. Diese Probleme werden teilweise verursacht durch eine unrealistische Beschreibung der feinskaligen Mischungsprozesse, die hauptsächlich am Oberrand der Wolken stattfinden. Die Strahlungs-Abkühlung am Wolkenoberrand ist eng mit dynamischen und turbulenten Wolkenprozessen verbunden. Abkühlung am Oberrand der Wolken verursacht ein Absinken. Diese Vertikalbewegungen bedingen Turbulenz wodurch trockene und warme Umgebungsluft in die Wolke eingemischt wird, wodurch sich die damit verbundene Verdunstungsabkühlung erhöht. Zur Untersuchung dieser Vorgänge schlagen wir folgende wesentlichen Projektziele vor: (a) die Verbesserung des Verständnisses der feinskaligen Struktur der Einmischungsinversionszwischenschicht (entrainment interface layer, EIL), (b) die Quantifizierung des Einflusses der EIL auf die Einmischung trockener und warmer Umgebungsluft in Sc Wolken, (c) die Bewertung der Rolle von Strahlungserwärmungs- und Abkühlungsraten bei Einmischungsprozessen in Sc Wolken. Um diese Ziele erreichen zu können, werden Beobachtungen vorgeschlagen mit den zwei kombinierten, hubschraubergetragenen Messsystemen ACTOS (Airborne Cloud Turbulence Observation System) und SMART--HELIOS (Spectral Modular Airborne Radiation measurement sysTem). Die Messungen finden auf den Azoren statt. Beide Messsysteme werden durch einen langsamfliegenden Hubschrauber getragen. Das kombinierte Messsysteme-Paket ermöglicht in-situ Messungen von dynamischen, thermodynamischen, Wolken-mikrophysikalischen, und Strahlungsparametern mit hoher örtlicher Auflösung (überwiegend im cm-Bereich). Kein anderes Messsystem weltweit erreicht diese hohe Auflösung, die allerdings unabdingbar ist für die Erreichung der Projektziele ist. Dies trifft insbesondere auf die Vermessung der Vorgänge in der EIL zu, welche meist eine vertikale Dicke von nur 10 m aufweist.
Das Projekt "Teilvorhaben: Untersuchungen zur Verdunstungskühlung, Solarenergie mit Gründächern und Biodiversität" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von optigrün international AG durchgeführt. Für das entstehende Stadtquartier ecoSquare wird eine regenerative thermische Versorgung über ein komplexes kaltes Nahwärmenetz mit Wärmepumpen konzipiert. Ziel ist die thermische Aktivierung der zwei, insges. ca. 130 m3 großen Regenwasserzisternen, denen je nach Bedarf Wärme entzogen bzw. zugeführt wird. Diese Doppelnutzung der Zisternen ist der neuartige Ansatz eines Multifunktions-Wärmespeichers (systemdienlicher Pufferspeicher und Langfristspeicher) im Quartiersmaßstab auf Niedertemperaturniveau (Low-Ex). Um das Potential auszuschöpfen ist eine Flexibilisierung der MSR-Technik durch prädiktive Regelungsstrategien zu entwickeln, die mit Wetterprognose, Wärme-/Kältelastprofilen sowie dem Regenwassernutzungsprofil das intelligente Speichermanagement ermöglicht. Die Zisternen resultieren dabei aus einem innovativen System zur Regenwasserbewirtschaftung, das das Ziel der Wiederherstellung einer natürlichen Regenwasserbilanz ohne Abfluss in den Kanal umsetzt. Hierbei wird das gesamte Regenwasser gesammelt, im Wesentlichen verdunstet bzw. Überlaufwasser versickert. Die Verdunstung erfolgt über Vegetationsflächen und über Gründächer mit PV, welche über adiabate Kühlung eine Ertragssteigerung erfahren. Die regelungstechnische Herausforderung ist, die energetischen Nutzungsziele und die des Regenwassermanagements in einem synergetisch optimierten Gesamtkonzept zu vereinen. Ergänzend werden Fragestellungen bzgl. der Qualität und Behandlung des Regenwassers und der bewässerungsbedingt veränderten Biodiversität untersucht sowie Baugenehmigungsprozesse analysiert. Auf die Baufertigstellung folgt ein umfangreiches Monitoring inkl. Betriebsoptimierung und Validierung von Simulationsmodellen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in ein Planungstool ein, welches weitere Umsetzungen der eingesetzten Systeme und eine bedarfsangepasste Dimensionierung ermöglicht. Nach Projektabschluss soll das entwickelte Konzept zu marktreifen Produkten weiterentwickelt und vermarktet werden.
Das Projekt "Teilvorhaben 2: Moorhydrologische Beratung & Unterstützung, Ökosystemdiensleistungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Dr. Dittrich & Partner, Hydro-Consult GmbH durchgeführt. Das Vorhaben umfasst die Zusammenführung und Bereitstellung von Fachinformationen zu Waldmoor-Standorten, die Erarbeitung von Optimalvarianten der Moorrevitalisierung für verschiedene Kategorien sich überlagernder Schutzfunktionen in Mooren bzw. deren Einzugsgebieten (Steckbriefe insbesondere Planungs- und Genehmigungsprozess), die Etablierung eines vegetationsökologischen Monitorings sowie die Bewertung der erzielbaren Ökosystemdienstleistungen durch Moorrevitalisierung. Als Bewertungsansatz insbesondere für Treibhausgase wird der für Tieflandsmoore existierende GEST-Ansatz für Wald-Moorstandorte in Mittelgebirgsregionen angepasst. Das zusammengeführte Moorwissen wird in 10 Moorkörpern im Landeswald der Modellregion Westerzgebirge umgesetzt. Das heißt, es werden hier konkrete Maßnahmen zur Moorrevitalisierung geplant, umgesetzt und dokumentiert. Dieser ganzheitliche Ansatz wird als Beispiel zur Übertragung auf andere Waldeigentumsarten oder andere Mittelgebirgsregionen in Deutschland bzw. Mitteleuropa entwickelt (Modellvorhaben). Teilvorhaben II: - Mitwirkung bei der Erstellung der Leistungsbeschreibungen für die Revitalisierungsvorhaben, Erstellung und fachliche Prüfung von konkreten Maßnahmenplanungen sowie die Erstellung von Gutachten bei schwierigen hydrologischen Fragestellungen insbesondere von Revitalisierungsobjekten in Trinkwassereinzugsgebieten. - Bewertung des Einflusses von Revitalisierungsmaßnahmen auf Ökosystemdienstleistungen (Treibhausgasrückhalt, den Rückhalt von gelöstem organischem Kohlenstoff (DOC) und der Einfluss auf die Wasserqualität allgemein, den Rückhalt von Oberflächenabfluss und der Einfluss auf den Wasserhaushalt allgemein, die Verdunstungskühlung, die Biodiversität, die Erholung und weitere) - Ökologische Baubegleitung der Revitalisierungsmaßnahmen.
Das Projekt "Teilvorhaben: Planung, Pflanzung, Pflege, Pflanzenmonitoring und Optimierung der Bauwerksbegrünung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau durchgeführt. Projektziel ist die Entwicklung standardisierter Messverfahren und Kenngrößen zur Berücksichtigung von Bauwerksbegrünung in der energetischen Auslegung von Gebäuden und die Entwicklung und Bereitstellung entsprechender Quantifizierungstools. Hierzu werden handelsübliche Fassaden- und Dachbegrünungssysteme katalogisiert und klassifiziert. Ziel ist die Bestimmung der Wärmespeicher- und Wärmeübertragungsfähigkeit von Fassaden- und Dachbegrünungsmethoden, um Verschattung, Wärmedämmwirkung und Verdunstungskühlung von Komponenten und Bauteilen zu bestimmen und zu prüfen. Für die Charakterisierung werden sowohl Labormethoden als auch angepasste freilandtaugliche Methoden entwickelt, validiert und angewendet. Die im Projekt zu entwickelnden Messverfahren sollen genaue, reproduzierbare und vergleichbare Charakterisierungen von Gebäudebegrünungssystemen ermöglichen und damit eine wissenschaftlich fundierte Basis für die Erarbeitung und Anwendung industrieller Standards darstellen. Damit wird die Möglichkeit eröffnet, Wärmedämmwirkung und Verdunstungskühlleistung von Begrünungskomponenten und -systemen zuverlässig vorherzusagen, laufend zu bestimmen und in der Planung quantitativ zu berücksichtigen. Dies führt zu einer Berechenbarkeit der Reduktion des Energiebedarfs für Kühlung und Heizung von Gebäuden und ermöglicht dadurch eine schnellere Marktdurchdringung von energieeffizienten Begrünungssystemen. Das Teilvorhaben der LWG betrifft dabei ausschließlich den pflanzlichen Teil. Hier werden Einzelarten und Pflanzenkombinationen ausgewählt, um das Spektrum der Verdunstungs- und damit auch Kühlungsleistung sowie der Dämmwirkung abzubilden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung standardisierter Messverfahren und Kenngrößen zur Berücksichtigung von Bauwerksbegrünung in der energetischen Auslegung von Gebäuden sowie die Bewertung des thermischen Einflusses" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, Fakultät Maschinenbau, Center für Angewandte Energieforschung (CAE) durchgeführt. Projektziel ist die Entwicklung standardisierter Messverfahren und Kenngrößen zur Berücksichtigung von Bauwerksbegrünung in der energetischen Auslegung von Gebäuden und die Entwicklung und Bereitstellung entsprechender Quantifizierungstools. Hierzu werden handelsübliche Fassaden- und Dachbegrünungssysteme katalogisiert und klassifiziert. Ziel ist die Bestimmung der Wärmespeicher- und Wärmeübertragungsfähigkeit von Fassaden- und Dachbegrünungsmethoden, um Verschattung, Wärmedämmwirkung und Verdunstungskühlung von Komponenten und Bauteilen zu bestimmen und zu prüfen. Für die Charakterisierung werden sowohl Labormethoden als auch angepasste freilandtaugliche Methoden entwickelt, validiert und angewendet. Die im Projekt zu entwickelnden Messverfahren sollen genaue, reproduzierbare und vergleichbare Charakterisierungen von Gebäudebegrünungssystemen ermöglichen und damit eine wissenschaftlich fundierte Basis für die Erarbeitung und Anwendung industrieller Standards darstellen. Damit wird die Möglichkeit eröffnet, Wärmedämmwirkung und Verdunstungskühlleistung von Begrünungskomponenten und -systemen zuverlässig vorherzusagen, laufend zu bestimmen und in der Planung quantitativ zu berücksichtigen. Dies führt zu einer Berechenbarkeit der Reduktion des Energiebedarfs für Kühlung und Heizung von Gebäuden und ermöglicht dadurch eine schnellere Marktdurchdringung von energieeffizienten Begrünungssystemen. Für das Teilvorhaben der FHWS stehen dazu folgende Indoor-Messmöglichkeiten zur Verfügung: Hotbox, Macro-DSC, Sonnensimulator, Klimakammer, sowie folgende Outdoor-Möglichkeiten: Klimaforschungsstation und Messfelder am EEC. Es werden entsprechende Prüfkörper und Freilandmessanlagen erstellt, begrünt bzw. angepasst. Die Begrünungssysteme werden umfassend thermisch charakterisiert, wobei insbesondere das dynamische thermische Verhalten der Systeme von Interesse ist.
Das Projekt "Teilvorhaben: Messverfahren Dachbegrünungssubstrate, Monitoring Fassadenbegrünung unter Realbedingungen, Entwicklung des Berechnungstools, Erstellen des Messdatenregisters" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für Ökologie, Fachgebiet Ökohydrologie und Landschaftsbewertung durchgeführt. Projektziel ist die Entwicklung standardisierter Messverfahren und Kenngrößen zur Berücksichtigung von Bauwerksbegrünung in der energetischen Auslegung von Gebäuden und die Entwicklung und Bereitstellung entsprechender Quantifizierungstools. Hierzu werden handelsübliche Fassaden- und Dachbegrünungssysteme katalogisiert und klassifiziert. Ziel ist die Bestimmung der Wärmespeicher- und Wärmeübertragungsfähigkeit von Fassaden- und Dachbegrünungsmethoden, um Verschattung, Wärmedämmwirkung und Verdunstungskühlung von Komponenten und Bauteilen zu bestimmen und zu prüfen. Für die Charakterisierung werden sowohl Labormethoden als auch angepasste freilandtaugliche Methoden entwickelt, validiert und angewendet. Die im Projekt zu entwickelnden Messverfahren sollen genaue, reproduzierbare und vergleichbare Charakterisierungen von Gebäudebegrünungssystemen ermöglichen und damit eine wissenschaftlich fundierte Basis für die Erarbeitung und Anwendung industrieller Standards darstellen. Damit wird die Möglichkeit eröffnet, Wärmedämmwirkung und Verdunstungskühlleistung von Begrünungskomponenten und -systemen zuverlässig vorherzusagen, laufend zu bestimmen und in der Planung quantitativ zu berücksichtigen. Dies führt zu einer Berechenbarkeit der Reduktion des Energiebedarfs für Kühlung und Heizung von Gebäuden und ermöglicht dadurch eine schnellere Marktdurchdringung von energieeffizienten Begrünungssystemen. Im Teilvorhaben der TU Berlin wird ein standardisiertes Messverfahren zur thermischen Charakterisierung von Einzelsubstraten und -schichtfolgen entwickelt und angewandt. Insbesondere der Einfluss von Dichte, Durchwurzelung und Wasserdynamik wird erfasst. Zudem werden auf einer Testfläche Fassadenbegrünungen installiert, bepflanzt und dauerhaft dynamisch-thermisch vermessen. Messdaten werden in ein frei zugängliches Register eingepflegt und dienen der Entwicklung eines Tools zur energetischen Bewertung der Systeme.
Das Projekt "Teilprojekt 3" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität München, Institut für Wasserchemie und Chemische Balneologie, Lehrstuhl für Analytische Chemie und Wasserchemie durchgeführt. Eine mikrobiologische Gefahr für Menschen besteht, wenn pathogene Legionellen als Aerosole aus Kühltürmen entweichen und von Menschen inhaliert werden. So kam es immer wieder zu teils tödlich verlaufenden Legionellosen durch den Austrag von diesen kontaminierten Aerosolen. Um diese Legionellen-Ausbrüche zu verhindern soll in LeMoSe ein KI-basiertes Legionellen-Monitoringsystem für Kühltürme nach der 42- BImSchV zu entwickelt werden. Dieses LeMoSe-Monitoring-System soll kostengünstig, einfach zu handhaben sein und automatisch kontinuierlich vor Ort die Legionellen-Konzentration (= LegiKon) erfassen. Mit diesem System wird der Kühlturm Legionellen-unbedenklich gefahren. Hierbei wird die aktuelle LegiKon-Ist kontinuierlich ermittelt, eine zeitnahe LegiKon-Prognose prädiktiert und dem Kühlturmbetreiber angezeigt. Mittels KI-basierter Analyse in der LeMoSe-Cloud werden die LegiKon-Ursachen erarbeitet. Darauf aufbauend werden dem Kühlturmbetreiber Verbesserungsmaßnahmen im Modul LegiKon-Optimierung vorgeschlagen. Da die Legionellen nicht direkt erfasst werden können, wird hierzu ein LegiKon-Softsensor entwickelt. Hierbei detektieren mehrere Standard-Wassersensoren das Kühlturmwasser und mittels eines Modells wird dann die LegiKon-Ist und LegiKon-Prognose ermittelt. Dieser Softsensor, auch die LegiKon-Ursachen und LegiKon-Optimierung werden mittels KI-basiertem Vorgehen entwickelt. Hier wird überwachtes maschinelles Lernen eingesetzt. Da jeder Kühlturm in seinem Prozessverhalten ein Unikat darstellt, wird mit dem LegioTyper der LegiKon-Softsensor 'angelernt' und von Zeit zu Zeit überprüfend angepasst. Hier wird eine Entwicklung getätigt, um den LegioTyper für diesen Einsatz zu qualifizieren. Eine weitere Entwicklung dreht sich um den Einfluss des Biofilm auf die Legionellen-Bildung. Um den Einfluss der zudosierten Wasserbehandlungschemikalien zu ermitteln und hier die optimale Zusammensetzung und Dosierempfehlungen zu erstellen, erfolgt hier eine weitere Entwicklung.
Das Projekt "Teilprojekt 2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Keller & Bohacek GmbH & Co. Kommanditgesellschaft durchgeführt. Eine mikrobiologische Gefahr für Menschen besteht, wenn pathogene Legionellen als Aerosole aus Kühltürmen entweichen und von Menschen inhaliert werden. So kam es immer wieder zu teils tödlich verlaufenden Legionellosen durch den Austrag von diesen kontaminierten Aerosolen. Um diese Legionellen-Ausbrüche zu verhindern soll in LeMoSe ein KI-basiertes Legionellen-Monitoringsystem für Kühltürme nach der 42- BImSchV zu entwickelt werden. Dieses LeMoSe-Monitoring-System soll kostengünstig, einfach zu handhaben sein und automatisch kontinuierlich vor Ort die Legionellen-Konzentration (= LegiKon) erfassen. Mit diesem System wird der Kühlturm Legionellen-unbedenklich gefahren. Hierbei wird die aktuelle LegiKon-Ist kontinuierlich ermittelt, eine zeitnahe LegiKon-Prognose prädiktiert und dem Kühlturmbetreiber angezeigt. Mittels KI-basierter Analyse in der LeMoSe-Cloud werden die LegiKon-Ursachen erarbeitet. Darauf aufbauend werden dem Kühlturmbetreiber Verbesserungsmaßnahmen im Modul LegiKon-Optimierung vorgeschlagen. Da die Legionellen nicht direkt erfasst werden können, wird hierzu ein LegiKon-Softsensor entwickelt. Hierbei detektieren mehrere Standard-Wassersensoren das Kühlturmwasser und mittels eines Modells wird dann die LegiKon-Ist und LegiKon-Prognose ermittelt. Dieser Softsensor, auch die LegiKon-Ursachen und LegiKon-Optimierung werden mittels KI-basiertem Vorgehen entwickelt. Hier wird überwachtes maschinelles Lernen eingesetzt. Da jeder Kühlturm in seinem Prozessverhalten ein Unikat darstellt, wird mit dem LegioTyper der LegiKon-Softsensor 'angelernt' und von Zeit zu Zeit überprüfend angepasst. Hier wird eine Entwicklung getätigt, um den LegioTyper für diesen Einsatz zu qualifizieren. Eine weitere Entwicklung dreht sich um den Einfluss des Biofilm auf die Legionellen-Bildung. Um den Einfluss der zudosierten Wasserbehandlungschemikalien zu ermitteln und hier die optimale Zusammensetzung und Dosierempfehlungen zu erstellen, erfolgt hier eine weitere Entwicklung.
Das Projekt "Teilprojekt 1" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von arteos GmbH durchgeführt. Eine mikrobiologische Gefahr für Menschen besteht, wenn pathogene Legionellen als Aerosole aus Kühltürmen entweichen und von Menschen inhaliert werden. So kam es immer wieder zu teils tödlich verlaufenden Legionellosen durch den Austrag von diesen kontaminierten Aerosolen. Um diese Legionellen-Ausbrüche zu verhindern soll in LeMoSe ein KI-basiertes Legionellen-Monitoringsystem für Kühltürme nach der 42- BImSchV zu entwickelt werden. Dieses LeMoSe-Monitoring-System soll kostengünstig, einfach zu handhaben sein und automatisch kontinuierlich vor Ort die Legionellen-Konzentration (= LegiKon) erfassen. Mit diesem System wird der Kühlturm Legionellen-unbedenklich gefahren. Hierbei wird die aktuelle LegiKon-Ist kontinuierlich ermittelt, eine zeitnahe LegiKon-Prognose prädiktiert und dem Kühlturmbetreiber angezeigt. Mittels KI-basierter Analyse in der LeMoSe-Cloud werden die LegiKon-Ursachen erarbeitet. Darauf aufbauend werden dem Kühlturmbetreiber Verbesserungsmaßnahmen im Modul LegiKon-Optimierung vorgeschlagen. Da die Legionellen nicht direkt erfasst werden können, wird hierzu ein LegiKon-Softsensor entwickelt. Hierbei detektieren mehrere Standard-Wassersensoren das Kühlturmwasser und mittels eines Modells wird dann die LegiKon-Ist und LegiKon-Prognose ermittelt. Dieser Softsensor, auch die LegiKon-Ursachen und LegiKon-Optimierung werden mittels KI-basiertem Vorgehen entwickelt. Hier wird überwachtes maschinelles Lernen eingesetzt. Da jeder Kühlturm in seinem Prozessverhalten ein Unikat darstellt, wird mit dem LegioTyper der LegiKon-Softsensor 'angelernt' und von Zeit zu Zeit überprüfend angepasst. Hier wird eine Entwicklung getätigt, um den LegioTyper für diesen Einsatz zu qualifizieren. Eine weitere Entwicklung dreht sich um den Einfluss des Biofilm auf die Legionellen-Bildung. Um den Einfluss der zudosierten Wasserbehandlungschemikalien zu ermitteln und hier die optimale Zusammensetzung und Dosierempfehlungen zu erstellen, erfolgt hier eine weitere Entwicklung.
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