Abschluss Posterausstellung und Veröffentlichung Abschlussbericht Weitere Informationen Zwischen 2023 und 2025 hat die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (SenStadt) an einem Masterplan für die Berliner Mitte gearbeitet. Innerhalb dieses Kooperationsprojekts wurde durch die SenMVKU ein verkehrliches Innenstadtkonzept für die Berliner Mitte entwickelt. Ausgangspunkt des Verfahrens sind verschiedene Einzelvorhaben und aus verkehrlicher Perspektive insbesondere die Friedrichstraße, die nun in einem übergreifenden Gesamtkonzept betrachtet werden soll. Dabei sind die Anforderungen in der Berliner Mitte zu berücksichtigen, die sich aus der Funktion als Wohn- und Einzelhandelsstandort und der Zentrumsfunktion insbesondere für den Verkehr, die Freiflächen- und Erdgeschossnutzung und der Klimaresilienz ergeben. Gemäß den Richtlinien der Regierungspolitik soll hierfür ein städtebaulicher und verkehrlicher Masterplan entwickelt werden, der die Entwicklung der Berliner Mitte zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor in den Blick nimmt, die Aufenthaltsqualität erhöht und einer modernen europäischen Metropole gerecht wird. Hierfür werden Handlungserfordernisse und Lösungsansätze für die zukünftige Straßenraum- und Verkehrsnetzgestaltung in der Berliner Mitte identifiziert bzw. entwickelt. Dabei stehen eine integrierte Betrachtung aller Verkehrsmittel als auch die Berücksichtigung der verschiedenen Nutzungsansprüche im öffentlichen Raum im Fokus. Im Mai 2024 haben die konzeptionellen Arbeiten zum Masterplan-Teilprojekt der SenMVKU mit einer Bestandsanalyse begonnen. Hierzu wurde das Projektgebiet hinsichtlich der Netze für die verschiedenen Verkehrsträger, der städtebaulichen Nutzungsstrukturen sowie der Flächenbedarfe u.a. für das Thema ruhender Verkehr analysiert. Bild: Büro Happold, Kartengrundlage: OpenStreetMap Ergebnisse der Status-Quo-Analyse Die Status-Quo-Analyse ist Ende 2024 abgeschlossen worden. Sie umfasst einen detaillierten Blick auf die verkehrliche und städtebauliche Situation in der Berliner Mitte. Im Folgenden sind zentrale Analyseergebnisse in den Kategorien Städtebau, Verkehrsnetze und Parken aufbereitet. Weitere Informationen Im Rahmen einer zwischen November 2024 und Mai 2025 durchgeführten „ Freiraumplanerischen Untersuchung für die Berliner Mitte “ wurden zudem Schwächen und Potenziale der Grün- und Freiraumqualitäten analysiert. Die Ergebnisse – insbesondere zu Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung, Begrünung und Grünvernetzung – wurden aufbereitet, um sie in einem nächsten Schritt in die Entwicklung des Verkehrskonzepts einzubeziehen. Anschließend wurden entlang von Leitlinien bestehende Konflikte und Defizite im Projektgebiet identifiziert. Dies bildete die Grundlage, um inhaltliche und räumliche Handlungsfelder festzulegen und Maßnahmen und Lösungsansätze zu entwickeln. Ende 2025 wurde das Projekt mit fachlich fundierten Aussagen zur weiteren verkehrlichen Entwicklung in der Berliner Mitte abgeschlossen. Bild: bloomimages GmbH Leitthesen und Maßnahmen Aufbauend auf der Analyse wurden verschiedene Leitthesen entwickelt. Diese geben das Zielbild für die zukünftige Entwicklung vor. Anhand dieser Thesen wurden übergeordnete Maßnahmen erarbeitet. Sie helfen dabei, die in den Leitthesen festgehaltenen Ziele für die Berliner Mitte zu erreichen und stehen beispielhaft für verschiedene Verkehrsräume. Weitere Informationen Bild: Buro Happold Schwerpunkte Auf Grundlage der Leitthesen wurden für unterschiedliche Stadttypologien (Freiraum, Verkehrsknoten, Stadtplatz) an ausgewählten Schwerpunktbereichen sowie für Schwerpunktthemen exemplarische Maßnahmen für die Berliner Mitte aufgezeigt. Weitere Informationen Daneben haben zu verschiedenen Zeitpunkten im Erarbeitungsprozess Beteiligungsveranstaltungen mit unterschiedlichen räumlichen und zielgruppenspezifischen Schwerpunktsetzungen stattgefunden: Online-Beteiligung auf meinBerlin Beteiligung Gewerbetreibende im Bereich Gendarmenmarkt/Friedrichstraße Fachforum Museumsinsel (Schwerpunkt Reisebusse und Wegebeziehungen) Digitale Informationsveranstaltung Abschlussausstellung Bild: Hier Mittenmang Beteiligungsveranstaltungen Die Ergebnisse für die Beteiligung der Öffentlichkeit sind unter meinBerlin dokumentiert. Weitere Informationen Die Posterausstellung zu den Ergebnissen des verkehrlichen Innenstadtkonzept wurde am 12.06.2026 im Kieztreff Leipziger Straße abgeschlossen. Nach der Präsentation in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) in der Breite Straße war die Ausstellung noch an drei weiteren Standorten gezeigt worden: An den drei Stationen im Quartier 205, im Rathaus Mitte und im Kieztreff Leipziger Straße konnten sich Interessierte weiterhin über die zentralen Ergebnisse informieren. Mitte Juni ist zudem der Abschlussbericht zum verkehrlichen Innenstadtkonzept veröffentlicht worden. Mit dem verkehrlichen Innenstadtkonzept liegt eine detaillierte Analyse der städtebaulichen und verkehrlichen Situation mit fachlich fundierten Aussagen zur weiteren verkehrlichen Entwicklung in der Berliner Mitte vor. Darüber hinaus wurden Maßnahmenideen für ausgewählte Schwerpunktbereiche entwickelt, die exemplarisch auch auf andere Bereiche der Berliner Mitte übertragbar sind. Das verkehrliche Innenstadtkonzept bildet somit einen konzeptionellen Rahmen für die zukünftigen Entwicklungen in der Berliner Mitte. Ausgewählte Maßnahmen werden in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt.
Gartenschauen sind Großereignisse. Sie bieten den Besuchern ein vielseitiges Angebot: Garten- und Grünflächengestaltung, Lehrschauen, garten- und pflanzenbauliche Ausstellungen, zahlreiche Informationsveranstaltungen. Und natürlich stehen Unterhaltungsprogramme und Auftritte populärer Künstler auf der Tagesordnung. Selbst für Besucher, die ein beschaulicheres Eckchen suchen, ist auf einer Gartenschau gesorgt. Mit Landesgartenschauen sollen Gartenkultur, Tourismus, Stadtklima, Lebensbedingungen sowie Landschafts-, Natur-, Umwelt- und Denkmalschutz gefördert und infrastrukturelle Defizite langfristig beseitigt werden. Die Ausrichtung einer Landesgartenschau bietet der ausrichtenden Stadt die Möglichkeit, finanzielle Ressourcen auf ein Schwerpunktereignis zu konzentrieren. Bei Landesgartenschauen werden Ressourcen wie nirgendwo sonst im Land gebündelt und finanzielle Mittel effektiv eingesetzt. Innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums können zahlreiche Maßnahmen umgesetzt und viele Fördermöglichkeiten genutzt werden. Das Land Sachsen-Anhalt stellt finanzielle Mittel bereit, um unter anderem die grüne Infrastruktur und das Stadtklima zu verbessern, städtebauliche Maßnahmen zu realisieren, moderne Verkehrskonzepte umzusetzen und Verbesserungen für Klima- und Denkmalschutz und die Erhaltung der Biodiversität zu erreichen. Mit Hilfe der Fördermittel werden regionale Wirtschaftskreisläufe angekurbelt, Arbeitsplätze geschaffen und der Tourismus belebt. Das Wohnumfeld der Einwohner wird aufgewertet, was einer Abwanderung entgegen wirken und zu einer erhöhten Ansiedlung führen kann. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie fördert die Landesgartenschau mit einem Sockelbetrag in Höhe von 5 Millionen Euro und zukünftig mit 6 Millionen Euro. Diese Mittel können für den sogenannten Grünen Bereich eingesetzt werden. Mit der Förderung des Ministeriums können landschaftsgestaltende und gartenbauliche Investitionen umgesetzt werden, die durch andere Förderprogramme nicht abgedeckt werden. Die Lutherstadt Wittenberg wird die 6. Landesgartenschau (Laga) 2027 in Sachsen-Anhalt ausrichten. Unter dem Motto „Stadt an der Elbe“ wird sich die Lutherstadt knapp einer halben Million Besucher aus Sachsen-Anhalt und anderen Bundesländern präsentieren. Wittenberg erhielt den Vorzug gegenüber dem Mitbewerber Bitterfeld-Wolfen. „Landesgartenschauen sind eine gute Möglichkeit, um das Image, die Identität und den Bekanntheitsgrad einer Region zu fördern“, sagt Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister Sven Schulze. Besucherinnen und Besucher könnten unter anderem an originalen Schauplätzen der Reformation in die Geschichte der Stadt eintauchen, auf den Spuren Friedrichs des Weisen wandeln und mittelalterliches Flair genießen. „Wittenberg bietet seinen Gästen vielfältige Möglichkeiten zum Verweilen“, so Minister Schulze weiter. „Durch die Laga 2027 haben sowohl die Stadt als auch die Region die Chance, sich zum Besuchermagneten zu entwickeln, was insbesondere nach der Corona-Zeit von besonderer Bedeutung ist.“ Den Mittelpunkt der Laga 2027 bilden mit insgesamt knapp 27 Hektar Fläche der an der Elbe gelegene Uferpark und die historischen Wallanlagen im Stadtinneren. Vom historischen Stadtzentrum ausgehend sollen neue, nachhaltige Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten in Elbnähe erschlossen und dauerhaft etabliert werden. Für Investitionen in die Gartenschau sind knapp 20 Millionen Euro vorgesehen. Davon übernimmt die Stadt rund 8 Millionen Euro. Das Land Sachsen-Anhalt stellt rund 6,1 Millionen Euro zur Verfügung. Für Maßnahmen des Garten- und Landschaftsbaus werden weitere 6 Millionen Euro aus dem Sockelbetrag zur Durchführung einer Landesgartenschau bereitgestellt. Die Landesregierung hat am 28. März 2017 beschlossen, die Landesgartenschau 2022 an die Stadt Bad Dürrenberg zu vergeben. Das Motto des Konzeptes lautet "Salzkristall & Blütenzauber". Folgendes ist geplant: Sanierung des historischen Kurparkes mit dem Gradierwerk, Wiederherstellung der Saalehänge mit alten Wegeführungen zum und am Fluss, Schaffung eines Weinbergs am Saalehang, Schaffung von Blickachsen auf die Leunawerke und Vernetzung der Ränder des Kurparkes mit der Wohnbebauung. Die Saale soll wieder erlebbar und Räume miteinander vernetzt werden. Der Kurpark soll eine überregionale Bedeutung erlangen und kultureller Mittelpunkt der Stadt werden. Der Ideenwettbewerb für die Landesgartenschau ist beendet. Nun gilt es, die Planungen mit Leben zu erfüllen. Die Landesregierung hat am 6. Dezember 2022 der Stadt Bad Dürrenberg, welche die 5. Landesgartenschau Sachsen-Anhalt austragen wird, nach deren Bitte auf Prüfung die Zustimmung erteilt, die Landesgartenschau um ein weiteres Jahr in das Jahr 2024 zu verschieben. Die 5. Landesgartenschau soll nunmehr im Zeitraum vom 19. April 2024 bis 13. Oktober 2024 stattfinden. 2018 fand die Landesgartenschau in Burg statt. Auch hier hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie einen Sockelbetrag in Höhe von 5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Auch aus der Städtebauförderung und dem Förderprogramm zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" hat die Stadt Geld erhalten. In Burg wurden der Goethepark, der Weinberg, die Ihlegärten und der Flickschupark anspruchsvoll neu gestaltet. Dazwischen liegt die Innenstadt, die zu einem Bummel einlud. Gartenliebhaber, Erholungssuchende und alle anderen Neugierigen kamen auf ihre Kosten. Viele neue Spielmöglichkeiten laden auch jetzt noch Familien mit Kindern ein, hier einen tollen Tag zu verbringen. Auf die Besucher warteten wechselnde Hallenschauen und Bepflanzungen, Lehrschauen, Konzerte, Unterhaltungsprogramme und Informationsveranstaltungen. Mehr als 800 Veranstaltungen fanden statt. Die Landesgartenschau 2018 hat das Gesicht der Stadt Burg verändert und wird es bleibend prägen. Bürger und Stadt werden nachhaltig profitieren. 1999 richtete Magdeburg eine Bundesgartenschau aus. Das Gelände wird nach wie vor rege genutzt. Hier befindet sich der beliebte Elbauenpark . Die erste Landesgartenschau fand 2004 in Zeitz unter dem Motto "Zeit(z)reise" statt. Im Mittelpunkt der Schau stand das Gelände rund um den Schlosspark Moritzburg . Das Gelände wird auch heute noch intensiv genutzt. Die zweite Landesgartenschau wurde 2006 in Wernigerode ausgetragen. Auf dem Gelände befindet sich heute der Bürger- und Miniaturenpark . Dieser ist ein lohnendes Ausflugsziel. Hier kann man zum Beispiel Harzer Sehenswürdigkeiten im Miniaturformat bestaunen. In Aschersleben wurde 2010 die dritte Landesgartenschau präsentiert. Mehrere aneinander angrenzende Grünflächen der Stadt wurden attraktiv und einladend gestaltet. Die Innenstadt hat durch begleitende Maßnahmen stark gewonnen. Die Flächen laden auch heute noch zum Bummeln und Verweilen ein. Im Jahr 2015 beteiligte sich die Stadt Havelberg an der Bundesgartenschau Havelregion . Es wurden insbesondere die Flächen um den Dom aufgewertet. Kreativität zeigte unter anderem die Ausrichtung der Blumenhallenschauen in einer Kirche. Auch das sehenswerte Haus der Flüsse wurde im Zusammenhang mit der Landesgartenschau errichtet. Im Zuge dessen wurde das Außengelände völlig neu gestaltet. Die fünf Städte haben nachhaltig von ihren Schauen profitiert. Es wurden viele positive Entwicklungen in Gang gesetzt. Nicht umsonst hat sich die Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag dazu bekannt, weiterhin Landesgartenschauen durchzuführen.
Ziel: Suche nach Moeglichkeiten zur Einfuehrung der CNG-Antriebstechnologie in abgegrenzten Gebieten. Aufgaben: Schwerpunkt dieser Untersuchungen bildet der Einsatz von CNG-Fahrzeugen im innerstaedtischen Einsatz. Im Ergebnis werden Wirtschaftlichkeisbetrachtungen zwischen CNG-Antrieben und konventionellen Antrieben unter Praxisbedingungen durchgefuehrt. Erstellung von Verkehrskonzepten zum modellhaften Einsatz von Erdgasfahrzeugen in Staedten. Ergebnisse: Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes zum modellhaften Einsatz von Erdgasfahrzeugen in der Landeshauptstadt Dresden. Es bildet die Grundlage fuer einen Foerderantrag der Stadt Dresden beim BMU. Studien im Raum Sachsen, Sachsen Anhalt und Thueringen mit dem Ziel der Errichtung von CNG-Tankstellen.
Rund 140 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) pustet der Straßenverkehr in Deutschland jährlich in die Luft. Gleichzeitig ist es das Ziel der Bundesregierung, den CO2-Ausstoß in den kommenden zehn Jahren deutlich zu verringern. Der Ausbau der Elektromobilität soll Abhilfe schaffen. Doch häufig fehlt es noch an praktikablen Lösungen. Für kurze Fahrten in Städten sieht die Science to Business GmbH der Hochschule Osnabrück in Elektrorollern eine umweltschonende und alltagstaugliche Alternative. Mit einer Studie zum Mobilitätsverhalten und zu infrastrukturellen Anforderungen sollen Erkenntnisse für künftige Verkehrskonzepte gewonnen und der 'Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität' gestärkt werden. Osnabrück steht stellvertretend für Städte mit 100.000 bis 300.000 Einwohnern mit starkem Pendelverkehr. Elektroroller können hier zur akzeptanzfähigen Alternative zum Auto werden. Welche Herausforderungen sich dabei an Infrastruktur und Technik stellen, soll erforscht werden. Bevor eine Vielzahl an elektrisch betriebenen Fahrzeugen auf die Straße gehen kann, müssen zunächst die entsprechenden Stromtankstellen eingerichtet werden. Wie dieses Netzwerk für den Verbraucher am besten ausgestaltet wird, sollen die Ergebnisse der Studie deutlich machen: Von den Mobilitätsmustern lasse sich auf die optimale Infrastruktur schließen. Gleichzeitig sollen Daten zum Energieverbrauch sowie zur Ladedauer und Leistung der Elektroroller erfasst werden. Dazu wird ein Datenlogger entwickelt, mit dem eine Flotte von Elektrorollern ausgestattet werden soll. Mit diesen Datenloggern ließen sich die Fahrzeug- und Nutzungsprofile der innovativen Zweiräder erfassen. Unterschiedliche Unternehmen und Privatpersonen sollen dann mit den Modellrollern über Osnabrücks Straßen düsen. Mit einem Fahrtenbuch werden die Zahlen des Datenloggers ergänzt. Nach Auswertung des Materials wird aufzeigt, welche Probleme Industrie und Energieversorger noch bearbeiten müssen, bevor Elektrofahrzeuge zu einer echten wirtschaftlichen Alternative für den Endkunden werden.
Integrative Verkehrskonzepte fuer Mittelzentren Brandenburgs mit dem Ziel der Verkehrsvermeidung, Verkehrsverminderung, Verkehrsverlagerung. Modellstaedte sind Neuruppin, Oranienburg und Senftenberg.
Die REWE Markt GmbH plant die Verlängerung der bestehenden Grabenverrohrung des Stadtgrabens (Gewässer III. Ordnung) um weitere 34,00 m, zu einer Gesamtlänge der Verrohrung von 51,50 m, mit einem Rohr der Größe DN700, im Zuge der Erweiterung des REWE Logistikzentrums Lehrte, auf dem Grundstück (Gemarkung Sievershausen, Flur 5, Flurstücke 61/3, 62/2, 62/4, 62/7-9, Teilstück 164/3) in Lehrte. Die REWE Markt GmbH beabsichtigt am Logistikstandort in der Gewebestraße in Lehrte die Erweiterung bestehender Betriebsanlagen. Im Rahmen der Umsetzung des vorgesehenen Stellplatz- und Verkehrskonzeptes ist hierzu eine Verlängerung der bereits vorhandenen Verrohrung des Gewässers „Stadtgraben“ erforderlich. Der auf dem Flurstück 164/3 verlaufende Graben ist abschnittsweise bereits auf einer Länge von insgesamt 17,50 m verrohrt. Diese bestehende Verrohrung soll um weitere 34,00 m erweitert werden, um die geplante Flächenstruktur herstellen zu können. Daraus ergibt sich eine Gesamtlänge der Verrohrung von 51,50 m. Die Maßnahme ist erforderlich, da der Graben derzeit zwei Grundstücksbereiche voneinander trennt. Ohne die Verlängerung können die geplanten PKW-Stellplätze sowie die Sprinklerzentrale mit Sprinklertank nicht errichtet werden. Auch die notwendige Anzahl an Stellplätzen könnte ohne die Maßnahme nicht geschaffen werden. Eine Verringerung der befestigten Flächen ist aus betrieblichen Gründen nicht möglich. Die Erweiterung der bestehenden Grabenverrohrung ist daher erforderlich und alternativlos.
Ob für den Wirtschaftsverkehr, den öffentlichen Personennahverkehr, den privaten Pkw-Verkehr oder für Radfahrende: das Straßennetz bildet die Lebensadern einer Metropole. Es sichert die Mobilität für die Menschen der Stadt und ermöglicht die Ver- und Entsorgung. Die Vielzahl der Ansprüche an den öffentlichen Raum und den Straßenraum sind teilweise so umfangreich, dass es konzeptioneller Betrachtungen für das Netz bedarf. Diese gegebenenfalls themenübergreifenden Untersuchungen, beispielsweise in der Verzahnung zwischen Städtebau und Verkehr, oder auch verkehrsträgerübergreifenden Untersuchungen, liefern Erkenntnisse, die dann fallweise in konkrete Planungsvorhaben münden. Projekte in Planung Bild: Geoportal Berlin Analyse und Bewertung von Lkw-Umfahrungsoptionen im Raum Rosenthal und Umgebung Die Firma Ramboll wurde damit beauftragt, Optionen für alternative LKW - Verkehrsführungen zur Kastanienallee im Raum Rosenthal und Umgebung zu analysieren und damit eine transparente Diskussionsgrundlage zu schaffen. Ergebnis sind jeweilige Stellungnahmen und Kartenmaterialien. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Verkehrliches Innenstadtkonzept Zwischen 2023 und 2025 hat der Berliner Senat im Rahmen des Masterplan Berliner Mitte ein planerisches Konzept erstellt. Innerhalb dieses Kooperationsprojekts mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen wurde ein verkehrliches Innenstadtkonzept entwickelt. Weitere Informationen Bild: Geoportal Berlin / Digitale farbige TrueOrthophotos 2024 (DOP20RGBI) Verkehrskonzept für den Berliner Hauptbahnhof Im Zusammenhang mit der geplanten Umgestaltung des Europaplatzes sowie verkehrlichen Fragestellungen am Berliner Hauptbahnhof wurde ein aktualisiertes Verkehrskonzept für das Umfeld des Berliner Hauptbahnhofs erstellt, welches als Grundlage für zukünftige Maßnahmen dienen soll. Weitere Informationen Bild: SenMVKU / Kartengrundlage: Geoportal Berlin Straßennetz Nord-Ost-Raum Für die Entwicklungsgebiete wurde eine verkehrliche Untersuchung zum Straßennetz im Nord-Ost-Raum Berlins erstellt. Weitergehende Untersuchungen zum ÖPNV (Straßenbahn) liefen parallel. Weitere Informationen
Transformation bezeichnet den grundlegenden Wandel von Systemen, Strukturen sowie Handlungs- und Denkweisen, um auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu reagieren. Die im Prozess zur Entwicklung der Berliner Nachhaltigkeitsstrategie entwickelten Transformationsfelder sind als Ausdruck dieses Wandels zu verstehen. Analog zum Ansatz der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie wurden die Transformationsfelder aus den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 entwickelt. Damit wird der Blick auf wesentliche Herausforderungen geschärft. Die fünf Transformationsfelder bilden das inhaltliche Grundgerüst der Berliner Nachhaltigkeitsstrategie. Um der Vorbildwirkung der Berliner Verwaltung Rechnung zu tragen, wurde diese als ein Handlungsschwerpunkt identifiziert und in einem eigenen Kapitel dargestellt. Alle Berlinerinnen und Berliner sollen ihren individuellen Lebensentwurf selbstbestimmt, in Würde und im gegenseitigen Respekt in einer an Nachhaltigkeit orientierten Stadtgesellschaft realisieren können. Das Land Berlin schafft dafür die notwendigen gesellschaftlichen Grundlagen, Strukturen, Anlaufstellen und Rahmenbedingungen. Hierzu zählt die Überwindung von Armut in allen Formen, die Sicherung von ausreichender und gesunder Ernährung sowie die Schaffung von Voraussetzungen für Gesundheit und Wohlergehen. Das Land Berlin gewährleistet inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung und fördern Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle. Berlin steht für Offenheit, Vielfalt und Toleranz. Ziel des Landes Berlins ist es, dass alle Berlinerinnen und Berliner ihren individuellen Lebensentwurf selbstbestimmt, in Würde und im gegenseitigen Respekt in einer an Nachhaltigkeit orientierten Stadtgesellschaft realisieren können sollen. Das Land Berlin fördert eine Stadtgesellschaft, in der Unterschiede nicht zu Ungerechtigkeiten führen, an der alle Menschen teilhaben und diese im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitgestalten können – unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität. Viele Faktoren machen Berlin zu einer Stadt mit hoher Lebensqualität. Um hierauf aufzubauen, fördert das Land Berlin im gesamten Stadtgebiet die Entwicklung inklusiver, sicherer sowie resilienter Wohn- und Lebensräume. Das Land Berlin schützt die natürlichen Lebensgrundlagen und übernimmt Verantwortung einen Beitrag zur Eindämmung der globalen Klimakrise zu leisten. Das Land Berlin verbindet soziale, ökologische und technische Faktoren und schafft ein zukunftsfähiges urbanes Ökosystem für Mensch und Natur. Berlin setzt auf eine Wirtschaft, die Wachstum mit Nachhaltigkeit vereint, und so Europas führender Innovationsstandort wird. Das Land Berlin will Modellstadt für nachhaltiges Wirtschaften sein: Das Land fördert soziale und ökologische Innovationen und menschenwürdige „Gute Arbeit“, nutzt die vorhandenen materiellen sowie immateriellen Ressourcen nachhaltig und setzt auf klimafreundliche, ressourcenschonende Wirtschaftskreisläufe. Finanzierungsinstrumente und die Anlage- und Beteiligungspolitik unterstützen Ziele aus den Bereichen Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung (Environment, Social, Governance – ESG-Ziele). Eine zukunftsorientierte Infrastruktur ist die Grundlage für die Modernisierung der Stadt – dies gilt sowohl für die Bereiche der Ressourcen- und Energieversorgung als auch für den Umwelt- und Mobilitätssektor. Eine nachhaltige Stadtentwicklung schafft gleichermaßen die Grundlage für eine gerechte, klimaorientierte und wirtschaftsfördernde Stadt, die schone heute Antworten für die zukünftigen Herausforderungen bereithält. Im Bereich der Mobilität gilt es, Strukturen zu schaffen, die klimafreundliche Mobilitätslösungen fördern und innovative Verkehrskonzepte ermöglichen. Mit strategischen Erhaltungs- und Instandsetzungsstrategien ist die bestehende Infrastruktur, insbesondere die Vielzahl an Brücken- und Ingenieurbauwerken, in eine nachhaltige, dauerhafte und verkehrswendetaugliche Mobilitätsgrundlage zu transformieren. Dabei werden individuelle Bedarfe und öffentliche Angebote Hand in Hand gedacht. Das Land Berlin ist sich seiner Vorbildfunktion für eine nachhaltige Entwicklung bewusst. Ziel ist eine vielfältige und klimaneutrale öffentliche Verwaltung. Hierzu gehört auch eine nachhaltige öffentliche Beschaffung sowie Kriterien zum Klimaschutz und Beteiligung bei Sportgroßveranstaltungen. Im Zuge der digitalen Transformation eröffnen sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Stadtgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft für eine moderne, effiziente und bürgernahe Verwaltung.
Bild: Tom Kretschmer Berliner Mobilitätsgesetz Mobilität in Berlin soll klimafreundlicher, sicherer und für alle verfügbar sein. Die rechtliche Grundlage dafür bildet das Berliner Mobilitätsgesetz. Es rückt den Umweltverbund aus Bussen und Bahnen sowie Fuß- und Radverkehr in den Fokus der Verkehrspolitik. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr Der Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr (StEP MoVe) ist die Roadmap der Berliner Verkehrswende. Der Plan nimmt die Ziele Klimaschutz, barrierefreie Mobilität für alle und Verkehrssicherheit in den Fokus, ist das Dach für andere Planungen und zeigt den Weg in eine noch lebenswertere Stadt auf. Weitere Informationen Bild: 123 Comics Integriertes Wirtschaftsverkehrskonzept (IWVK) Das Integrierte Wirtschaftsverkehrskonzept (IWVK) ist die planerische Grundlage Berlins für den Wirtschaftsverkehr und konkretisiert den Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr. Für den kurz- und mittelfristigen Planungshorizont zeigt es Maßnahmen und Ansätze auf. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Verkehrssicherheit Im Mobilitätsgesetz ist die Vision Zero verankert, also das Ziel, dass im Straßenverkehr keine Menschen mehr tödlich oder schwer verletzt werden. Die Vision Zero ist die zentrale Orientierung der Berliner Verkehrspolitik. Weitere Informationen Bild: detailfoto - Fotolia.com Tempobeschränkungen Lärm, Stickoxide und gefährliche Unfälle – der Pkw-Verkehr hat auch erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität in der Stadt. Geschwindigkeitsbeschränkungen auf bestimmten Strecken sind eine von vielen Maßnahmen für einen sicheren und umweltschonenden Verkehr. Weitere Informationen Bild: SenUMVK Neue Mobilität Zur Mobilitätswende gehören neue Technologien und innovative Verkehrskonzepte, die im Mobilitätsgesetz als „Neue Mobilität“ bezeichnet werden. Das Land Berlin fördert diese mit einer Vielzahl von Projekten, um auszuloten, wie Mobilität sauberer und komfortabler, leiser und sicherer werden kann. Weitere Informationen Bild: Björn Wylezich – stock.adobe.com Forschungs- und Entwicklungsprojekte Für unsere politische Planung und Lenkung nutzen wir die Erkenntnisse aus der internationalen und nationalen Verkehrsforschung und aus Projekten, die wir zum Teil auch selbst in Auftrag geben. Wir beteiligen uns an Projekten zur Erprobung innovativer Antriebe oder neuer Stadtlogistik-Konzepte. Weitere Informationen
Das Angebot des öffentlichen Verkehrs weist in Mahlsdorf deutliche Defizite auf. Lange Umsteigewege zwischen der Straßenbahnhaltestelle und dem Bahnhof Mahlsdorf, Behinderungen im Verkehrsablauf und der fehlende durchgängige 10-Minutentakt zwischen Mahlsdorf, Treskowstraße und Mahlsdorf-Süd prägen die Situation. Eine Verdichtung des Angebotes zwischen Mahlsdorf, Treskowstraße und Mahlsdorf-Süd scheitert bislang an den technischen Voraussetzungen. Die Strecke ist in diesem Abschnitt eingleisig trassiert und es sind nicht genügend Ausweichstellen vorhanden. Im Rahmen der Planung wurde u.a. ein dreidimensionaler Trassenverlauf der Entwürfe erarbeitet. Die Visualisierung dient als Arbeitstool, um verkehrliche, technische und auch städtebauliche Themen zu identifizieren. Die Anmutung stellt einen Arbeitsstand der Planung aus dem Frühjahr 2022 dar. Warum eine neue Straßenbahnstrecke? Einbezug der Öffentlichkeit Fragen und Antworten Weiterführende Informationen Der Neu- und Ausbau der Straßenbahnstrecke in Mahlsdorf soll die Erreichbarkeiten städtischer Teilräume untereinander verbessern. Durch die aufgewertete Anbindung des Stadtteils Mahlsdorf an die anliegenden Verkehre am Regional- und S-Bahnhof Mahlsdorf erhält Mahlsdorf eine bessere verkehrliche Anknüpfung an innerstädtische Hauptzentren. Ebenso wird die Verflechtung mit den am Bahnhof Mahlsdorf verkehrenden Buslinien gestärkt und eine dichtere Taktfolge gegenüber dem Istzustand kann erreicht werden. Weiterhin sollen die Straßenzüge Hönower Straße und Hultschiner Damm an die heute geltenden Anforderungen an Sicherheit und Barrierefreiheit angepasst werden. Gleichzeitig können die Straßenräume im Bereich des alten Ortskerns von Mahlsdorf dadurch städtebaulich aufgewertet werden. Das Straßenbahnvorhaben ist Bestandteil des Verkehrskonzepts Mahlsdorf. Verkehrskonzept Mahlsdorf Für die Entwicklung der Planung ist es wichtig, in den Austausch mit der Bevölkerung Vor-Ort zu gehen, um deren Erfahrungswerte mit zu betrachten. Ein Austausch ist in diesem Vorhaben bereits in einigen Terminen erfolgt. 23.04.2018 Bürgerbeteiligung 11.09.2018 Bürgerwerkstatt 15.08.2019 Bürgerbeirat 21.08.2019 Bürgerinformation 2020 bis 2023 Gespräche mit betroffenen Eigentümern In einer Informationsveranstaltung am 23. April 2018 wurde über den aktuellen Stand der Planung informiert. Anschließend folgte am 11. September 2018 eine weitere Informationsveranstaltung zum Verkehrskonzept Ortskern Mahlsdorf. In einer Materialienausstellung und in mehreren Themenräumen informierten sich betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger über den Stand der Planungen. Die Veranstaltung bot Gelegenheit, allgemeine Fragen, wie auch individuelle Anliegen in direktem Austausch mit Mitarbeitenden der Verwaltung anzubringen. Auch Inhalte aus der Veranstaltung vom 23. April 2018 wurden aufgegriffen und anhand zahlreicher Pläne vertieft. In der Veranstaltung am 21. August 2019 wurden die aktuellen Bearbeitungsstände der Vorplanung für die Vorhaben Straße „An der Schule” und „Zweigleisiger Ausbau der Straßenbahninfrastruktur zwischen Rahnsdorfer Straße und S-Bahnhof Mahlsdorf” präsentiert. Nach einer Einführung zum aktuellen Sachstand der Vorhaben boten vier Themenräume mit unterschiedlichen Schwerpunkten die Möglichkeit sich vertiefend zu den Vorhaben zu informieren und den Dialog mit Fachleuten der Senatsverwaltung sowie der BVG zu suchen. Die Hinweise bzw. Fragen, die sich in der Veranstaltung ergeben haben, befinden sich in der Auswertung und werden in die abschließende Bearbeitung der Vorplanung einfließen. In dieser Rubrik finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum laufenden Planungsprozess. Informationen zu weiteren Neubaustrecken Straßenbahn Projekte des öffentlichen Personennahverkehrs in Planung Projekte in Umsetzung BVG – Tram – Schöne Aussichten: Unsere Neubaustreckenplanung
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 67 |
| Kommune | 1 |
| Land | 35 |
| Weitere | 5 |
| Wirtschaft | 2 |
| Wissenschaft | 13 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 58 |
| Text | 30 |
| Umweltprüfung | 13 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 43 |
| Offen | 62 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 103 |
| Englisch | 9 |
| andere | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Dokument | 15 |
| Keine | 43 |
| Webseite | 54 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 45 |
| Lebewesen und Lebensräume | 93 |
| Luft | 64 |
| Mensch und Umwelt | 106 |
| Wasser | 35 |
| Weitere | 102 |