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INSPIRE SN Verteilung der Arten

Der Datensatz beinhaltet Informationen zur geografischen Verteilung von Tier- und Pflanzenarten im Freistaat Sachsen. Dargestellt werden aus der Zentralen Artdatenbank (ZenA) Sachsen stammende Artbeobachtungsdaten der Anhänge II, IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG) sowie Vogelbeobachtungsdaten des Anhang I der Vogelschutzrichtlinie der EU (Richtlinie 2009/147/EG) sowie nach Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) besonders bzw. besonders und streng geschützte Vogelarten mit Bruthinweis.

landesweite naturschutzfachlich bedeutsame Artbeobachtungdaten

Sammlung von Artbeobachtungdaten verschiedenster Qualität und Herkunft die für die Naturschutzfachliche Arbeit der Sächsischen Behörden von Bedeutung sind. Die Daten werden seit Ende 2008 in der Zentralen Artdatenbank Sachen (ZenA) gespeichert. Nur wenige Daten liegen aus der Zeit vor 1990 vor.

VoGle26 - Birds in Railway Environments / Vögel im Gleisumfeld

Die Daten beinhalten Bilder und Annotation von Vögel im Gleisumfeld an zwei Standorten in Deutschland. Sie dienen der Entwicklung eines Workflows zur Objektdetektion und Klassifikation von Vögeln im Gleisumfeld in Video- und Bilddaten. Erstellt wurden sie im Rahmen des DZSF-Forschungsprojekts "Automatisiertes Vogelmonitoring zur Bedarfsermittlung und Bewertung von Vogelschutzmaßnahmen im Gleisumfeld" (https://www.dzsf.bund.de/SharedDocs/Standardartikel/DZSF/Projekte/Projekt_122_Vogelmonitoring.html?nn=1803640). Sie beinhalten jeweils Bilddaten und die dazugehörigen Annotationsdaten (als Textdatei). Aus den Annotationsdaten wird erkenntlich, welche Bilddaten für das Training und die Validierung des Workflows verwendet wurden. Die Bilddaten wurden aus ausgewählten Videoaufnahmen extrahiert, die im Zeitraum 2024 bis 2025 an zwei Standorten in Mecklenburg-Vorpommern mithilfe von insgesamt drei statischen Kameras aufgezeichnet wurden: • Peenebrücke, Anklam (1 Kamera) • Riekdahler Weg, Rostock (2 Kameras) Für die Objektdetektion wurden ausschließlich Objekte mit einer Fläche von mehr als 512 Pixeln berücksichtigt. Annotationen mit einer Fläche von mehr als 1024 Pixeln wurden in einen separaten Klassifizierungsdatensatz überführt.

Brutvogelmonitoring in Besonderen Schutzgebieten gem. Art. 4 EU-Vogelschutzrichtlinie (79/409/EWG)

Brutvogelbestandsaufnahme im 5-Jahresrhythmus zur Ermittlung der Entwicklung der Avifauna in den Besonderen Schutzgebieten. Durchfuehrung nach Tierarten-Erfassungsprogramm - Voegel -.

Auerhuhn-Monitoring in den Chiemgauer Alpen

In einer Langzeitstudie werden in einem Modellgebiet der Chiemgauer Alpen seit 1990 und dann alljährlich seit 1997 nach einem standardisierten Rasterverfahren auf 2000 ha indirekte Nachweise von Auerhühnern (Losung, Mauserfedern etc.) kartiert. Die Ergebnisse liefern einen Index der Größe und Entwicklung der Population und ihrer räumlichen Verteilung. Alle 5 Jahre wird zudem eine Habitatbewertung aufgrund eines Habitat Suitability Index-Modells durchgeführt. Dies ist das einzige Gebiet der Bayerischen Alpen, in welchem nach einem standardisieren Verfahren alljährlichen Daten zur Populationsentwicklung des Auerhuhns (Auerhuhn-Monitoring) erhoben werden. Es zeigt sich, dass der Bestand langfristig von der Forstwirtschaft beeinflusst wird, was kurzfristig von den Zufälligkeiten des Wetters überlagert wird. Die Arbeiten sollen langfristig fortgeführt werden.

Studie zur Eignung der Avifauna als Indikator für ein nationales Monitoring der Umwelteffekte landwirtschaftlicher Produktion

Aufbau eines bundesweiten Datenportals zur Mobilisierung von Vogelbeobachtungen aus Datenbeständen gemeinnütziger Facheinrichtungen für behördliche Verfahren und nationale Artenhilfsprogramme

Hintergrund Für die Bewertung möglicher Umweltauswirkungen in geplanten Beschleunigungsgebieten für Windenergieanlagen an Land sowie für die Festlegung geeigneter Minderungsmaßnahmen dürfen Behörden nur noch auf bereits vorhandene Daten zurückgreifen. Artvorkommen, zu denen der Behörde keine Daten vorliegen, bleiben unberücksichtigt. Auch auf Genehmigungsebene findet keine artenschutzrechtliche Prüfung bzw. Datenerhebung mehr statt. Daher ist es für den Artenschutz entscheidend, Behörden durch Verfügbarmachung entsprechender Daten zu befähigen, geeignete Gebiete und Maßnahmen zu identifizieren. Als ‚vorhanden‘ gelten auch von Dritten (z.B. Naturschutzorganisationen oder Fachgesellschaften) erhobene Daten, sofern sie gewisse Aktualitäts- und Qualitätskriterien erfüllen und die Behörde auf diese Daten zugreifen kann. Projekt In diesem Vorhaben entwickeln die Verbundpartner DDA und Observation International gemeinsam eine Online-Plattform, über die sie validierte Daten zum Auftreten von Vogelarten zugänglich machen wollen. Legitimierte Behörden und ggf. weitere Nutzer*innen (z.B. Zuwendungsempfänger*innen im nationalen Artenhilfsprogramm) können über die Plattform in praxistauglicher Form, weitgehend automatisiert und kostenlos auf die Vorkommensdaten zugreifen. Ziel ist es, den Artenschutz mit diesen Daten – insbesondere im Kontext des Ausbaus der Erneuerbaren Energien – wirksam zu unterstützen. Bei den zugrundeliegenden Daten handelt es sich um ehrenamtlich erhobene Gelegenheitsbeobachtungen, die über die digitalen Portale des DDA und von Observation International gesammelt und von ehrenamtlichen Expert*innen validiert werden. Auch die Einbeziehung von Daten aus dem ehrenamtlichen Vogelmonitoring soll im Rahmen des Projektes geprüft werden. Die Validierung und Bereitstellung der Daten sollen mit kurzer Latenz (innerhalb eines Monats nach Beobachtung) erfolgen, um stets aktuelle und qualitätsgesicherte Daten zu gewährleisten. Die bereitgestellten Daten erfüllen die gesetzlichen Anforderungen und können daher von Behörden u.a. zur Bewertung möglicher Umweltauswirkungen im Rahmen der Ausweisung von Beschleunigungsgebieten sowie zur Identifikation geeigneter Minderungsmaßnahmen verwenden werden. Damit dies gelingt, werden in diesem Vorhaben auch die Verfahren zur Datenvalidierung technisch optimiert, Prozesse automatisiert und zentrale juristische Fragen zur Weitergabe ehrenamtlich erhobener Beobachtungsdaten an Behörden geklärt. Die Bereitstellung erfolgt zunächst in aggregierter Form. Die aggregierten Daten der verschiedenen Datenprovider (DDA und Observation International) werden in einer gemeinsamen Plattform vorgehalten, wohingegen die ortsgenauen Originaldaten bei den Datenprovidern verbleiben. In einem zweiten Schritt können legitimierte Nutzer*innen gezielt jene Beobachtungen mit maximaler räumlicher Präzision anfordern, die dann von den Datenprovidern weitgehend automatisiert zur Verfügung gestellt werden. Die Entwicklung der Plattform erfolgt in engem Austausch mit den avifaunistischen Fachverbänden sowie den potenziellen Nutzer*innen der Plattform aus dem behördlichen Bereich. Neben der Bereitstellung der Vorkommensdaten wird über die Plattform auch die Weitergabe sowie die weitere Nutzung der Daten bis zum Ergebnis des Planungsprozesses transparent dokumentiert. Ausblick Mit der Plattform werden Behörden bei der Nutzung ehrenamtlich erhobener Beobachtungsdaten unterstützt, damit diese bei Schutzvorhaben und Planungsprozessen zugrunde gelegt werden können. Die in diesem Vorhaben am Beispiel von Vogelbeobachtungsdaten erprobten Konzepte und technischen Abläufe können potenziell auf weitere Artengruppen und Datenprovider übertragen werden. Das Vorhaben adressiert darüber hinaus zentrale Fragen zur behördlichen Nutzung ehrenamtlich erhobener Daten, die über die Plattform hinaus von grundsätzlicher Bedeutung sind.

Nachhaltige Erzeugung und Verwertung von Rohrkolben auf Niedermoorstandorten in Niedersachsen, Teilvorhaben 2: Biodiversitätsuntersuchungen

Ziel des Vorhabens ist die Transformation der Bewirtschaftung von entwässerten, landwirtschaftlich genutzten Niedermoorböden hin zu einer klimaschonenden, moorbodenkonservierenden Nassbewirtschaftung durch den Anbau von Rohrkolben. Hierzu soll in zwei Modellregionen mit unterschiedlicher landwirtschaftlicher Struktur (Emsland/ Cuxhaven) die großflächige, qualitätsoptimierte Erzeugung von Rohrkolben (T. angustifolia/T. latifolia) und die Verwertung der Biomasse als Baustoff und als Gartenbausubstrat (Torfersatz) entwickelt, demonstriert und für die Vermarktung vorbereitet werden. Die Biodiversität der Typha-Produktionsflächen wird durch ein Monitoring mehrerer Organismengruppen (Gefäßpflanzen, Libellen sowie gegebenenfalls bei Verfügbarkeit von Hilfskräften ergänzend Vögel, Heuschrecken und Amphibien) erfasst und bewertet. Zudem werden dieselben Organismengruppen in naturnahen Rohrkolben-Röhrichten untersucht. Darüber hinaus wird die Vegetationsentwicklung innerhalb der Produktionsflächen untersucht, um Wachstum und Vitalität der Thypha-Bestände im Zusammenspiel mit anderen Röhrichten zu beobachten. Aus der vergleichenden Analyse der Biodiversität der Typha-Produktionsflächen mit naturnahen Rohrkolben-Röhrichten und der detaillierten Analyse der Vegetationsentwicklung, werden Vorschläge zur Pflege und Entwicklung der Paludikultur erarbeitet, die eine hohe Produktivität bei gleichzeig hoher Biodiversität ermöglichen sollen.

Ein KI-gestütztes Verfahren für das Vogelmonitoring von der Feldaufzeichnung zur Populationsschätzung

Ursachenanalyse der Bestandsveränderungen von Waldvögeln als Grundlage für Artenhilfsprogramme

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