Die Karte der Zugvogelrastgebiete ist eine Teildarstellung der Thüringer Vogelzugkarte. Sie stellt avifaunistich bedeutsame Rast- und Überwinterungsgebiete insbesondere für ziehende Wasser- und Greifvogelarten dar. Die Datengrundlage basiert einerseits auf einer fachgutachlichen Einschätzung ehrenamtlicher Ornithologen und Fachgruppe und andererseits aus Daten der fachlichen Vorhabensbegleitung. Alle Gebiete werden regelmäßig besucht und die Beobachtungsergebnisse vor dem Hintergrund der jährlich publizierten Fachliteratur bewertet. Dabei erfolgt eine Unterteilung in lokal und überregional bedeutsame Gebiete. Die Abgrenzung der Geometrien richtet sich im Regelfall nach im Gelände sichtbaren Merkmalen. In der Attributierung sind Angaben zu den wichtigsten Artgruppen/Arten und Zugzeiten zu finden. Die Karte wird seit 2008 jährlich anhand der Datensammlung des Thüringer Landesamts für Umwelt, Bergbau und Naturschutz/Vogelschutzwarte Seebach aktualisiert.
- Dargestellt sind die in drei Klassenstufen unterteilten modellierten Vogelzugdichten für Thermiksegler (z. B. Greifvögel, Störche, Kraniche) innerhalb Mecklenburg- Vorpommerns. - die Einteilung der Klassen erfolgte durch Quantilbildung über die Modellergebnisse und entspricht einer geringen bis mittleren (Zone C), mittleren bis hohen (Zone B) sowie hohen bis sehr hohen (Zone A) Vogelzugdichte. - eine detaillierte Beschreibung zur Methodik findet sich in Tenhaeff M., 2024, Überprüfung und Aktualisierung des Gutachtens „Modell der Dichte des Vogelzugs“ (ILN Greifswald 1996). Abschlussbericht Datengrundlage: - Digitales Geländemodell Gitterweite 200 m (DGM200) © GeoBasis-DE / BKG 2023 - Verwaltungsgebiete 1:2 500 000, Stand 31.12.2023 (VG2500) © GeoBasis-DE / BKG 2023 - FIS Gewässer MV, Stand 2023 © LUNG M-V (27.04.2024) - CORINE Land Cover 5 ha, Stand 2018 (CLC5-2018) © Geo-Basis-DE / BKG 2023
Elektromagnetische Felder und die belebte Umwelt Nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand schützen die für den Menschen geltenden Empfehlungen auch Tieren und Pflanzen. Die festgelegten Grenzwerte gelten nur dort, wo sich Menschen aufhalten. Flugfähige Tiere oder große Pflanzen können sich jedoch bspw. Stromleitungen oder Mobilfunkmasten stärker annähern und den Feldern damit stärker ausgesetzt sein. Einige Tiere und Pflanzen haben spezialisiertere Sinne und Signalwege als der Mensch, wodurch manche Arten empfindlicher auf elektromagnetische Felder reagieren können. In der freien Natur werden elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder ( EMF ) erzeugt. Quellen dafür sind beispielweise Stromleitungen, Erd- und Seekabel, drahtlose Ladestationen oder Funkanlagen wie Mobilfunkmasten. Die unterschiedlichen Felder können bei Tieren und Pflanzen verschiedene Reaktionen auslösen. Welche möglichen Wirkmechanismen dabei in Frage kommen, hängt von der Frequenz der Felder ab. Wirkungen sind frequenzabhängig Für Magnetfelder bei Frequenzen unterhalb von 100 Megahertz, beispielsweise von Stromleitungen oder Seekabeln, sind möglicherweise folgende Wirkmechanismen relevant: Ströme im Körper, der Radikalpaarmechanismus und die Kraftwirkung auf das Mineral Magnetit. Weiterhin haben einige Tierarten wie zum Beispiel Fische und Insekten spezalisiertere Sinne, mit denen sie statische und niederfrequente elektrische Felder wahrnehmen. Bei elektromagnetischen Feldern mit Frequenzen oberhalb von 100 Megahertz, wie sie beispielsweise von Funkanlagen ausgehen, ist nur die Wärmewirkung wissenschaftlich belegt . Welche Wirkungen gehen von Stromleitungen aus? Einige Tiergruppen – Insekten, Vögel und einige Säugetierarten – können das statische Erdmagnetfeld wahrnehmen und sich danach orientieren. Diese Tiere können auch die statischen Magnetfelder von Gleichstromleitungen wahrnehmen, die ihr Verhalten beeinflussen könnten. Demgegenüber stören die Wechselfelder der Stromversorgung die Orientierung der Tiere am Erdmagnetfeld nicht. Viele Insektenarten, unter anderem Bienen, können elektrische Felder und elektrostatische Aufladungen wahrnehmen. Sie nutzen diese auch zur Orientierung und Kommunikation. Starke elektrische Felder oberhalb der in der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (26. BImSchV ) festgelegten Grenzwerte können das Verhalten von Bienen stören. Es ist jedoch nicht untersucht, ob dies auch unter realistischen Bedingungen im Freiland passiert. Bei Pflanzen ist nachgewiesen, dass statische Magnetfelder wie das Erdmagnetfeld einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum haben. Statische und niederfrequente Magnetfelder bestimmter Intensitäten und Frequenzen können das Pflanzenwachstum fördern und auch in der Landwirtschaft genutzt werden. Es gibt keine belastbaren Hinweise auf negative Auswirkungen von Stromleitungen auf Pflanzen wie z.B. auf deren Wachstum. Welche Wirkungen gehen von Seekabeln aus? Im Zusammenhang mit der Energiewende werden vermehrt Offshore-Windenergieanlagen gebaut. Deshalb werden Seekabel verlegt. Diese erzeugen statische oder niederfrequente Magnetfelder und induzieren im Salzwasser elektrische Felder . Viele Fischarten nutzen das Erdmagnetfeld zur Orientierung und können die von Seekabeln ausgehenden Felder wahrnehmen. Haie und Rochen können sehr schwache elektrische Felder wahrnehmen, sich danach orientieren oder nach Beute suchen. Insgesamt haben Felder von Seekabeln keine direkten negativen physiologischen Wirkungen auf Tiere. Bisher sind nur Verhaltensreaktionen bekannt. Solange Tiere den Kabeln nur selten begegnen, sind Auswirkungen auf die gesamte Population unwahrscheinlich. Welche Wirkungen gehen von Funkanlagen aus? Flugfähige Tiere können in der Nähe von Mobilfunksendeanlagen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern bei Feldstärken oberhalb der für Menschen geltenden Grenzwerte ausgesetzt sein. Dies kann möglicherweise zur Gewebeerwärmung führen. In bisherigen Studien zum Einfluss hochfrequenter Felder auf Insekten wurden mehrfach negative Auswirkungen beschrieben. Diese Studien hatten jedoch überwiegend Qualitätsmängel. Deswegen ist das Vertrauen in deren Ergebnisse gering und weitere Forschung notwendig. Weiterhin begann das viel diskutierte Insektensterben schon in den 90er Jahren und damit vor dem rasanten Ausbau von Mobilfunksendeanlagen. Deshalb ist ein Zusammenhang mit den Feldern des Mobilfunks unwahrscheinlich. Für Vögel ist bekannt, dass schwache elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 0,1 bis 100 Megahertz die Orientierung am Erdmagnetfeld stören. Unter Laborbedingungen führte das zu einer Desorientierung der Vögel. Dieser Frequenzbereich wird von Radiosendern genutzt, nicht aber von Mobilfunksendeanlagen. Störungen des Vogelzugs im Freiland sind aufgrund dieser Ergebnisse nicht zu erwarten. Bisher wurde dies auch nicht beobachtet, da sich Vögel auch nach Sonne, Sternen oder Landmarken orientieren können. Einigen Beobachtungstudien zufolge ist die Populationsdichte und den Bruterfolg von Vögeln in der Nähe von Mobilfunksendeanlagen geringer. Ein ursächlicher Zusammenhang ist jedoch nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Fledermäuse meiden leistungsstarke Radarsender, aber nicht Mobilfunksendeanlagen. In einigen Berichten wird behauptet, dass hochfrequente Felder von Mobilfunksendeanlagen landwirtschaftlichen Nutztieren schaden. In der wissenschaftlichen Literatur ergibt sich diesbezüglich jedoch kein schlüssiges Bild. Ein ursächlicher Zusammenhang wurde nicht nachgewiesen. Ebenso wird ein solcher auch durch das Wissen über die bekannten Wirkmechanismen nicht gestützt. Hochfrequente elektromagnetische Felder können unter Laborbedingungen möglicherweise biologische Vorgänge in Pflanzen geringfügig beeinflussen. Diese Einflüsse sind mit leichten Stressreaktionen vergleichbar und können in Folge auch einen Einfluss auf das Wachstum haben. Dies ist jedoch nicht endgültig wissenschaftlich nachgewiesen. Ebenso sind etwaige Wirkmechanismen unbekannt. Vereinzelt wurden vermehrt Baumschäden in der Umgebung von Mobilfunkbasisstationen berichtet. Wegen fehlender Zufallsauswahl und fehlender Berücksichtigung von bekannten anderen Einflussfaktoren sind solche Studien jedoch ungeeignet, um einen ursächlichen Zusammenhang zu untersuchen. Stand: 19.02.2026
- Dargestellt sind die in drei Klassenstufen unterteilten modellierten Vogelzugdichten für Wasservögel innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns. - die Einteilung der Klassen erfolgte durch Quantilbildung über die Modellergebnisse und entspricht einer geringen bis mittleren (Zone C), mittleren bis hohen (Zone B) sowie hohen bis sehr hohen (Zone A) Vogelzugdichte. - eine detaillierte Beschreibung zur Methodik findet sich in Tenhaeff M., 2024, Überprüfung und Aktualisierung des Gutachtens „Modell der Dichte des Vogelzugs“ (ILN Greifswald 1996). Abschlussbericht Datengrundlage: - Digitales Geländemodell Gitterweite 200 m (DGM200) © GeoBasis-DE / BKG 2023 - Verwaltungsgebiete 1:2 500 000, Stand 31.12.2023 (VG2500) © GeoBasis-DE / BKG 2023 - FIS Gewässer MV, Stand 2023 © LUNG M-V (27.04.2024) - CORINE Land Cover 5 ha, Stand 2018 (CLC5-2018) © Geo-Basis-DE / BKG 2023
- Dargestellt sind die in drei Klassenstufen unterteilten modellierten Vogelzugdichten für die Zugvögel innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns. - die Einteilung der Klassen erfolgte durch Quantilbildung über die Modellergebnisse und entspricht einer geringen bis mittleren (Zone C), mittleren bis hohen (Zone B) sowie hohen bis sehr hohen (Zone A) Vogelzugdichte. - eine detaillierte Beschreibung zur Methodik findet sich in Tenhaeff M., 2024, Überprüfung und Aktualisierung des Gutachtens „Modell der Dichte des Vogelzugs“ (ILN Greifswald 1996). Abschlussbericht Datengrundlage: - Digitales Geländemodell Gitterweite 200 m (DGM200) © GeoBasis-DE / BKG 2023 - Verwaltungsgebiete 1:2 500 000, Stand 31.12.2023 (VG2500) © GeoBasis-DE / BKG 2023 - FIS Gewässer MV, Stand 2023 © LUNG M-V (27.04.2024) - CORINE Land Cover 5 ha, Stand 2018 (CLC5-2018) © Geo-Basis-DE / BKG 2023
- Dargestellt sind die in drei Klassenstufen unterteilten modellierten Vogelzugdichten für Singvögel innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns. - die Einteilung der Klassen erfolgte durch Quantilbildung über die Modellergebnisse und entspricht einer geringen bis mittleren (Zone C), mittleren bis hohen (Zone B) sowie hohen bis sehr hohen (Zone A) Vogelzugdichte. - eine detaillierte Beschreibung zur Methodik findet sich in Tenhaeff M., 2024, Überprüfung und Aktualisierung des Gutachtens „Modell der Dichte des Vogelzugs“ (ILN Greifswald 1996). Abschlussbericht Datengrundlage: - Digitales Geländemodell Gitterweite 200 m (DGM200) © GeoBasis-DE / BKG 2023 - Verwaltungsgebiete 1:2 500 000, Stand 31.12.2023 (VG2500) © GeoBasis-DE / BKG 2023 - FIS Gewässer MV, Stand 2023 © LUNG M-V (27.04.2024) - CORINE Land Cover 5 ha, Stand 2018 (CLC5-2018) © Geo-Basis-DE / BKG 2023
Westlich von Berga und Kelbra erstreckt sich der Helmestausee, der vor über 30 Jahren vorrangig für den Hochwasserschutz gebaut wurde. Der Ersteinstau fand 1967 statt. Der Stausee und das westlich angrenzende Rückhaltebecken setzen sich im angrenzenden Thüringen fort. Der Stausee und der etwa 4 km lange Staudamm zwischen Berga und Kelbra bestimmen das Landschaftsbild in der Niederung der Goldenen Aue. Der Stausee ist ca. 700 ha groß, maximal nur 3,5 m tief und von fast dreieckiger Form. Bei Hochwasser kann sich die Fläche auf 1 400 ha ausdehnen. Dann werden weite Teile des landwirtschaftlich als Grünland genutzten Rückhaltebeckens überstaut. Das LSG liegt zwischen den Grundgebirgsaufragungen des Harzes und des Kyffhäusergebirges innerhalb der Helmeniederung, der Goldenen Aue, die durch Ablaugung von Salzgestein des Zechsteinuntergrundes entstand. Prägende tektonische Elemente sind am Ostrand des LSG die NNW-SSE gerichtete Thyratal-Störungszone und die Kelbraer-Störung am Südrand der Goldenen Aue. In dem morphologisch wenig gegliederten LSG wird der Festgesteinsuntergrund vollständig von pleistozänen Sanden und Kiesen sowie im südlichen Teil von braunkohleführenden Sedimenten des Tertiärs überdeckt. Die känozoischen Ablagerungen erreichen im westlichen Teil Mächtigkeiten bis 100 m.Darunter setzentiefgründig entfestigte Schluffsteine des Unte-ren Buntsandsteins ein, die ca. 200 m unter Gelände von Sulfat- und Karbonatgestein sowie Steinsalz der Zechstein-Serie unterla-gert werden.Im mittleren südlichen Abschnitt,nördlich der Numburg, können unter einer nur geringmächtigen quartären Lockergesteinsbedeckung direkt hochverkarstete Gipsgesteine der Werra-Folge anstehen. In diesem Bereich ereigneten sich insbesondere im Zeitraum zwischen 1988 und 1990 zahlreiche Erdfälle, nachdem der Stausee in den Absenkungstrichter des zwischenzeitlich eingestellten Sangerhäuser Kupferschieferbergbaues gelangte. Über die Erdfälle flossen erhebliche, montanhydrologisch nicht mehr beherrschbare Wassermengen (max.32 m3/min) den untertägigen Grubenbauen zu. Das LSG breitet sich in der Bodenlandschaft „Helme-Unstrutaue mit Goldener Aue“ aus. Mit der Bezeichnung „Goldene Aue“ wird die sehrhohe Ertragsfähigkeit der Böden in diesem Gebiet hervorgehoben. Die hier vorkommenden schluffig-tonigen Auenböden sind frische bis grundfrische Vegen, grund- und stauwasserbeeinflusste Gley- und Pseudogley-Vegen. Die breite Aue war noch im frühen Mittelalter vermoort. Nach der Trockenlegung durch die Holländer im 11. Jh. wurde auf den moorigen Böden noch eine tonige Auelehm-Schicht von 0,8 bis 1 m abgelagert, in der sich Gley-Pseudogleye bis Humusgleye bildeten. Gleye, Humusgleye und grundwasserbeherrschte Anmoorgleye finden sich heute in den zentralen, tiefsten Bereichen der Landschaft. Im Laufe der Zeit wurden in dieser Gegend zahlreiche Meliorationsmaßnahmen durchgeführt. In der Regel führte das zu Grundwasserabsenkungen, die Spuren in den Bodenprofilen hinterließen. Die Anlage des Helmestausees bewirkt in seiner näheren Umgebung eine Wiedervernässung der Böden. Eine Besonderheit in diesem LSG sind die Bittersalz-Quellen ander Numburg, einem heute unter Wasser stehenden Bauernhof. Im Umfeld der Quellen sind „Salzböden“ mit entsprechenden Pflanzengesellschaften entwickelt. Der Wasserhaushalt des Gebietes wird ausschließlich von der Talsperre Kelbra bestimmt. Die Stauhaltung dieses Gewässers und das auf den Tourismus und die Fischwirtschaft ausgelegte Betriebsregime prägen die hydrologischen Verhältnisse. Der Helmestausee Berga-Kelbra besitzt für den Vogelzug im Binnenland eine besondere Bedeutung. Mit der Veränderung der Zugwege des Kranichs entwickelt sich der Helmestausee seit etwa Anfang der 1990er Jahre zum wohl derzeit bedeutendsten Kranichrastplatz in Mitteldeutschland während des Herbstzuges. Die Entwicklung der maximalen Rastzahlen der letzten sechs Jahre soll das belegen: 1996 – 2 300, 1997 – 4 000, 1998 – 5 000, 1999 – 5 825, 2000 – 10 264, 2001 – 10 540! Im Jahre 1982 entstand im Bereich des Auwäldchens eine Graureiherkolonie, in der 1994 einmalig auch zwei Kormoranpaare einen Brutversuch unternahmen. Der Weißstorch nutzt das Gebiet als Nahrungsraum. Die Großseggenriede sind Lebensraum für Wasserralle und Tüpfelsumpfhuhn. Feuchtere Bereiche des Grünlandes nutzt die Bekassine zum Brüten, seltener erscheint hier auch der Wachtelkönig. Die Beutelmeise baut ihr hängendes Nest an den Zweigen der Weiden. Neben den speziellen Regelungen zum Bewirtschaftungssystem des Stausees, die aus Sicht des Vogelschutzes zu verbessern sind, ist das Schutzziel auch darauf gerichtet, naturnahe Uferabschnitte und uferbegleitende Vegetation zu sichern und damit wesentlich zum Schutz der Vogelwelt beizutragen. Das Grünland soll erhalten, gepflegt und entwickelt werden. Dazu ist vor allem eine Extensivierung der Nutzung notwendig. Das LSG kann durch die Anlage von Gehölzen bereichert werden, ohne dabei jedoch den offenen Charakter des Vogelschutzgebietes zu beeinträchtigen. veröffentlicht in: Die Natur- und Landschaftsschutzgebiete Sachsen-Anhalts - Ergänzungsband © 2003, Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, ISBN 3-00-012241-9 Letzte Aktualisierung: 18.11.2025
Die kürzeste Route zwischen Brutgebiet und Überwinterungsquartier liegt auf einem Großkreis und sollte von den Vögeln bevorzugt werden. Danach müssten europäische Singvögel in ihre südlich gelegenen Winterquartiere direkt nach Süden ziehen. Jede Abweichung von dieser Route bedeutet, dass die Vögel einen Umweg machen. Offensichtlich ziehen die meisten europäischen Singvögel nicht nach Süden, sondern in südwestliche und südöstliche Richtung und meiden auf diese Weise die Überquerung der Alpen. Das Zugverhalten in Bezug zur Barriere der Alpen ist gut untersucht, nicht dagegen zu weiter südlich gelegenen Barrieren. Völlig unerforscht ist der Atlas in seiner Wirkung auf den Vogelzug. Für ihn liegen sich widersprechende Hypothesen vor, nach denen er auf dem Herbstzug entweder überquert oder umflogen wird. Auf dem Frühjahrszug lassen die mittleren Zugrichtungen in Gibraltar die Überquerung des Atlas erwarten, doch ist wegen der Größe der ökologischen Barriere ebenso eine Umgehung denkbar. Mit Hilfe von Radarstationen, die entlang einer W-E gerichteten Achse im Norden des Atlas errichtet werden, sollen die Zugrichtungen der nächtlich ziehenden paläarktischen Singvögel untersucht werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 74 |
| Land | 18 |
| Schutzgebiete | 2 |
| Weitere | 14 |
| Wissenschaft | 19 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 70 |
| Taxon | 1 |
| Text | 21 |
| unbekannt | 9 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 24 |
| Offen | 77 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 101 |
| Englisch | 5 |
| Resource type | Count |
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| Archiv | 1 |
| Bild | 4 |
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| Dokument | 14 |
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| Unbekannt | 2 |
| Webseite | 32 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 38 |
| Lebewesen und Lebensräume | 103 |
| Luft | 48 |
| Mensch und Umwelt | 103 |
| Wasser | 57 |
| Weitere | 95 |