Das Projekt "Bewertung und Reduzierung von Wasserverlusten bei der Trinkwasserverteilung unter ökologischen, technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von IWW Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH durchgeführt. In der europäischen Trinkwasserrichtlinie (Richtlinie (EU) 2020/2184) ist im Artikel 4 Absatz 3 vorgesehen, dass Deutschland bis zum 12. Januar 2026 eine Bewertung der Wasserverluste bei der Bereitstellung von Wasser für den menschlichen Gebrauch der Europäischen Kommission zur Verfügung stellen muss. Die Abfrage der hierfür benötigten Daten bei den einzelnen Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung wird 2023 im Rahmen der routinemäßigen Datenerhebung auf Grundlage des Umweltstatistikgesetzes erfolgen. Bei dieser Bewertung müssen relevante Aspekte im Zusammenhang mit der öffentlichen Gesundheit sowie ökologische, technische und wirtschaftliche Gesichtspunkte zur Begründung von höheren Verlusten berücksichtigt werden. Auf Grundlage der Berichte der Mitgliedstaaten wird die EU-Kommission bis zum 12. Januar 2028 einen Schwellenwert für den Wasserverlust festlegen. In der Abfrage des statistischen Bundesamtes können die obengenannten relevanten Aspekte in einem Kommentarfeld eingetragen werden. Dies ist jedoch nicht verpflichtend, jedoch für die Bewertung notwendig. Daher wird bei Wasserversorgungsunternehmen mit einem hohen Wasserverlust eine zusätzliche Abfrage durch das Statistische Bundesamt zu den relevanten Aspekten nötig werden.
Das Projekt "Sub-project A" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von IEEM gGmbH - Institut für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten,Herdecke durchgeführt.
Das Projekt "Sub-project C" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Dorsch Holding GmbH, Büro München durchgeführt.
Das Projekt "Sub-project E" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von WILO SE durchgeführt.
Das Projekt "Sub-project F" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von GWFA Global Water Franchise Agency GmbH durchgeführt.
Das Projekt "Sub-project D" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Seba Dynatronic ® Mess- und Ortungstechnik GmbH durchgeführt.
Das Projekt "Sub-project B" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Wasser und Gewässerentwicklung, Bereich Wasserwirtschaft und Kulturtechnik durchgeführt.
Das Projekt "Wasser- und Energiespartechniken im Sanitaerbereich" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Verein Deutscher Ingenieure, VDI-Gesellschaft Technische Gebäudeausrüstung durchgeführt. Richtlinie VDI 6024
Das Projekt "Untersuchungen der Kriterien zur Sanierung und Erneuerung (Rehabilitation) des Wasserrohrnetzes der Stadt Erfurt als Beitrag zur Erstellung eines Rehabilitationsprogrammes und zur Senkung der Wasserverluste" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fachhochschule (FH) Erfurt, Fachbereich Bauingenieurwesen durchgeführt. Die Forschungsarbeit ist eine Fortsetzung der bereits 1995 und 1997 vorgelegten Untersuchungen. Die bisherigen schadensstatistischen Auswertungen nach Teilgebieten befassten sich mit der Auswertung von ueber 1700 Rohrschaeden des Erfurter Wasserversorgungsnetzes und wurden nach folgenden Merkmalen ausgewertet Schadenshaeufigkeit - Materialart - Verlegezeitraum, Schadenshaeufigkeit - Schadensursache - Verlegezeitraum, Schadensart - Materialart - Verlegezeitraum. Zusammenfassend ergab sich daraus, dass unzureichende Rohrisolierung sowohl bei schlecht isolierten Graugussleitungen als auch bei Stahlleitungen bestimmter Verlegeperioden, zunehmende aeussere Belastungen durch die o.g. Faktoren Verkehrsbelastung, Bautaetigkeit (Hochbau) und Bautaetigkeit an anderen Versorgungssystemen und an Verkehrsanlagen umfangreiche Sanierungs- und Erneuerungsmassnahmen an Stahlrohrleitungen sowie Graugussleitungen kleiner Nennweiten in Strassen mit hoher Verkehrsbelastung und Bautaetigkeit nach sich ziehen werden. Es erfolgte eine Erweiterung des EDV-Programms Schadensstatistik, um detaillierte Netzkenntnisse nach Bestand und Zustand zu erlangen, eine langfristig angelegte Strategie mit Vorgaben von technisch-wirtschaftlichen Zielen und eine Abstimmung mit der langfristigen Ausbauplanung zu erreichen. Eingefuehrt wurde die 'Rohrleitungsbezogene Schadensstatistik' bzw. Schadensstatistik von Leitungsabschnitten nach DN, Rohrmaterial, Alter und Schadensrate. Gemaess Aufgabenstellung war vorgesehen, zunaechst fuer ausgewaehlte Teilgebiete (Stadtzentrum) eine rohrleitungsbezogene Netzanalyse vorzunehmen. Im Untersuchungszeitraum wurden inzwischen weitere Gebiete bearbeitet, so dass nahezu das gesamte Stadtgebiet gescannt 'im Computer' vorliegt. Fuer die Stadtwerke ist es von besonderem Interesse, die Schadenshaeufigkeit und -ursachen einzelner Leitungsabschnitte zu kennen, um Schlussfolgerungen fuer deren Erneuerung oder Sanierung zu ziehen. Es wurde deshalb eine Programmerweiterung zur Einfuehrung der rohrleitungsbezogenen Schadensstatistik (graphische Bearbeitung) vorgenommen. Bekannt sind aus den Bestandskarten: DN, Material, Verlegejahr, Isolierung innen und aussen, aus den Schadensberichten: Schadensereignis oertlich und zeitlich (Strasse, Tag, Jahr), die Schadensursache und ggf. Schadensfolgen wie Unterspuelungen, Setzungen, Umleitungen usw. Die benutzten Programmbausteine ermoeglichen die Kopplung von Daten, also der bereits bekannten Anzahl der Schaeden Materialart, Schaeden, DN und Verlegejahr mit den neu ermittelten Daten wie Laenge des Leitungsabschnittes usw. zu Schaeden/km und Jahr oder n Jahren, Schaeden/Teilgebiet oder Schaeden/ha. Folgender Arbeitsablauf wurde angewendet: Die im Massstab 1:1000 und 1:500 vorliegenden Karten mit den eingetragenen Rohrleitungen werden fuer die Teilgebiete 1 (Innenstadt), 2 und 3 (Gruenderzeitbebauung) usw. gescannt.(gekuerzt)
Das Projekt "Erweiterte Zirkulation waessriger Fluide im Hot Dry Rock-System (Gneisgebirge) der Bohrung Urach 3. Untersuchung von geochemischen, geothermischen und hydraulischen Parametern im Hinblick auf die Gewinnung geothermischer Energie" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Stadt Bad Urach, Stadtwerke durchgeführt. Bei der Injektion und Zirkulation von waessrigen Loesungen ins Kristallin der Bohrung Urach 3 kommt es, wie bei den Vorversuchen von 1979 nachgewiesen, zu elastischen Verformungen des Gebirges und zu geochemischen Reaktionen mit der Gesteinsoberflaeche. Hierdurch werden verschiedene Effekte bewirkt, die die hydraulische Leitfaehigkeit und damit die Waermeextraktion beeinflussen: 1. Veraenderung der Zirkulatioansflaechen, Rissweiten und Zirkulationsraeume durch Verspannungen, Anloesung von Gesteinsflaechen und Ausfaellungen von Sekundaermineralien. 2. Beschickung der Austauschfluessigkeiten mit Loesefracht. 3. Enthalpie-Effekte, z.B. Freiwerden von chemischer Energie. Die Moeglichkeiten mit Hilfe der Variation der waessrigen Fluide die Behandlung des kristallinen Grundgebirges in gewuenschte Richtungen zu steuern, soll im Langzeitzirkulationsversuch getestet werden. Durch die Vertiefung der Bohrung werden die bei der Zirkulation genutzten Wegsamkeiten nachgewiesen. Mit den gewonnenen Daten zum Zirkulationssystem werden Aufschluesse ueber die Reinjektion von Austauschfluessigkeiten mit Langzeitaussagen ueber die Nutzung eines solchen Zirkulationssystems und die extrahierbare Energie erwartet. Projektforts.: Auf der Grundlage der bisher gewonnenen Erkenntnisse sollen durch mehrere Injektionsversuche in das Gneisgebirge genaue Parameter fuer die hydraulische Auswertung ermittelt werden. Im Hinblick auf eine volumenmaessige Waermeextraktion sind die Ermittlung der Fleissprofile, der Aufnahmefaehigkeit des Gebirges und der geochemischen Reaktionsprozesse zwischen Fluid und Gebirge bei laengerer Reaktionszeit in Druckabbauphasen Gegenstand der Untersuchung.
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