Das Umweltzeichen DE-UZ 27 „Blauer Engel für Mehrweg-Transportverpackungen“ zeichnet Mehrweg-Transportverpackungen aus und soll zur Abfallvermeidung und zur Ressourcenschonung beitragen. Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse und Hintergründe der grundlegenden Überarbeitung des Umweltzeichens im Jahr 2024 dargestellt. Das Forschungsinstitut Ökopol wurde mit dieser Revision der Vergabekriterien beauftragt.Zentraler Bestandteil der Revision ist die Fokussierung des Umweltzeichens auf Mehrwegsysteme, die eine wiederholte Nutzung der Verpackungen sicherstellen. Die möglichen genutzten Mehrwegverpackungen umfassen eine breite Palette an Verpackungstypen, wie flexible Big Bags, lebensmitteltaugliche Mehrwegsteigen, Paletten, oder Versandboxen und -taschen. Sie bestehen häufig aus Kunststoffen, insbesondere Propylen, teilweise auch aus Holz oder Papier, Pappe, Karton (PPK). Sie sind geeignet für eine Vielzahl von Anwendungen, bspw. dem Transport verschiedener Waren zwischen Unternehmen oder der Nutzung zum Versand im Onlinehandel.
Zahl der Woche 237 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf fielen 2021 in Deutschland an Seit 2005 ist die Pro-Kopf-Menge an Verpackungsmüll um 26 % gestiegen Seite teilen Zahl der Woche Nr. 50 vom 12. Dezember 2023 WIESBADEN – Ob aus Kunststoff, Papier oder Glas – Verpackungen werden in unserer Konsumgesellschaft vielfältig eingesetzt und landen oft kurze Zeit später im Müll. Rund 237 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf fielen im Jahr 2021 hierzulande an, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Angaben der EU -Statistikbehörde Eurostat mitteilt. Deutschland liegt damit deutlich über dem EU -Durchschnitt von knapp 189 Kilogramm. Dabei entsteht immer mehr Verpackungsmüll: Seit 2005, dem Jahr, in dem für die Europäische Union (EU) erstmals Zahlen vorliegen, ist die Pro-Kopf-Menge an Verpackungsmüll in Deutschland um 26 % gestiegen. In der EU nahm sie im gleichen Zeitraum um 19 % zu. Dabei werden nicht nur die Verpackungsabfälle privater Haushalte erfasst, sondern der insgesamt in einem Staat anfallende Verpackungsmüll. Deutschland bei Verpackungsmüll EU-weit an erster Stelle Insgesamt entsteht in Deutschland die größte Menge an Verpackungsmüll in der EU : Im Jahr 2021 lag das Aufkommen an Verpackungsmüll hierzulande bei rund 19,7 Millionen Tonnen. Die zweitgrößte Menge an Verpackungsmüll fiel mit rund 13,6 Millionen in Italien an. Das waren knapp 230 Kilogramm pro Kopf. In Frankreich fielen rund 13,4 Millionen Tonnen an, was einem Verpackungsmüllaufkommen von knapp 198 Kilogramm pro Kopf entsprach. Betrachtet man die Menge an Verpackungsmüll pro Kopf liegt Deutschland mit 237 Kilogramm EU -weit an zweiter Stelle hinter Irland mit 246 Kilogramm. Methodische Hinweise: Erfasst werden alle in einem Staat anfallenden Verpackungsabfälle, unabhängig davon, ob sie in der Industrie, im Handel, im Büro, in Geschäften, im Dienstleistungsbereich, in Haushalten oder auf einer anderen Ebene erzeugt werden. Verpackungen sind aus beliebigen Materialien hergestellte Erzeugnisse zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung von Waren, die vom Hersteller an den Vertreiber oder Endverbraucher weitergegeben werden. Dazu zählen Verkaufsverpackungen, Serviceverpackungen, Versandverpackungen, Umverpackungen und Transportverpackungen. Die wichtigsten Verpackungsmaterialien sind Glas, Papier und Pappe, Kunststoffe, Metalle (Aluminium und Stahl) sowie Holz. Siehe hierzu auch Artikel 3 und Anhang I der Richtlinie über Verpackungsabfälle . Der Wert für die EU insgesamt ist eine Schätzung Eurostats, da einige Mitgliedstaaten noch keine Werte für 2021 gemeldet haben. Weitere Informationen: Weitere Daten zu Verpackungsabfällen und Recycling in den EU -Mitgliedstaaten sind in der Eurostat Datenbank verfügbar. Kontakt für weitere Auskünfte Pressestelle Telefon: +49 611 75 3444 Zum Kontaktformular Zum Thema Abfallwirtschaft Europa in Zahlen
Das Umweltzeichen DE-UZ 27 „Blauer Engel für Mehrweg-Transportverpackungen“ zeichnet Mehrweg-Transportverpackungen aus und soll zur Abfallvermeidung und zur Ressourcenschonung beitragen. Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse und Hintergründe der grundlegenden Überarbeitung des Umweltzeichens im Jahr 2024 dargestellt. Das Forschungsinstitut Ökopol wurde mit dieser Revision der Vergabekriterien beauftragt. Zentraler Bestandteil der Revision ist die Fokussierung des Umweltzeichens auf Mehrwegsysteme, die eine wiederholte Nutzung der Verpackungen sicherstellen. Die möglichen genutzten Mehrwegverpackungen umfassen eine breite Palette an Verpackungstypen, wie flexible Big Bags, lebensmitteltaugliche Mehrwegsteigen, Paletten, oder Versandboxen und -taschen. Sie bestehen häufig aus Kunststoffen, insbesondere Propylen, teilweise auch aus Holz oder Papier, Pappe, Karton (PPK). Sie sind geeignet für eine Vielzahl von Anwendungen, bspw. dem Transport verschiedener Waren zwischen Unternehmen oder der Nutzung zum Versand im Onlinehandel. Veröffentlicht in Texte | 17/2025.
Die geplante Änderung beinhaltet die Errichtung und den Betrieb eines Chemikalienlagers. Dazu werden in dem bereits vorhandenen Gebäude vier neue Brandabschnitte hergestellt, in denen Rauchfarben, Nitrate/Oxidationsmittel und Magnesium/Leichtmetalle eingelagert werden sollen. Das zusätzliche Chemikalienlager dient als Puffer, um mögliche Lieferengpässe abzufangen und damit Betriebsausfälle zu vermeiden. Die Lagerung der Chemikalien erfolgt in BAM-geprüften Versandverpackungen. Es werden im Lager keine Verpackungen geöffnet oder umgefüllt. Die maximale Lagermenge beträgt 40.000 kg. Eine Veränderung der Produktionsabläufe zur Herstellung von pyrotechnischen Artikeln findet nicht statt. Die Auslastung und Kapazität des Betriebes wird nicht erhöht. Eine Erhöhung der Lagerkapazität an explosionsgefährlichen Stoffen wird ebenfalls nicht vorgenommen.
Der Bausektor ist ein Hauptverursacher von Klimagasbelastungen und Ressourcenverbrauch. Dies ließe sich durch Wiederverwendung gebrauchter Bauteile und vermiedene Neuproduktion besonders effektiv reduzieren. In Zusammenarbeit bieten Concular, ALBA und die Senatsumweltverwaltung mit dem Urban Mining Hub in Reinickendorf ab Juli eine Lösung, die Vermittlung von Material aus dem Rückbau einfach, planbar, wirtschaftlich und ökologisch messbar macht. Der Zwischenspeicher nimmt ausgewählte Materialien an, die gut und wirtschaftlich weiterverwendbar sind, und verkauft diese weiter. Das Projekt will innerhalb der 1,5-jährigen Testphase beweisen, dass eine zirkuläre Bauwirtschaft möglich ist. Aktuelles Angebot und Kontakt Urban Mining Hub Berlin Die Berliner Stadtreinigung testet ein neues Format, den Kiez-Locker, für die Weitergabe von guten Gebrauchtwaren. Der Kiez-Locker funktioniert wie eine Art Packstation und lädt zum unkomplizierten kieznahen Tauschen und Verschenken ein. Interessierte können auf der Plattform der BSR nach gebrauchten Fundstücken stöbern oder eigene Schätze zur Weitergabe hochladen und diese über den Kiez-Locker unabhängig übergeben. Weitere Informationen oder direkt losstöbern können Sie unter folgendem Link: Kiez-Locker Marktplatz Tempelhof Die NochMall ist das erste kommunale Kaufhaus für Gebrauchtwaren in Berlin. Sie ist aber eigentlich viel mehr als ein gewöhnliches Secondhand-Kaufhaus. Es werden nicht nur aufbereitete Gebrauchtwaren aus verschiedensten Bereichen auf über 2000 Quadratmetern angeboten, um ihnen ein zweites Leben zu geben, die NochMall ist vielmehr ein Erlebnisort für Kreislaufwirtschaft und Abfallvermeidung. Das Team der NochMall organisiert wöchentliche Repaircafés und Upcycling-Workshops und bietet Veranstaltungen mit Experten und Expertinnen aus der Re-Use- und Nachhaltigkeitszene an. Am ersten und dritten Samstag im Monat finden Auktionen mit ganz besonderen Einzelstücken zu Hammerpreisen statt. Events in der NochMall Am 6. Juni 2023 veranstaltete die Senatsumweltverwaltung den Online-Fachdialog “Förderung von Reparatur durch Netzwerke und Reparaturboni”. Im Rahmen der Veranstaltung wurden gute Praxisbeispiele vorgestellt und Potenziale, Herausforderungen und Maßnahmen zur Förderung von Reparatur unter Beteiligung von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik diskutiert. Die Dokumentation des Fachdialogs ist nun auf der Website des SenMVKU verfügbar: Förderung von Reparatur durch Netzwerke und Reparaturboni Seit 2020 sensibilisiert der gemeinnützige Verein RESTLOS GLÜCKLICH mit dem Kitaprojekt „Bis auf den letzten Krümel“ Berliner Vorschulgruppen sowie Pädagogen und Pädagoginnen für die Themen Lebensmittelwertschätzung und Abfallvermeidung. Zum 3. Geburtstag machte der gemeinnützige Verein sich und Ihnen ein großes Geschenk: „Bis auf den letzten Krümel“ wird bis Ende 2025 verlängert. Ob Vorschulgruppen, Fachkräfte im Elementarbereich oder interessierte Eltern, Erziehungsberechtigte, Tanten, Opas, etc. – das Kitaprojekt hat für alle ein Angebot, um gemeinsam mit den Kids auf die Reise zu klimafreundlicher Ernährung zu gehen. Teilnahme am ca. 10-wöchigen Bildungsprojekt in der Kita (für Vorschulgruppen) Teilnahme am 1,5-stündigen Lebensmittelrettungs-Parcours vom 5.-7. September 2023 (für Vorschulgruppen) Teilnahme an der Fortbildung „Gesundheitsförderliche und klimaverträgliche Ernährung in der Kita mit Schwerpunkt Vorschule“ (für Fachkräfte im Elementarbereich) Mit 19 Handlungsempfehlungen hat Circular Cities NRW einen Handlungsleitfaden zur Abfallvermeidung in Kommunen veröffentlicht. Im Rahmen des Projektes analysierte das Wuppertal Institut in Zusammenarbeit mit der FernUniversität Hagen die kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen sowie internationale Referenzfälle in Bezug auf ihre Abfallvermeidungsmaßnahmen. Der Leitfaden enthält einfach umsetzbare, kostengünstige und wirkungsvolle Handlungsempfehlungen für Kommunen. Der Leitfaden steht kostenlos zum Download auf der Website des Wuppertal Instituts zur Verfügung: Handlungsleitfaden für kommunale Abfallvermeidung Bis zum 3. Juli können Bürgerinnen und Bürger noch am Re-Use Ideenwettbewerb teilnehmen. Die Initiative der Se-natsumweltverwaltung sucht kreative Ideen, die Einsparpo-tenziale und alternative Lösungen zu kurzlebigen Einweg-transportverpackungen aufzeigen. Dadurch soll auf diese in der Menge oft unterschätze Kategorie der Verpackungsab-fälle mehr öffentliche Aufmerksamkeit gerichtet werden. Die eingereichten Beiträge werden von einer Experten-Jury gesichtet und die besten Ideen mit Geldprämien von bis zu 2.500 € ausgezeichnet. Re-Use – Ideenwettbewerb Mit repacket möchte die Grüne Projektmanufaktur den Versandhandel transformieren und die Gesellschaft zum Thema Verpackungsmüll sensibilisieren. Dazu entwickelte die Grüne Projektmanufaktur 2020 die App repacket, die eine Wiederverwendung von Versandkartonagen praktikabel macht. Mit repacket wird ein Netzwerk geschaffen, das lokale Händler und Händlerinnen und Privatpersonen verknüpft. Das ermöglicht es, gut erhaltene Versandverpackungen wieder in den Kreislauf zurückzuführen und somit ihren Lebenszyklus auf ein Maximum zu verlängern. In Berlin nehmen bereits 13 Händler und Händlerinnen am repacket Netzwerk teil. Repacket Am 7. September 2023, von 17:00-18:30 Uhr, geht es in diesem Webinar im Rahmen der Online -Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog!“ der Bauakademie um die Möglichkeiten und Grenzen der klima- und ressourcenschonenden Bestandsentwicklung in historischen Stadtquartieren. Weitere Informationen und Registrierung
<p>Im Forschungsprojekt „Ökologisierung des Onlinehandels“ hat das Umweltbundesamt eine Roadmap entwickeln lassen, um den Onlinehandel klimafreundlicher zu gestalten. Viele Maßnahmen bei Retouren, Versandverpackungen und Logistik liegen bei Wirtschaftsakteuren und der Politik, aber auch Kundinnen*Kunden können durch ihr Verhalten zur Klimaentlastung beitragen.</p><p>Im Forschungsvorhaben wurden die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/t?tag=Treibhausgas#alphabar">Treibhausgas</a>-Emissionen typischer Abläufe bei Online-Einkäufen bilanziert. Neben der (in dieser Studie nicht betrachteten) Herstellung der Produkte, fallen die meisten Emissionen bei der Logistik der letzten Meile, bei Versandverpackungen und bei Retouren an.</p><p>Für diese drei Bereiche wurden in der Studie mögliche Szenarien auf ihre Einsparpotenziale untersucht und daraus Zielwerte und Maßnahmen abgeleitet. Mit einer sogenannten Roadmap werden konkrete Schritte bis zum Jahr 2030 vorgeschlagen, die eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen eines Onlinekauf-Prozesses gegenüber einem vergleichbaren Onlineeinkauf ermöglichen.</p><p>Wenn alle Optimierungspotenziale bei Versandverpackung, Retouren und Logistik gehoben werden, können pro beispielhaftem Onlineeinkauf zwischen 18 und 98 Prozent der Treibhausgas-Emissionen eingespart werden. Da es bei manchen Retouren zu einer Vernichtung der Waren kommt, werden in diesen Fällen auch die angefallenen CO2-Emissionen der Herstellung dem Onlinehandels-Prozess zugerechnet. Dies macht diesen Bereich besonders relevant.</p><p>Die Roadmap enthält eine Vielzahl an detaillierten Maßnahmenvorschlägen für Politik, Handel, Zusteller und Kundinnen*Kunden, wie die Potenziale ausgeschöpft werden können, zum Beispiel:</p><p>Bereich Retouren (Rücksendung bestellter Produkte)</p><p>Bereich Versandverpackungen</p><p>Bereich Logistik </p><p>Mehr Informationen und Hilfestellungen für Handel und Verbraucher*innen</p><p>Das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a> hat im Verlauf der Studie bereits verschiedene Hilfestellungen entwickelt und veröffentlicht:</p><p>Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/leitfaden-fuer-mehr-umweltfreundlichkeit-im">Online-Leitfaden für mehr Umweltfreundlichkeit im Onlineshop</a> informiert Händlerinnen*Händler zu ökologischen Aspekten bei Shop-Gestaltung, Produktauswahl, Kommunikation und Vertrieb.</p><p>Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/uebergreifende-tipps/onlineshopping">Verbraucherratgeber zum Onlineshopping</a> fasst Hinweise zu umweltfreundlichem Onlineshoppen zusammen.</p><p>Mit der nun veröffentlichten <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/die-oekologisierung-des-onlinehandels-neue">Roadmap</a> werden für alle Akteure, aber primär für die Politik und Wirtschaft, detaillierte Möglichkeiten präsentiert, damit die Herausforderungen gemeinsam gelöst werden können.</p><p>Weitere Informationen</p><p>Das Forschungsvorhaben ist eins von zwei Projekten, die seit 2018 im Rahmen der Leuchtturm-Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/b?tag=BMUV#alphabar">BMUV</a>) "Wege und Bausteine einer digitalen Agenda für nachhaltigen Konsum" gestartet wurden. Damit reagierte die Bundesregierung im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Programms für Nachhaltigen Konsum (NPNK) auf den Strukturwandel an der Schnittstelle von Digitalisierung und Konsum.</p><p>Ein seit Jahren immer wichtiger werdender Bereich, denn die damit verbundenen strukturellen, technologischen und kulturellen Veränderungen haben erheblichen und tiefgreifenden Einfluss auf unsere Konsumgesellschaft und deren potenzielle Ausgestaltung in Richtung <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/n?tag=Nachhaltigkeit#alphabar">Nachhaltigkeit</a>.</p><p>Mit der Verabschiedung des NPNK 2016 wurde durch die Bundesregierung erstmals der Bedeutung von Konsummustern im Kampf gegen den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimawandel#alphabar">Klimawandel</a> Rechnung getragen. Eine Aktualisierung im Jahr 2021 sieht vor, die Treibhausgasemissionen privater Haushalte bis 2030 zu halbieren.</p><p>Dazu wurde in einem ersten Teilprojekt „Digitalisierung von Märkten und Lebensstilen“ in verschiedenen Bereichen ausprobiert, wie die Potenziale der Digitalisierung für umweltfreundlicheren Konsum genutzt werden können. Ergebnisse waren zum Beispiel Webseminare zu „grünem Nudging“ (Anreize) im Onlinehandel, Infographiken für digitale sozial-ökologische Initiativen und Webseminaren für Lehrende zu den Themen Hard- und Software sowie Online-Marketing.</p><p>Die Forschungen in dem Vorhaben haben auch gezeigt, dass die häufige Wahrnehmung von Werbung Konsumwünsche erzeugen kann und dass fehlende Umweltinformationen über Produkte im Onlinehandel noch ein Problem bei der Entscheidung für nachhaltigen Konsum darstellen.</p><p>Daran anknüpfend wurde im nun abgeschlossenen Vorhaben zur Ökologisierung des Onlinehandels zunächst die Auswirkung auf Treibhausgasemissionen erfasst, bewertet und daraus mittels Szenarien und Beispielkäufen die vorgestellten Ziele und Handlungsmöglichkeiten abgeleitet.</p><p>Der Zielzustand bezieht sich auf das Optimierungsszenario von Zimmermann et al. (2021)</p><p>Der Zielzustand bezieht sich auf das Optimierungsszenario von Zimmermann et al. (2021)</p><p>Der Zielzustand bezieht sich auf das Optimierungsszenario von Zimmermann et al. (2021)</p>
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