Cloppenburg. Aufgrund der starken Verkrautung ihrer Gewässersohle wird der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Lager Hase auf der gesamten Gewässerbreite mähen. Die Arbeiten betreffen das Gebiet vom Zusammenfluss der Lager Hase mit dem Essener Kanal in Ahausen bis zur Einmündung des Dinklager Mühlenbaches und der Aue in Wulfenau. Sie beginnen am Montag, den 25. September 2023, und dauern voraussichtlich etwa drei Wochen. Aufgrund der starken Verkrautung ihrer Gewässersohle wird der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Lager Hase auf der gesamten Gewässerbreite mähen. Die Arbeiten betreffen das Gebiet vom Zusammenfluss der Lager Hase mit dem Essener Kanal in Ahausen bis zur Einmündung des Dinklager Mühlenbaches und der Aue in Wulfenau. Sie beginnen am Montag, den 25. September 2023, und dauern voraussichtlich etwa drei Wochen. „Der zeitweise niedrige Wasserstand der vergangenen Wochen und geringe Fließgeschwindigkeiten verbunden mit einer starken Sonneneinstrahlung haben zu einem üppigen Wachstum der Wasserpflanzen geführt, die ein Abflusshindernis bilden. Unsere Arbeiten sind deshalb zum jetzigen Zeitpunkt erforderlich und dienen der Hochwasservorbeugung“, erläutert Siegfried Müller von der für die Unterhaltung der Lager Hase zuständigen NLWKN-Betriebsstelle Cloppenburg. Der NLWKN bittet Anglerinnen und Angler, die in diesem Gewässerabschnitt Aalreusen oder andere Fanggeräte ausgelegt haben, diese Vorrichtungen vor Beginn der Arbeiten des NLWKN zu entfernen, da für eventuelle Schäden keine Haftung übernommen werden kann.
Gewässerentwicklungskonzept Aland Anlage 10.1.1 Maßnahmeskizze Maßnahmen zur Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit in dem Aland Objekt: Gewässer: Landkreis: Maßnahmetyp:Querbauwerk AL_BW13– Sohlgleite Seehausen Aland, Station 25+101 Stendal punktuelle Maßnahme OWK-Nummer:MEL05OW01-00 RW (LS 110): HW (LS 110):4483758 5861763 Auftraggeber: Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt Otto-von-Guericke-Straße 5 39104 Magdeburg Tel.: 0391/5810 Auftragnehmer: IHU Geologie und Analytik Gesellschaft für Ingenieur- Hydro- und Umweltgeologie mbH Dr.-Kurt-Schumacher-Str. 23 39576 Stendal Tel.: 03931/52300 Bearbeitungsstand: November 2015 Gewässerentwicklungskonzept Aland – Anlage 10.1.1 AL_BW13 Inhaltsverzeichnis 1.Zielstellung................................................................................................................... 1 2.Allgemeine Angaben ................................................................................................... 1 3.Relevante Nutzungen .................................................................................................. 3 4.Ökologische Grundlagen ............................................................................................ 5 5.Hydrologische Grundlagen ......................................................................................... 6 6.Defizite.......................................................................................................................... 7 7.Herstellung flächiges Raugerinne .............................................................................. 7 8.Bewertung der Flächenverfügbarkeit ........................................................................12 9.Grobkostenschätzung ................................................................................................13 Anlagen: Anlage 1:Übersichtskarte (1: 25.000) Anlage 2:Lage der Maßnahme (1:500) Anlage 3.1:Lageplan der Vermessung (1:500) Anlage 3.2:Längsschnitt Vermessung (1:500) Anlage 3.3:Querprofile Vermessung, P1 – P4 (1:250) Anlage 3.4:Querprofile Vermessung, P5 – P8 (1:250) Anlage 3.5:Querprofile Vermessung, Stadtgraben (1:250) Anlage 3.6:Längsschnitt Sohlgleitenkrone (1:250) Anlage 4.1:Geländemodell - Bestand (1:500) Anlage 4.2:Geländemodell - Planung (1:500) Anlage 4.3:Auftrag - Abtrag (1:500) Anlage 5.1:Längsschnitt Aland (1:500) Anlage 5.2:Querprofile Aland (1:250) IHU Geologie und Analytik, Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 23, 39576 Stendal Gewässerentwicklungskonzept Aland – Anlage 10.1.1 AL_BW13 1. Zielstellung Die ökologische Durchgängigkeit versteht sich als ungehinderte, auf- und abwärtsgerichtete Ausbreitungsmöglichkeit für verschiedene Komponenten der Fließgewässerbiozönose von der Quelle bis zur Mündung. Das betrifft sowohl die Fischfauna, als auch das Makro- zoobenthos und die Makrophyten. Klassische Querbauwerke (Stauanlagen) aber auch weite- re Wanderhindernisse – Rohrdurchlässe, nicht passierbare Brückenbauwerke, ungeeignete Bauwerksgründungen, Dränagen o.ä. – haben dabei einen negativen Einfluss auf die ökolo- gische Durchgängigkeit eines Gewässers. Neben der mechanischen Unterbrechung durch eine Anlage treten in der Regel Sekundärwirkungen, z.B. Rückstaubereiche ohne ausrei- chende Fließbewegung, Erwärmung und Verkrautung, Verschlammung des Interstitialberei- ches etc., auf. Generell muss die standortbetrachtete Wiederherstellung der ökologischen Längspassierbarkeit eines Fließgewässers mit den ökologischen Zielstellungen im Gesamt- gewässersystem übereinstimmen. Ziel des Gewässerentwicklungskonzeptes (GEK) „Aland“ ist es, einen flussgebietsbezoge- nen Überblick über geeignete Maßnahmen zu bekommen mit deren Umsetzung der durch die EG-WRRL geforderte gute ökologische Zustand bzw. das gute ökologische Potential er- reicht werden kann. Da der Aland den mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie geforderten guten Zustand aktuell nicht aufweist, sind hier Maßnahmen zur Strukturverbesserung und zur Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit notwendig. Ziel der vorliegenden Planung ist die Herstel- lung bzw. Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit bei der Station 25+101. Im vor- liegenden GEK wurde diese Maßnahme als ökologisch besonders wirksam für das Gewäs- sergebiet und damit als prioritär ausgewiesen. 2. Allgemeine Angaben Lage In dem Aland befindet sich im Stadtgebiet von Seehausen (Landkreis Stendal, Land Sach- sen-Anhalt) bei Station 25+101 eine Sohlgleite bzw. Sohlschwelle (siehe Anlagen 1 + 2). Der Aland ist als Gewässer I. Ordnung eingestuft. Bauwerk Die Sohlschwelle wurde in der Vergangenheit errichtet, um einen ständigen Abschlag von ca. 400 l/s in den Stadtumfluter zu gewährleisten. Das Sohlbauwerk besteht aus Wasser- bausteinen in geschütteter Bauweise. Bei geringen Abflüssen stellen sich aufgrund des ho- hen Gefälles (ca. 2 %) niedrige Wasserspiegelhöhen auf der Steinschüttung ein, bei hohen Abflüssen resultieren hohe Fließgeschwindigkeiten (Abb. 1 - 3). Eigentum Das Bauwerk liegt vollständig im Gewässerflurstück: Gemarkung: Seehausen; Flur 3; Flurstück 696/488 IHU Geologie und Analytik, Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 23, 39576 Stendal 1
Gewässerentwicklungskonzept Aland Anlage 10.1.2 Maßnahmeskizze Maßnahmen zur Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit in dem Tauben Aland Objekt: Gewässer: Landkreis: Maßnahmetyp:Querbauwerk TA_BW05– Rasengitter-Betonplatten Tauber Aland, Station 8+305 Stendal punktuelle Maßnahme OWK-Nummer:MEL05OW27-00 RW (LS 110): HW (LS 110):4488689 5858829 Auftraggeber: Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt Otto-von-Guericke-Straße 5 39104 Magdeburg Tel.: 0391/5810 Auftragnehmer: IHU Geologie und Analytik Gesellschaft für Ingenieur- Hydro- und Umweltgeologie mbH Dr.-Kurt-Schumacher-Str. 23 39576 Stendal Tel.: 03931/52300 Bearbeitungsstand: November 2015 Gewässerentwicklungskonzept Aland – Anlage 10.1.2 TA_BW05 Inhaltsverzeichnis 1.Zielstellung ................................................................................................................. 1 2.Allgemeine Angaben .................................................................................................. 1 3.Relevante Nutzungen ................................................................................................. 3 4.Ökologische Grundlagen ........................................................................................... 4 5.Hydrologische Grundlagen ....................................................................................... 4 6.Defizite ........................................................................................................................ 5 7.Maßnahmenbeschreibung ......................................................................................... 5 8.Bewertung der Flächenverfügbarkeit ....................................................................... 5 9.Grobkostenschätzung ............................................................................................... 6 Anlagen: Anlage 1:Übersichtskarte (1: 25.000) Anlage 2:Lage der Maßnahme (1:2.500) Anlage 3:Bauwerksskizze (1:50) IHU Geologie und Analytik, Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 23, 39576 Stendal Gewässerentwicklungskonzept Aland – Anlage 10.1.2 TA_BW05 1. Zielstellung Die ökologische Durchgängigkeit versteht sich als ungehinderte, auf- und abwärtsgerichtete Ausbreitungsmöglichkeit für verschiedene Komponenten der Fließgewässerbiozönose von der Quelle bis zur Mündung. Das betrifft sowohl die Fischfauna, als auch das Makro- zoobenthos und die Makrophyten. Klassische Querbauwerke (Stauanlagen) aber auch weite- re Wanderhindernisse – Rohrdurchlässe, nicht passierbare Brückenbauwerke, ungeeignete Bauwerksgründungen, Dränagen o.ä. – haben dabei einen negativen Einfluss auf die ökolo- gische Durchgängigkeit eines Gewässers. Neben der mechanischen Unterbrechung durch eine Anlage treten in der Regel Sekundärwirkungen, z.B. Rückstaubereiche ohne ausrei- chende Fließbewegung, Erwärmung und Verkrautung, Verschlammung des Interstitialberei- ches etc., auf. Generell muss die standortbetrachtete Wiederherstellung der ökologischen Längspassierbarkeit eines Fließgewässers mit den ökologischen Zielstellungen im Gesamt- gewässersystem übereinstimmen. Ziel des Gewässerentwicklungskonzeptes (GEK) „Aland“ ist es, einen flussgebietsbezoge- nen Überblick über geeignete Maßnahmen zu bekommen mit deren Umsetzung der durch die EG-WRRL geforderte gute ökologische Zustand bzw. das gute ökologische Potential er- reicht werden kann. Da der Taube Aland den mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie geforderten guten Zustand aktuell nicht aufweist, sind hier Maßnahmen zur Strukturverbesserung und zur Her- stellung der ökologischen Durchgängigkeit notwendig. Ziel der vorliegenden Planung ist die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit bei der Station 8+305. Im vorliegenden GEK wurde diese Maßnahme als ökologisch besonders wirksam für das Gewässergebiet und da- mit als prioritär ausgewiesen. 2. Allgemeine Angaben Lage In dem Tauben Aland befindet sich im Gemeindegebiet von Falkenberg (Landkreis Stendal, Land Sachsen-Anhalt) bei Station 8+305 eine Verbauung der Gewässersohle, bestehend aus Rasengitter-Betonplatten (siehe Anlagen 1 + 2). Der Taube Aland ist als Gewässer II. Ordnung eingestuft. Bauwerk Zum Zeitpunkt der Gewässerbegehung am 17.02.2015 konnten ungefähr 20 Rasengitter- Betonplatten mit den Abmessungen von ca. 80 x 50 x 10 cm in der Grabensohle erkannt werden (Abb. 1, siehe Anlage 3). Möglicherweise dienten die Betonplatten in der Vergan- genheit als Furt. Im Böschungsbereich konnten keine Betonplatten festgestellt werden. Es kann jedoch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass in den Böschungen keine Platten liegen. Durch die Gitterplatten ist die Durchgängigkeit im Gewässer beeinträchtigt. Eigentum Das Bauwerk liegt vollständig im folgenden Flurstück: Gemarkung: Schönberg; Flur 3; Flurstück 215/001 IHU Geologie und Analytik, Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 23, 39576 Stendal 1
Cloppenburg – Auf Grund der starken Verkrautung ihrer Gewässersohle wird der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) die Lager Hase von ihrem Zusammenfluss mit dem Essener Kanal in Ahausen bis zur Einmündung des Dinklager Mühlenbaches und der Aue in Wulfenau auf der gesamten Gewässerbreite mähen. „Die Arbeiten beginnen am Montag und dauern etwa drei Wochen. Wir bitten die Angler, die in diesem Gewässerabschnitt Aalreusen oder andere Fanggeräte ausgelegt haben, diese Vorrichtungen vor Maßnahmenbeginn zu entfernen, da für Schäden keine Haftung übernommen werden kann“, erklärte Siegfried Müller vom NLWKN in Cloppenburg. Der niedrige Wasserstand der letzten Wochen, geringe Fließgeschwindigkeiten verbunden mit einer starken Sonneneinstrahlung haben zu einem üppigen Wachstum der Wasserpflanzen geführt, die ein Abflusshindernis bilden. „Die Maßnahme dient daher sowohl der Hochwasservorbeugung als auch der Gewässerökologie“, ergänzte Müller.
Cloppenburg/ Ahausen – Wegen starker Verkrautung wird die Gewässersohle der Lager Hase von ihrem Zusammenfluss mit dem Essener Kanal in Ahausen bis zur Einmündung des Dinklager Mühlenbaches und der Aue in Wulfenau gemäht. „Die Arbeiten beginnen am 24. September und werden voraussichtlich zwei Wochen andauern. Wir bitten die Angler, die in diesem Gewässerabschnitt Aalreusen oder andere Fanggeräte ausgelegt haben, diese Vorrichtungen vor Maßnahmenbeginn zu entfernen, da für Schäden keine Haftung übernommen werden kann“, erklärte Ralf Jaspers vom zuständigen NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in Cloppenburg. Ein niedriger Wasserstand, geringe Fließgeschwindigkeiten verbunden mit einer starken Sonneneinstrahlung haben zu einem üppigen Wachstum der Wasserpflanzen geführt, die bei Hochwasser ein Abflusshindernis bilden würden. „Zudem beginnen die Pflanzen im Spätsommer und Herbst abzusterben und würden dem Wasser durch den Verrottungsprozess Sauerstoff entziehen. Die Maßnahme dient daher sowohl der Hochwasservorbeugung als auch der Gewässerökologie“, ergänzte Jaspers. Die bislang letzte Sohlenentkrautung hatte der NLWKN im Oktober 2009 durchgeführt.
isolierte Vorposten südlich des Hauptareals: Südbayern isolierte Populationen; Austrocknung, Verkrautung und Verbuschung von Mooren und Feuchtheiden
Eutrophierung und Verkrautung von mesophilen Offen- und Waldhabitaten Da mehr als 10fach häufiger als M. lobulicornis, kann die alte Rote-Liste-Kategorie dieser Art zugeordnet werden
isolierte Populationen; Austrocknung, Verkrautung und Verbuschung von Mooren und Feuchtheiden
kleine, isolierte Populationen; Verkrautung, Verbuschung und Austrocknung moosreicher Moorhabitate
Verkrautung und Verbuschung wärmegetönter Laubwälder
Origin | Count |
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Bund | 31 |
Land | 8 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 17 |
Taxon | 10 |
Text | 8 |
unbekannt | 4 |
License | Count |
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geschlossen | 18 |
offen | 17 |
unbekannt | 4 |
Language | Count |
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Deutsch | 32 |
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Lebewesen & Lebensräume | 39 |
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