Das Projekt "AnpaSo- FSP 2: Bau eines Pufferspeicherteiches für die Gärtnerei der Donau-Iller Werkstätten in Ulm-Jungingen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Donau-Iller-Werkstätten gemeinnützige GmbH durchgeführt. Das Vorhaben dient der Reduzierung klimatischer Belastungen der Mitarbeiter*innen mit Behinderung sowie des angestellten Personals Donau-Iller Werkstätten in Ulm-Jungingen. Diese leisten im Rahmen ihrer Arbeit in der Gärtnerei der Donau-Illner Werkstätten einen Beitrag zur Eingliederung benachteiligter Personengruppen in den Arbeitsmarkt und tragen gleichzeitig zu einer ökologischen Entwicklung der Landwirtschaft bei. Durch den fortschreitenden Klimawandel und den damit einhergehenden hydrologischen Extremereignissen stellt die Bewässerung der zur Gärtnerei gehörigen Gewächshäuser in klimatischen Trockenzeiten eine zunehmende Herausforderung dar. Weiterhin führen Überflutungen nach Starkregenereignissen zu regelmäßigen Ernteeinbußen. Im Rahmen des Vorhabens soll ein Wasserrückhaltebecken errichtet werden, welches eine Speicherung großer Regenmengen ermöglicht. Hierdurch wird der Abfluss nach Starkregenereignissen reduziert und somit die Überflutungsgefahr gemindert. Gleichzeitig dient das Rückhaltebecken als Wasserspeicher und gewährleistet somit die Wasserverfügbarkeit in Trockenperioden. Hierfür sollen die notwendigen Erdbauarbeiten verrichtet werden. Anschließend wird das Auffangbecken mittels Teichfolie abgedichtet. Weiterhin wird ein Rohrleitungssystem installiert, welches das Wasserbecken an die Gewächshäuser der Gärtnerei anschließt und somit eine Bewässerung der dortigen Nutzpflanzen ermöglicht. Abschließend wird das Wasserauffangbecken durch einen Zaun begrenzt, um Unfällen vorzubeugen. Die vorgesehene Maßnahme erleichtert die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter*innen mit Behinderung sowie des angestellten Personals und trägt gleichzeitig zu einer nachhaltigen und klimaangepassten Entwicklung der Gärtnerei bei.
Das Projekt "DAS: TRANSPIRANT - Verdunstung von Niederschlagswässern als neuer Ansatz zur Klimawandelanpassung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bochum, Geographisches Institut durchgeführt. Die Stadt Bottrop und die Fa. Ludzay Verpackungsservice GmbH haben auf dem Grundstück der Firma in Zusammenarbeit mit dem LANUV/NRW eine Regenwasserverdunstungsanlage errichtet. Es handelt sich bei der Fläche um einen ruhrgebietstypischen Altstandort mit Bodenauffüllungen, welcher eine klassische Versickerungsanlage nicht zulässt. Als innovativer Ansatz einer ortsnahen Regenwasserbewirtschaftung wird das anfallende Niederschlagswasser in einem stillgelegten Feuerlöschbecken gesammelt und zeitverzögert auf dem Grundstück über die hergestellten Verdunstungsbeete zur Verdunstung gebracht. Die Beschickung der Beete erfolgt über Pumpen, Verteiler und Steuerungen, welche über Solaranlagen mit Strom versorgt werden. Die Beete sind an den Rändern mit Weiden und Schwarzerlen zum Windschutz und mit Schilf innerhalb der Beete bepflanzt um eine optimale Transpiration zu erreichen. Die berechnete Dimensionierung der Verdunstungsanlage soll durch reale Messwerte überprüft und optimiert werden. Gleichzeitig soll die Verdunstung der einzelnen Teilflächen (Dächer, Pflasterflächen, Feuerlöschbecken, Verdunstungsbeete) erfasst und ihre Effektivität verglichen werden. Die kleinklimatischen Auswirkungen der Verdunstung (Senkung der Temperatur / Erhöhung der Luftfeuchtigkeit) auf dem Grundstück sollen mit Vergleichsmessungen auf benachbarten Grundstücken verglichen und bewertet werden. 1. Bestandsaufnahme der Situation vor Ort bezüglich Kleinklima, Niederschlag und Bodenbelastung. 2. Ermittlung der langjährigen Niederschlags-, Abfluss-, Verdunstungsbilanzen, Abkühlungseffekte durch Messungen und Modellierungen. 3. Begutachtung von Untergrund, Kf-Wert, Wasserspeichervermögen. 4. Bewertungs- und Evaluierungskonzept. (Auswertung, Untersuchung von Optimierungsmöglichkeiten, Bewertung der Wirksamkeit) 5. Einbindung von Akteuren und Öffentlichkeit.
Das Projekt "DAS: TRANSPIRANT - Verdunstung von Niederschlagswässern als neuer Ansatz zur Klimawandelanpassung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Stadt Bottrop, Dezernat IV - Fachbereich Umwelt und Grün (68) durchgeführt. Der Fachbereich Umwelt und Grün der Stadt Bottrop und die Ruhr-Universität Bochum haben auf dem Grundstück eines Bottroper Unternehmens eine Regenwasserverdunstungsanlage errichtet, die als Pilotprojekt zur Klimawandelanpassung gilt. Ziel des Vorhabens ist es, neben den etablierten Methoden zur Abkopplung von Niederschlagswässern (wie beispielsweise Versickerung), die Möglichkeit zur Verdunstung als eigenständigen und innovativen Ansatz einer ortsnahen Regenwasserbewirtschaftung zu erproben. Neben der Schaffung einer Dimensionierungsgrundlage für Verdunstungsanlagen soll innerhalb des Projektes die Frage beantwortet werden, inwieweit eine derartige Anlage der Erwärmung des Stadtklimas entgegen wirken kann. Im Rahmen des Vorhabens wird das anfallende Niederschlagswasser in einem stillgelegten Feuerlöschbecken gesammelt und über mit Schilf bestückte Beete zur Verdunstung gebracht. Durch eine optimale Wasserversorgung und die verdunstungsstarke Bepflanzung soll die Verdunstung deutlich erhöht werden. Die Beschickung der Beete erfolgt über Pumpen, Verteiler und Steuerungen, welche über Solaranlagen mit Strom versorgt werden. Die berechnete Dimensionierung der Verdunstungsanlage wird durch Messwerte überprüft und optimiert. Des Weiteren werden die kleinklimatischen Auswirkungen der erhöhten Verdunstung auf dem Grundstück mit Vergleichsmessungen auf benachbarten Grundstücken verglichen und bewertet.
Das Projekt "Geometrische/hydraulische Variationen und die Passierbarkeit einer Fischaufstiegsanlage in Schlitzpassbauweise" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Gewässerkunde durchgeführt. In diesem Projekt soll anhand Labor- und Freilanduntersuchungen die Passierbarkeit von Schlitzpässen untersucht werden. Hierbei werden sowohl der Einfluss des Unterwasserstandes und Dotationswasser als auch von unterschiedlichen Beckengeometrien, Wendebecken und Anlagegesamtlänge analysiert. Das Projekt wird sowohl in einem Modellfischpass an der Bundesanstalt für Wasserbau als auch an ausgewählten Fischaufstiegsanlagen an BWaStr durchgeführt. Zur Bewertung der Passierbarkeit sollen unter anderem optische Fischerfassungssysteme zum Einsatz kommen. Um genaue Aussagen über die Bewegungsmuster von unterschiedlichen Fischarten in Fischaufstiegsanlagen treffen zu können, wird zudem die passive Transponder Technik (HDX) verwendet
Das Projekt "Ermittlung der hydraulischen Verhältnisse für die zweite Umbauplanungsvariante des Tosbeckens der Talsperre Stollberg" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik, Professur für Wasserbau durchgeführt. Die Hochwasserentlastung (HWE) der Talsperre Stollberg, erbaut 1954, wurde auf der Grundlage einer Ist-Zustandsanalyse des Institutes für Wasserbau und THM umgeplant. Ziel dieser Untersuchungen war die Überprüfung der neuen Variante des Tosbeckens der Hochwasserentlastung mit Hilfe eines dreidimensionalen Simulationsprogrammes.
Das Projekt "Teilprojekt: Gefährdungsabschätzung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Incos Bote Cosmetic Gesellschaft mit beschränkter Haftung durchgeführt. Die Ziele des Teilprojekts liegen im Bereich der Erfassung von gentoxischen Wirkungen in Schwimm- und Badebeckenwasser mit zwei Varianten des umu-Tests. Weiterhin soll ein Beitrag zu der Identifizierung verantwortlicher Substanzen/ Substanzgruppen geleistet werden sowie zur Abschätzung einer möglichen daraus resultierenden Gefährdung für den Menschen. Zusätzlich sollen die Untersuchungsergebnisse zur Optimierung von Aufbereitungstechniken beitragen, um so Gefährdungspotentiale zu minimieren. 2. Arbeitsplan: Das Arbeitprogramm lässt sich in die folgenden Schwerpunkte gliedern: - Erfassung von gentoxischen Potenzialen in Extrakten von Badebeckenwasser aus dem Modellbad unter definierter Änderung verschiedener Aufbereitungsparameter. - Erfassung von gentoxischen Potenzialen in Badebeckenwasserextrakten mit dem umu-Test nach DIN sowie mit dem umu-Test mit GSTT-1 Aktivität. - Untersuchung von Fraktionen aus Extraktionen von Schwimm- und Badebeckenwasser im Hinblick auf die Identifizierung relevanter gentoxisch-wirkender Substanzen und Substanzgruppen.
Das Projekt "Teilprojekt: Optimierung der Aufbereitungstechnik" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Fachrichtung Hydrowissenschaften, Institut für Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft durchgeführt. Im Teilprojekt 'Optimierung der Aufbereitungstechnik' soll die Aufbereitungsvariante UF/UV in Kombination mit Pulveraktivkohle oder granulierter Aktivkohle optimiert und mit konventionellen Verfahren wie Sandfiltration und Adsorption an GAK bzw. PAK verglichen werden. Der Focus wird dabei besonders auf der Entfernung gesundheitsrelevanter Wasserinhaltsstoffe bzw. derer Präkursoren liegen. Untersuchungen welche Chloraminspezies vorrangig durch UV-Licht abgebaut werden, besonders zur katalytischen Wirkung der UV-Strahlung auf den Zerfallsprozess von Chlor-Stickstoff-Verbindungen, werden durchgeführt. Im Rahmen dieser Betrachtungen soll geklärt werden, in welche Verbindungen die Chloramine während einer UV Bestrahlung überführt werden und in wie weit die Produkte gleichzeitig wieder als Ausgangsstoff für eine erneute Chloramin-/THM-Bildung relevant sein könnten. Hier bestehen enge Verknüpfungen zu den beiden Teilprojekten toxikologische Untersuchungen sowie instrumentelle Analytik. Um die Untersuchungen unter kontrollierten Bedingungen durchführen zu können ist der Aufbau eines Modellschwimmbades geplant. 1. Aufbau und den Betrieb eines Modellschwimmbades mit entsprechender (online) Messtechnik zur Untersuchung verschiedener Aufbereitungstechniken. 2. Durch die begrenzte Übertragbarkeit verschiedener Parameter vom Modellschwimmbad auf den regulären Maßstab sollen in einer zweiten Phase vergleichende Untersuchungen in Schwimmbädern durchgeführt werden.
Das Projekt "Teilprojekt: Risikobewertung: Chronische Gesundheitsschäden durch Schwimmen - Expositionsmodelle zur Risikoabschätzung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Umweltbundesamt durchgeführt. Ziel des Teilprojektes ist es, die Arbeitshypothese 'Chronische Gesundheitsschäden infolge von Schwimmen in gechlortem Beckenwasser' (hier: Asthma und Blasenkrebs) zu überprüfen. Als geeignetes Instrument werden wirkungsbezogene Expositionsmodelle (hier: Endpunkt Asthma - Expositionsmodell Inhalationstoxikologie/'CULTEX'; Endpunkt Blasenkrebs - In-vitro-Hautmodell) eingesetzt. Im Forschungsprojekt werden unter Einbeziehung aller Expositionspfade der primäre Wirkmechanismus und der damit verbundene empfindlichste Endpunkt identifiziert und Dosis-Wirkung-Beziehungen unter besonderer Berücksichtigung des Schutzgutes Kind aufgenommen. Diese Daten bilden die Grundlage für die Risikoabschätzung und führen zu einer wissenschaftlich begründeten Hypotheseableitung hinsichtlich chronischer Gesundheitsschäden und Schwimmen. Daraus ergeben sich zwei wesentliche Fragestellungen: 1. Stellen die diskutierten Expositionspfade und die damit verbundenen chronischen Erkrankungen (inhalativ/Asthma, dermal/Blasenkrebs) relevante Gefährdungspotenziale dar? 2. Wenn ja, welche Expositionsszenarien sind dafür verantwortlich (chemische Stoffe/Aufbereitung)? Basierend auf der oben genannten Zielstellung umfasst das Projekt folgende Arbeitspakete: 1. Adaption der Expositionsmodelle an das Modellschwimmbad und die Messprogramme der beteiligten Projekte, 2. weiterführende Untersuchungen zum Wirkmechanismus von Trichloramin unter dem Aspekt der Langzeitwirkung im Niedrig-Dosis-Bereich und 3. Vorort-Messungen zur Erfassung des Gefährdungspotenzials von Hallenbadluft als komplexes Gemisch und 4. Etablierung des Hautmodells zur Charakterisierung des dermalen Expositionspfades. Die Ergebnisse werden in konkrete Maßnahmen (z. B. technische Aufbereitung, Überwachungsprogramme, Grenzwertsetzung) umgesetzt, um mögliche Risiken zu minimieren oder zu verhindern. Die regulatorische Umsetzung der Ergebnisse führt zu einem deutlichen Gesundheitsgewinnung und damit zu erheblichen Kosteneinsparungen.
Das Projekt "Teilprojekt: Lüftung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ingenieurbüro Gansloser Gesellschaft mit beschränkter Haftung durchgeführt. Ermitteln von Parametern um Gesundheitsgefährdung in öffentlichen Schwimmbädern auszuschließen. Untersuchungen an einem Modellschwimmbad um das Zusammenwirken der einzelnen Elemente (Wasser, Luft) in ihrer gesundheitsrelevanten Auswirkung bewerten zu können.
Das Projekt "Teilprojekt: Entwicklung optimierter UV-Strahler zur Minimierung der DNP-Konzentrationen in Schwimmbeckenwasser" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von UV-EL GmbH & Co. KG UV Applications & Electrodeless UV Lamps durchgeführt. Im Rahmen des vorliegenden Teilprojektes sollen unterschiedlichste UV-Strahler untersucht und optimiert werden, um den Abbau von Chloraminen optimal zu ermöglichen, jedoch die Bildung von Nebenprodukten oder anderen Reaktionsprodukten zu minimieren. Insbesondere die Bildung von Trihalogenmethane (THM) soll verhindert werden. Der Einfluss der UV-Strahlung auch in Kombination mit Ozon oder im Wasser generierten Hydroxylradikale auf THM soll weiter untersucht werden, da dieser Einfluss bisher nicht bekannt ist. In enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern soll eine physikalische Modellierung der UV-Reaktoren mit unterschiedlichen UV-Strahlungsquellen (Niederdruckstrahler, Amalgamstrahler, Mitteldruckstrahler und ggf. elektrodenloser UV-Strahler) erfolgen. Dabei werden unterschiedliche Spektren durch die Filterwirkung differenzierter Quarzmaterialien und Gasdrücke (Niederdruckstrahler, Mitteldruckstrahler) untersucht. Insbesondere werden auch das Temperaturverhalten und eine mögliche Belagbildung auf den Quarzschutzrohren betrachtet. Die Emissionsspektren der UV-Strahler werden mit den Absorptionsspektren der Wasserinhaltstoffe korreliert. Dabei spielt auch der Vergleich von bisher verwendeten UVC Strahlern und VUV Strahlern und der Eintrag des intern mit den UV-Strahlern erzeugten Ozons und eine wichtige Rolle. Die neu entwickelten Strahler werden im Modellschwimmbad der TU Dresden getestet.
Origin | Count |
---|---|
Bund | 28 |
Type | Count |
---|---|
Förderprogramm | 28 |
License | Count |
---|---|
offen | 28 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 26 |
Englisch | 2 |
Resource type | Count |
---|---|
Keine | 12 |
Webseite | 16 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 22 |
Lebewesen & Lebensräume | 25 |
Luft | 21 |
Mensch & Umwelt | 28 |
Wasser | 27 |
Weitere | 28 |