Die Stadt Konstanz beabsichtigt den Bereich des Bahnhofplatzes neu zu gestalten. Dabei sollen alle Anforderungen verkehrlicher, funktionaler und gestalterischer Art Berücksichtigung finden. Gleichzeitig besteht großes Interesse diese vielschichtigen Anforderungen durch den Entwurfsansatz 'Shared Space' oder den der Schweizer 'Begegnungszonen' zu integrieren und damit zu einem überzeugenden funktionalen und gestalterischen Gesamtkonzept zu gelangen. In diesem Zusammenhang wird zunächst eine verkehrliche Analyse durchgeführt. Dabei werden auch die Aspekte des Verkehrsverhaltens bzw. des auftretenden Längs- und Querverkehrs durch Fußgänger und Radfahrer Berücksichtigung finden. Die vorgesehenen Entwurfsprinzipien basieren auf einem Miteinander von Fußgänger-, Rad- und Kfz-Verkehr. Daher ist es für eine Beurteilung zwingend erforderlich für alle Verkehrsteilnehmergruppen entsprechende Daten vorliegen zu haben. Solche Daten sind für den Untersuchungsbereich und die Verkehrsmittel Fußgänger und Radfahrer bis dato nicht verfügbar und werden durch imove im Rahmen einer Verkehrserhebung ermittelt.
Die an den ca. 90 Dauerzaehlstellen gezaehlten Verkehrsdaten werden zu durchschnittlichen taeglichen Verkehrsstaerken (DTV) gemittelt. Die auf Praezisionsplottern mit Gravur- und Schmiedevorrichtung hergestelten thematischen Karten enthalten: das stark generalisierte Strassennetz mit Bundesautobahnen, Bundesstrassen, und Landesstrassen, groessere Orte als Orientierungsraster, die Dauerzaehlstellen mit numerischen Angaben der DTV-Werte, die auf die Streckenabschnitte bezogenen DTV-Werte als farbige Baender, die Kreisgrenzen.
Das Forschungsvorhaben untersucht die Abhaengigkeit der Raumstrukturen (Produktions-, Wohnstandorte) und daraus resultierender Mobilitaet im Gueter- und Personenverkehr von den Kosten des Verkehrs. Grundlage sind statistische Analysen mit Hilfe regionalstatistischer sowie verkehrsstatistischer Daten.
Zusaetzliche kleinraeumige Schluesselung des Arbeitsortes auf dem Personenfragebogen der Volkszaehlung 1980 (Bundesamt fuer Statistik nur auf der Basis der Gemeinden), Spezialauswertung des Pendlerverkehrs von Stadt und Region Bern fuer verkehrsplanerische und statistische Zwecke. Darstellung und teilweise Interpretation der Ergebnisse in Matrixform, Tabellen und Figuren: - Pendler nach Verkehrsmittel, Wohn- und Arbeitsort (kleinraeumig), - Arbeitsplaetze nach Arbeitsort (kleinraeumig) und Wirtschaftssektoren, - Verhaeltnis Wohnbevoelkerung/Arbeitsplaetze (kleinraeumig).
Ziel des Teilvorhabens ist es, Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Anforderungen von Kindern und älteren Menschen an die Gestaltung des Straßenraums zu gewinnen und zusammen zu tragen. Es ist die Frage zu beantworten, wie der Straßenraum gestaltet sein müsste und welche Elemente hilfreich sind, damit er für die aktive Mobilität von Kindern und älteren Menschen sicher ist und als attraktiv wahrgenommen wird. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden zu einer anschaulichen Fachbroschüre verdichtet, die Kommunen und Politik als Handlungsempfehlung dient und auch für die Allgemeinheit von Interesse ist. Fuß- und Radverkehr sind die umweltfreundlichsten und aktivsten Arten der Fortbewegung. Die Verkehrsstatistik zeigt, dass besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Menschen ab 60 Jahren deutlich häufiger zu Fuß unterwegs sind als andere Altersgruppen. Kinder nutzen auch stärker das Rad und den ÖPNV als andere. Menschen im Rentenalter nutzen gegenüber Jüngeren den ÖPNV auch etwas mehr und fahren vergleichsweise häufig mit dem Rad. Die jüngste und die älteste Altersgruppe nutzen demnach in hohem Maße den Umweltverbund im Nahverkehr und legen damit ein entsprechend umweltfreundliches Mobilitätsverhalten an den Tag. Gleichzeitig sind gerade diese Altersgruppen als zu Fuß Gehende und Radfahrende besonders häufig von Verkehrsunfällen betroffen. Ziel muss es daher sein, Menschen, die sich umweltfreundlich fortbewegen, durch eine an ihren Bedürfnissen orientierte Straßenraumgestaltung besser zu schützen und die aktive Mobilität damit insgesamt zu unterstützen. Die "Grundzüge einer bundesweiten Fußverkehrsstrategie", die das Umweltbundesamt 2018 vorgelegt hat, empfehlen, die Rahmenbedingungen für den Fußverkehr zu verbessern, um eine sozial- und geschlechtergerechte Mobilität zu unterstützen, die Teilhabe aller Altersgruppen und der Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu fördern und einen Beitrag zu mehr Umweltgerechtigkeit zu leisten.
Das Transport-Visualisierungs-Modell (Travimo) verwendet sehr umfangreiche Verkehrsstatistiken einschließlich Netzumlegung im Bereich des Güterverkehrs. Die Datenwerke werden über die Anwendung 'Tableau' nutzbar gemacht; es handelt sich dabei um eine 'business intelligence software' für schnelle Big-Data-Abfragen. In TraViMo sind, neben volkswirtschaftlichen Kenngrößen zu Verbindungen im Verkehrsnetz im wesentlichen verkehrsmengenbezogene Indikatoren enthalten; Daten zu Umwelt- und Klimawirkungen des Güterverkehrs, wie beispielsweise im Transport Emission Model (TREMOD), sind bisher nicht über TraViMo verfügbar. Das beabsichtigte Vorhaben zielt daher auf eine Integration der jeweiligen Systemvorteile von TraViMo und TREMOD, um die räumlich und sachlich differenzierten Verkehrsstatistiken aus TraViMo mit den Umweltwirkungen des Güterverkehrs zu kombinieren. Diese Kombination kann u.a. in den derzeit laufenden Prozess um eine Erweiterung der Komponente Güterverkehr in den 'Richtlinien integrierte Netzgestaltung' (RIN 08) eingebracht werden. Dies gilt insbesondere für die Fragestellungen zu einem Zentralitätskonzept im Güterverkehr und der Ableitung von Stufen der Angebotsqualitäten ('SAQ-Kurven') für eine organisatorische und institutionelle Stärkung einer Verkehrsverlagerung. Eine Integration beider Modelle stellt damit ein zentrales Fundament der infrastrukturellen Angebotsgestaltung u.a. zur Stärkung des Schienengüterverkehrs dar. Folgende Teilfragen sollen demnach beantwortet werden: 1. Welche Indikatoren sind für eine Kombination geeignet und welche Aussagen lassen sich dadurch treffen? 2. Welche Plattform und welche Systemarchitektur sind für fragestellungsgeleitete Abfragen geeignet? 3. Welche Pflegeroutinen und Aufwände können die Aktualität gewährleisten? 4. Welche Nutzungsregelungen können zwischen BBSR und UBA getroffen werden? Das vorgeschlagene Vorhaben soll in enger Abstimmung mit dem BBSR/ I 5 durchgeführt werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 77 |
| Europa | 3 |
| Kommune | 1 |
| Land | 2 |
| Weitere | 2 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 24 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 71 |
| Text | 6 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 6 |
| Offen | 74 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 78 |
| Englisch | 7 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 3 |
| Keine | 50 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 30 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 41 |
| Lebewesen und Lebensräume | 68 |
| Luft | 43 |
| Mensch und Umwelt | 80 |
| Wasser | 29 |
| Weitere | 80 |