In diesem Projekt werden - vor allem mit Diplomarbeiten - oekonomische Aspekte der Wasserwirtschaft betrachtet. Dabei geht es um geeignete Preissetzungsverfahren ebenso wie um Kosten-Nutzen-Analysen zu speziellen Investitionen in diesem Bereich.
Niederschlag ist eine wichtige Komponente des hydrologischen Kreislaufs. Um zu verstehen, wie sich der Wasserhaushalt in einem sich erwärmenden Klima verändert, ist ein umfassendes Verständnis der Niederschlagsbildungsprozesse erforderlich. In den mittleren Breiten wird der meiste Niederschlag unter Beteiligung der Eisphase in Mischphasenwolken erzeugt, aber die genauen Interaktionen zwischen Eis, flüssigem Wasser, Wolkendynamik, orografischem Antrieb und Aerosolpartikeln während der Eis-, Schnee- und Regenbildung sind nicht gut verstanden. Dies gilt insbesondere für Bereifungs- und Sekundäre Eisproduktion (SIP) Prozesse, die mit den größten quantitative Unsicherheiten in Bezug auf die Schneefallbildung verbunden sind. Die Lücken in unserem Verständnis von SIP- und Bereifungsprozesse zu schließen, ist vor allem für Gebirgsregionen entscheidend, die besonders anfällig für Änderungen des Niederschlags und des Wasserhaushalts, wie z.B. des Verhältnisses zwischen Regen und Schneefall, sind. In diesem Antrag wird ein Forschungsprojekt vorgeschlagen, das sich dem Verständnis von Bereifungs- und SIP-Prozessen in komplexem Terrain widmet. Dazu werden wir ein innovatives, simultan sendendes und simultan empfangendes (STSR), scannendes W-Band-Wolkenradar zusammen mit einer neuartigen In-situ-Schneefallkamera eine ganze Wintersaison lang in den Rocky Mountains von Colorado, USA betreiben. Die Instrumente werden Teil der Atmospheric Radiation Measurement (ARM) Surface Atmosphere Integrated Field Laboratory (SAIL) Kampagne sein, bei der ein Ka-Band und ein X-Band Radar eingesetzt werden. Durch die Kombination von spektralen polarimetrischen und Multifrequenz-Doppler-Radarbeobachtungen mit empirischen und Bayes'schen Machine Learning Verfahren werden wir Bereifungs- und SIP-Ereignisse identifizieren und deren Einfluss auf die Schneefallrate quantifizieren. Dies erfordert die Erweiterung des Passive and Active Microwave radiative TRAnsfer Modells (PAMTRA) mit zusätzlichen polarimetrischen Variablen und modernsten Berechnungen von Streueigenschaften. Durch die Nutzung der umfangreichen kollokierten Messungen während SAIL wird es ermöglicht, die beobachteten Prozessraten mit Umweltbedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Flüssigwasserpfad sowie mit der Wolkendynamik in Beziehung zu setzen. Darüber hinaus werden wir einen besonderen Fokus auf den Einfluss von vertikalen Luftbewegungen legen, die unter orographischen Bedingungen häufig auftreten. Zusammengenommen wird das vorgeschlagene Projekt unser Verständnis von Bereifungs- und SIP-Prozessen in komplexem Gelände verbessern.
Dieses Projekt beinhaltet die umweltgerechte Modernisierung des Naturzentrums Schiefergraben und des Natur- und Erholungszentrums Wippra im Landkreis Mansfelder Land. Hiermit wird das Ziel verfolgt, touristische Einrichtungen der Region zu erhalten, sie wirtschaftlich zu stabilisieren und sie somit zu einem Arbeitskraeftepotential zu entwickeln. Das vorhandene Beherbergungsniveau entsprach groesstenteils nicht dem bundesdeutschen Standard. So sind groessere Sanierungsarbeiten, z.B. Daecher und Sanitaeranlagen, dringend erforderlich, um ein Weiterbestehen der Objekte ueberhaupt gewaehrleisten zu koennen. Die gesamten Investitionsmassnahmen waren so geplant , dass dabei eine Betriebskostensenkung ( z.B. Energie- u. Wasserkosten ) und eine kontinuierliche Attraktivitaetssteigerung der Objekte erzielt werden kann. Im Jahre 1999 wurde eine Schilfklaeranlage mit Vollrecycling des gereinigten Abwassers im Naturzentrums Schiefergraben, die groesste in Sachsen-Anhalt, errichtet. Das neue Antlitz der Objekte, das Natur- und Erholungszentrum in Wippra einbezogen, und das deutlich verbesserte Niveau der Unterbringung hat inzwischen zu einem erheblichen Anstieg der Uebernachtungen gefuehrt. So wurden 1999 im Natur- und Erholungszentrum Wippra rund 9800 Uebernachtungen und im Naturzentrum Schiefergraben rund 12 000 Uebernachtungen registriert. Fuer das Jahr 2000 zeichnete sich fuer beide Objekte eine Stabilisierung der Auslastung ab. So konnten insgesamt rund 21.000 Uebernachtungen registriert werden. Diese sehr erfreuliche Entwicklung fuehrt unweigerlich zu einer Stabilisierung der Arbeitsplaetze in den Einrichtungen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis § 1 Erhebung von Gebühren und Auslagen (1) Gebühren und Auslagen werden für individuell zurechenbare öffentliche Leistungen (gebührenfähige Leistungen) erhoben, die auf Grund der folgenden Vorschriften erbracht werden: 1. Chemikaliengesetz, auch in Verbindung mit der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2012 über die Bereitstellung auf dem Markt und die Verwendung von Biozidprodukten (ABl. L 167 vom 27.6.2012, S. 1), die zuletzt durch die Delegierte Verordnung (EU) 2021/407 (ABl. L 81 vom 9.3.2021, S. 15) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung und der Verordnung (EU) Nr. 649/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 über die Aus- und Einfuhr gefährlicher Chemikalien (ABl. L 201 vom 27.7.2012, S. 60), die zuletzt durch die Delegierte Verordnung (EU) 2020/1068 (ABl. L 234 vom 21.7.2020, S. 1) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, 2. Wasch- und Reinigungsmittelgesetz in Verbindung mit der Verordnung (EG) Nr. 648/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 über Detergenzien (ABl. L 104 vom 8.4.2004, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EU) Nr. 259/2012 (ABl. L 94 vom 30.3.2012, S. 16) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, 3. Verordnung (EG) Nr. 1013/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Juni 2006 über die Verbringung von Abfällen (ABl. L 190 vom 12.7.2006, S. 1), die zuletzt durch die Delegierte Verordnung (EU) 2020/2174 (ABl. L 433 vom 22.12.2020, S. 11) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, 4. Umweltschutzprotokoll-Ausführungsgesetz, 5. Delegierte Verordnung (EU) 2019/1122 der Kommission vom 12. März 2019 zur Ergänzung der Richtlinie 2003/87/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Funktionsweise des Unionsregisters (ABl. L 177 vom 2.7.2019, S. 3), die zuletzt durch die Delegierte Verordnung (EU) 2019/1124 (ABl. L 177 vom 2.7.2019, S. 66) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung in Verbindung mit dem Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz, 6. Trinkwasserverordnung, 7. Upstream-Emissionsminderungs-Verordnung, 8. Verpackungsgesetz, 9. Bundesnaturschutzgesetz, 10. Umweltschadensgesetz, 11. Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates vom 9. Dezember 1996 über den Schutz von Exemplaren wildlebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels (ABl. L 61 vom 3.3.1997, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/2117 (ABl. L 320 vom 11.12.2019, S. 13) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, 12. Verordnung (EG) Nr. 865/2006 der Kommission vom 4. Mai 2006 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates über den Schutz von Exemplaren wild lebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels (ABl. L 166 vom 19.6.2006, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/220 (ABl. L 35 vom 7.2.2019, S. 3) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, 13. Gesetz zur Umsetzung der Verpflichtungen nach dem Nagoya-Protokoll und zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 511/2014, 14. Gesetz zu dem Übereinkommen vom 1. Juni 1972 zur Erhaltung der antarktischen Robben, 15. Einwegkunststofffondsgesetz. (2) Für gebührenfähige Leistungen nach Absatz 1 Nummer 9 und 10 in Verbindung mit Abschnitt 9 Nummer 2 und Abschnitt 10 des Gebühren- und Auslagenverzeichnisses in der Anlage gelten die Vorschriften dieser Besonderen Gebührenverordnung nach Maßgabe der Vorgaben des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1982 (BGBl. 1994 II S. 1798, 1799; 1995 II S. 602) auch im Bereich der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone und des Festlandsockels.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis § 1 Gebühren und Auslagen (1) Für individuell zurechenbare öffentliche Leistungen der informationspflichtigen Stellen auf Grund des Umweltinformationsgesetzes werden Gebühren und Auslagen erhoben; die gebühren- und auslagenpflichtigen Tatbestände und die Höhe der Gebühren und Auslagen ergeben sich aus dem anliegenden Gebühren- und Auslagenverzeichnis. (2) Soweit im Falle einer individuell zurechenbaren öffentlichen Leistung mehrere gebührenpflichtige Tatbestände des Gebühren- und Auslagenverzeichnisses entstanden sind, dürfen die Gebühren insgesamt 500 Euro nicht übersteigen. (3) Auslagen werden zusätzlich zu den Gebühren und auch dann erhoben, wenn die individuell zurechenbare öffentliche Leistung gebührenfrei erfolgt. Dies gilt nicht in Fällen eines Tatbestandes nach den Nummern 1.1, 3 bis 5 des Gebühren- und Auslagenverzeichnisses. Erreichen die Auslagen nicht die Höhe von 5 Euro, werden sie nicht erhoben.
Die Wechselwirkungen von solaren Strahlungsflüssen und biologischen Prozessen haben fundamentale Auswirkungen auf physikalische Prozesse, Verfügbarkeit von Nährstoffen und Primärproduktion in den oberen Ozeanschichten, sowie den Austausch von Gasen mit der atmosphärischen Grenzschicht. Durch die Absorption solarer Strahlung tragen optisch aktive Wasserinhaltsstoffe zur Erwärmung der oberflächennahen Ozeanschichten bei und beeinflussen so über die Temperaturabhängigkeit der Stoffwechselraten von marinem Phytoplankton Primärproduktion und Export von Biomasse. Aufgrund der im Vergleich mit dem offenen Ozean stärker variablen Konzentrationen von anorganischen Schwebstoffen und CDOM (coloured dissolved organic matter, im Folgenden als Gelbstoff bezeichnet) ist die Zusammensetzung der Wasserinhaltsstoffe in Küstengewässern und Schelfmeeren oftmals durch eine hohe Heterogenität gekennzeichnet. Die Bildung von Gelbstoff und Änderungen in dessen Zusammensetzung aufgrund nicht-konservativer Prozesse hängen dabei in hohem Maße von der Lichtverfügbarkeit, weiterer Umweltbedingungen sowie der Zusammensetzung des Phytoplanktons ab. Darüber hinaus haben heterogene Verteilungen von Phytoplanktonpigmenten und anderen Wasserinhaltsstoffen Auswirkungen auf sub-mesoskalige vertikale Mischungsprozesse und advektive Flüsse, und damit auch auf Wassertemperatur und dichte, sowie das oberflächennahe Nährstoffangebot. Ein gutes Verständnis der Energieflüsse an der Ozeanoberfläche und in den oberen Ozeanschichten sowie deren Auswirkungen auf den Wärmehaushalt in Küstengewässern und Schelfmeeren ist von großer Bedeutung für die Modellierung des regionalen ozeanischen Klimas. Das vorgeschlagene Projekt hat zum Ziel, den Beitrag von optisch aktiven Wasserinhaltsstoffen (einschließlich Phytoplankton, Gelbstoff und anorganischen Schwebstoffen) zu den Energieflüssen in den oberen Ozeanschichten und durch die Ozeanoberfläche hindurch zu quantifizieren. Es soll untersucht werden, inwieweit die heterogene Verteilung von Wasserinhaltsstoffen die sub-mesoskaligen vertikalen turbulenten Austauschvorgänge und advektiven Flüsse beeinflusst, und inwieweit die Lichtattenuation durch Gelbstoff Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Phytoplanktons hat. Zu diesem Zweck soll ein gekoppeltes Atmosphäre Ozean Zirkulationsmodell mit integriertem bio-optischem Modul synchron mit einem Atmosphäre Ozean Strahlungstransportmodell betrieben werden, so dass Erwärmungsraten aufgrund hochvariabler Konzentrationen von optisch aktiven Inhaltsstoffen mit hoher Genauigkeit berechnet, und so deren Auswirkungen auf die biophysikalischen Prozesse im Ozean analysiert werden können.
<p>Bewusster Umgang mit Warmwasser schont Umwelt und Geldbeutel</p><p>Wie Sie Ihre Kosten für Warmwasser senken können</p><p><ul><li>Installieren Sie wassersparende Armaturen.</li><li>Lassen Sie warmes Wasser nur bei Bedarf laufen.</li><li>Nutzen Sie die Zeit-Steuerungsoptionen des Heizsystems, um die Pumpe für die Zirkulationsleitung einige Stunden abzuschalten.</li><li>Erwärmen Sie Ihr Warmwasser mit Sonnenkollektoren.</li><li>Beachten Sie die hygienischen Anforderungen (mind. 60 °C, keine Stagnation), um Legionellen zu vermeiden.</li></ul></p><p>Gewusst wie</p><p>Warmwasser ist nicht nur teuer, sondern auch – nach Heizung und Auto – einer der größten Energieverbraucher und CO2-Verursacher im privaten Haushalt. Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich die Kosten für Warmwasser senken, die Umwelt schonen und gesundheitliche Anforderungen realisieren.</p><p><p><strong>Sparduschkopf einbauen:</strong> Durch wassersparende Armaturen lassen sich – meist ohne Komfortverlust – die Warmwasserkosten deutlich senken. Perlatoren, Wassersparbrausen und Ähnliches können auch nachträglich angebracht werden. Herkömmliche Duschbrausen haben einen Durchfluss von zwölf bis 15 Litern Wasser pro Minute. Wassersparbrausen hingegen nur sechs bis neun Liter. Das Öko-Institut hat errechnet, dass eine Wassersparbrause in einem Zwei-Personen-Haushalt durchschnittlich 20.000 Liter Wasser pro Jahr einsparen kann. Dies reduziert die Wasserkosten um über 80 Euro und spart darüber hinaus Energiekosten zwischen 35 Euro (Gas) und 144 Euro (Strom) ein (Öko-Institut 2012). Leerlaufverluste von Untertisch-Heißwasserspeichergeräten lassen sich mit Hilfe eines Vorschaltgeräts (z.B. Thermo-Stop) oder einer Zeitschaltuhr vermeiden bzw. verringern. Bei Geräten mit einem Fassungsvermögen von fünf bis 15 Litern lassen sich durch ein Vorschaltgerät rund 135 Kilowattstunden pro Jahr einsparen (Amortisation nach einem Jahr) (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a> 2008). Beim Einsatz von wassersparenden Armaturen muss allerdings beachtet werden, dass es in der Trinkwasser-Installation nicht zu Stagnation kommt. Stagnierendes Wasser kann zu Hygieneproblemen führen (siehe unten).</p></p><p><strong>Sparduschkopf einbauen:</strong> Durch wassersparende Armaturen lassen sich – meist ohne Komfortverlust – die Warmwasserkosten deutlich senken. Perlatoren, Wassersparbrausen und Ähnliches können auch nachträglich angebracht werden. Herkömmliche Duschbrausen haben einen Durchfluss von zwölf bis 15 Litern Wasser pro Minute. Wassersparbrausen hingegen nur sechs bis neun Liter. Das Öko-Institut hat errechnet, dass eine Wassersparbrause in einem Zwei-Personen-Haushalt durchschnittlich 20.000 Liter Wasser pro Jahr einsparen kann. Dies reduziert die Wasserkosten um über 80 Euro und spart darüber hinaus Energiekosten zwischen 35 Euro (Gas) und 144 Euro (Strom) ein (Öko-Institut 2012). Leerlaufverluste von Untertisch-Heißwasserspeichergeräten lassen sich mit Hilfe eines Vorschaltgeräts (z.B. Thermo-Stop) oder einer Zeitschaltuhr vermeiden bzw. verringern. Bei Geräten mit einem Fassungsvermögen von fünf bis 15 Litern lassen sich durch ein Vorschaltgerät rund 135 Kilowattstunden pro Jahr einsparen (Amortisation nach einem Jahr) (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a> 2008). Beim Einsatz von wassersparenden Armaturen muss allerdings beachtet werden, dass es in der Trinkwasser-Installation nicht zu Stagnation kommt. Stagnierendes Wasser kann zu Hygieneproblemen führen (siehe unten).</p><p><strong>Warmwasser nur bei Bedarf:</strong> Duschen benötigt im Allgemeinen weniger Wasser als ein Bad in der Wanne. Wer allerdings beim Duschen das Wasser länger als zehn Minuten laufen lässt, kann den Wasserverbrauch eines Bades sogar toppen (bei 15 Litern Durchfluss pro Minute). Der Warmwasserverbrauch hängt deshalb auch stark von den persönlichen Nutzungsgewohnheiten ab. So hat auch Wellness einen Preis: Große Badewannen, Massagedüsen und Ähnliches kosten nicht nur in der Anschaffung, sondern verursachen auch höhere Warmwasserkosten in der Nutzung.</p><p><strong>Hygienische Anforderungen beachten: </strong></p><p>Beachten Sie, dass Legionellen auch in Kaltwasserleitungen wachsen können, wenn das Wasser dort lange genug steht und sich erwärmt. Warm- und Kaltwasserleitungen sollten daher gut wärmeisoliert sein und regelmäßig genutzt werden.</p><p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p><p>Hintergrund</p><p>Für die Bereitstellung von Warmwasser werden durchschnittlich rund zwölf Prozent des gesamten Energieverbrauchs der privaten Haushalte in Deutschland benötigt. Wird das Warmwasser elektrisch erhitzt, entfallen darauf rund 25 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in einem durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt (Ecotopten 2013). </p><p><strong>Quellen:</strong></p>
Aufgrund der Entwaldung und der Degradation von Ökosystemen in der Vergangenheit besteht in tropischen und subtropischen Regionen gleichzeitig ein großer Bedarf und ein hohes Potenzial für Aufforstungen. Plantagen mit gemischten Arten bieten die Möglichkeit, Wälder zu etablieren, die möglicherweise produktiver sind und Ökosystemleistungen auf einem höheren Niveau bieten als Monokulturen. Ob jedoch diverse Baumplantagen gegenüber Dürreperioden tatsächlich widerstandsfähiger sind und ob sie Nährstoffe und Wasser effizienter nutzen als Monokulturen, wurde bisher nicht ausreichend untersucht, insbesondere nicht in tropischen Regionen. Hier wollen wir die einmalige Gelegenheit nutzen, um das 2017 in Panama geerntete Diversitätsexperiment „Sardinilla“ zu analysieren, das mit 16 Jahren das älteste seiner Art ist. Das übergeordnete Ziel des vorgeschlagenen Projekts besteht darin, zu bestimmen, ob es einen stabilisierenden Effekt der Diversität von Baumnachbarschaften (der räumlichen Ebene auf der Wechselwirkungen von Baum zu Baum auftreten) auf die zeitliche Variabilität von Produktivität und die Ressourcennutzung (Wasser und Nährstoffe) von Bäumen gibt. Im Einzelnen stellen wir folgende Hypothesen auf: a) Die Komplementarität von Produktivität und Ressourcennutzung nimmt mit zunehmender Diversität von Baumnachbarschaften (Arten, Struktur, Funktionalität) und im Laufe der Zeit zu; b) die zeitlichen Schwankungen der Produktivität und Ressourcennutzung nehmen ab und die Stabilität nimmt mit der Diversität zu; c) die strukturelle Vielfalt und der Baumartenreichtum beeinflussen die Produktivität und die Ressourcennutzung der einzelnen Bäume unmittelbar und unabhängig voneinander; d) in Trockenperioden nimmt die Komplementarität hinsichtlich der Erzeugung von Holzbiomasse, der Wassernutzungseffizienz und der Ernährung mit zunehmender Vielfalt zu. Um diese Hypothesen zu testen, werden Stammscheiben von fast 150 Bäumen analysiert, um den Biomassezuwachs, die Elementkonzentration und die C- und O-Isotope in den einzelnen Wachstumsringen zu bestimmen. Für diese Bäume, die aus Versuchsfeldern mit 1, 2, 3 oder 5 Baumarten stammen, wird der Einfluss der Diversität der Baumnachbarschaft auf die Holzbiomasseproduktion, die Wassernutzung und die Ernährung von Bäumen in normalen oder nassen und trockenen Jahren bestimmt. Dies ist die erste Studie, die diese Antwortvariablen in Kombination mit jährlicher Auflösung und über einen relativ langen Zeitraum (16 Jahre) in tropischen Bäumen analysiert. Die vorgeschlagenen Analysen der mittelfristigen Auswirkungen der Diversität von Baumarten während nasser und sehr trockener Perioden sind insbesondere für zukünftige Plantagen vor dem Hintergrund des zu erwartenden Klimawandels von Bedeutung. Die Ergebnisse dieser Studie werden zeigen, ob gemischte Baumplantagen Holz mit niedrigeren Nähr-stoff- und Wasserkosten und geringeren Risiken in Bezug auf Trockenperioden produzieren können.
==Haushaltsübliches verbrauchsunabhängiges Entgelt für die Trinkwasserversorgung privater Haushalte pro Jahr== ===Aussage=== Der Indikator gibt unabhängig vom Verbrauch Auskunft über die haushaltsübliche Entgeltleistung der privaten Haushalte für die Bereitstellung von Trinkwasser durch die Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung (Grundentgelt, Grundpreis). ===Indikatorberechnung=== Für die Berechnung des Indikators "Haushaltsübliches verbrauchsunabhängiges Entgelt für die Trinkwasserversorgung privater Haushalte pro Jahr" wird das von den Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung erhobene Entgelt auf Gemeindeebene mit der jeweiligen (angeschlossenen) Bevölkerung gewichtet. Oberhalb der Gemeindeebene wird das Durchschnittsentgelt als gewichtetes Mittel auf der Grundlage der Einwohnerzahl insgesamt ermittelt. ===Herkunftsstatistik=== Der Indikator beruht auf Daten der Erhebung der Wasser- und Abwasserentgelte sowie der Bevölkerungsstatistik. ===Merkmalsbeschreibungen=== *'''Verbrauchsunabhängiges Entgelt für die Trinkwasserversorgung pro Jahr''' Die privaten Haushalte leisten an die Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung in der Regel ein verbrauchsabhängiges Entgelt in Euro pro Kubikmeter für das bezogene Trinkwasser („Wasserpreis“) und ein verbrauchsunabhängiges Entgelt in Euro pro Jahr für die von den Unternehmen bereitgehaltenen Versorgungseinrichtungen und die Nutzung des Hauswasserzählers („Grundpreis“). Das haushaltsübliche verbrauchsunabhängige Entgelt bezieht sich auf die haushaltsübliche Zählergröße bzw. Jahresverbrauchsklasse. Einschließlich haushaltsüblicher flächenbezogener Entgelte. In den Fällen, in denen pro Gemeinde mehrere Unternehmen mit unterschiedlichen verbrauchsunabhängigen Entgelten tätig sind, wird jeweils ein gewichtetes Durchschnittsentgelt auf Gemeindeebene berechnet. Dabei werden die Entgelte mit der Anzahl der angeschlossenen Einwohnerinnen und Einwohner gewichtet. Oberhalb der Gemeindeebene wird das Durchschnittsentgelt als gewichtetes Mittel auf der Grundlage der Einwohnerzahl insgesamt ermittelt. Bei der Gewichtung werden generell alle Einwohnerinnen und Einwohner einbezogen, d.h. auch die Einwohnerinnen und Einwohner, die kein verbrauchsabhängiges bzw. verbrauchsunabhängiges Entgelt bezahlen. Es handelt sich um Brutto-Angaben. ===Regionale Besonderheiten=== Da die Erhebung der Wasser- und Abwasserentgelte 3-jährlich zum einheitlichen Gebietsstand für drei Berichtsjahre erfolgt können infolge der Bildung der Städteregion Aachen (2009) sowie der Gebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern (2011) für die Kreisebene für die Berichtsjahre 2008 bis 2010 keine Werte angezeigt werden. Aufgrund unterschiedlicher Berechnungsmethoden mit abweichenden Ergebnissen gegenüber den landeseigenen Veröffentlichungen werden für Sachsen-Anhalt für die Kreisebene für die Berichtsjahre 2008 bis 2010 keine Werte angezeigt. ===Weiterführende Informationen=== [https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsber ichte/Umwelt/erhebung-wasser-abwasserentgelte.pdf |Wasser- und Abwasserentgelte] [https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsber ichte/Umwelt/oeffentliche-wasserversorung-abwasserentsorgung .pdf |Öffentliche Wasserversorgung] [https://www.regionalstatistik.de/genesis/online/data?operat ion=themes |Regionaldatenbank: Themenbereiche]
==Verbrauchsabhängiges Entgelt für die Trinkwasserversorgung privater Haushalte pro Kubikmeter== ===Aussage=== Der Indikator gibt Auskunft über die Entgeltleistung der privaten Haushalte für das von den Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung bezogene Trinkwasser in Euro pro Kubikmeter, umgangssprachlich als Wasserpreis bezeichnet. ===Indikatorberechnung=== Für die Berechnung des Indikators "Verbrauchsabhängiges Entgelt für die Trinkwasserversorgung privater Haushalte pro Kubikmeter" wird das von den Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung erhobene Entgelt auf Gemeindeebene mit der jeweiligen (angeschlossenen) Bevölkerung gewichtet. Oberhalb der Gemeindeebene wird das Durchschnittsentgelt als gewichtetes Mittel auf der Grundlage der Einwohnerzahl insgesamt ermittelt. ===Herkunftsstatistik=== Der Indikator beruht auf Daten der Erhebung der Wasser- und Abwasserentgelte sowie der Bevölkerungsstatistik. ===Merkmalsbeschreibungen=== *'''Verbrauchsabhängiges Entgelt für die Trinkwasserversorgung pro Kubikmeter''' Im Verbrauchspreis sind alle Teilentgelte für Letztverbraucher wie z.B. Wasserentnahmegeld, Investitionsbeitrag und sonstige verbrauchsabhängige Entgelte, enthalten. In den Fällen, in denen pro Gemeinde mehrere Unternehmen mit unterschiedlichen verbrauchsabhängigen Entgelten tätig sind, wird ein gewichtetes Durchschnittsentgelt auf Gemeindeebene berechnet. Dabei werden die Entgelte mit der Anzahl der angeschlossenen Einwohnerinnen und Einwohner gewichtet. Oberhalb der Gemeindeebene wird das Durchschnittsentgelt als gewichtetes Mittel auf der Grundlage der Einwohnerzahl insgesamt ermittelt. Bei der Gewichtung werden generell alle Einwohnerinnen und Einwohner einbezogen, d.h. auch die Einwohnerinnen und Einwohner, die kein verbrauchsabhängiges Entgelt bezahlen. Es handelt sich um Brutto- Angaben (einschließlich Mehrwertsteuer, soweit erhoben). ===Regionale Besonderheiten=== Da die Erhebung der Wasser- und Abwasserentgelte 3-jährlich zum einheitlichen Gebietsstand für drei Berichtsjahre erfolgt können infolge der Bildung der Städteregion Aachen (2009) sowie der Gebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern (2011) für die Kreisebene für die Berichtsjahre 2008 bis 2010 keine Werte angezeigt werden. Aufgrund unterschiedlicher Berechnungsmethoden mit abweichenden Ergebnissen gegenüber den landeseigenen Veröffentlichungen werden für Sachsen-Anhalt für die Kreisebene für die Berichtsjahre 2008 bis 2010 keine Werte angezeigt. ===Weiterführende Informationen=== [https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsber ichte/Umwelt/erhebung-wasser-abwasserentgelte.pdf |Wasser- und Abwasserentgelte] [https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsber ichte/Umwelt/oeffentliche-wasserversorung-abwasserentsorgung .pdf |Öffentliche Wasserversorgung] [https://www.regionalstatistik.de/genesis/online/data?operat ion=themes |Regionaldatenbank: Themenbereiche]
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 96 |
| Europa | 12 |
| Kommune | 2 |
| Land | 51 |
| Weitere | 33 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 26 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 80 |
| Gesetzestext | 4 |
| Text | 76 |
| Umweltprüfung | 4 |
| unbekannt | 8 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 21 |
| Offen | 155 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 158 |
| Englisch | 38 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Datei | 7 |
| Dokument | 12 |
| Keine | 131 |
| Webseite | 37 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 95 |
| Lebewesen und Lebensräume | 159 |
| Luft | 62 |
| Mensch und Umwelt | 177 |
| Wasser | 177 |
| Weitere | 171 |