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Ressortforschungsplan 2023, Vogelschutzbericht 2025: Bestandssituation der Vogelwelt Deutschlands

Artenhilfsprojekt Rotmilan in der Rhön

1. Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist der nachhaltige Schutz und die Entwicklung der heimischen Rotmilanpopulation im länderübergreifenden Biosphärenreservat Rhön und dessen unmittelbaren Umfeld. Dabei soll vor allem auf eine umsetzungsorientierte Schutz- und Entwicklungskonzeption geachtet werden. Der Rotmilan soll als Leitart in der Region etabliert werden. Um diese Ziele zu erreichen sollen die Rotmilanbestände gesichert, restabilisiert und ausgeweitet werden. Weiteres Gesamtziel ist diese Population als Quell- und Spenderpopulation für andere Regionen im Zentrum der Weltverbreitung zu etablieren. 2. Im Projekt ist der Aufbau eines ehrenamtlichen Beobachternetzwerks für die Kartierung der Horste und eine Erfassung der Rotmilan-Reviere vorgesehen. Die Erarbeitung eines länderübergreifenden Schutz- und Entwicklungskonzepts dient als Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Brutplatzqualität und zur Optimierung der Nahrungshabitate. Durch die Integration des Rotmilanprojekts in andere Fachplanungen sollen die Projektziele verstetigt werden. Um den Rotmilan in der Region als Leitart zu etablieren sind umfangreiche Maßnahmen der Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Beratungsleistungen vorgesehen.

Ziel des Projektes ist es, den Bruterfolg von Meeresenten in den Brutgebieten zu ermitteln und mit Hilfe von Datenloggern mit exakter Positionsbestimmung die Habitatwahl auf dem Zug und in den Überwinterungs- und Rastgebieten besser zu bestimmen.

Rotmilan - Land zum Leben, Mantelvorhaben: Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Mehr als die Hälfte aller Rotmilane weltweit lebt in Deutschland. Deswegen hat Deutschland eine besonders hohe Verantwortung für das Überleben des Rotmilans, unseres heimlichen Wappenvogels. Doch ihm geht es zunehmend schlechter: Die Anzahl der bei uns brütenden Paare hat in den letzten 20 Jahren um ein Drittel abgenommen. Um den Sinkflug des faszinierenden Greifvogels aufzuhalten, haben sich Landschaftspflegeverbände und Akteure aus Wissenschaft und Naturschutz nun zusammengeschlossen. Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL), der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) und die Deutsche Wildtier Stiftung (DeWiSt) bilden gemeinsam mit den Partnern vor Ort das nationale Schutzprojekt 'Rotmilan - Land zum Leben'. Kern des Vorhabens ist die Beratung und Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft in neun Modellregionen in sieben Bundesländern. Mit ihr gemeinsam soll die Agrarlandschaft so gestaltet werden, dass der Rotmilan eine sichere Zukunft hat. Das Vorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz gefördert Rotmilane sind überwiegend Zugvögel und von Oktober an im Winterquartier - meist in Spanien. Ab März kann man sie wieder am Himmel über Deutschland segeln sehen. Dann brauchen die Rotmilan-Eltern für den Vogel- Nachwuchs ausreichend Futter wie Mäuse und andere Kleintiere. Doch auf unseren Feldern und Wiesen finden sie davon immer weniger. Projektmitarbeiter und Rotmilanexperte Uwe Lerch erklärt, woran man einen Rotmilan- Horstbaum erkennt. Unsere Landwirtschaft hat sich geändert - auf monotonen, stark gedüngten Feldern, die oft bis zum letzten Zentimeter genutzt werden, haben Wildtiere immer weniger Platz. Auch Lebensräume wie Brachen, Feldränder und Blühstreifen sind seltener zu finden. Dabei ist abwechslungsreiches Acker- und Grünland Lebensraum zahlreicher bedrohter Wildtierarten. Indem die Projektmitarbeiter Landwirte zum Rotmilan und seinen Bedürfnissen beraten, können wir für mehr Nahrung sorgen. Landschaftspflegeverbände sind für die Beratung besonders geeignet, da sie sowohl die Interessen des Naturschutzes vertreten als auch die der Landwirtschaft. Wie 'rotmilanfreundlich' die Maßnahmen sind, die die Landwirte praktisch umsetzen, wird von den Wissenschaftlern des Projekts untersucht. Anschließend werden die gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse für Empfehlungen in der Umwelt- und Agrarpolitik verwendet. Deutschland hat eine besondere Verantwortung für den Schutz des Rotmilans, da er nirgendwo häufiger vorkommt als hier. Doch der Bestand geht zurück. Aus diesem Grund wird das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Rotmilan - Land zum Leben, Mantelvorhaben: Evaluation

Im DDA-Teilprojekt sollen die vom DVL durchgeführten Maßnahmen dahingehend evaluiert werden, ob sie geeignet sind, den Bruterfolg zu erhöhen und in welchem Ausmaß sie die regionale Bestandssituation und den Erhaltungszustand des Rotmilans verbessern können. Weiterhin soll prognostiziert werden, ob und wie sich die in den vom DVL bearbeiteten Projektgebieten bewährten Maßnahmen auf die nationale Bestandssituation auswirken können. Dafür sind die Maßnahmen vor dem Hintergrund der bundesweiten Bestandssituation und den jeweiligen naturräumlichen Gegebenheiten zu bewerten. Für diese Analysen ist es notwendig, die Faktoren zu kennen, die die Brutverbreitung und den Bruterfolg steuern, welche aus der aktuellen bundesweiten Rotmilankartierung 2011/2012 und anderen vorhandenen Datenquellen gewonnen werden sollen. 2013-2016: Analyse populationsökologischer und brutbiologischer Parameter, 2013-2017: Evaluation durchgeführter Maßnahmen, 2017: Wirkprognosen geeigneter Maßnahmen auf den Erhaltungszustand, 2013-2017: Fachliche Beratung und Unterstützung bei Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Rotmilan - Land zum Leben, Teilvorhaben: Praxisregion Bergisches Land

Rotmilan - Land zum Leben, Dachvorhaben: Koordination

Rotmilan - Land zum Leben, Teilvorhaben: Praxisregion Göttingen

Teilvorhaben: Praxisregion Mittelthüringen

Rotmilan - Land zum Leben, Teilvorhaben: Praxisregion Müritz

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