Die Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität berichtet zum aktuellen Stand und Entwicklung der Vogelgrippe in Rheinland-Pfalz. Die Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung berichtet über den in der letzten Woche erfolgten Cyberangriff auf die Verwaltung der Stadt Ludwigshafen. Der Minister für Wissenschaft und Gesundheit berichtet über den am 4. Novemb er 2025 veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Triage -Regelung des Infektionsschutzgesetzes.
Der Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität berichtet über aktuelle Fälle der durch Zugvögel verursachten Vogelgrippe. Der Minister für Wissenschaft und Gesundheit berichtet über die finanzielle Lage des Landeskrankenhauses Andernach. Der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung berichtet über die Entscheidung des OLG Zweibrücken im Zusammenhang mit der Sonntagsöffnung des Outlet Zweibrücken. Der Minister des Innern und für Sport berichtet über die Sicherung der Fortzahlung der Gehälter für U.S. Zivilbeschäftigte an den US-Standorten in Rheinland-Pfalz. Der Minister der Justiz berichtet über die Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz im Zusammenhang mit der Einstellung des Verfahrens gegen den ehemaligen Landrat des Landkreises Ahrweiler.
Der Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität berichtet über aktuelle Entwicklungen bei den Tierseuchen Vogelgrippe und Blauzungenkrankheit.
Umgang mit Rassegeflügel bei Verdacht auf Vogelgrippe, Einschätzung der Situation, Ausnahmegenehmigungen von der Aufstallpflicht, Verbot von Geflügelausstellungen, Ausnahmen für Taubenausstellungen, zeitlich auf 21 Tage begrenzte Stallpflicht; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten
Nach dem massiven Vogelgrippeausbruch 2025 werden die Brutbestände des Kranichs in diesem Jahr gezielter erfasst. An der bundesweiten Erhebung wird sich auch Sachsen-Anhalt beteiligen. Ziel ist es, herauszufinden, welchen Einfluss der Ausbruch der Geflügelpest auf die Populationsentwicklung genommen hat. „Nach ersten Rückmeldungen vieler Vogelbeobachter sind die Brutbestände zum Glück nicht so stark eingebrochen, wie zu befürchten war“, erklärte Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann am heutigen Freitag. Aufgrund des Ausbruchs der Geflügelpest im vergangenen Jahr wurden bundesweit rund 19.000 tote Kraniche dokumentiert, 6.500 allein in Sachsen-Anhalt. Die hohe Zahl aus Sachsen-Anhalt hängt auch damit zusammen, dass es rund um den Helmestausee vergleichsweise einfacher war, Kadaver zu suchen und zu dokumentieren. In großräumigen Feuchtgebieten andernorts in Deutschland dürfte die Dunkelziffer höher ausgefallen sein. Anlässlich des Weltzugvogeltags am Samstag weist Willingmann auch auf den erfolgreichen Schutz des Kranichs hin. „Kurz nach der Wiedervereinigung war der Kranich in Sachsen-Anhalt akut gefährdet, gerade einmal 35 Brutpaare wurden 1991 gezählt. Im vergangenen Jahr waren es hingegen 1.330 Paare. Das zeigt beispielhaft, wie wir mit Schutzmaßnahmen die Artenvielfalt bei uns im Lande bewahren und unsere Heimat lebenswerter gestalten können“, betonte Willingmann. Auch wenn die Vogelgrippe immer mal wieder ausbrechen kann, stehen die Chancen gut, dass sich die erfolgreiche Populationsentwicklung des Kranichs fortsetzen wird. Nach den großen Ausbrüchen der Geflügelpest im vergangenen Jahr dürften viele Kraniche und auch Gänse inzwischen eine Grundimmunität aufgebaut haben, den sogenannten Herdenschutz. Dass der Klimawandel weiter fortschreitet, lässt sich auch an den Wanderungsbewegungen der Zugvögel immer stärker erkennen. Bei nahezu allen Zugvogelarten ist mittlerweile ein früheres Erscheinen im Brutgebiet in Sachsen-Anhalt zu verzeichnen. Dies betrifft sowohl im Mittelmeerraum überwinternde Kurzstreckenzieher wie Heidelerche, Kranich, Mönchsgrasmücke als auch Transsaharazieher wie Teichrohrsänger, Nachtigall und Pirol. Viele Singvogelarten erscheinen heute mehr als zehn Tage früher als in früheren Jahrzehnten. Zeitgleich verschiebt sich der Wegzug nach hinten, so dass sich bei vielen Arten eine insgesamt verlängerte Aufenthaltszeit in Sachsen-Anhalt ergibt. Zunehmend überwintern Zugvögel im Lande, darunter Kranich, Rotmilan, Graugans, Zilpzalp und Mönchsgrasmücke. Weitere Informationen zu Zugvögeln gibt es im FAQ unter: https://mwu.sachsen-anhalt.de/umwelt/naturschutz/faq-zugvoegel Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Threads , Bluesky , Mastodon und X
In dem Projekt sollen Hilfs- und Schutzmaßnahmen für die Helgoländer Brutkolonie des Basstölpels und anderer Helgoländer Klippenbrüter vor dem Hintergrund des Ausbruchs der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI) erprobt werden. Durch die Entwicklung eines Managementplans sollen die Helgoländer Klippenbrüter so langfristig gestärkt und erhalten werden.
Im Falle eines Ausbruchs von Seuchenzügen, z.B. der Vogelgrippe in Niedersachsen wird die Bereitstellung von Flächen zur massenhaften Beseitigung von Tierkörpern unabdingbar. Dabei sind folgende Forderungen zu erfüllen: möglichst geringe Belastung von Grund- und Oberflächenwasser, möglichst vollständige und schnelle Verwesung und möglichst geringe Geruchsbelästigung. Die genannten Ziele sind nicht alle gleichzeitig und in gleichem Umfang zu erreichen. Grundsätzlich kommen zwei Optionen in Frage: Variante 1 Verwesungsoption" und Variante 2 "Barriereoption". Verwesungsoption: Die Standorte gewährleisten eine möglichst schnelle und vollständige Mineralisierung und haben eine lange Verweilzeit des Sickerwassers im Bodenkörper. Risiken für das Grundwasser können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Barriereoption: Die Standorte gewährleisten den Schutz des Grundwassers durch eine Barrierewirkung der Standorte. Aufgrund der schlechteren Durchlüftung muss eine längere und unvollständigere Zersetzung in Kauf genommen werden. Außerdem kann es zu temporärem Sickerwasserstau kommen.
Im Falle eines Ausbruchs von Seuchenzügen, z.B. der Vogelgrippe in Niedersachsen wird die Bereitstellung von Flächen zur massenhaften Beseitigung von Tierkörpern unabdingbar. Dabei sind folgende Forderungen zu erfüllen: möglichst geringe Belastung von Grund- und Oberflächenwasser, möglichst vollständige und schnelle Verwesung und möglichst geringe Geruchsbelästigung. Die genannten Ziele sind nicht alle gleichzeitig und in gleichem Umfang zu erreichen. Grundsätzlich kommen zwei Optionen in Frage: Variante 1 Verwesungsoption" und Variante 2 "Barriereoption". Verwesungsoption: Die Standorte gewährleisten eine möglichst schnelle und vollständige Mineralisierung und haben eine lange Verweilzeit des Sickerwassers im Bodenkörper. Risiken für das Grundwasser können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Barriereoption: Die Standorte gewährleisten den Schutz des Grundwassers durch eine Barrierewirkung der Standorte. Aufgrund der schlechteren Durchlüftung muss eine längere und unvollständigere Zersetzung in Kauf genommen werden. Außerdem kann es zu temporärem Sickerwasserstau kommen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 24 |
| Kommune | 2 |
| Land | 43 |
| Schutzgebiete | 1 |
| Weitere | 50 |
| Wissenschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 14 |
| Text | 70 |
| Umweltprüfung | 13 |
| unbekannt | 13 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 90 |
| Offen | 20 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 107 |
| Englisch | 5 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 3 |
| Dokument | 42 |
| Keine | 28 |
| Unbekannt | 5 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 54 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 24 |
| Lebewesen und Lebensräume | 101 |
| Luft | 20 |
| Mensch und Umwelt | 110 |
| Wasser | 35 |
| Weitere | 93 |