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Berlin unter den recyclingpapierfreundlichsten Städten Deutschlands

Berlin ist eine der recyclingpapierfreundlichsten Städte Deutschlands. Im Papieratlas-Städtewettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) erreicht Berlin gemeinsam mit Amberg und Singen den fünften Platz. Die „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“ 2024 ist Bremen. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 99 Groß- und Mittelstädte mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 90 Prozent. Berlin nutzt in der Verwaltung, den Schulen und der Hausdruckerei konsequent zu 100 Prozent Blauer-Engel-Papier und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Im Vergleich zu Frischfaserpapier bewirkte die Stadt im vergangenen Jahr eine Einsparung von fast 90 Millionen Litern Wasser und mehr als 20 Millionen Kilowattstunden Energie. Die Wassereinsparung entspricht dem täglichen Bedarf von über 743.000 Menschen. Die eingesparte Energie könnte den jährlichen Strombedarf von rund 5.800 Drei-Personen-Haushalten decken. Marc Gebauer, Sprecher der IPR, würdigt das Engagement: „Die Stadt Berlin ist Vorreiter bei der Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel und erzielt damit messbare ökologische Einspareffekte. Indem die Stadt Berlin ihre nachhaltige Papierbeschaffung im Papieratlas transparent macht, regt sie auch andere Kommunen zur Nachahmung an.“ Umweltsenatorin Ute Bonde: „Wir alle haben es selbst in der Hand, unseren Alltag so zu organisieren, dass wir möglich schonend mit den natürlichen Ressourcen umgehen. Das gilt auch und gerade im Büro, in der Verwaltung, in unseren Schulen. Nicht jede Mail muss ausgedruckt werden, und wenn, dann bitte umweltfreundlich. Dass unsere Stadt hier auf dem besten Weg ist, beweist einmal mehr der Papieratlas. Auf das Ergebnis dürfen wir ruhig ein bisschen stolz sein.“ Der Papieratlas dokumentiert seit 2008 jährlich den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten in deutschen Städten, seit 2016 auch in Hochschulen und seit 2018 in Landkreisen. Kooperationspartner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Hochschulverband. In diesem Jahr erreicht der Papieratlas gesteigerte Recyclingpapierquoten und eine neue Rekordbeteiligung von 244 Kommunen und Hochschulen. Alle Ergebnisse stehen unter www.papieratlas.de zum Download zur Verfügung.

Öffentliche Wasserversorgung

Öffentliche Wasserversorgung Über die öffentliche Wasserversorgung erhält fast die gesamte Bevölkerung Deutschlands Trinkwasser. Im Jahr 2022 nutzte jede Person täglich 126 Liter. Das sind 18 Liter weniger als 1991. Im Vergleich zu 2019 ist die Nutzung von Trinkwasser um 2 Liter täglich pro Person gesunken. Grundwasser ist unsere wichtigste Ressource für die Trinkwasseraufbereitung. Grundwasser ist wichtigste Trinkwasserressource Über die öffentliche Wasserversorgung erhält fast die gesamte Bevölkerung Deutschlands Trinkwasser. Im Jahr 2022 nutzte jede Person täglich 126 Liter. Das sind 18 Liter weniger als 1991. Im Vergleich zu 2019 ist die Nutzung von Trinkwasser um 2 Liter täglich pro Person gesunken. Grundwasser ist unsere wichtigste Ressource für die Trinkwasseraufbereitung. 4,7 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser Von den 5,3 Milliarden Kubikmeter (Mrd. m³) Rohwasser stellten die Unternehmen den Letzterbrauchern – also etwa Privathaushalten, Kindergärten, Krankenhäusern und Gewerbebetrieben – im Jahr 2022 knapp 4,7 Mrd. Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung. Davon gingen gut 81,5 % – das entspricht knapp 3,8 Mrd. m³ – an private Haushalte und Kleingewerbe, zum Beispiel an Bäckereien, Metzgereien, Arztpraxen und Anwaltskanzleien. Informationen, wofür das Wasser in den privaten Haushalten verwendet wird, finden Sie im Artikel „Wassernutzung privater Haushalte“ . Die verbleibende Menge von zirka 862 Mio. m³ lieferten die Wasserversorgungsunternehmen an Schulen, Behörden, Krankenhäuser und an größere gewerbliche Unternehmen. Einen geringen Teil des Trinkwassers benötigten die Wasserversorger selbst, bspw. zur Spülung von Filtern oder Leitung, oder es ging Wasser durch Rohrbrüche, Havarien oder unkontrollierte Entnahmen verloren (siehe Abb. „Wasserabgabe der öffentlichen Wasserversorgung an Letztverbraucher, Eigenverbrauch der Wasserwerke und Wasserverluste“). Insgesamt sinkender, zuletzt aber ansteigender Trinkwasserbedarf Die Wasserversorgungsunternehmen entnahmen in den Jahren 1991 bis 2022, trotz der Erhöhung, die wir seit 2013 beobachten, insgesamt weniger Wasser, um den Trinkwasserbedarf zu decken. Gegenüber den 5,3 Milliarden Kubikmeter (Mrd. m³) im Jahr 2022 waren es 1991 noch mehr als 6,5 Mrd. m³. Das ist ein Rückgang um 18 % (siehe Tab. „Wassergewinnung der öffentlichen Wasserversorgung nach Wasserarten“). Die Wassereinsparung wurde aus zwei Gründen möglich: Den Wasserversorgungsunternehmen gelang es, die Wasserverluste etwa durch Rohrbrüche und Undichtigkeiten spürbar zu senken: Im Jahr 1991 gingen auf diese Weise noch 758 Mio. m³ verloren, im Jahr 2022 noch 469 Mio. m³. Das ist im europäischen Vergleich eine sehr geringe Verlustrate. Den Hauptanteil an der Einsparung hatte jedoch die gesunkene individuelle Wassernutzung. Lag die tägliche Wassernutzung 1991 noch bei 144 Litern pro Einwohner sind heute 126 Liter (l) ausreichend (siehe Abb. „Öffentliche Wasserversorgung - Wasserabgabe an Haushalte“). Dieser Durchschnittswert verteilt sich jedoch recht breit zwischen den einzelnen Bundesländern. In Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen nutzte eine Person im Schnitt circa 135 l täglich, in Thüringen und Sachsen hingegen nur 96 l (siehe Abb. „Wasserabgabe zum Letztgebrauch an Haushalte und Kleingewerbe nach Bundesländern 2022“). Der Anstieg der Trinkwassernutzung von 2016 (123 l) auf 2019 (128 l) war dem höheren Wasserbedarf während der heißen und trocknen Sommer geschuldet. Demgegenüber wurde 2022 ein Rückgang auf 126 l pro Person/ Tag verzeichnet. Tab: Wassergewinnung der öffentlichen Wasserversorgung nach Wasserarten Quelle: Statistisches Bundesamt Tabelle als PDF Tabelle als Excel Öffentliche Wasserversorgung - Wasserabgabe an Haushalte Quelle: Statistisches Bundesamt Diagramm als PDF Diagramm als Excel mit Daten Wasserabgabe zum Letztgebrauch an Haushalte und Kleingewerbe nach Bundesländern 2022 Quelle: Statistisches Bundesamt Diagramm als PDF Diagramm als Excel mit Daten

Robert-Havemann-Gymnasium

Das Robert-Havemann-Gymnasium engagiert sich auf vielfältige Weise im Umwelt- und Klimaschutz. Hierfür konnte das Gymnasium im Laufe der Jahre zahlreiche Wettbewerbe und Preise gewinnen. Naturwissenschaftliche Lehre am Energiezentrum Pankow Besonderes Highlight am Pankower Gymnasium sind die Energiewerkstätten, welche im Energiezentrum Pankow auf dem Schulgelände angesiedelt sind. In den Schülerlaboratorien können sich nicht nur Schüler und Schülerinnen des Robert-Havemann-Gymnasiums, sondern aus ganz Berlin mit dem Themenkomplex der Energie auseinander setzen. Die kleinen Forscherinnen und Forscher erhalten praktische und weitreichende Einblicke in die Bereiche Energieeffizienz, regenerative Energien, Energiespeicher und Klimaschutz. Die einzelnen Stationen sind sowohl für Grundschulklassen als auch für Sekundarschulklassen und Gymnasien konzipiert. Das Robert-Havemann-Gymnasium nahm am Energiespar- und Klimaprojekt „Köpfchen statt Kohle“ der Bezirke Pankow und Lichtenberg teil, welches 2010 bis 2018 bestand. Im Rahmen des Projektes machten Schülerinnen und Schüler auf Energieverschwendung an Schulen aufmerksam und schlugen individuelle und zielgerichtete Lösungen zur Verbesserung der Klimabilanz ihrer Schulen vor. 2017 qualifizierten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Projektgruppe als Junior-Energieberater. 2019 folgte die Gründung der Schüler-Aktiengesellschaft energyECO, welche über den Projektzeitraum hinaus noch heute besteht und Energielecks an Schulen den Kampf ansagt. Die wohl jüngsten Energieberaterinnen und Energieberater Deutschlands unterstützen andere Schulen bei der Installation von Messnetzen, beraten rund um die Themen Recycling, Energie-, Strom- und Wassereinsparung und bilden interessierte Schülerinnen und Schüler zu Junior-Energieexperten aus. Im offenen Ganztagsunterricht haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich in diversen AGs und Projekten vertiefend mit dem Themenkomplex Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Umwelt zu befassen. So lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG Energiemanager etwa, wie ein energiesparsamer Schulalltag aussieht und sorgen für die Einhaltung bestimmter Maßnahmen während des Schuljahres. Seit 2012 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler zudem mit der Gestaltung der Lernwerkstatt „Erneuerbare Energien“ befassen. Weitere AGs und Projekte befassen sich mit den Energiewerkstätten, dem Themenkomplex der Nachhaltigkeit im Allgemeinen und der Teilnahme an Energie-Wettbewerben. Auf vielfältige Weise wurden die Schulgebäude im Laufe der vergangenen Jahre zunehmend ressourcenschonend gestaltet. Die einzelnen Maßnahmen wurden zum großen Teil von den Schülerinnen und Schülern selbst ermittelt und vorgeschlagen. So sorgen etwa Dimmerschaltungen und Energiesparlampen für einen geringen Stromverbrauch bei der Beleuchtung. Zudem kommen CO 2 -Messgeräte, Thermostate und Raspberry Pis zur Steuerung zum Einsatz. Eine Solar- und Biogasanlage mit Solartankstelle sowie eine Bio- und Windenergiestation unterstützen den ressourcenschonenden Ansatz des Robert-Havemann-Gymnasium weiterhin. Die Finanzierung der Umbauten wurde unter anderem über Preisgelder von Klimaschutz-Wettbewerben gestaltet. Einsatz neuer Technik | Regenerative Energien | Heiz-Management | Energierundgang | Stromsparendes Beleuchtungssystem | Schulprogramm | Projekte Das Robert-Havemann-Gymnasium in Pankow ist als Ganztagsgymnasium mit offenen Ganztagsbereich konzipiert. Ca. 1000 Schülerinnen und Schüler werden von rund 80 Lehrkräften unterrichtet und gefördert. Die Schule weist einen naturwissenschaftlichen Fokus auf, welcher sich in den zahlreichen Auszeichnungen und Preisen der Schülerinnen und Schüler widerspiegelt. Im Sinne von Robert Havemann folgt die schulische Erziehung an dem Gymnasium den Grundgedanken der Toleranz und Würde jedes Einzelnen. Während ihrer Zeit am Robert-Havelmann-Gymnasium sollen die Jugendlichen zu mündigen, verantwortungsvollen und reflektierten Bürgern werden, die sich Fragestellungen und Problemen auf logische und kritische Art und Weise nähern. Aus diesem Grund wird besonderer Wert auf das Lernen des Lernens gelegt. Preisträger KlimaSchutzPartner 2020 Gütesiegel Berliner Klimaschule 2013-2020 Energiesparmeister 2020 Deutscher Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2017, 2019 Anerkennungspreis KlimaSchutzPartner 2016, 2018 Bild: DeepGreen/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Pankow Übersicht: Diese Pankower Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Dmyrto_Z/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen um nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Ressourcenschutz

Ressourcenschutz ist Klimaschutz. Ein rücksichtsvoller und sparsamer Gebrauch von natürlichen Ressourcen wie Wasser und aus natürlichen Ressourcen erzeugten Energien wie Wärme und Strom tragen zum Klimaschutz bei. In der Schule werden naturgemäß viel Strom, Wasser und Energie verbraucht. An vielen Stellen besteht ein, je nach Ausgangslage, hohes Einsparpotenzial. Sei es durch Maßnahmen am Gebäude selbst oder durch Verhaltensänderungen seitens der Schülerschaft und des Lehrpersonals. Wer den Stromverbrauch reduzieren möchte, muss sich erst einmal darüber im Klaren sein, welches die größten „Stromfresser“ sind. Schülerinnen und Schüler können zusammen mit Lehrerinnen und Lehrern eine Bestandsaufnahme der Stromverbraucher im Schulgebäude durchführen und anschließend geeignete Einsparungsmaßnahmen umsetzen. Schulgebäude sind je nach Entstehung und Zeitpunkt der letzten Sanierung unterschiedlich gut gegen Wärmeverluste gedämmt. Je nach Gebäudezustand gibt es Quellen für Wärmeverluste, sogenannte Kältebrücken. Wer Schwachpunkte eines Gebäudes finden möchte, kann diese mithilfe einer Wärmebildkamera ausfindig machen. Das Suchen und Identifizieren von Kältebrücken kann in den Unterricht eingebaut werden und von Schülerinnen und Schülern übernommen werden. Bei der nächsten Sanierung können die Ursachen der Kältebrücken gezielt beseitigt werden. Eine weitere Möglichkeit den Stromverbrauch einer Schule zu reduzieren ist das konsequente Trennen von Geräten vom Stromnetz, wenn sie nicht verwendet werden. Auch in Ferienzeiten und am Wochenende sollte Standby-Strom vermieden werden. Was kompliziert klingt, ist nichts anderes als richtiges und effizientes Lüften, sowie das Einstellen der passenden Temperatur in genutzten Räumen. Die modernste Heizungsanlage kann nicht klimaschonend arbeiten, wenn die Raumtemperatur nicht sachgerecht eingestellt wird. Die Raumtemperatur sollte an die aktuelle Nutzung anpasst werden. Aber nicht nur effizientes Heizen spielt eine große Rolle für eine positive Klimabilanz, auch durch richtiges Lüften kann viel Energie eingespart werden. So sollte zum Beispiel die Kippstellung von Fenstern während der Heizperiode vermieden werden. Stattdessen ist kurzes Stoßlüften bei heruntergedrehter Heizung effektiv und spart Energie. CO 2 -Messgeräte können dabei helfen zu erkennen, wann Lüften nötig ist. Häufig stellen sich alte Fenster als Verlustquelle für Wärme heraus. Ein Austausch alter gegen neue, wärmedämmende Fenster hilft, Heizenergie zu sparen. Der Einbau einer modernen Heizungsanlage hat ebenfalls einen positiven Effekt auf die Klimabilanz des Hauses. Heizungen sollten außerdem funktionierende Thermostate haben, an denen die Raumtemperatur geregelt werden kann, sodass Räume nicht überheizt werden. Zu den größten Stromverbrauchern an einer Schule gehört die Beleuchtung. Eine der einfachsten und schnellsten Maßnahmen, den Stromverbrauch in der Schule zu reduzieren, ist der Austausch konventioneller Glühlampen gegen Energiesparlampen wie LEDs. Außerdem sollte Licht nur da brennen, wo es auch gerade benötigt wird. Die Installation von Bewegungsmeldern in den Schultoiletten oder den Fluren verhindert, dass Licht angelassen wird, wo es nicht mehr gebraucht wird. In Klassenräumen können Schülerinnen und Schüler abwechselnd die Aufgabe übernehmen, auf das Ausschalten des Lichtes nach Verlassen des Raumes zu achten. Eine Solaranlage (Photovoltaikanlage) produziert umweltfreundlichen Strom und kann je nach Größe nicht nur für den eigenen Stromverbrauch genutzt werden, sondern wirft unter Umständen nach einigen Jahren sogar Gewinne ab. Neben der reinen Stromgewinnung aus Sonnenenergie bietet eine Installation einer Solaranlage auf dem Schuldach auch die Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern den Nutzen erneuerbarer Energiequellen ganz praktisch zu demonstrieren – beispielsweise durch eine solarbetriebene Ladestation für Handys oder Elektroräder. Schulen, die nicht die Möglichkeit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach haben, können alternativ Ökostrom statt konventionell erzeugtem Strom aus dem Stromnetz beziehen und so Strom aus regenerativen Energien bevorzugen. Das Wässern eines Schulgartens verbraucht gerade im Sommer große Wassermengen. Wer Regenwasser auffängt und damit den Schulgarten versorgt, wässert umweltschonend. Durch tropfende Wasserhähne können am Tag mehrere Liter Wasser ungenutzt verloren gehen. Hähne und Dichtungen sollten daher häufig und regelmäßig auf ihre Dichtheit überprüft werden und gegebenenfalls zügig repariert werden. In Schulgebäuden passiert es zudem häufig, dass versehentlich ein Wasserhahn nicht geschlossen wird. Der Einbau von automatischen Wasserhähnen mit Bewegungssensoren kann zum Wassersparen beitragen. Auch bei der Toilettenspülung ergeben sich Einsparpotentiale: Wassersparende Spülkästen helfen ebenso Ressourcen zu sparen, wie der Einbau von Spülkästen mit einer Zwei-Mengentechnik. Bild: Heinrich-Mann-Schule Heinrich-Mann-Schule Die Integrierte Sekundarschule Heinrich-Mann-Schule in Neukölln engagiert sich bereits seit 2008 aktiv im Klima- und Umweltschutz – sowohl mit baulichen Maßnahmen als auch mit zahlreichen (Weiter)Bildungsangeboten. Weitere Informationen Bild: wckiw/Depositphotos.com Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium In Sachen Umwelt- und Klimaschutz verfolgt das Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium in Spandau einen ganzheitlichen Ansatz. Weitere Informationen Bild: Robert-Havemann-Gymnasium Robert-Havemann-Gymnasium Das Robert-Havemann-Gymnasium engagiert sich auf vielfältige Weise im Umwelt- und Klimaschutz. Hierfür konnte das Gymnasium im Laufe der Jahre zahlreiche Wettbewerbe und Preise gewinnen. Weitere Informationen Bild: Peter-Lenné-Schule Peter-Lenné-Schule Die Peter-Lenné-Schule in Zehlendorf trägt seit 2014 den Zusatz „Oberstufenzentrum Natur und Umwelt“ und zeigt so ihr umfassendes Engagement für den Klimaschutz. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der gesamten Bandbreite der Klimaschutz-Maßnahmen auseinander. Weitere Informationen Bild: Goethe-Gymnasium Lichterfelde Goethe-Gymnasium Lichterfelde Das Gymnasium in Lichterfelde engagiert sich seit Jahren mit steigender Intensität im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Weitere Informationen

SSC Stromspar-Check Kommunal: Zeitz präsentiert sich als Vorzeigestandort Impressionen vom Standortbesuch in Zeitz

Standortbesuch der Staatssekretärin Susi Möbbeck als Auftakt für weitere Zusammenarbeit Auf Einladung der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) besuchte die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt am vergangenen Freitag, den 16. Februar 2018, den Standort Zeitz des SSC Stromspar-Checks Kommunal. In den Räumlichkeiten des Projektträgers, der Zeitzer Innovative Arbeitsfördergesellschaft mbH (ZIAG), informierte sie sich über die Arbeit der Stromsparhelfer und deren Erfahrungen in den Haushalten. Standortbetreuerin Johanna Vater berichtete ausführlich von den Abläufen der Stromspar-Checks in einkommensschwachen Haushalten und stellte einige Soforthilfen wie LED-Leuchtmittel und wassersparende Strahlregler für Wasserhähne und Duschköpfe vor, die den Haushalten kostenlos zur Verfügung gestellt werden. "Bisher haben wir insgesamt 17.825 Soforthilfen im Wert von 87.176 Euro bereitgestellt, darunter 13.645 Energiesparlampen. Allein durch den Austausch einer einzigen Glühlampe können 8 Euro im Jahr eingespart werden", betonte die Stromsparhelferin. Staatssekretärin Susi Möbbeck und LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein waren sich einig: "Die Erfolge des SSC-Standorts Zeitz sind sehr beeindruckend." Die Staatssekretärin hält den SSC Stromspar-Check und die damit einhergehende Verbindung sozialpolitischer und arbeitsmarktpolitischer Gesichtspunkte für ausgesprochen wichtig, sodass dieses Projekt auch nachhaltig ausgerichtet werden sollte. "Ziel der LENA ist es, den SSC Stromspar-Check auszuweiten, ihn in die Breite zu tragen und diesen Gesprächsauftakt mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration in weiteren Gesprächen zu vertiefen", so Marko Mühlstein. Viele weitere Projektpartner sind der Einladung der LENA nach Zeitz gefolgt, darunter Frederik Lottje von der Berliner Energieagentur, Barbara Kalker vom Deutschen Caritasverband, Kai Senius, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, der Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz, Lars Ziemann, Jobcenter-Leiter Herwig Fischer sowie ZIAG-Geschäftsführer Michael Gottschlich. Am Ende waren sich alle Partner einig: "Wir sind überzeugt von dem Projekt und werden es auch weiterhin unterstützen!" Da das sechsköpfige Team aus Stromsparhelfern nicht nur einkommensschwache Haushalte in Zeitz, sondern auch in weiten Teilen des Burgenlandkreises besucht und dabei oft weite Entfernungen zurücklegen muss, ist Mobilität Grundvoraussetzung für die Arbeit des Teams. Um diese Mobilität auch zukünftig zu gewährleisten, wurde im Anschluss an das Gespräch ein Fahrzeug durch die Automobile Baumann GmbH in Zeitz an die Stromsparhelfer übergeben. Hintergrund zum Stromspar-Check Kommunal (SSC): Das bundesweite Projekt "Stromspar-Check Kommunal (SSC)" wird vor Ort bundesweit an 154 Standorten durch Bildungs- oder Beschäftigungsträger umgesetzt, u.a. der Freien Wohlfahrtspflege. Haushalte mit geringem Einkommen werden durch Stromsparhelfer - ehemals langzeitarbeitslose Menschen - in der eigenen Wohnung kostenlos zum Energie- und Wassersparen beraten. So können sowohl die Haushalte als auch die Kommunen nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern zugleich die Umwelt schonen. In Sachsen-Anhalt gibt es seit einigen Jahren ebenfalls SSC-Standorte in Bitterfeld/ Dessau-Roßlau/ Lutherstadt Wittenberg, Magdeburg und Eisleben. Initiiert wurde das Projekt durch den Deutschen Caritasverband e.V. (DCV) gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e.V.. Es wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Kostenfreie Energieberatung für einkommensschwache Haushalte - Aktion Stromspar-Check

Einkommensschwache Haushalte habe die Möglichkeit eine kostenfreie Beratung zur Senkung der Energiekosten durchführen zu lassen. Im Rahmen der Energieberatung erhalten die teilnehmenden Haushalte kostenlos folgende Geräte, die in Ihrem Haushalt sinnvoll zum Strom- und Wassersparen sind. >>> Stromspar-Check Energiesparlampen Schaltbare Steckdosen Zeitschaltuhren Thermostops Strahlregler (Luftsprudler) Wassersparende Duschköpfe Durchflussbegrenzer TV-Standby-Abschalter Kühlschrankthermometer Thermohygrometer Voraussetzung für die Teilnahme an der kostenlosen Energieberatung ist der Bezug von: Arbeitslosengeld II Sozialhilfe Wohngeld

Erstmalige Umsetzung eines Sondersortenstrangs zum Recycling von schwer auflösbaren Faserstoffen für die Herstellung von hochweißen Büropapieren

Die Steinbeis Papier GmbH (ein Unternehmen der Steinbeis Holding) produziert am Standort Glückstadt pro Jahr 300.000 Tonnen Kopierpapier sowie Offset- und Digitaldruckpapiere aus 100 Prozent Altpapier. Im Rahmen dieses Projektes plant Steinbeis die Investition in eine innovative Anlage zum erstmaligen Recycling von schwer auflösbaren Altpapieren für die Herstellung von hochweißen Büropapieren. Die genannten Papiersorten besitzen sehr hohe Anforderungen an die Reinheit und den Weißgrad, so dass derzeit nicht jede Altpapiersorte für die Produktion herangezogen werden kann. Grundsätzlich eignen sich hierfür nur grafische Papiere aus der Haushaltssammelware sowie Büropapiere oder Zeitungen, Illustrierte und Multidruck aus Druckereiabfällen. Jedoch sind in den letzten Jahren durch die zunehmende Nutzung digitaler Medien die grafischen Papiere stark rückläufig, so dass grafische Recyclingpapierfabriken für ihre Produktion nicht mehr genügend hochwertige Altpapiere am Markt finden. Andererseits wächst der Markt an beschichteten und nassfesten Papierverpackungen, die zum Teil hochwertige weiße Zellstofffasern enthalten. Diese Altpapiersorten sind jedoch mit dem Stand der Technik bisher nicht recycelbar.  Das Investitionsvorhaben der Steinbeis Papier GmbH zielt darauf ab, diese bislang nicht  hochwertig zu recycelnden Altpapierströme zukünftig einzusetzen. Steinbeis beabsichtigt hierfür, einen speziellen Sondersortenaufbereitungsstrang zu implementieren, der es ermöglicht, zahlreiche unterschiedliche Altpapiersorten wieder für die Produktion von hochweißen Papieren einzusetzen. Mit der erstmaligen Realisierung kann Steinbeis – im Vergleich zu bisherigen Systemen – erhebliche Mengen Altpapier (rd. 30.000 Tonnen/Jahr) wieder dem eigentlichen Stoffkreislauf zuführen und dadurch die Altpapiereinsatzquote für grafische Papiere weiter verbessern. Es ist das Ziel, möglichst ideale Bedingungen für die sehr unterschiedlichen Papiersorten zu schaffen, um dadurch den Recyclingprozess hinsichtlich Energie-, Wasser- und Chemikalienverbrauch zu optimieren. Bei diesem neuen Verfahren werden pro bei Steinbeis produzierter Tonne Recyclingpapier im Vergleich zu alternativen Frischfaserpapier z.B. Energieeinsparungen von ca. 2,85 Megawattstunden/Tonne und Wassereinsparungen von ca. 40 Kubikmeter/Tonne erwartet. Die geplante Technologie ist nachrüstbar und kann auch in anderen bestehenden Papierfabriken zum Einsatz kommen. Ausgehend von einem geschätzten Aufkommen schwerauflösbarer Papiere von ca. 160.000 Tonnen pro Jahr besteht genügend Rohstoffpotential für ca. 4 weitere Anlagen ähnlicher Größe. Branche: Papier und Pappe Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: Steinbeis Papier GmbH Bundesland: Schleswig-Holstein Laufzeit: 2022 - 2023 Status: Abgeschlossen

Umweltverwaltung und Wasserbetriebe rufen zu bewusstem Umgang mit Wasser auf

Wasser bleibt in der Region eine Ressource unter Druck – trotz wiederkehrenden Sommerregens. Pflanzen leiden unter Trockenstress und auch der Boden leidet nach wie vor unter der Dürre. Auch deshalb rufen die Senatsverwaltung für Verkehr, Mobilität, Klimaschutz und Umwelt und die Berliner Wasserbetriebe weiter dazu auf, bewusst und sorgsam mit Wasser umzugehen. „Die Trinkwasserversorgung Berlins ist nach wie vor gesichert“, sagt Wasserbetriebe-Vorstandschef Christoph Donner . „Damit das so bleibt, müssen wir alle sorgsam mit dieser Ressource umgehen.“ Die Berliner Wasserbetriebe tun dies bereits u.a. mit einer drei Punkte umfassenden Resilienzstrategie: 1. dem Ausbau aller Klärwerke mit weiteren Reinigungsstufen zum Schutz der Gewässer und Trinkwasserressourcen. 2. dem Paradigmenwechsel beim Regenwasser von der Ableitung zur Bewirtschaftung auf jedem Grundstück, um jeden Tropfen bestmöglich für Stadtgrün und Grundwasser zu nutzen. 3. der Reaktivierung stillgelegter Wasserwerke und dem Bau neuer Tiefbrunnen, um die Versorgung auf noch robustere Füße zu stellen. Diese Punkte sind auch Bestandteil des Masterplans Wasser, den die Senatsumweltverwaltung unter Mitwirkung der Wasserbetriebe erarbeitet hat. „Um die Versorgung auch langfristig zu sichern, brauchen wir bessere Konzepte, unsere Ressource über die Landesgrenze hinweg gemeinsam mit Brandenburg zu bewirtschaften“, so Donner. „Das erfordert einen Paradigmenwechsel: weg vom Entwässern der Landschaft hin zur Nutzung jedes einzelnen Wassertropfens für den Landschafts- oder Grundwasserhaushalt.“ Umweltsenatorin Manja Schreiner : „Berlin wird künftig – etwa durch den Klimawandel und die Folgen des Braunkohleausstiegs – deutlich weniger Wasser zur Verfügung stehen. Gleichzeitig leben immer mehr Menschen hier, die Wasser benötigen. Deshalb müssen wir unsere Ressourcen sichern. Dies tun wir mit Hilfe des Masterplans Wasser, den wir mit Unterstützung der Wasserbetriebe entwickelt haben.“ Zahlreiche Maßnahmen daraus, wie etwa die Ertüchtigung der Klärwerke und die Reaktivierung von Wasserwerksstandorten, befinden sich bereits in der Umsetzung. „Mit einer Strategie zum Wassersparen wollen wir auch die unterschiedlichen Nutzergruppen unter die Lupe nehmen“, so Schreiner weiter. „Neben den privaten Haushalten, die in Berlin die Hauptnutzer von Wasser sind, werden auch gezielt Industrie, Gewerbe und öffentliche Verwaltung in diese Strategie einbezogen.“

Zu erwartender höchster Grundwasserstand (zeHGW) 2022

Der Keller des Neubaus soll nicht plötzlich voller Wasser laufen, das aus dem Erdreich nach oben drückt. In Berlin ist das aber in vielen Gebieten eine Gefahr, weil das Grundwasser nur knapp unter der Erdoberfläche steht. Planer und Bauherren müssen deshalb wissen, wie hoch es maximal steigen kann. Der Grundwasserstand wird schon seit vielen Jahrzehnten im ganzen Stadtgebiet regelmäßig erfasst. So ist dokumentiert, dass beispielsweise der Mensch in der Vergangenheit durch den Bau von Kanälen, U-Bahnschächten oder bewusstes Wassersparen den Pegel immer wieder zum Fallen und Steigen gebracht hat. Vermutlich wird das Grundwasser unter den derzeitigen Rahmenbedingungen aber in Zukunft witterungsbedingt auch mal höher klettern, als es bislang der Fall war. Aus diesem Grund simulieren Fachkundige den zu erwartenden höchsten Grundwasserstand (zeHGW) mit einem mathematischen Grundwasserströmungsmodell. Dazu kombinieren sie z. B. erhöhte Regenmengen mit den in der Vergangenheit gemessenen Grundwasserständen. Zudem berücksichtigen sie, wie die Gesteinsschichten im Untergrund sortiert sind, nicht einkalkuliert sind hingegen künstliche Eingriffe – beispielsweise die Grundwasserentnahme für die Trinkwassergewinnung in den Wasserwerken oder zukünftige wasserbauliche Maßnahmen an der Spree. Die entsprechenden Werte liegen derzeit für etwa 90 % der Fläche des Landes Berlin vor. Sie umfassen die folgenden Flächen: Berliner Urstromtal, Panketal, Teltow-Hochfläche, Nauener Platte und Barnim-Hochfläche. Sehr wichtig für Baumaßnahmen ist zusätzlich auch, dass in den Hochflächenbereichen oberflächennah auch sog. Schichtenwasser zeitweise über wasserstauenden Schichten vorkommen kann. Mehr über die konkreten Werte und ihre Ermittlung erfahren Sie in diesem Thema. Die Inhalte dieses Jahrgangs sind aktuell. Einleitung Datengrundlage Methode Kartenbeschreibung Literatur Karten Download

Zu erwartender höchster Grundwasserstand (zeHGW)

2022 (aktuell) Der Keller des Neubaus soll nicht plötzlich voller Wasser laufen, das aus dem Erdreich nach oben drückt. In Berlin ist das aber in vielen Gebieten eine Gefahr, weil das Grundwasser nur knapp unter der Erdoberfläche steht. Planer und Bauherren müssen deshalb wissen, wie hoch es maximal steigen kann. Der Grundwasserstand wird schon seit vielen Jahrzehnten im ganzen Stadtgebiet regelmäßig erfasst. So ist dokumentiert, dass beispielsweise der Mensch in der Vergangenheit durch den Bau von Kanälen, U-Bahnschächten oder bewusstes Wassersparen den Pegel immer wieder zum Fallen und Steigen gebracht hat. Vermutlich wird das Grundwasser unter den derzeitigen Rahmenbedingungen aber in Zukunft witterungsbedingt auch mal höher klettern, als es bislang der Fall war. Aus diesem Grund simulieren Fachkundige den zu erwartenden höchsten Grundwasserstand (zeHGW) mit einem mathematischen Grundwasserströmungsmodell. Dazu kombinieren sie z. B. erhöhte Regenmengen mit den in der Vergangenheit gemessenen Grundwasserständen. Zudem berücksichtigen sie, wie die Gesteinsschichten im Untergrund sortiert sind, nicht einkalkuliert sind hingegen künstliche Eingriffe – beispielsweise die Grundwasserentnahme für die Trinkwassergewinnung in den Wasserwerken oder zukünftige wasserbauliche Maßnahmen an der Spree. Die entsprechenden Werte liegen derzeit für etwa 90 % der Fläche des Landes Berlin vor. Sie umfassen die folgenden Flächen: Berliner Urstromtal, Panketal, Teltow-Hochfläche, Nauener Platte und Barnim-Hochfläche. Sehr wichtig für Baumaßnahmen ist zusätzlich auch, dass in den Hochflächenbereichen oberflächennah auch sog. Schichtenwasser zeitweise über wasserstauenden Schichten vorkommen kann. Mehr über die konkreten Werte und ihre Ermittlung erfahren Sie in diesem Thema. Flurabstand des Grundwassers Zu erwartender mittlerer höchster Grundwasserstand (zeMHGW) Informationen zum Grundwasser Bohrpunktkarte Informationen zur Grundwasserbenutzung

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